Regionalplanung

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Blick über Stegen nach Norden ins Eschbachtal am 9.1.2014 bei 15 Grad plus

Blick über Stegen nach Norden ins Eschbachtal am 9.1.2014 bei 15 Grad plus

 

Regionalplanung angesichts Bevölkerungsrückgang und Landflucht

Bereits heute stehen bundesweit über 2,4 Millionen Wohnungen leer, und die Bevölkerung wir in den kommenden Jahrzehnten trotz Zuwanderung um 17 Millionen abnehmen. Während bundesweit die Bevölkerung also zu schrumpfen beginnt, versprechen viele Politiker in Südbaden immer noch unbegrenztes Wachstum, ein Wachstum auf Kosten der Schwarzwaldtäler und vieler anderer, auch weit entfernter Regionen.
„Unser Wachstum ist innerdeutscher Kannibalismus“.
Wenn wir wider jede Vernunft dennoch wachsen, dann sollte zumindest sorgfältig – nachhaltig, flächensparend und unter überregionalen Aspekten – geplant werden. Das Problem der Regionalplanung ist die massive Bürgermeisterübermacht in den politischen Gremien, die gerade dabei ist, die Fortschreibung des Regionalplans in zerstörerischem Sinne zu „modifizieren“. Hier dagegenzuhalten, ist eine wichtige Aufgabe auch für die Umweltverbände, wenn es darum geht, die Lebensqualität in Endingen und am ganzen Oberrhein zu erhalten. Ein Siedlungsmoloch wie etwa die „Metropolregion Rhein-Neckar“ ist für den BUND kein Vorbild, sondern abschreckendes Beispiel.
Planung muss immer regional, überregional und global gedacht – und zu Ende gedacht – werden.
Denn unbegrenztes Wachstum zerstört begrenzte Systeme. Das gilt für die Welt, für Südbaden und für Lörrach.

Hintergrundinfos zum Thema Flächenverbrauch finden Sie hier:
Der Vortrag als PDF:
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/flaechenverbrauch_vortrag.html
Ein Hintergrundartikel:
http://mitwelt.org/oberrhein-elsass-suedbaden-zerstoerung.html
Infos zur Fortschreibung des Regionalplanes finden sich hier:
http://www.region-suedlicher-oberrhein.de/de/regionalplanung/fortschreibung-regionalplan/20130909_Offenlage_Regionalplan.php

15.1.2014, Axel Mayer,  BUND Freiburg

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