Unteralpfen

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  • Als Divisionspfarrer im Ersten Weltkrieg (16.4.2015)
  • Die Kirchen und der Krieg (10.4.2015)
  • Ostern ohne Auferstehung (5.4.2015)
  • “Mein Tagebuch Erster Weltkrieg 1914-1918″ von Jakob Ebner (21.10.2014)
  • Jakob Ebner (1873 – 1960) – Ehrenbürger von Unteralpfen
  • Unteralpfen – Ortsteil von Albbruck
  • Hotzenwald

 

Als Divisionspfarrer im Ersten Weltkrieg
Jakob Ebner beschreibt das unsägliche Leid in seinem Kriegstagebuch, das in gedruckter Form in drei Bänden vorliegt
Vor hundert Jahren, am 1. November 1914, notiert der Unteralpfener Militärpfarrer Dr. Jakob Ebner in seinem Kriegstagebuch: „Wir schaufeln ein Grab am Waldrand. Einmal müssen wir unsere Arbeit unterbrechen, weil Granaten ganz in der Nähe einschlagen. Alles legt sich auf den Boden. Ich beerdige nachher die zwei Gefallenen.“ Danach eilt Ebner hinunter ins Dorf zum Feldgottesdienst mit Predigt. „Viele Soldaten und Zivilisten kommen.“ Anschließend kehrt er wieder zu seiner Kompanie in die Stellungen auf dem Berg zurück. „Oben flog mir ein Infanteriegeschoss direkt am Ohr vorbei. Ich werde diesen Pfiff nie vergessen! Es ist ein schweres Gefecht entbrannt.“ Er wird dringend gebraucht: „Auf dem Verbandsplatz versehe ich den Unteroffizier Büchele aus Karlsruhe. Auch mehrere schwer verwundete Protestanten bereite ich auf den Tod vor. Vielen Verwundeten spreche ich Trost zu.“ Am Abend geht er nochmals in die vordersten Stellungen. „Auf einmal setzt wieder Maschinengewehrfeuer ein. Ich liege bei zwei Soldaten hinter einem Baum. Vizefeldwebel Knebel zeigt mir Wurfspieße, die aus Flugzeugen auf die Kompanie hinuntergeworfen wurden.“ So beschreibt Jakob Ebner in unzähligen Nuancen den alltäglichen Wahnsinn des Krieges in einem Kriegstagebuch, das inzwischen in gedruckter Form vorliegt und im Handel erhältlich ist. Die Lektüre geht an die Nieren und bereitet psychische Schmerzen, und trotzdem kommt man nicht mehr davon los. Dr. Jakob Ebner (1873 bis 1960) war als Feldseelsorger und Divisionspfarrer im Ersten Weltkrieg an den Brennpunkten der Westfront im Einsatz. Hier hat er hautnah das unsägliche Leiden und das sinnlose Sterben miterlebt und dabei oft genug sein eigenes Leben riskiert. So vermerkt er am 8. Mai 1918 in seinem Tagebuch: „Heute Nachmittag um vier Uhr fiel ein faustgroßes Granatstück zwei Meter vor mir auf den Boden. Das hätte mich durch und durch geschlagen. Ich habe wieder einmal, wie schon so oft, Glück gehabt.“ Für seine damalige Pfarrgemeinde Bietingen bei Meßkirch war es allerdings ein großer Schock, als sich Jakob Ebner 1914 als Freiwilliger an die Front meldete, beseelt von der Überzeugung, dass sein Platz dort sein müsse, wo er am dringendsten gebraucht werde. Als Student hatte er einen Kurs für Krankenpflege mitgemacht. Das war für ihn ein Wink Gottes. „Mir ließ es keine Ruhe“, schreibt er am 1. August 1914. „Immer mehr reifte der Entschluss, mit in den Krieg zu ziehen.“ Zugleich hatte er das Gefühl, dass in diesem Krieg viele Geistliche benötigt würden. Und dass er gebraucht wurde, ist in seinen Tagebüchern, die den Zeitraum vom 1. August 1914 bis 14. Januar 1919 abdecken, mit folgenden Zahlen belegt: Er hielt 1032 Feldgottesdienste, spendete 476 Mal das Sterbesakrament und führte 989 Beerdigungen durch. Wie oft Ebner auch Beistand leistete, Trost spendete und Kontakt mit den Hinterbliebenen in der Heimat aufnahm, lässt sich mit Zahlen kaum belegen. Typisch sind seine Einträge vom 6. September 1914: „Um vier Uhr schlagen mehrere französische Granaten bei uns ein. Vier unserer Leute wurden getroffen. Drei waren sofort tot, einem konnte ich noch die Sterbesakramente geben, bevor er starb.
Wir beerdigen die Kameraden und ich habe eine kleine Ansprache gehalten. Alle hatten Tränen in den Augen.“ Am 18. September 1914 heißt es: „Morgens um acht Uhr beerdige ich auf dem Friedhof Jakob Moser. Am Nachmittag beginnt eine starke Kanonade und heftiges Gewehrfeuer. Bald bringen die Sanitäter Verwundete, immer mehr, immer mehr, es sind gegen vierzig Soldaten. Philipp Oeder aus Durlach hat einen Bauchschuss erhalten. Er stirbt abends um neun Uhr. Es werden drei Tote gebracht: Karl Knebel von Seelbach, Hermann Fischer von Frei-stett bei Kehl mit Kopfschuss und Emil Spraul aus Haslach bei Oberkirch mit Kopfschuss. Er ist seit einem dreiviertel Jahr verheiratet. In der Tasche hat er einen Rosenkranz. Am Samstag werde ich sie beerdigen.“ Und der Krieg nahm Dimensionen an, die niemand vorausgesehen hatte. Vor allem die Grabenkämpfe an der Westfront stehen für unermessliches Leid der Soldaten auf beiden Seiten. Zum Kriegsalltag gehören Großangriffe der Infanterie gegen stark ausgebaute Maschinengewehrstellungen, tagelanger Artilleriebeschuss und bald auch die Luftkämpfe, der Gas- und Minenkrieg. Millionen von Soldaten wurden an dieser Front verwundet und getötet. Zurückgeblieben sind hunderttausende Gefallene, die entlang der Westfront in unzähligen Soldatenfriedhöfen bestattet sind oder noch immer unentdeckt in der zerwühlten, blutgetränkten, mühsam rekultivierten Erde liegen. „Krieg ist ein Unglück für Sieger und Besiegte“, stellt Jakob Ebner schon zu Beginn des Krieges fest.

Die traumatischen Erlebnisse hinterlassen bei ihm tiefe Spuren. Bei späteren Gesprächen, Vorträgen und Predigten kommt Ebner immer wieder auf seine Kriegserlebnisse zurück. „Man braucht eine Seele aus Stahl und Eisen, um das alles zu verkraften“, lautet sein Resümee. Aber es gibt auch andere Aspekte in den Tagebüchern: Immer wieder schildert Ebner die Schönheiten der Natur, beschreibt Einzelheiten über seine Hobbys, Bienen- und Fischzucht, oder er lässt den Leser an einer Kunstreise in die belgischen Städte oder an einem Ausflug ans Meer teilnehmen. Auch der Humor und die Hoffnung keimen immer wieder auf. Am 20. Februar 1918 notiert er: „Drei Forellen hatten die Güte anzubeißen; mit diesen Gefangenen kann man wenigstens etwas anfangen, sie wandern in die Pfanne!“ Für seine Verdienste im 1. Weltkrieg wurde er mit dem eisernen Kreuz erster Klasse sowie mit dem badischen Verdienstorden ausgezeichnet. Einen Tag nach dem Waffenstillstand folgt die Räumung der besetzten Gebiete und der Marsch in die Heimat.
„Ich werde bei der Division entlassen, nachdem ich meine Unterschrift unter ein Schriftstück gesetzt habe, dass ich auf nichts mehr Anspruch mache“, so lautet sein letzter Tagebucheintrag am 14. Januar 1919. „Ich ging mit meiner Kleidung als Divisionspfarrer zur Entlassung nach Freiburg. Ich bin nie angerempelt worden.“ In die Heimat zurückgekehrt, sammelt und ordnet er seine Aufzeichnungen, tippt sie in die Schreibmaschine und lässt alles binden. So entstehen seine Kriegstagebücher, drei Bände, insgesamt 874 Seiten im DIN A4 Format. Nach seinem Tode landen die Bücher auf dem Speicher seines Hauses in der Stiegstraße 19 und geraten in Vergessenheit. 1970, bei der Durchsicht des Nachlasses, entdeckt sein Großneffe Bernhard Huber aus Schmitzingen die vergilbten Bände in einer Truhe und bewahrt sie in seinem Hause auf. Auch Paula Zwernemann aus Oberalpfen, eine Großnichte des Pfarrers und Hans Göppert, ehemaliger Lehrer aus Unteralpfen, befassen sich mit dem Nachlass. Beschlossen wird, die Bücher neu zu schreiben und in Druck zu geben. So entstand nach fast zwei Jahren Arbeit eine neue, leicht gekürzte Fassung, die im August dieses Jahres unter dem Titel „Jakob Ebner, mein Tagebuch, 1. Weltkrieg 1914 – 1918“ im Selbstverlag erschienen ist. Das Werk enthält auf vierhundert Seiten, neben lückenlosen Tagebucheinträgen und historischen Fotos, einen genauen Überblick über Ebners Einsatzorte, eine ausführliche Biografie, geschrieben von Bernhard Huber und ein zeitgeschichtliches Nachwort von Paula Zwernemann. Von Hans Göppert stammt der historische Rückblick über die heiß umkämpften Brennpunkte der Westfront im Elsass, in Lothringen, im Priesterwald, am Lorettoberg, in der Champagne, an der Somme, am Chemin des Dames an der Aisne oder am Kemmelberg in Flandern.
16.4.2015, Manfred Dinort

Mehr auch auf
http://www.suedkurier.de/region/hochrhein/waldshut-tiengen/Als-Divisionspfarrer-im-Ersten-Weltkrieg;art372623,7781665

 

Die Kirchen und der Krieg
Als Deutschland am 1. August 1914 den Krieg gegen Russland erklärte, kam von den christlichen Kirchen kaum Kritik. Viele Bischöfe waren der Auffassung, dass Christen Untertanen ihrer rechtmäßigen Obrigkeit seien und dieser auch im Falle eines Krieges gehorchen müssten. In allen Ländern forderten die Kirchen ihre Gläubigen auf, Kriegsdienst zu leisten, wie ihn die jeweilige Regierung verlangte.
Anlässlich des 100. Jahrestags des Kriegsbeginns bekannten sich 2014 die Katholische Deutsche Bischofskonferenz und die Evangelische Kirche in Deutschland zu einer Mitverantwortung. Viele Kirchenmänner hätten das Leid der Opfer nicht hinreichend wahrgenommen und seien nationaler Verblendung gefolgt.
Die Aufzeichnungen von Jakob Ebner sind unter dem Titel „Mein Tagebuch – 1. Weltkrieg 1914–1918“ unter der ISBN-Nummer 978-3-00-046077-7 erschienen. Das Buch kostet 29,50 Euro.
In Ebners Geburtshaus, dem Gasthaus Linde in Albbruck-Unteralpfen, hat der Verein Badische Heimat eine „Heimatstube“ für Ebner eingerichtet, in der sich neben seiner Schreibmaschine auch seine Bücher finden. Ebner verfasste mehrere Ortschroniken und Sachbücher. 1947 ernannte ihn die Universität Freiburg zum Ehrendoktor. 10.4.2015, Maria Wetzel

 

Ostern ohne Auferstehung
Als der 100. Jahrestag des Kriegsbeginns näher rückt, beschließen Huber sowie Paula Zwernemann, eine Großnichte Ebners, und Hans Göppert, früher Lehrer in Unter­alpfen, das Werk des Pfarrers der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Nicht nur, um die Erinnerung an den wohl bekanntesten Sohn des 600-Einwohner-Dorfes wachzuhalten, sondern auch, weil sie zur Auseinandersetzung mit der Geschichte anregen wollen. „Ich habe das Tagebuch gelesen und bin davon kaum mehr losgekommen. Ein Tagebuch ist ja eigentlich etwas sehr Intimes. Aber dieses Tagebuch ist ein geschichtliches Zeugnis über ein Weltereignis“, erzählte Göppert kürzlich bei der Präsentation des Buches in der Linde in Unteralpfen, dem Geburtshaus Ebners. …..
Alles vom 5.4.2015 von Maria Wetzel bitte lesen auf
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.erster-weltkrieg-ostern-ohne-auferstehung.8facf436-4384-4dd1-be0e-7540b30296d4.html

 

“Mein Tagebuch Erster Weltkrieg 1914-1918″ von Jakob Ebner
Die Kriegstagebücher des aus Unteralpfen stammenden katholischen Militärgeistlichen Jakob Ebner sind im August 2014 unter dem Titel “Jakob Ebner Mein Tagebuch – 1.Weltkrieg 1914 – 1918 ” unter der ISBN-Nr. 978-3-00-046077-7 erschienen. Das von Paula Zwernemann, Bernhard Huber und Hans Göppert im Selbstverlag
herausgegebene Buch enthält auf ca. 400 Seiten neben den lückenlosen Tagebucheinträgen vom 1. August 1914 bis zum 14. Januar 1919 auch einen ausführlichen Überblick über Jakob Ebners Einsatzorte als Militärgeistlicher. Zur Veranschaulichung sind außerdem zahlreiche Photos aus dem persönlichen Nachlass des Verfassers und  umfangreiches Kartenmaterial enthalten. Neben einer ausführlichen Biografie enthält das Werk auch ein  interessantes Nachwort über das deutsch-französische Verhältnis. Das Buch kostet 29,50 € und kann unter der
dafür eingerichteten E-Mail-Adressej.ebner-tagebuch@email.de oder bei Wagner – print and more…. Im Martelacker 2 D-79588 Efringen-Kirchen Tel.+49 7628 9109 -0 bzw. Fax +49 7628 9109 – 20 bestellt werden.

Jakob Ebner beschreibt in seinem Tagebuch zunächst natürlich seine Arbeit als Seelsorger, eine Arbeit, die ” die Anspannung aller Kräfte ” erfordert und die “Körper und Seele mitnimmt”. Da es ihn nicht zufriedenstellt, seine pastorale Arbeit in den relativ sicheren Quartierorten zu leisten, kommt er immer wieder zu seinen Soldaten in
die unmittelbare Nähe der Frontlinie, in die Schützengräben und Lazarette und gibt uns damit ein wirklichkeitsgetreues Bild der unendlichen, für den Menschen von heute unvorstellbaren Leiden der Soldaten des Ersten Weltkriegs. Das Tagebuch ermöglicht es in seiner Gesamtheit ebenfalls, den Verlauf der meisten Kampfhandlungen an der Westfront mitzuerleben: Jakob Ebners Einsätze führen den Leser an alle Brennpunkte
des Kriegsgeschehens, und seine Schilderungen lassen uns unmittelbar teilhaben an den Ereignissen im Elsass, in Lothringen, im Priesterwald, am Lorettoberg, in der Champagne, an der Somme, am Chemin des Dames an der Aisne, am Kemmelberg in Flandern,usw. Das gelingt dem Autor auch deshalb, weil er in klarer und anschaulicher Sprache berichtet. Aber das ist nur eine, wenn auch sehr bedeutsame Seite seiner Tagebücher. Jakob Ebner hat daneben auch noch die Kraft – oder besser gesagt, vielleicht holt er sich daraus die Kraft ? – in genauer Art
über viele andere Dinge zu berichten : Immer wieder schildert er die Schönheiten der Natur, wir erfahren viele Einzelheiten über seine Hobbys Bienen, Fischen, Obstbau, er nimmt uns mit auf seine Kurzkunstreisen in
die belgischen Kunststädte und seinen Ausflug ans Meer, er zeigt uns, wie wichtig, Heimatverbundenheit und Jugenderinnerungen sein können, wir erfahren auch immer wieder, was für ihn gutes Essen und Trinken
bedeutet, und er kümmert sich auch um die französische Zivilbevölkerung, indem er z.B. französischen Kindern Unterricht erteilt. Und was ganz unerwartet ist: wir lernen Jakob Ebner auch als Mensch mit sehr viel Humor kennen,nach erfolgreichem Fischen schreibt er in sein Tagebuch: Drei Forellen haben die Güte anzubeißen; mit diesen Gefangenen kann man wenigstens etwas anfangen, sie wandern in die Pfanne ! Jakob Ebners Tagebücher sind viel mehr als nur ein Bericht über die Ereignisse des Ersten Weltkriegs, sondern sie stellen ein ganz
besonderes Zeugnis der Zeitgeschichte dar. Dazu tragen auch die zahlreichen Originalphotos aus dem Nachlass des Autors bei.
21.10.2014, www.badische-heimat.de 

 

Jakob Ebner (1873 – 1960) – Ehrenbürger von Unteralpfen 

Der berühmteste Sohn von Unteralpfen ist  Dr. theol. h.c. Jakob Ebner:
– Geboren in Untealpfen am 17.2.1873 als drittes von neun Kindern.
– Pfarrer von 1897 bis 1914 in Unandingen, Sipplingen und Bietingen bei Meßkirch
– 1914-18 Feldgeistlicher und Divisionspfarrer an der Westfront von Basel bis Ypern. Dabei führte er ein
Kriegstagebuch mit täglichen Einträgen. Hans Göppert brachte “Mein Tagebuch” als Buch heraus.
– 1918 bis zum diamantenen Priesterjubiläum 1957 vielfältige Tätigkeiten als Seelsorger.
– Verstorben am 26.4.1960 in seinem Haus in Unteralpfen.

Jakob Ebner, Mein Tagebuch 1. Weltkrieg 1914-1918;
Hans Göppert, Bernhard Huber und Paula Zwernemann (Hrsg.)
ISBN: 978-3-00-046077-7, erschienen im August 2014 bei “Wagner-print nd more”,
im Martelacker 2, 79588 Efringen-Kirchen,
Preis: 29,50 Euro; Bestell e-Mail:j.ebner-tagebuch@e-mail.de

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Die Herausgeber der Kriegstagebücher des Unteralpfener Pfarrers Dr. Jakob Ebner (von links): Bernhard Huber, Paula Zwernemann und Hans Göppert.  Bild: Manfred Dinort

Jakob Ebner studierte an der Universität Freiburg Theologie und Geschichte.
1887 wurde er in St. Peter zum Priester geweiht. Primiz feierte er in Unteralpfen. Im 1. Weltkrieg war er Feldpfarrer an der Westfront, dabei führte tagein tagaus ein Tagebuch.  Nach dem Kriege war er noch bis 1924 Pfarrer in Bietingen, bevor er an die Landesstrafanstalt nach Bruchsal berufen wurde, wo er bis 1934 tätig war. 1937, während seiner Zeit als Pfarrer in Grenzach, erfolgte die Ernennung zum Geistlichen Rat. 1941 kehrte er in seine Heimatgemeinde Unteralpfen zurück, wo er 1947 das goldene Priesterjubiläum feierte und zum Dr. h.c. der Universität Freiburg ernannt wurde. 1958 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Nebenher war Jakob Ebner als Schriftsteller und Heimatforscher tätig. In dieser Funktion verfasste er dreizehn Bücher, Ortschroniken und Sachbücher über Imkerei, Fischzucht und Obstbau.

 

Pfarrer Gebert in Grenzach (9.9.2014)
http://www.badische-zeitung.de/grenzach-wyhlen/der-pfarrer-ging-als-kriegsfreiwilliger–90361072.html

Ein Gewirr von Gräben – alles Leben tot
Jakob Ebner war von 1934 bis 1941 katholischer Seelsorger in Grenzach und verfasste das Heimatkundebuch “Aus der Geschichte von Grenzach”. Im Ersten Weltkrieg war er als Kriegsfreiwilliger, bis 1916 als Feldgeistlicher, danach bis zum Ende des Kriegs als Divisionspfarrer deutscher Truppen in Frankreich und Belgien. Aus seinen Kriegstagebüchern veröffentlicht die Badische Zeitung Auszüge in einer kleinen Serie. … 30.10.2014
http://www.badische-zeitung.de/grenzach-wyhlen/ein-gewirr-von-graeben-alles-leben-tot–93765561.html

 

 

Unteralpfen – Ortsteil von Albbruck

Unteralpfen liegt im Hotzenwald zwischen Waldshut-Tiengen am Hochrhein unten im Süden und Höchenschwand bzw. Schluchsee im Schwarzwald oben im Norden.
Unteralpfen ist Ortsteil von Albbruck:
Albbruck im Albert, Birndorf, Birkingen, Buch, Kiesenbach, Schachen und Unteralpfen.

www.unteralpfen.de 
www.alpfen.de
www.albbruck.de

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