Laendlicher-Raum

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Markgräflerland: Tele-Blick nach Norden über Britzingen nach Muggarth (rechts) und Kastelberg (links) am 26.10.2006

 

 

 

Rückzug vom Land: Bevölkerung schrumpft vielerorts rasant
Das Leben auf dem Land und in vielen kleinen Dörfern dürfte in den kommenden Jahrzehnten deutlich unbequemer werden. Wegen des Rückgangs der Bevölkerung sei die teure öffentliche Infrastruktur dort bald nicht mehr zu finanzieren. Auf diese Botschaften läuft die neue Studie hinaus, die das Potsdamer Nachhaltigkeitsinstitut von Klaus Töpfer und das Berlin-Institut für Bevölkerung am Montag vorstellten. …..
Alles vom 10.9.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/rueckzug-vom-land-bevoelkerung-schrumpft-vielerorts-rasant–75079595.html

Raus aufs Land – Dörfer neu beleben
Einerseits schrumpfende Bevölkerung, andererseits werden die Mieter aus angesagten Vierteln heraussaniert. Junge Familien finden keinen bezahlbaren Wohnraum. Also, auf in die Offensive. Dörfer neu beleben. Großstadtmüde? Genug von Stau und Stress, überfüllten Bussen und Bahnen? Angst vor horrenden Mieten? Raus aus der Anonymität der Großstadt, ab aufs Land! Hier gibt es genug zu tun für Leute mit Visionen, die Lust haben, was zu bewegen. Mit Aktionen großstadtmüde Menschen fürs Land zu begeistern, etwa durch Probewohnen mit Begleitprogramm.
2.10.2013, Heidi Reiser, Staufen

Ländlicher Raum
Die im Landesentwicklungsplan von der schwarz-gelben Regierung getroffene Aufteilung Baden-Württembergs in ländliche und städtische Räume gilt auch 2012 (noch). Mehr als zwei Drittel der Landesfläche gehören demnach zum ländlichen Raum, aber nur ein Drittel bzw.35 % der Baden-Württemberger ist dort zuhause.
Der ländliche Raum heißt keinesfalls “Arm und bäuerlich”, er ist weder schlechter entwickelt als die Städte noch leben die Menschen dort allein von der Landwirtschaft. Baden-Württemberg ist geprägt von produzierendem Gewerbe und Dienstleistungen, dies gilt auch gilt auch für den ländlichen Raum. Beispiel für den ländlichen Raum des Kreises Tuttlingen: Dort arbeiten prozentual mehr Menschen in der Industrie als irgendwo sonst in Baden-Württemberg.

 

Ich kann diese Jammerei zum ländlichen Raum nicht mehr hören
Ich habe viele Kollegen, die über die Nachteile jammern, die im ländlichen Raum bestehen. Ich kann diese Jammerei nicht mehr hören. Vielleicht ist das auch eine Zweck-Jammerei, damit man Geld bekommt, ich weiß es nicht. Eine Berufsgruppe, die ständig jammert, wird irgendwann nicht mehr ernst genommen. .. Wir haben natürlich eine eingeschränkte Mobilität – wir können nicht im letzten Tal jede halbe Stunde einen Bus fahren lassen. Wir kämpfen auch mit der demografischen Entwicklung. Uns laufen die Leute nicht weg, aber sie sterben uns weg. Da werden früher oder später gewisse Infrastruktureinrichtungen, wie Schulen oder Kindergärten, bedroht sein. In den 60er Jahren hatten wir jedes Jahr in Schönau 80 bis 100 Geburten. Heute sind es vielleicht noch 20. ….
Gesamtes Interview mit Bernhard Seger, Ex-Bürgermeister der Gemeinde Schönau, vom 8.10.2012 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/deutschland/wird-zu-viel-ueber-das-leben-im-laendlichen-raum-gejammert–64401168.html

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