Littenweiler-Bahnhof

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Blick nach Westen über PH, Littenweiler Bahnhof, Höllentalbahn und Lindenmatte (von Links) zum Rheintalnebel am 15.11.2012

 

                   
(1) Bahnhof am 7.2.2013                        (2) Fahrräder, Bahn und Schnee            (3) 9.2.2013 Höllentalbahn

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(4) Littenweiler Bahnhofsgelände       (5) Littenweiler, Ebnet. Bahnhof Mitte      (6) Blick westwärts 3.11.2015

(4) Littenweiler Bahnhofsgelände:
Pädagogische Hochschule links (Mensa) und unten (Aula Mitte),
Lindenmattenstrasse links mit Bahnübergang,
Bahnhof mit Höllentalbahn nach Freiburg (Westen links) und Titisee (Osten rechts)
Bahnhofsvorplatz im Süden unterhalb
B31-Unterführung – Grünstreifen oberhalb des Bahnhofs, also nördlich der Bahnlinie
Wohnbebauung Giersbergweg und Ekkebertstrasse oben

 

Ausbau Höllentalbahn – Schranken sollen nicht länger schließen
Hendrik Schmitt-Nagel vom Tiefbauamt Freiburg wollte für das Protokoll eine Bestätigung der Bahnvertreter, dass sich die Schließzeiten an den Bahnübergängen in Littenweiler nicht verlängern werden. “Eigentlich wünschen wir uns, dass die Schließzeiten kürzer werden”, so Schmitt-Nagel. Die realen Schließzeiten würden schon jetzt länger sein, als angegeben, “bei noch längerer Schließzeit sehen wir erhebliche Sicherheitsrisiken”. Die langen Wartezeiten führten zu riskanten Manövern, auch für Rettungskräfte bestünde eine zu lange Wartezeit. Ebenso wollte Schmitt-Nagel wissen, ob die Schranken im Kreuzungsbahnhof Littenweiler durchgehend geschlossen bleiben, wenn ein Zug auf den anderen wartet. Das verneinte Projektleiter Andreas Albrecht und sagte zu, dass es sowohl bei den Bahnübergängen in Littenweiler als auch in Kirchzarten zu keiner Verlängerung kommen werde,…..
Alles vom 30.9.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/hinterzarten/schranken-sollen-nicht-laenger-schliessen–127921503.html

 

Littenweier Bahnhof aktuell
(1) Projekt  “Breisgau-S-Bahn 2020″: Ziel ist es, die Verkehrträger Zug, Bus, Strassenbahn, Auto und Fahrrad eng miteinander zu vernetzen. Bis Ende 2018 bekommt die Höllentalbahn auf Höhe des Littenweiler Bahnhofs ein neues Gleis samt Bahnsteig.
(2) Die Straßenbahnlinie 1 soll an den Litenweiler Bahnhof angebunden werden. Wie und wann dies geschieht, steht aber noch nicht fest. Eine Strassenbahnverlängerung entlang der Höllentalbahn bis zum “Kappler Knoten” wäre ökonomisch nicht sinnvoll, da hier zwei Verkehrsträger über 1 km parallel fahren.
(3) Wie und wann das Gelände rund um das Bahnhofsgebäude baulich weiterentwickelt wird, ist offen. Der Grund: Die Stadt hat ihr Vorkaufsrecht für ein rund 1000 Quadratmeter großes Grundstück geltend gemacht, nachdem es die Deutsche Bahn für 1,1 Millionen Euro an die Bäckerei Heitzmann verkauft hatte. Das Landgericht Karlsruhe hat der Bahn und der Stadt einen Vergleich vorgeschlagen. Ob er von den Parteien angenommen wird, ist noch nicht entschieden.
1.4.2014

 

 

Der Littenweiler Bahnhof – eine Spurensuche

Ankommen – nach Hause kommen – Einsteigen – Abfahren – mit Ski oder Rucksack in den Schwarzwald – Hoffnung – Abschied – Wiedersehensfreude . . . Der Bahnhof, auch der Littenweiler Bahnhof, könnte von solchen Momenten aus seiner langen Geschichte erzählen, wenn er denn reden könnte . . . 1845 wurde Freiburg an die Badische Hauptbahn angeschlossen. Lange Zeit galt der Bau einer Bahn durch das Höll­ental nach dem damaligen Stand der Technik zumindest, als unmöglich. Doch die schlechte wirtschaftliche Si­tu­ation des Schwarzwaldes gegen Ende des 19. Jahrhunderts zwang dazu, den Bau einer Bahn voran zu treiben. Produkte aus dem Schwarzwald wie Holz, Haushaltsgegen­stände und feinmechanische Werkzeuge wurden immer häufiger aus entfernten Gebieten importiert. Aus diesem Grund mussten immer mehr Betriebe ihre Arbeit im Hochschwarzwald aufgeben, der Tourismus nahm erst seinen be­schei­denen Anfang. Im Jahr 1882 entschlossen sich mutige Männer zur Planung und zum Bau der Höllentalstrecke und der badische Baudirek­tor Robert Gerwig übernahm die Bauleitung. Schließlich wurde die Höllentalbahn zwischen Freiburg und Neustadt im Jahr 1887 in Betrieb genommen. An der Eisenbahnstrecke, der steilsten Bahnstrecke in ganz Deutschland, die sich von Freiburg durch das Höllental bis nach Donaueschingen zieht, wo sie auf die Schwarzwaldbahn trifft, liegt bei 317 Meter über Normalnull der Littenweiler Bahnhof.
Die Höllentalbahnstrecke begann am Freiburger Hauptbahn­hof, sie führte durch die Wiehre an der Loretto- und der Urachstraße vorbei (Alte Wiehre Bahnhof). Im Jahr 1934 wurde die Strecke dann auf die derzeitig besteh­ende Route verlegt. Nachdem der Zug in der Wiehre hielt, gab es weitere Haltepunkte mit Waldsee, Littenweiler, Kappel und Kirchzarten und nach dem Halt Himmelreich ging es dann durch das wirkliche Höllental, dem Schwarzwald entgegen. Im Büchlein: „Die Höllentalbahn von Freiburg nach Neustadt“, einem Führer mit Angaben der bautechnischen Ver­hältnisse von Adolf Fritz, Freiburg im Brsg. 1887 ist zu le­sen: „Der Ort Littenweiler mit 530 Einwohnern hat ein viel be­suchtes Bad mit guter Wirtschaft, Luftkurort, Stahlquelle 14 – 16 °C.“. Das war wohl noch kein Grund einen „richtigen“ Bahnhof zu bauen? Denn im Vordergrund der Eisenbahn-Er­schließ­ung des badischen Staates stand der Netzausbau und die Ein­richtung von Behelfshaltestellen, die man erst Jahre spä­ter zu stattlichen Bahnhöfen versehen hat.  War die Station Littenweiler früher mehrgleisig angelegt, eine Haltestelle für alle Kurs- und Vorortzüge (damals täglich 20 in jede Richtung) und mit einem Abstellgleis für Ex­press­gutwagen und zwei Gleisen für die örtlichen Firmen ver­sehen, wurden die Gleise später zurück gebaut zu Gunsten eines einzigen Bahngleises.

   Bahnhof Littenweiler um 1900

Heute steht der Littenweiler Bahnhof unter Denkmalschutz, die Fassade des Bahnwärterhauses hat sich kaum ge­ändert. Das einstige luftige Wartehäusle ist umgebaut. Und nun ver­kauft Gleisnost darin Bahnreisen. Im Innern der Räume ist der einstige Fahrkartenschalter noch zu sehen. Die Halle hinter dem Bahnhofsgebäude diente früher der Lagerung von Gepäck- und Expressgut und steht heute noch einschließlich der Zufahrtsrampe. Das Littenweiler Bahnhofsgebäude wurde wie die anderen ent­lang der Strecke im Verlauf der Streckenerschließung ge­baut, sodass man vorsichtig einen Zeitraum um 1910/11 an­nehmen kann – ein sicheres Datum ist (bis jetzt) weder im Stadtarchiv, noch in den Archiven der DB zu finden. Je­doch ist in Gotheins (u.a.) Standardwerk „Das Großherzog­tum Baden in allgemeiner, wirtschaftlicher und staatlich­er Hinsicht dargestellt“ (Karlsruhe 1912) zu lesen, dass 1910/11 „Arbeiten an der Höllentalbahn“ mit einem Kosten­voranschlag von 4.510.000.- Mark angesetzt waren, einschließlich eines zweigleisigen Ausbaus der Strecke Freiburg – Wiehre und in diesem Zusammenhang ist auch von den Bahnhofsum- und Bahnhofsneubauten die Rede, für die in jenen Jahren im Ganzen 35,7 Mill. Mark veranschlagt wurden! Unser Littenweiler Bahnhof könnte damit auf eine knapp mehr als 100-jährige Geschichte zurückblicken!
Beate Kierey, 6.4.2013, Littenweiler Dorfblatt

 

Stillstand oder Entwicklung am Bahnhof Littenweiler – Was ist mit dem Park?

Es ist schon eigenartig, Jahre lang wird der Zustand mit der „Blechlawine“ auf dem PH-Parkplatz beklagt und pünktlich zum Zeitpunkt der Konkretisierung der Entwicklung entsteht Widerstand, der alles beim Alten belassen möchte. Allen Bedenken zum Trotz gibt es einen Workshop für die Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil. Ergebnis: Der Platz soll Wohnungen, Ärztehaus, Einkaufsmöglichkeit UND einen Park ergeben. Die Planung scheint für viele ak­zep­tabel zu sein? Das war vor mehr als drei Jahren! Und wie sieht es heute aus? Genauso wie in den letzten Jahr­zehn­ten! Nichts hat sich getan. Schwierige Grundstücksverhandlungen und schließlich der Ausstieg der Bahn aus den Verhand­lungen für eine gemeinsame Entwicklung der Grund­stücke des Landes, der Stadt und der Bahn seien die Ursach­e für das lange Warten. Fakt ist, dass der Gemeinderat jetzt den Deal zwischen Bäckerei Heitzmann und der Bahn erst einmal mit dem Ziehen des Vorkaufsrechts für das Gelände, auf dem die Bäckerei-Filiale und der Bahn­hof Littenweiler stehen, in Zweifel zieht. Wenn die Bahn nun ihrerseits den Gemeinderatsbeschluss anficht, ist das sinnvolle Projekt der Neugestaltung des heutigen Parkplatzes also wieder einmal hinausgeschoben.
Eine Frage steht auch für einen Befürworter einer Neugestal­tung des PH-Parkplatzes im Raum. Der Planungsworkshop von 2009 beinhaltet als einen wichtigen für das Gesamtprojekt akzeptanzfördernden Bestandteil den Park bzw. die Grünfläche zwischen PH-Aula und dem Bahnhof. Was ist eigentlich im Zeichen der neuen Situation von dieser Überlegung zu halten? Lässt sich diese angesichts der Grundstücksverteilung und eines gültigen Baurechts der PH überhaupt noch aufrecht erhalten? Eine Frage, die die Stadtverwaltung vor dem nächsten Schritt zur Innenentwicklung in Littenweiler sicherlich gut aufbereiten muss.
6.4.2013, Walter Krögner, SPD Stadtrat, Littenweiler Dorfblatt

 

Bahn verkauft Gelände höchstbietend

Was die Besitzverhältnisse betrifft, ist das Areal zwischen Bahnhof und Pädagogischer Hochschule (PH) zerstückelt. Zur Neugestaltung muss die Stadt deshalb von den Grundstückseigentümern Land, Aurelis und Bahn Flächen erwerben. Eine wichtige Fläche hat die Bahn nun jedoch höchstbietend zum freien Verkauf angeboten. Baubürgermeister Martin Haag war “not amused”. … Alles vom 24.11.2012 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/stadt-und-bahn-streiten-sich-wegen-des-bahnhofsareals-in-littenweiler

 

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