Haslach

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Buggi 50 am 13.11.2010 in Weingarten: Tele-Blick nach Osten über Freiburg zu Roßkopf-Windrädern und Kandel (links)

 

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(1) Haslacher Kirche 18.5.2013      (2) haslachgaertnert@web.de in der Bandel-Anlage 18.5.2013

 

Gartenstadt feiert 100 Jahre – 1914 – 2014

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(1) Gartenseite nach Osten  25.5.2014     (2) Gartenseite nach Westen                  (3) Gatenidyll in der Gartenstadt

Das etwa 30 Personen umfassende Nachbarschaftskomitee “100 Jahre Gartenstadt” hat ein umfassendes Programm zusammengestellt:


Samstag, 24. Mai: Eröffnung und Tag der offenen Gärten

Um 12 Uhr beginnen die Feierlichkeiten “100 Jahre Gartenstadt” mit einer Rede von Baubürgermeister Martin Haag und einer Begrüßung von Hubert Nixdorf, dem Vorsitzenden des Lokalvereins. Ab 13 Uhr dann laden mehr als 20 Bewohner der Gartenstadt bis 18 Uhr in ihre Gärten ein; zu sehen sind Hühnerhaltung, Bienenzucht oder Gartenstadtmarmelade, es gibt Lyrik im Garten und eine Kinderrallye. Um 15 Uhr dann geht es mit Vistatour anderthalb Stunden lang und kostenlos durch die Siedlung; Startpunkt der geschichtlichen Führung ist das Entenmosaik beim Hallenbad.

Samstag, 5. Juli: Weißer Tisch
Etwas ganz Besonderes und hauptsächlich für die Anwohner selbst ist die Veranstaltung “Weißer Tisch”: An weißen Tischen sitzen ab 18 Uhr weißgekleidete Anwohner im Eichendorffweg zusammen und picknicken zusammen. Vorbild ist das Pariser “Diner en blanc”.

Freitag, 11. Juli: Vortrag
“Zukunftsvision oder Auslaufmodell?” – diese Frage zur Gartenstadt stellt sich der ehemalige Planungsamtsleiter Wulf Daseking in seinem Vortrag um 18.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Haslach.

Samstag, 19. Juli: Vorspiel zur Haslacher Hofmusik
Von 15.30 bis 17 Uhr – in drei Blöcken à 20 Minuten – spielt Musik von der Harmonika bis zum Blasorchester in zwölf verschiedenen Gärten.

Sonntag, 14. September: Matinee zu den Straßennamen
Wie kam die Gartenstadt im Stadtteil Haslach eigentlich zu ihren Straßennamen? Um 11.15 Uhr gibt es bei der Melanchthonkirche Infos über und Texte von den Namensgebern.

Samstag, 27. September: Spiel- und Sporttag
Rund um den Englerplatz geht es von 14 bis 17 Uhr um Spiel und Sport, etwa beim Fußballturnier der einzelnen Straßen gegeneinander oder bei der Kinder-Gartenstadtolympiade.

Sonntag, 5. Oktober: Ausstellungseröffnung
In der Scheune bei der Melanchthonkirche wird um 11.30 Uhr eine Ausstellung eröffnet, anschließend Erzählcafé: Derzeitige und ehemalige Bewohner der Gartenstadt erzählen, wie es früher hier war.

Samstag, 11. Oktober: Pflanzen- tauschbörse, Geschichtsführung
Von 11 bis 12 Uhr kann jeder, der Pflanzen übrig hat, diese auf dem Englerplatz tauschen oder abgeben. Um 15 Uhr führt Vistatour durch die Siedlung. Kosten:10 Euro; Treffpunkt beim Entenmosaik am Hallenbad.

Montag, 3. November: Bilderabend
Rudi Eisenmann zeigt um 19 Uhr im Carlsbau, Feldbergstraße 3a, alte und neue Bilder der Gartenstadt

Samstag, 6. Dezember: Stimmungs- volle Beleuchtung der Gartenstadt
Fackeln, Lampions, Lichterketten – ab 17.30 Uhr werden die Bewohner ihre Gartenstadt hell erleuchten. Um 18 Uhr dann beginnt auf dem Englerplatz die Adventskalenderaktion.

Alles zum Jubiläumsjahr unter http://www.gartenstadt-freiburg.de

Bericht zum “Tag der offenen Gärten am 24.5.2014″:
http://www.badische-zeitung.de/freiburg-suedwest/eine-einladende-idylle-vor-der-tuer–85417406.html
Harmonie in Fächerform
Die Gartenstadt war eine Idee aus England und revolutionierte in Haslach vor 100 Jahren das Wohnen für ärmere Menschen. Die unter Denkmalschutz stehende Gartenstadt im Stadtteil Haslach ist aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken – dabei war das Projekt zu Beginn sehr umstritten. “Der Staat kann doch nicht jedem eine Villa bauen!” mäkelten einige Architekten und Bauräte, als sich im Juli 1913 die “Gemeinnützige Gartenvorstadt e.V. Freiburg im Breisgau” anschickte, das Arbeiterwohnen zu revolutionieren. Denn die aufgelockerte Bauweise sollte ein Gegenstück sein zu den unwürdigen Bedingungen in tristen Mietskasernen und unsanierten Altstadtquartieren. ….
Alles vom 23.5.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/harmonie-in-faecherform–85235050.html
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Luftkollektoren – Denkmalschutz aus Plexiglas
Seitdem die Luftkollektoren auf dem Haus in der Freiligrathstraße 70 montiert worden seien, werde sie permanent angesprochen, berichtet Margot Queitsch. Das Gebäude gilt als Referenzobjekt für die Siedlung, die in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert. An dem Haus wird in einem zweijährigen Forschungslauf erprobt, ob sich die alternative Sanierungsform bewährt . Das Projekt wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung mit 342 000 Euro bezuschusst, weitere 18 000 Euro kommen von der Stadt Freiburg. Das Pilotgebäude gehört dem städtischen Tochterunternehmen Freiburger Stadtbau. ….. Alles vom 3.5.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/denkmalschutz-aus-plexiglas-bewohner-kritisieren-dimension-der-kollektoren–84253388.html

Bebauung in Haslach – Wir brauchen Luft zum Durchatmen

Zum Bebauungsplan “Am Kronenmühlebach” mit rund 70 Wohnungen: Wir leben in Haslach – und tun es gerne. Es ist ein sehr lebendiger, integrativer Stadtteil, und ist für viele Menschen unterschiedlicher Herkunft Heimat. Aber auch wir brauchen hier freie Flächen, damit wir uns erholen und entfalten können, wie auch in anderen Stadtteilen. Es gibt hier vielleicht nicht so viele sehr gut ausgebildete Menschen, die sich sofort in Bürgervereinen oder Bürgerinitiativen zusammen tun, um wie derzeit die Bebauung der Wonnhalde oder der Maria-Hilf-Wiese zu verhindern. Gerade in den sozial benachteiligten Stadtteilen gilt es umso mehr für den Erhalt von Naherholungsflächen zu sorgen. Leider ist diese Klientel nicht gleich in der Lage, eine Bürgerinitiative zu gründen. Unsere Bolzplätze werden dringend benötigt, sie sind bei jedem Wetter stark frequentiert. Die wenigen verbliebenen Schrebergärten sind gerade für Menschen ohne Garten ein wichtiges Erholungsgebiet. Mit dem geplanten Bau von “Gutleutmatten” wurden und werden uns schon erhebliche Grünflächen weggenommen. Damit wir hier weiter so gut zusammenleben, möchte ich daher für den Erhalt des Bolzplatzes an der Markgrafenstraße und der benachbarten Schrebergärten eintreten. In diesem Zusammenhang sollte auch der Klimaentwicklung Rechnung getragen werden. Wir benötigen auch in Zukunft freie Flächen zum Durchatmen. Schade, dass man das einem “grünen” Bürgermeister immer wieder einmal klar machen muss.
19.10.2012, Susanne und Peter Tränkle, Haslach

 

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