Ebnet

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Tele-Blick vom Kamelberg oberhalb FR-Kappel nach Norden auf FR-Ebnet und Roßkopf am 22.12.2006

 

Blick nach Norden über die Dreisam nach Ebnet am 22.10.2012

 

Ortsverwaltung Ebnet

Steinhalde 6, 79117 Freiburg-Ebnet, Tel 0761/ 696898-0, Fax 696898-19
eMail ov-ebnet@stadt.freiburg.de
Internet www.freiburg.de/ebnet
Ortsvorsteher:
Bernhard Sänger, Steinhalde 67, 79117 Freiburg-Ebnet, Bernhard.Saenger@stadt.freiburg.de
Tel Ortsverwaltung 0761/696898-13, Tel privat 0761/63323
Standesbeamtin: Ulrike Schwörer, Tel 696898-11
Mitteilungsblatt der Ortsverwaltung Ebnet: erscheint wöchentlich

www.freie-waehler-ebnet.de

 

                   
(1) 4.8.2012 Blick zum Kybfelsen           (2) Ebneter Friedhof                                 (3) Flohmarkt Ebneter Schlosspark

                    
(4) Die Scheine im Ebneter Schlosspark  (5) Architektur mit Gesicht                   (6) Dreisam 22.10.2012

                   
(7) Annakapelle östlich Ebnet                (8) Ebneter Kirche                                      (9) Kinderlernhaus 15.11.2012

                     
(10) Kinderlernhaus 10.2.2013              (11) Blick nach Süden                             (12) Kindergarten Ebnet 10.2.2013

                               
(13) Ebnet 14.2.2013                   (14) Ebneter Schloss und Dreisam                   (15) Ebneter Feuerwehr 1.5.2013

                   
(16) Kinder löschen Feuer                      (17) Spritzübung 1.5.2013                      (18) Schlosssteg mit Schlössern

                   
(19) Kirche und Friedhof 25.5.2013       (20) Das Pfarrhaus                                  (21) Galgenberg-Blick 18.12.2013

                    ebnet-kirche140109
(22) Galgenberg-Blick 18.12.2013        (23) Ebnet oben rechts                             (24) Kirche und Friedhof 9.1.2014

ebnet-berg-abfall150101          blumen-ebnet151003           ebnet1galgenberg151110
(25) Galgenberg 2.1.2015: Abfall          (26) Blumen Annakapelle 3.10.2015      (27) Ebnet am 10.11.2015

ebnet2galgenberg151110          ebnet3vandalismus-galgenberg151110          kotterlehof-ebnet160831
(28) Galgenberg 10.11.2015                  (29) Bank am Galgenberg 10.11.2015   (30) Kotterlehof-Bauer 31.8.2016

ebnet-schloss181010
(31) Ebneter Schloss 10/2018

 

(1) Blick von Ebnet nach Süden übers Dreisamtal hoch zum Kybfelsen
(2) Blick nach Osten über den Ebneter Friedhof zur Kirche am 4.8.2012
(3) Ebneter Schloss am 13.10.2012 – Flohmarkt
(4) Ebneter Schloss am 13.10.2012 – Flohmarkt
(5) Ebneter Schloss am 13.10.2012 – Flohmarkt – Die schöne alte Scheune: Architektur mit Gesicht
(6) Blick nach Norden über die Dreisam nach Ebnet am 22.10.2012
(7) Blick nach Nordosten zur Annakapelle östlich Ebnet am 22.10.2012
(8) Blick nach Osten zu Kindergarten (links) und Kirche in Ebnet 15.11.2012
(9) Blick nach Norden zum Kinderlernhaus Ebnet am 15.11.2012
(10) – (12) Strenger frost in Ebnet: Um 13 Uhr noch -4 Grad, aber Sonne pur und Schnee, auch auf den Bäumen am Galgenberg
(18) Blick nach Osten am Schlosssteg über die Dreisam am 5.5.2013: Am Geländer der neu gebauten Brücke sich mehr und mehr “Liebesschlösser” angebracht.
(21) Am Galgenberg wurde gegenüber dem Kreuz das Gebüsch mitsamt Bäumen gefällt, um so den Blick über Ebnet nach Osten ins Dreisamtal endlich wieder frei zu geben. Galgenberg-Blick 18.12.2013
(23) Luftbild mit Littenweiler (südwestlich der Dreisam, also unten bzw. links) und Ebnet (oben rechts). Ganz oben quer die Steinhalde in Ebnet. Unten rechts der “Kappler Knoten” – Zufahrten zum B31-Tunnel.

(30) Kotterlehof-Bauer Ronny Trenkle am 31.8.2016 auf dem Feld zwischen Annakapelle und Wangler-Kreuz. Siehe
auch  http://www.freiburg-schwarzwald.de/littenweiler/hof.htm#Kotterlehof

(31) Das Drohnenfoto zeigt rechts oberhalb des Schlossgebäudes die Zehntscheune und dann die Reithalle. In diesem Bereich sollen auch die von Nikolaus von Gayling geplanten Ferienwohnungen entstehen. Am Rand des Schlossparks (Bildmitte) ist das Neubaugebiet um Johann-Jakob-Fechter und Hirschenhofweg. Foto: Michael Saurer

 

 

Ebnet – Historie

Urkundlich erwähnt wird das Dorf Ebnet erstmals in einer auf das Jahr 1113 bezogenen Güterverzeichnis des Klosters St. Peter. Das Jubiläumsjahr wurde aufgrund dieser Eintragung festgelegt. Das Dorf gehörte zunächst zur Zähringer Herrschaft, hatte dann aber immer wieder wechselnde Lehensherren. Die ursprüngliche Schreibweise “Ebenote” bedeutet “Dorf in der Ebene”. Aus der Zeit des Bauernkriegs 1524/25 existiert eine Auflistung von damals gerade mal 26 Häusern, die auf Gemarkung Ebnet standen. 1809 wurden immerhin 73 Anwesen gezählt. Im selben Jahr wurde Ebnet durch einen großherzoglich-badischen Erlass selbständige Gemeinde. Zeitgleich wurde das 1748 von Johann Ferdinand von Sickingen erbaute Schloss an den badischen Staat verkauft. Während einer Versteigerung erwarb 1811 der Hofmarschall Freiherr Christian Gayling von Altenheim das Anwesen, das sich bis zum heutigen Tage, mittlerweile in achter Generation, im Eigentum der Familie von Gayling befindet. 1875 zählte Ebnet schon 600 Einwohner. Im Jahr 1974, in dem die Eingemeindung nach Freiburg vollzogen wurde, kletterte die Einwohnerzahl erstmals auf über 2000. Nachdem seit 2002 die Bundesstraße 31 nicht mehr mitten durchs Dorf führt, stieg die Lebensqualität und damit die Wohnqualität in Ebnet. Als Folge neuer Baugebiete und dem damit verbundenen Zuzug junger Familien wohnen mittlerweile knapp 2600 Menschen in dem an der Dreisam gelegenen und gut mit Rad und Bus erreichbaren Ortsteil. 

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Die Pläne für das Mez-Areal in Freiburg-Ebnet sind erstmal vom Tisch
… Die Planungen für die beiden Neubauten am Ostrand des Villenparks hatten vor rund vier Wochen im Ebneter Ortschaftsrat für eine größere Diskussion gesorgt. Am Ende votierte eine knappe Mehrheit dagegen. Entschieden war damals aber noch nichts: Das städtische Baurechtsamt wollte zunächst noch Stellungnahmen von Fachbehörden einholen. Dabei habe sich herauskristallisiert, so erklärt Rathaussprecherin Martina Schickle, dass die Bauvoranfrage wohl abgelehnt werde. Daraufhin habe das Baurechtsamt dem Bauherren empfohlen, seinen Antrag zurückzuziehen – was dieser dann auch getan habe.
Stiftung war “Geburtshelfer” des EOS-Vereins
Der Antrag war eine Modifizierung einer Erweiterungsidee aus dem Jahr 2006, die einen Anbau an die Villa vorsah. Die damals positiv beschiedene Bauvoranfrage ist weiterhin gültig. Zu einer konkreteren Planung und einem tatsächlichen Bauantrag ist es all die Jahre nie gekommen.
Nach einer wechselvollen Geschichte (siehe Info-Box) nutzt seit 2005 der gemeinnützige Verein EOS zwei Flügel der Villa, vor allem als Büroräume für die 40 Mitarbeiter. Zudem gibt es einen Seminarraum. Und, so erklärt Geschäftsführerin Roswitha Merazzi bei einem Rundgang, vieles fände auf dem großzügigen Außengelände statt. Neben der Villa Mez gibt es Standorte am Kaiserstuhl, in der Ortenau und am Bodensee. EOS bietet Ausbildungen und Lehrgänge im Bereich Erlebnispädagogik an, außerdem Klassenfahrten, Feriencamps, Teamtrainings und Freiwilligendienste.
In den Anfangsjahren bekam EOS finanzielle Unterstützung von der Stiftung Mercurial, die ihren Sitz im niedersächsischen Bramsche hat und deren Ziel laut Homepage das “Verwirklichen der sozialen Impulse aus der Anthroposophie sowie Bildung und Erziehung auf Grundlage der Waldorfpädagogik” ist. “Wir waren quasi der Geburtshelfer”, erklärt Dieter Pommerening vom Stiftungsvorstand. Im Moment unterstütze die Stiftung EOS nur noch projektbezogen. Die Stiftung sei jedoch weiterhin der Generalmieter der Räumlichkeiten in der Villa Mez, die er an EOS untervermietet habe.
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villa-mez-ebnet202007   Villa Mez am Wildbachweg in Ebnet – Bild Michael Saurer
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Auch im Ortschaftsrat gab es schon Rätselraten
Unklar bleibt, wie es mit der Idee der Erweiterung der Villa weitergeht und was dort überhaupt genau vorgesehen wäre. Das hatte auch schon im Ortschaftsrat für Rätselraten gesorgt – denn von der Nutzung hänge etwa die Belastung durch zusätzlichen Verkehr ab, meinten einige Räte. In der Bauvoranfrage war von Internats- und Schulungsräumen die Rede. Der Eigentümer der Villa als Bauherr lässt eine Anfrage der BZ über seine Vorstellungen und das weitere Vorgehen unbeantwortet. Roswitha Merazzi von EOS will sich zu diesem Thema ebenfalls nicht äußern – weder zu den Planungen noch dazu, ob und wie mögliche neue Räumlichkeiten durch EOS genutzt werden sollen oder inwiefern EOS in den Prozess einbezogen ist.
Die Stiftung Mercurial meint auf Nachfrage, dass sich nach Rücknahme der Bauvoranfrage ein weiteres Eingehen auf die Thematik erübrige. Dieter Pommerening teilt lediglich mit, dass “auch in Bezug auf das Neubauvorhaben unsere grundsätzliche Hilfsbereitschaft” bestehe und dass sich die Stiftung gefreut hätte, wenn das Vorhaben eine Chance zur Realisierung bekommen hätte.
… Alles vom 6.8.2020 bitte lesen auf
https://www.badische-zeitung.de/die-plaene-fuer-das-mez-areal-in-freiburg-ebnet-sind-erstmal-vom-tisch–190659241.html
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Die Villa Mez am Wildbachweg in FR-Ebnet
Die Villa im Gründerzeitstil am Ortsrand von Ebnet wurde 1912 vom Unternehmer Hans Mez gebaut. Von 1949 bis 1979 war dort ein Teil der Musikhochschule untergebracht. 1982 kaufte die Firma Thomae und Partner das Anwesen, nach deren Insolvenz kam es 2003 zur Zwangsversteigerung.
Seither befindet sich das Gebäude samt mehr als zwei Hektar großem Park in Besitz eines Kinderarztes, der selbst auf dem Gelände lebt. Zudem ist seit 2005 der Erlebnispädagogik-Anbieter EOS in der Villa ansässig und inzwischen alleiniger gewerblicher Nutzer, obwohl ein Schild am Eingang noch auf die Yoga-Akademie Freiburg verweist. Auch der 2007 eingezogene Seminaranbieter “Selfness-Club Refugium” ist nicht mehr auf dem Areal ansässig. Davor hatte in der Villa kurzzeitig das ganzheitliche Zentrum “Lichtquelle” seinen Sitz. Die Liste der zahlreichen früheren Nutzer ergänzt die “Capital Creativ Club GmbH”, die 2004 einzog und für Negativschlagzeilen sorgte. Im Frühjahr 2005 ermittelte die Staatsanwaltschaft wegen Anlagebetrugs, damals war die Rede von 250 geprellten Kunden und einem Gesamtschaden von 1,8 Millionen Euro. Die Firma bot Autos für nur 58 Prozent des Listenpreises an, im Gegenzug mussten die Kunden dem Unternehmen für eine gewisse Zeit Kapital zur Verfügung stellen.

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