Recht auf selbstbestimmten Tod

Das Recht auf einen selbstbestimmten Tod – ein Gespräch im Berghaus Freiburg. Palliativ-Mediziner und die Hospizbewegung diskutieren am 1.2.2015 um 11 Uhr im Berghaus Freiburg auf dem Schauinsland Fragen zum Lebensende. Habe ich das Recht und die Möglichkeit auf eine aktive Sterbehilfe? Ist die Initiative einer Hilfe zur Selbsttötung im Nachbarland Schweiz ein Vorbild für uns? Rolle der Palliativmedizin?Solche und andere Fragen diskutieren am Sonntag 1. Februar im Berghaus Freiburg der Palliativ-Mediziner Dr. Georg Steinfurth und die Leiterin der Freiburger Hospizgruppe Hildegard Bargenda. Das Gespräch wird moderiert von Arne Raap-Mehl, Mitbegründer des Bestattungsinstituts Horizonte in Freiburg und im Dreisamtal. Um Anmeldung unter info@berghaus-freiburg.de wird gebeten.
Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr mit einem Impulsvortrag von Arne Raap-Mehl. Der Diplom- und Religionspädagoge ist Sterbe- und Trauerbegleiter und gibt seit 25 Jahren Seminare zu den Themen Krise, Sterben, Tod und Trauer. Anschließend diskutieren mit ihm Dr. Georg Steinfurth und Hildegard Bargenda. Der Palliativ-Mediziner ist Facharzt für Innere Medizin und Neurologie sowie Psychotherapeut. Mit dem Ziel einer guten medizinischen Versorgung auf dem Land unterhält er in Todtnau und Schönau zwei Arztpraxen, in denen mehrere angestellte Allgemeinmediziner, Fach- und Notärzte praktizieren. Die Leiterin der Hospizgruppe Freiburg e.V. ist Pastoralreferentin und war an der Kinderklinik der Universität Freiburg Klinikseelsorgerin. Im Rahmen des Fördervereins für krebskranke Kinder betreut Sie die Angebote für verwaiste Eltern.
Nach dem Ende der Diskussion gegen 13 Uhr gibt es etwas zu essen und die Möglichkeit, das Berghaus Freiburg zu besichtigen. Statt Eintritt wird um Spenden gebeten.

Das Berghaus Freiburg liegt an der Schauinslandstraße (L 124) in Richtung Notschrei. Der Fußweg zum Haus geht von Freiburg aus gesehen rund 200 Meter vor dem Abzweig Richtung Stohren bzw. Münstertal rechts ab. Eine Anfahrtsbeschreibung findet sich unter www.berghaus-freiburg.de.
19.1.2015

Über das Berghaus Freiburg:
Um das ehemalige, 1936 erbaute Hotel Burggraf wieder zum Leben zu erwecken und die leer stehende Immobilie in ein Seminar- und Erholungshaus zu verwandeln, haben sich rund 80 Teilhaber, Darlehensgeber und ehrenamtlich engagierte Menschen zusammen getan. Von der Idee bis zur Umsetzung wird das Seminar- und Erholungshaus in größtenteils ehrenamtlichen Arbeitsgruppen entwickelt, während der spätere Betrieb professionell geführt sein wird. Nach Fertigstellung kann das Berghaus von Seminarleitern, Bildungsanbietern, Firmen und Institutionen für eigene Seminare, Klausurtage und Tagungen gebucht werden. Auf Grund der Lage und der guten Anbindung an eine ausgebaute Tourismus-Infrastruktur ist das Haus zudem ein idealer Urlaubsort. Mit Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmern ist das Haus für unterschiedliche Gäste konzipiert. Bis zu 60 Schlafplätze sind geplant.
Von Anfang an wurden im derzeitigen Rohbau zahlreiche gut besuchte Veranstaltungen durchgeführt. Auch in Zukunft werden Veranstaltungen ihren Platz im Berghaus haben. Dafür entstehen neue Räume im Erdgeschoss, die wie eine Allmende betrieben, also gemeinschaftlich genutzt und instandgehalten werden.
Die Berghaus Freiburg GmbH & Co. KG finanziert und betreibt als Eigentümerin den Aus- und Umbau und zeichnet für den späteren Betrieb verantwortlich. Sie ist ein Unternehmen in Bürgerhand, das sich das nötige Geld bei Bürgern leiht.
doris.mueller@berghaus-freiburg.de

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