Radunfaelle nahmen 2011 um 19 % zu – Freiburg Spitzenreiter

Insgesamt sind laut Erhebung 8433 Radler im vergangenen Jahr auf den Straßen im Südwesten verunglückt – davon 46 tödlich. Im Ortenaukreis waren 493 Radler in einen Unfall verwickelt, im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald 231 und im Landkreis Lörrach 254. Spitzenreiter in Baden-Württemberg ist der Stadtkreis Freiburg. Dort verunglückten der Statistik zufolge 547 Radler, insgesamt waren 1265 Verkehrsteilnehmer in Unfälle verwickelt. …. Alles vom 24.7.2012 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/zahl-der-radunfaelle-um-19-prozent-gestiegen-freiburg-bleibt-brennpunkt
http://www.statistik-bw.de/Veroeffentl/Faltblatt/803812007.pdf#search=Radfahrer 

Wenn jeder a weng Rücksicht nehmen würde
Ich fahr eigentlich jeden Tag mit dem Rad, komm vieleicht auf 15 radfreie Tage im Jahr. Was mich am meisten stört ist : die wenigsten Radler geben Handzeichen, die radeln einfach drauf los … ohne Rücksicht. Auch die Warnung “Sie fahren auf der falschen Seite” wird von vielen auch nicht ernst genommen, und wenn man was sagt, kriegt man in der Regel ne dumme Antwort. Wenn jeder a weng Rücksicht nehmen würde und auch die Verkehrsregeln einhält , hätten wir die Probleme nicht – Radler wie Autofahrer.
Bärbel Scheffert, 27.7.2012

Einer der vielen Radunfälle, die in keiner Statistik erscheinen
Ich fotografiere am Sandfang-Wasserwerk, höre hinter mir ein Krachen und drehe mich um: Am Boden liegt ein Fahrrad misamt Radlerin auf dem Zebrastreifen, daneben ein roter Pkw, der sie angefahren hat. Der Pkw setzt nach Süden zurück, die Fahrerin steigt aus, auch die Radlerin steht auf, sie wirkt benommen und etwas geschockt. Als sie sagt, sie wolle weiterfahren, raten die umstehenden Zeugen wie auch ich, man solle die Personalien austauschen und die Polizei rufen zur Unfallaufnahme, da ja doch etwas Ernstes passiert sei könnte (Kopf, Schleudertrauma, …). Erst daraufhin übergab die Pkw-Fahrerin der Radlerin ihre Visitenkarte. Ärgerlich: Die Unfallversursacherin machte der Radlerin noch Vorwürfe, sie sei wohl sehr schnell gefahren, sie selbst aber extra langsam. Auf meine Einwendung, hier am Zebrastreifen und vielbefahrenen Überweg müsse man eben als Pkw-ler eben doch auch mal anhalten, entgegnete sie, es gebe nur das Dreiecksschild “Vorfahrt achten”. Dann fuhr die Pkw-Fahrerin weg – ohne das Fahrrad inspiziert zu haben, ohne sich eingehend nach dem Befinden der im Gesicht weißen Radlerin erkundigt zu haben, ohne die Polizei gerufen zu haben.
Ekke, 20.7.2012

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