Ostermaersche Demos – Presse

Am Ostermontag 6.4.2015 kamen zu den traditionellen Demos der Friedensbewegung in Frankfurt 800 und in Stuttgart 400 Personen. Zur Pegida-Demo in Dresden kamen 7100 (Polizei), 8500 (MDR), 13000 (Stadt DD) bzw. 14000 Personen (Pegida). In den TV-Nachrichten von ZdF um 19 Uhr und Ard um 20 Uhr wurde über die Ostermärsche ausführlich berichtet (gut so), während Pegida totgeschwiegen wurde (warum nur?). Von den Online-Portalen der großen Zeitungen berichtete nur www.faz.net über Pegida, während sich die anderen ebenfalls im Ignorieren übten. Und dies, obwohl bei Pegida am 6.4.2015 mindestens 5mal so viele Demonstranten unterwegs waren als bei allen Ostermärschen zusammen.
Das ist keine seriöse Pressearbeit! Von einer seriösen Presse wird erwartet, dass sie im Nachrichtenteil objektiv über alle großen Demos zu Ostern informiert und im Kommentarteil dann – je nach Couleur der Zeitung – über ausgewählte Demos urteilt.
Mit Totschweigen und Verheimlichen trägt der deutsche Journalismus nicht dazu bei, den unsäglichen Extremismus von Rechts, Links oder sonstwoher auszumerzen – im Gegenteil: Die Bürger werden argwöhnisch und verärgert, wenn sie wie z.B. am heutigen Ostermontag erfahren müssen, dass die Presse ihnen bestimmte Infos bewußt vorenthält bzw. dass die Journalisten sie anscheinend nicht als mündige Bürger ansehen, die fähig sind, sich anhand objektiver und ehrlicher Infos ihre eigene Meinung selbst bilden zu können. Lügenpresse mag zu Recht zum Unwort des Jahres gewählt worden sein. Am Ostermontag 2015 hat die Presse leider leise Zweifel daran aufkommen lassen.

Faz titelt “asyl- und islamfeindliche Pegida-Bewegung”
Die asyl- und islamfeindliche Pegida-Bewegung…….? Da hat wohl jemand das Programm der Pegida nicht gelesen! Es geht um Wirtschaftsflüchtlinge, Scheinasylanten, kriminelle jeglicher Art, es geht um Islamisten, die sich seit Jahrzehnten gar nicht integrieren wollen und die deutsche Kultur durch den Islam ersetzen wollen! Wer sollte da etwas dagegen haben, außer den “Gutmenschen“? Klar doch, Festerling hat es in der AfD, in HH nicht geschafft, nun versucht Sie es in Dresden (als Kandidatin zur OB-Wahl in Dresden). Die Medien sollten sich mal wieder um objektive, gut recherchierte Artikel kümmern, dann bleibt ihnen auch das Unwort des Jahres erspart.
6.4.2015, Sven Adrian, Faz

 

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