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Titisee-Schwaerzenbach: Blick vom Russenkreuz nach Süden zum Feldberg am 11.2.2008

KlimaschutzUmweltschutz, nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung.
Dieses Natur-Quartett gehört zusammen – passt aber leider nicht.

 

 

 

Regeln für den landwirtschaftlichen Umgang mit Umwelt und Tier
Die Zahl der Bauernhöfe ist in Deutschland von 1,5 Mio in 1964 auf 285.000 in 2014 gesunken. die Ernten haben sich seit 1970 aber verdoppelt.
Trotz dieser Konzentration ist die deutsche Landwirtschaft im internationalen Vergleich immer noch vielfältig und kleinräumig.
Die von den Grünen propagierte “Agrarwende” (bio statt konventionell, Kleinbetrieb statt Agrarindustrie) hört sich gut an, polarisiert aber nur anstatt Probleme zu lösen. Es geht um die Formulierung und Durchsetzung der richtigen Regeln für den Umgang mit Umwelt und Tier, nicht aber um Demeter oder Normalfutter, Landwirtsfamilie oder Großbetrieb.  und wir müssen bereit sein, für diese Regeln zu bezahlen.
Ein erster Schritt: Die EU möge ihre Subventionen an die Landwirte nicht mehr pro Hektar Ackerfläche ausbezahlen, sondern für nachweisbaren Tier-, Umwelt- und Artenschutz – beim Biolandbetrieb wie herkömmlich wirtschaftenden Landwirt, beim Hochgebirgsbauern wie 1000-Rinder-Hof in Mecklenburg.
1.12.2014

Landwirtschaft in Deutschland – weder sozial noch nachhaltig

Die Exportstrategie der deutschen Agrarwirtschaft unterstützt Minister Friedrich ausdrücklich. Dabei ist es weder sozial noch nachhaltig, in Brasilien zu Lasten der örtlichen Bevölkerung erst wertvolle Flächen für den Sojaanbau zu roden, dann das Soja in riesigen Mengen nach Niedersachsen zu karren, dort Millionen Tonnen Fleisch zu erzeugen, um dieses dann in alle Welt zu verschiffen. …..
Alles vom 18.1.2014 von Bernhard Walker bitte lesen auf’
http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/leitartikel-weder-sozial-noch-nachhaltig–79779354.html 

 

Agrarproduktion
Der Leitartikel ist in jeder Hinsicht großartig. Man kann dem Autor nicht genug danken. So klar wird unsere vorherrschende Agrarproduktion kaum einmal an entscheidender Stelle dargestellt, so deutlich auf ihre langfristigen Gefahren aufmerksam gemacht, so eindrucksvoll auf die sich anbahnenden Möglichkeiten hingewiesen, das Ausmaß an Stickstoff im Boden, der Antibiotika in der Tiermast, der großflächigen Bodenerosionen und des Artensterbens zu vermeiden. Sobald ein Artikel wie dieser in den richtigen Stuben hängt, wird unsere Landwirtschaft sich verändern.
29.1.2014, Gunhild und Prof. Dr. Uwe Pörksen, Freiburg

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