Klima-Religion

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Buchenbach bei Freiburg im Schwarzwald im März 2019 - Kreuzberg

Buchenbach bei Freiburg im Schwarzwald im März 2019 – Kreuzberg

 

»Die Religion stützt sich vor allem und hauptsächlich auf die Angst«, (Bertrand Russel)

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SPD/CDU und Kirchen: Feigheit vor der Klimaapokalypse
In aller Regel ist es nicht sinnvoll, größere Teile der Bevölkerung, also etwa alle Parteimitglieder der Grünen, als wahnhaft und damit wahnkrank zu bezeichnen. Auch Fanatismus ist nicht gleichzusetzen mit Wahn. Und Hysterie ist etwas anderes als Fanatismus. Eine Betrachtung des Greta-Phänomens aus Sicht eines Psychiaters.
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In Bezug auf die SPD- und ganz besonders die CDU-nahen Elitendarsteller (incl. Kirchen) darf man doch wohl noch annehmen, dass denen der völlig utopische Charakter von Forderungen nach einem radikalen Wandel in der Klimapolitik, jetzt und sofort, klar ist. Aber ihnen ist auf diesem Gebiet die Diskurshoheit offensichtlich weitgehend abhandengekommen. Wobei dazu immer auch eine gehörige Portion Feigheit gehört. Man traut sich erst gar nicht mehr, die Tür zum Fabelreich der Klimaapokalypse zu öffnen, denn hier handelt es sich mittlerweile um einen „No ask-Bereich“, wo man befürchtet, aufgrund von argumentativer Unbeholfenheit, übersehenen Tretminen und bei diesem Thema ebenso humor- wie gnadenlos agierenden Medien in den politischen Selbstmord getrieben zu werden.

… Alles vom 5.6.2019 von Wolfgang Meins bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/greta_und_ihre_eltern_nicht_hysterisch_soindern_fanatisch
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Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wolfgang Meins ist Neuropsychologe, Arzt für Psychiatrie und Neurologie und apl. Professor für Psychiatrie. In den letzten Jahren überwiegend tätig als gerichtlicher Sachverständiger im sozial- und zivilrechtlichen Bereich.

Klimafanatismus als religiöser Kult
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Meins, ihre Beschreibung trifft wohl zu, zumindest ist sie nachvollziehbar. Als Christ würde ich aber gerne noch einen anderen Punkt hinzunehmen , nämlich den religiösen. Der Klimafanatismus erinnert doch sehr stark an einen religiösen Kult. Das muss sogar so sein, denn trotz aller gegenteiligen Behauptungen kommt dieser Klimafanatismus völlig ohne wissenschaftliche Beweise aus. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre steigt. Die Temperatur steigt tendenziell ebenfalls an. Das ist der Beweis? Das Grab war leer , also ist Jesus auferstanden. Das ist der Beweis? Nein. Aus Feststellungen deren Korrelation nicht zwangsläufig auf ein Ursache -Wirkungs-Phänomen schließen lassen, folgt noch kein Beweis. Das kann man glauben, bis es bewiesen wurde, oder widerlegt wurde. Wir haben es also sogar mit religiösen Fanatikern zu tun, Leuten die ohne einen Gott an etwas glauben wollen!
5.6.2019, P.D., AO
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Es ist keine Krankheit, man nennt es Religion
Die “Masse” kann nicht ohne Religion. Sie schwört der alten ab, weil sie einer anderen verfällt. Ist die Vernunft, die “Aufklärung”, zu weit gegangen, kippt sie früher oder später in einen neuen Glauben. Sie brauchen einen Glauben, ein goldenes Kalb, einen erleuchteten Hohepriester, einen Guru, ob Marx oder Osho, den Satan, Angst, drohende Apokalypse. Man muss auf die ausbleibende Apokalypse warten und je genauer diese datiert ist, desto besser. Was bei den Jungen aber fehlt, ist die Selbstentsagung, also Verzicht auf das Weltliche, Handy, Fliegen, Konsumieren, etc., was eigentlich eine Entlarvung ist.
5.6.2019, CH.B.
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Religionen als kollektive Wahnsysteme
Sigmund Freud erklärte Religionen bekanntlich als kollektive Wahnsysteme, deren Annahme den bedürftigen einzelnen Gläubigen der Notwendigkeit enthebe, ein persönliches Wahnsystem selbst auszubilden. Danach könnte man folgern, dass die seit 100 Jahren zunehmende Areligosität Europas fortschreitend zu psychischer Gestörtheit des einzelnen Menschen, alternativ aber auch zur Übernahme neuer kollektiver Wahnsysteme geführt habe. Ein Reaktionär oder Zyniker könnte als einschlägige Beispiele nun Phänomene typisch westlicher Provenienz wie nationalen und internationalen Sozialismus, Schuldkult, Fernstenliebe, Genderismus und Klimarettung anführen; freilich ließe die Substituierung der Anbetung eines Kleinkindes in der Krippe durch die Anhimmlung einer – wenngleich eingeschränkt – artikulationsfähigen Pubertierenden auch einen gewissen kulturellen Fortschritt erkennen.
5.6.2019, H-P.N. AO
Scientology und Greta
Ich kann mir nicht helfen , dieser künstliche Hype um Greta erinnert mich langsam an Scientology. Greta als Reinkarnation von Ron Hobbard. Ich hab zumindest bei den Grünen schon den Verdacht , dass da das “Spitzenpersonal” schon einige “Audits” hinter sich gebracht hat und schon auf Stufe “clear” schwebt.
5.6.2019, F.ST, AO

 

 

 

 

Grüne Klima-Angstmache: Panik-Modus und Notfall-Modus

Die Netzwerke von grüner Partei, „Fridays for Future“-Schülern, journalistischen und institutionellen Unterstützern bilden das Kunstrasen-Geflecht, erstaunlich schnell ausgerollt und bemerkenswert solide gearbeitet. Wie wenig Spontanität darin steckt, zeigt sich beim Studium der Theorie-Texte dieser Bewegung, den schon mehrere Jahre alten Publikationen der US-amerikanischen Psychologin Margaret Klein Salamon: The Transformative Power of Climate Truth https://www.thegwpf.org/as-polar-bear-numbers-increase-gwpf-calls-for-re-assessment-of-endangered-species-status/ und Leading the Public into Emergency Mode. https://www.theclimatemobilization.org/transformative
In „Die Öffentlichkeit in den Notfallmodus führen“ empfiehlt Klein ein Vorgehen, das sich wie ein Drehbuch der „Fridays for Future“-Bewegung liest. Dort heißt es:
„Das Akzeptieren der Klimawahrheit kann nicht nur dein bürgerliches und politisches Engagement beeinflussen, sondern auch deine Prioritäten, Ziele und dein Identitätsgefühl. Üblicherweise heißt es in der Argumentation der Klimapolitik dass ‘Furcht nicht funktioniert’: der Öffentlichkeit die erschreckende Wahrheit zu erklären würde nur vor Klimaaktionen abschrecken, und die Aufgabe der Klimabewegung bestünde darin, den Klimawandel als handhabbares Problem mit handhabbaren Lösungen darzustellen. Aber Verzweiflung, Panik und Angst sind nicht nur die einzigen Antworten auf die Klima-Wahrheit. Der Notfall-Modus ist der Modus der humanen psychologischen Funktion, der eintritt, wenn Individuen oder Gruppen optimal auf existenzielle oder moralische Notfälle reagieren. Dieser Modus des humanen Funktionierens, der sich von dem ‚normalen’ funktionieren unterscheidet, ist von einer extremen Konzentration von Aufmerksamkeit und Ressourcen geprägt, um produktiv zusammenzuarbeiten und den Notfall zu lösen. Um diesen Weg zu beschreiten, müssen die Menschen erkennen, dass sie mit einem Notfall-Problem konfrontiert sind, das Notfall-Lösungen erfordert.“

(Accepting climate truth can affect not only your civic and political engagement, but also your priorities, goals, and sense of identity. Common climate communications wisdom argues that “fear doesn’t work:” telling the public the terrifying truth will only deter action, and it’s the climate movement’s job to present climate change as a manageable problem, with manageable solutions. But despair, panic and anxiety are not the only responses to the knowledge of climate truth.

https://www.theclimatemobilization.org/emergency-mode

Emergency mode is the mode of human psychological functioning that occurs when individuals or groups respond optimally to existential or moral emergencies. This mode of human functioning, markedly different from “normal” functioning— is characterized by an extreme focus of attention and resources on working productively to solve the emergency. To go into it, people must recognize that they are facing an emergency problem, that requires an emergency solution.)

Genau dieser Empfehlung, bewusst im Panik-Modus zu sprechen, folgt das gesamte Netzwerk, dessen Zentrum die Grünen und die Greta-Bewegen bilden. Die Protagonisten arbeiten die Gebrauchsanweisung mit entsprechendem Framing und Wording regelrecht ab.
Greta Thunbergs emblematischer Spruch lautet bekanntlich: „Ich möchte nicht, dass ihr hoffnungsvoll seid. Ich will, dass ihr in Panik geratet.“
https://www.facebook.com/ZDFheute/videos/551461981999127/
Bei Luisa Neubauer klingt das so (in einem Beitrag für den WWF-Blog im Januar 2019): „Denn es fühlt sich tatsächlich so an, als würden wir in einem Auto sitzen, das auf einen Abgrund zusteuert. Doch anstatt zu bremsen, wird beschleunigt. Wir wurden in dieses Auto gesetzt, ohne dass wir gefragt wurden. Es gibt diesen Abgrund wirklich.“
Bei der Mikrobiologin Antje Boetius, Mitglied bei den „Scientists for Future“ hört es sich so an (in der Sendung „Maybritt Illner“): „Die Zukunft ist kaputt, die Zeit ist um, wir haben jetzt noch zehn oder zwölf Jahre, um wirklich etwas zu ändern – und das wird den Bürgern verheimlicht.“
Oder in einem Artikel des Spiegel Online-Autors Theodor Ziemßen, der das beschreibt, was er für das Schicksal seiner Söhne im Alter von zwei und sechs Jahren hält:
https://www.spiegel.de/panorama/klimaerwaermung-und-unsere-kinder-wie-sollen-wir-s-erklaeren-a-1263370.html
„Wir haben sie in diese Welt geboren, ohne vorher genau auf das Haltbarkeitsdatum der Menschheit, wie wir sie kennen, zu gucken. Und jetzt? Tun wir nicht genug, schauen nicht genau genug hin, sind nicht laut genug und rufen nicht oft genug ‚Nein!’, um das Unglück aufzuhalten.“
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Der Wechsel in den Panik-Modus vollzieht sich nicht nur in Deutschland. Der britische Guardian kündigte kürzlich an, statt „Klimawandel“ bevorzugt von „Klimanotfall“, „Klimakrise“ oder „Klimakollaps“ zu schreiben („Instead of “climate change” the preferred terms are “climate emergency, crisis or breakdown”). Es handelt sich um geradezu mustergültiges Framing: Meinungslenkung durch suggestive Wortwahl. In den Panik-Modus passt auch, dass auf Druck von Grünen verschiedene Städte – etwa Konstanz – den „Klimanotstand“ für die Kommune ausriefen.
In der Angst-und-Schreckens-Rhetorik kommt kaum noch eine konkrete Zahl, ein Faktum, ein Argument vor. Und wenn, dann nur als groteske Verzerrung. Ziemßen etwa suggeriert auf Spiegel Online, seine Kinder würden es noch erleben, dass Hamburg „im Meer versinkt“. In Wirklichkeit geht selbst das katastrophengestimmte IPCC nicht einmal in seiner pessimistischsten Prognose von einem derartigen Meeresspiegelanstieg an der Nordseeküste innerhalb nur einer Generation aus. Ganz abgesehen davon, dass kein Küstenstadt eine Pegelerhöhung einfach tatenlos hinnehmen würde.
… Alles vom 30.5.2019 von Alexander Wendt bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2019/05/publico-dossier-die-psychologie-des-gruenen-erfolgs/

 

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