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Belchen mit Belchenhaus im Hochschwarzwald im Januar 2019

Belchen mit Belchenhaus im Hochschwarzwald im Januar 2019

 

“Morgen gehen wir nicht arbeiten,
denn dann haben wir emissionsfrei”
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10.8.2017, Michael Klonovsky in “Bunt wie ein Niqab”, Acte Diurna 2017,
Edition Sonderwege, Seite 319, ISBN 978-3-944872-76-6
https://michael-klonovsky.de/acta-diurna

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Fruchtzwerge mitsamt “Grandmas for Future”
Es waren erstaunlich viele Jungen und Mädchen da, die zur der Alterskohorte gehörten, für die Danone die Fruchtzwerge erfunden hatte. Immer wieder riefen, nein schrien sie “Wir sind hier und wir sind laut, weil ihr uns unsere Zukunft klaut!
Diejenigen, an die sich die Botschaft richten sollte, standen derweil am Rande der Kundgebung und schauten ihren Sprösslingen mit dem gleichen Ausdruck zu, wie Eltern, die ihre Kinder zum Casting für eine Playbackshow begleiten. Gleichzeitig fielen ältere Menschen wie die “Grandmas for Future” und ein Mann in einer gelben Outdoorjacke auf , derein Plakat hochhielt, auf der zu lesen war “Wachstum + Globalisierung = Mord”. Versuchten da vielleicht betagte DKP-Kader die Jugendbewegung zu unterwandern?
…. Alles von Henryk M. Broder vom 19.3.2019 bitte lesen auf
https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus190447025/Henryk-M-Broder-Aufstand-der-Fruchtzwerge-in-Erfurt.html
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Klima-Hysterie zur Ablenkung
Am 15.02.2019 geriet ich in Nürnberg zufällig in eine Freitags-Schüler-Demo. Ich fragte Zweidutzend der ca. 600 Schüler/Eltern/Lehrer/innen: Wieviel wiegt ein Kubikmeter Luft? Aus was setzt er sich zusammen? Wie hoch ist der CO2-Anteil und wieviel davon ist „von Menschen gemacht“? Keiner der Befragten wusste auf diese u.a. „Klima-Fragen“ eine Antwort! Aber sie zogen dann zwei Stunden durch Nürnberg und plärrten die Passanten an: „Ihr macht uns die Zukunft kaputt.“
Auch in Rothenburg liefen nun Schüler „Klima-Parolen“ hinterher, vermutlich ohne zu wissen, dass Deutschland nur 0,0004712 Prozent Anteil am weltweiten CO2 hat. C02, das ein Baustein des Lebens ist und heute in Gewächshäusern künstlich zugesetzt wird, damit die Tomaten besser wachsen. Wer C02 als Klimakiller diffamiert hat in Mathe und Physik eine sechs verdient. Und die von der Bundesregierung bezahlten „Wissenschaftler“ z.B. des Potsdam-Instituts, die Frau Merkel immer neue unüberprüfbare Horrorszenarien liefern:
„2100 sei es 4 Grad wärmer als heute, oder der Meeresspiegel steige dann um x-Meter“, sind für mich Scharlatane, die den schönen Sommer von 2018 als „Zeichen des Klimawandels“ sehen, die aber unterschlagen, dass es z.B. im Jahre 1540 in Mitteleuropa (auch ohne Auto/Industrie) 11 Monate nicht regnete und es noch wärmer als 2018 war. Aber es gab 1540 einen Jahrtausendwein. Ein Boxbeutel davon steht hinter Panzerglas im Bürgerspital zu Würzburg. Und auch die „Starkregen von heute“ haben gewaltige Vorgänger die sich an den Überschwemmungsmarken seit 1342 (dem höchsten jemals gemessenen vom 21./22.7.1342) über die Jahrhunderte am Würzburger Rathaus dutzendfach ablesen lassen.
Diese ganze Klima-Hysterie hat nur einen Zweck: Die Regierungen weltweit können damit ablenken von ihren Kriegen (Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Ukraine). Ihrem Versagen: bei Bildung, bei Umwelt (Plastik hier gesammelt und nach Indonesien verkauft, wo es ins Meer gekippt wird), beim Besiegen der Geißeln Krebs/Aids/Ebola (lieber werden Abermilliarden für die Erkundung des unerreichbaren Mars verplempert). Ihr Ziel: devote Klima-Sünder, die sich trefflich mit „Ökosteuer“, „C02-Steuer“, „Fahrverboten“ usw. abzocken und gängeln lassen. Und Schüler, die, statt gegen die NATO-Kriegs-Politik auf die Straße zu gehen (die tatsächlich ihre Zukunft zerstören wird denn deutsche Panzer stehen schon wieder an der russischen Grenze), hysterisch einer neuen Religion, dem KLIMA-WANDEL huldigen. Und einer geschickt hochstilisierten Ikone Greta. Das ist für mich politischer Kindesmissbrauch. Leute, wir haben heute die sauberste Luft seit 150 Jahren in Deutschland und Europa!
Wären die deutschen Freitags-Demonstranten schon mal in indischen, südamerikanischen, afrikanischen Slums gewesen, würden sie sich dreimal überlegen gegen den von ihren Eltern und Großeltern mühsam erkämpften Wohlstand und technischen Fortschritt so hysterisch zu plärren.
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Mein „Spielplatz“ nach 1945 waren die Ruinen von Rothenburg. Bis in die 1950er Jahre hinein hausten Millionen Deutsche in Ruinen und Baracken, kämpften um jeden Bissen Brot! Unsere Eltern krempelten die Ärmel hoch, bauten die zerbombten Fabriken und Städte wieder auf und machten das rohstoffarme Deutschland binnen weniger Jahrzehnte zum Exportweltmeister! Und nun lassen wir uns die besten Diesel-Motoren der Welt von einem Donald Trump, einer fragwürdigen WHO und einer EU-Polit-Kommissars-Clique in Brüssel, mit willkürlichen „Grenzwerten“ kaputtmachen? Die 650.000 Luxemburger und 19 EU-Mitgliedsstaaten mit weniger Einwohnern als Bayern!, bestimmen mit gleichwertiger Stimme über 80 Millionen Deutsche und unseren Automobilstandort!
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Am 13.03.2019 demonstrierten in Stuttgart-Feuerbach (endlich) 3.500 Bosch-Mitarbeiter, weil deren Arbeitsplätze (Herstellung von Diesel-Einspritzpumpen) durch diesen EU-Klima-Wahn vor dem Aus stehen!
Das Elektro-Auto wird ca. 800.000 Arbeitsplätze in Deutschland vernichten. Und in Chile, wo das Lithium für deren 9.000 € teure Batterien gewonnen wird, werden täglich Millionen Liter Grundwasser verunreinigt. Und im Kongo graben Kinder (die nicht das Privileg haben, eine Schule besuchen zu dürfen) mit ihren Händen das Kobalt für unsere „sauberen Elektroautos“ aus der Erde!
BMW u.a. haben ein Verfahren entwickelt, mit dem „Benzin“ nur aus CO2 und (Meer)Wasser hergestellt werden kann. Wenn das mit Offshore-Strom am Meer geschähe, wäre dieser synthetische Kraftstoff völlig schadstofffrei und könnte sofort in den bisherigen Motoren verwendet werden. Doch „interessierte globale Kräfte“ wollen das nicht. Sie wollen die deutschen „Nazi-Konzerne“ wie VW zerschlagen. Das steckt in Wahrheit hinter dem „Diesel-Hype“. Denn ein simples E-Auto kann fast jeder Hinterhofbetrieb bauen. Und nach 8 Jahren, wenn die Batterie hin ist, ist es ein Wegwerfartikel.
Ja, liebe Kinder, Ihr werdet wohl keine „Mathe“ mehr brauchen, weil die Industrie 4.0 und die Digitalisierung in den nächsten 15 Jahren zudem Millionen bisher hochqualifizierter, gut bezahlter Arbeitsplätze in Deutschland vernichten wird.
Unsere Wirtschaftsbosse haben vor Jahren – weil sie den schnellen Profit wollten – ihre Patente in 51 Prozent-Beteiligungen chinesischen Staatskonzernen offengelegt und die Bundesregierung war so verantwortungslos den Ausverkauf deutscher High-Tech-Firmen an Chinesen zu erlauben, die diese Firmen samt Technologie Stück für Stück nach China verlagern werden. Denn dort gibt es 1,4 Mrd. und in Indien 1,3 Mrd. Menschen, die günstiger arbeiten als wir 80 Mio. Deutsche und die uns in den MINT-Fächern längst überholt haben.
Kürzlich frage ich die chinesische Frau eines Bekannten: „Wie lange wird es noch dauern, bis ihr Chinesen Deutschland in Massen besucht und wir dann nur noch als ‘Historien-Statisten der Deutschland-Kulisse’ fungieren dürfen, weil unsere Technologie/Arbeitsplätze von euch komplett übernommen wurden?“
Sie lächelte fein und meinte, naja 10 Jahre! Wer den Schuss jetzt noch nicht gehört hat, der möge weiter am Freitag für die falschen Probleme auf die Straße gehen!
Mit besorgten Grüßen, Hans Schöpper, 18.3.2019
https://vera-lengsfeld.de/2019/03/18/demos-ja-bitte-aber-fuer-die-richtigen-themen/#more-4226
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Schüler werden von Lehrern und Regierung instrumentalisiert
Wenn Kinder sich von Lehrern und Frau Merkel instrumentalisieren lassen, ist das ein extrem schlechtes Zeichen. Erinnert mich ans dritte Reich und an die DDR. Schüler sollten weder streiken noch schwänzen. Ein anders denkender Jugendlicher oder Kind wird gemoppt?. Oder dürfen die dann ihre eigene Demo machen? Es ist unerträglich das die einsamen Jugendlichen nur um dem Mainstream zu gefallen völlig gratismutig wegen nichts auf die Strasse gehen. Und dann sieht es obendrein auch noch wie ein buntes Event aus. Ernst, Not und wahre Verzweiflung sieht anders aus. Zerhacken die jungen Demonstranten ihre Handys oder schmeißen sie die Autoschlüssel ihrer Väter symbolisch in den Abfall? Sicher nicht. Bin mal gespannt ob ich moderiert werde….Ist aber auch egal.
15.3.2019, S.M., BZO
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Frau Mauermann, Sie lehnen sich da aber ganz gewaltig aus dem Fenster. Rechnen Sie damit, dass Sie mit Schimpf und Schande aus dem Land gejagt werden, ich hätte mir das nicht getraut zu schreiben, Political Correctness, Schere im Kopf, ein Shitstorm wird Ihnen entgegenschlagen. Und ich gebe Ihnen voll Recht, das musste auch mal gesagt werden. Der Vergleich mit dem dritten Reich und der DDR trifft die Sache voll auf den Punkt.
Danke.
15.3.2019, R.R., BZO

Klimawandel nicht vom Menschen gemacht
Man wendet sich von realen, nachprüfbaren Fakten ab und geht den Ideologen auf den Leim. Ein Sektirertum macht sich breit. Es werden die krudesten Ideen in die Welt gesetzt und als Dogma verkündet. Eines der schlimmsten Dogmen ist: Der Klimawandel ist vom Menschen gemacht. Es ist doch noch nie jemandem eigefallen zu behaupten, dass der Mensch das Wetter ändern könnte. Und doch soll er am Klimawandel Schuld sein. Klima ist das Wetter im langjährigen Durchschnitt.
Aber die Ideologen halten daran fest, dass der Mensch das Klima ändert, obwohl erwiesen ist, dass auch auf den anderen Planeten dieses Sonnensystems ein Klimawandel stattfindet. Der kann nicht vom Menschen gemacht sein, weil es dort keine gibt. Also ist der “Sünder” unser Zentralgestirn, die Sonne. Dennoch werden von den Ideologen die Kinder auf die Straßen getrieben, um gegen die “Wetteränderer” zu protestieren. Will man mit diesem Unsinn noch mehr Leute heranzüchten, die vom Boden der Tatsachen in die Kuckucksheime der Ideologen gezogen werden? Die so verblendet auch zu Attentätern werden? Es ist das schlechte Gewissen, was den Menschen, auch den jungen Leuten, eigeredet wird, dass sie auf die Straßen gehen und die Schule schwänzen. Leute wie Habeck, Baerbock und Konsorten, die Rattenfängern gleich, die Menschen ideologisieren, scheint es überall zu geben. Der gesunde Menschenverstand ist auf dem Rückzug.
15.3.2019, Sepp Kneip, AO

 

 

 

Schulstreik ist kein Streik
Der Streik ist ein Recht, das den Arbeitnehmern gegen die Arbeitnehmer zusteht zur Durchsetzung von Tarifforderungen. Ein Schulstreik ist ein Etikettenschwindel, da er sich gegen die Politik richtet, aber den Schulbetrieb schädigt und die gesetzliche Schulpflicht verletzt.
Der Staat (Regierung, Institutionen incl. Schulbehörden) sind dem Rechtsstaat verpflichtet. Wenn die Bundeskanzlerin mit “Ich unterstütze sehr, dass Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz auf die Straße gehen und dafür kämpfen” und Justizministerin Barlay mit “Dass die Jugendlichen jetzt für den Klimaschutz demonstrieren und sich so engagieren, ist doch großartig” die Schüler anspornen, dann ist dies eher populistisch bzw. opportunistisch als staatstragend. Zudem verletzen beide damit ihre Neutralitätspflicht.
Oder soll es nun gute und schlechte Schülerdemos während der Unterrichtszeit geben? Gut sind Proteste gegen den Klimawandel? Und schlecht sind Proteste gegen die offenen Grenzen, für den Islamunterricht auf Türkisch oder gegen das Haschisch-Verbot?
Es ist nicht Aufgabe von Kultusbehörden, den Schülern Demonstrationsmöglichkeiten gegen dies und das als schulergänzende Events zu ermöglichen – mit dem prickenlnden Gefühl, dabei etwas doch irgendwie “unrechtes” zu tun. Der linksgrüne Mainstream mag eine Vorliebe für Pädgogisierung i.S. von “… folgen Sie denen nicht …” haben, aber das ständige Nudging kommt bei Schülerinnen und Schülern auf Dauer nicht gut an und wird als Bevormundung abgelehnt.
15.3.2019
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Neben “Friday For Future” auch in der Naturschutz-Gruppe mitarbeiten
Es ist ja schön und gut, wenn Schüler und Jugendliche plötzlich ein Bewusstsein für Natur und Umwelt entwickeln. Aber wie der alte Herr Erich Kästner schon sagte: “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.” Ich bin seit Jahrzehnten an meinem Wohnort in der örtlichen BUND-Gruppe aktiv. Schon einige Male war der Fortbestand dieser Gruppe in Frage gestellt, weil uns der Nachwuchs fehlte. Alle diesbezüglichen Aufrufe und Aushänge haben nichts gefruchtet, auch nicht die Mund-zu-Mund-Propaganda der Mitglieder. Kaum ein junger Mensch fand sich bereit, dauerhaft bei uns aktiv zu werden. Ich nehme an, dass andere Naturschutzgruppen ähnliche Probleme haben. So wie die jungen Menschen jetzt drauf sind, müssten sie ja in Scharen zu uns strömen. Man darf gespannt sein. Bei mir überwiegt die Skepsis. Denn es ist ja einfacher, einem momentanen, medienwirksamen Hype hinterherzulaufen und dabei noch dem Schulunterricht zu entkommen, als sich aktiv im praktischen Naturschutz zu engagieren.
Unsere Aktivitäten beschränken sich aber nicht auf den praktischen Natur- und Umweltschutz, wir sind auch (gemeinde-)politisch tätig. Es bleibt abzuwarten, wie diese jungen Leute ihr Leben gestalten, wenn sie in ihrem Beruf gut verdienen. Ob sie dann zugunsten der Natur und Umwelt ein bescheidenes Leben führen oder lieber mit dem SUV unterwegs sind, jährlich eine Fernreise unternehmen, Ski fahren? Mehr Präsenz der Jungen im Umwelt- und Naturschutz hätte auf Dauer meines Erachtens bessere Signalwirkung als ein Schülerstreik, der nur so lange interessant ist, bis die nächste Sau durchs Dorf getrieben wird.
15.3.2019, Armin Dierolf, Bahlingen

 

Parents for Future in Freiburg gegründet
Nun hat sich auch in Freiburg eine Gruppe “Parents for Future” als Unterstützungsgruppe für “Fridays for Future” gegründet – bestehend aus Eltern oder Großeltern von Schülerinnen und Schülern, die das Anliegen des Klimastreiks unterstützen. “Unser Ziel ist es, den jungen Menschen in ihrem lebenswichtigen Kampf für eine konsequente Klima- und Umweltschutzpolitik Rückhalt zu bieten und den Fokus der öffentlichen Debatte auf ihre berechtigten Forderungen zu lenken”, heißt es in einer Mitteilung der Gruppierung, die sich als freier Zusammenschluss von erwachsenen Menschen bezeichnet.
Die Gruppe sieht sich nicht nur in der Verantwortung, die jungen Menschen in ihrem Kampf für einen ambitionierten Klimaschutz zu unterstützen, sondern behält sich auch eigene Aktionen zum Thema vor. Parents for Future beschreibt sich selbst als unabhängig von politischen Parteien oder Organisationen. Sie sei weder Unternehmen noch institutionellen Interessensgruppen verpflichtet und spricht sich gegen Rassismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in jeder Form aus. Die Selbstorganisation sei basisdemokratisch. Eine Vereinnahmung von Fridays for Future durch Erwachsene – in welcher Form und zu welchem Zweck auch immer – widerspreche, wie es in der Mitteilung weiter heißt, dem Selbstverständnis der Gruppierung. Deshalb arbeitet sie lokal, regional und überregional unabhängig, aber in enger Absprache mit Fridays for Future. Für den Proteststreik am Freitag 15.3.2019 sucht Parents for Future noch Helferinnen und Helfer.
14.3.2019, P4F_freiburg@posteo.de; https://parentsforfuture.de

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