CO2

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Blick nach Süden über Disteln auf Kappel im Dreisamtal am 23.6.2012

 

 

“Den Menschen als Störfaktor des Universums zu betrachten
und sein Leben in Tonnen CO2 aufzuwiegen,
ist an misanthropischer Lebensfeindlichkeit
nicht zu überbieten” (Markus Vahlefeld, 10.5.2019)
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Deutschland’s Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß beträgt 0,000031%
Deutschland produziert gerade mal ca. 2,4% des weltweiten menschengemachten CO2, und deshalb würde sogar eine vollständige De-Industrialisierung Deutschlands zurück zu Pfeil, Bogen und Faustkeil einen kaum messbaren Einfluss auf den Welt-CO2-Ausstoß bewirken

96% des CO2 sind natürlichen Ursprungs und die restlichen 4% sind vom Menschen gemacht. Das bedeutet, dass Deutschland mit ca. 0,03% daran beteiligt ist, was einem weltweiten Anteil von 0,000031% CO2-Ausstoß für Deutschland entspricht.
Für diesen Mini-Anteil wurden jetzt schon Milliarden Euro in einer Windkraft gesteckt, die bis dato nichts Messbares gebracht hat. Selbst der IPCC gibt zu, dass die Modelle, mit denen sie einen Anstieg der Temperatur 2° vorhersagen, nicht zuverlässig sind.

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CO2 binden statt vermeiden – Investieren statt deindustrialisieren
c) Nicht immer ist es der effizienteste Weg, CO2 zu vermeiden. Billiger und effektiver dürften die Maßnahmen sein, die CO2 binden. Vor allem muss man es sich leisten können, den Umbau der Wirtschaft zu vollziehen. Wenn wir so vorgehen wie beim Kohleausstieg und der Energiewende, werden wir uns finanziell übernehmen und damit die Voraussetzung für eine erfolgreiche Klimapolitik vernichten: unseren Wohlstand. Wie schon beim Waldsterben, das sich dank der technologischen Maßnahmen nicht eingestellt hat setze ich auch beim Thema Klimawandel auf die Innovationsfähigkeit des Menschen. Vermutlich werden schon bald neue Technologien in der Lage sein, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu reduzieren.
Viele der neuen Technologien dürften sich rechnen, andere von der expliziten Besteuerung von CO2 profitieren. Unternehmen und Länder, die in den kommenden Jahrzehnten diese Technologien erfinden und beheimaten, werden zu den ganz großen Gewinnern gehören. Zu den großen Verlierern werden jene Länder zählen, die den Wandel verschlafen. Leider spricht wenig für Deutschland als Gewinner. Das zeigen unter anderem die 80 Milliarden, die dafür aufgewendet werden, um die wirtschaftlichen Folgen des Kohleausstiegs zu kompensieren.

Es sind vor allem Wahlgeschenke, die staatlichem Konsum entsprechen, aber nicht die Grundlagen für künftigen Wohlstand legen. Ein weiteres Beispiel ist die jahrelange Subventionierung der Solarindustrie, die nun von China beherrscht wird. Richtig wäre es, mehr Geld für die Entwicklung neuer Technologien bereitzustellen, ohne konkret vorzuschreiben, welche diese denn sein sollen. Auch wäre es höchste Zeit, Deutschland als Innovations- und Gründungsstandort attraktiver zu machen.
… Alles vom 7.6.2019 von Dr. Daniel Stelter bitte lesen auf
https://think-beyondtheobvious.com/stelter-in-den-medien/raus-aus-deutschland/
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Klimareligion contra Investitionen
„….setze ich auch beim Thema Klimawandel auf die Innovationsfähigkeit des Menschen. Vermutlich werden schon bald neue Technologien in der Lage sein, den CO2-Gehalt der Atmosphäre zu reduzieren.“
Das hier immer noch der Klimareligion gefröhnt wird, ist mehr als bedauerlich. So wird von einer Verringerung des Gases CO² schwadroniert. Unbekannt scheint zu sein, daß der Anteil von CO² in der Luft lediglich 0.038% beträgt. Ebenfalls unbekannt scheint zu sein, das CO² auch für den Menschen zu den überlebensnotwendigen Gasen gehört. Ohne CO² keine Photosynthese und damit kein Pflanzenwachstum. Und ohne Pflanzen keine Nahrungsgrundlage. Es gibt Studien, in welchen fest gestellt wird, das der Gehalt an Co² wesentlich höher lag, bevor es Industrie und fossile Brennstoffe gab. Selbst wenn der Anteil an CO² steigt, gleicht die Natur dies aus. Die Pflanzen wachsen dadurch besser und binden so mehr Kohlenstoff, als es der Mensch mit technischen Mittel je könnte. Und der Klimawandel? Das Klima auf der Erde ändert sich, so lange es die Erde schon gibt. Ist denn schon vergessen, das es wenigstens zwei Eiszeiten auf der Erde gab? Und im Mittelalter eine Warmzeit. Das Grönland eisfrei war. Usw. Was kann man daraus lernen? Es weiter nichts als eine gigantische Lüge, an der sich einige wenige auf Kosten vieler, vor allem dummer Leute, bereichern!
7.6.2019, FRI, TBO
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Es ist sinnlos Fritz … das CO2 Märchen ist in den Köpfen angekommen und es ist nicht mehr zu verjagen. It is easier to fool People than to convince them, that they have been fooled.
7.6.2019, ALE, TBO

Asylbewerbern brauchen Wohnungen
Wenn ich Boris Palmer richtig verstanden habe, sind Kommunen in Deutschland verpflichtet, Asylbewerbern Wohnungen zur Verfügung zustellen – anders als beispielsweise jenen, die schon länger hier leben. Wenn nun Immobilienbestände von „Deutsche Wohnen“ verstaatlicht werden, was wird aus den Mietern, wo doch gerade in Berlin der Bedarf an Wohnungen für Asylbewerber stetig wächst? Den Anhängern der Volksinitiative „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ sollte vielleicht zugerufen werden: „Seid vorsichtig mit euren Wünschen. Sie könnten in Erfüllung gehen.“ … Es bleibt spannend.
7.6.2019, D.H., TBO

 

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Vahrenholt: CO2-Klima-Forderungen der Grünen nicht realisierbar
Eine hochkarätige und politisch unverdächtige Studie entlarvt den süssen Traum der Energiewende als ökonomischen und ökologischen Albtraum. Doch was nicht sein darf, kann nicht sein.
Die Forderungen nach dem Ausstieg aus Kohle, Kraftstoff und Erdgas werden immer schriller. Es fing an mit dem waghalsigen Vorschlag der Kohlekommission. Das vom Bundeskanzleramt zur Hälfte mit grünen Aktivisten besetzte Gremium will den Ausstieg aus der Kohle bis 2038. Es folgte die Forderung des einflussreichen grünen Spitzenpolitikers Robert Habeck und seiner Freunde nach dem Aus für den Verbrennungsmotor im Jahre 2030. Und als es im April vier Wochen lang überdurchschnittlich trocken war («Sehr schlimm!» – «Das hat es noch nie gegeben!»), rief die Abgeordnete Annalena Baerbock im Chor mit den Klimaaktivisten die Krise aus: Verdopplung des CO2-Preises und ein starkes Ordnungsrecht! Die streikenden Freitagskinder von Lummerland schreien nach einer CO2-Steuer von 180 Euro noch in diesem Jahr, «Treibhausemissionen auf netto null» bis 2035, alles «100 Prozent erneuerbar».
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Da lohnt es sich, die Studie des Akademieprojektes «Energiesysteme der Zukunft» der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften in die Hand zu nehmen. Die vom Bund finanzierte und von zwei Dutzend der besten Professoren Deutschlands verfasste Untersuchung setzt sich auf 163 Seiten mit der Umsetzbarkeit und den Kosten der sogenannten Energiewende auseinander. Die Erkenntnisse erscheinen deprimierend.
Nachdenken verboten. Man könnte sich vorweg fragen, wieso der gesammelte technische Sachverstand unserer deutschen Akademien die Zukunft unserer Energieversorgung im Wesentlichen allein auf zwei Technologien (Windkraft und Fotovoltaik) stützen will. Offenbar verbietet es der Mainstream, über Alternativen – Kernfusion, inhärent sichere Kernenergie ohne langlebige Rückstände wie beim Dual Fluid Reaktor, CO2-freie Kohlenutzung (carbon sequestration) – auch nur nachzudenken. Vom Risiko der Alternativlosigkeit ist leider keine Rede. Es lohnt sich trotzdem in die Studie reinzuschauen, um zu erahnen, was uns bevorsteht.
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Es werden alle Sektoren (Strom, Verkehr und Wärme) zusammen betrachtet. Und siehe da: 80 Prozent des Energiebedarfs werden in Deutschland heute fossil gedeckt, 7,5 Prozent durch Kernkraft, 13 Prozent durch erneuerbare Energien. Wenn man bei den Erneuerbaren das Wasser und die Biomasse (einschliesslich Biogas und Biosprit) abzieht, bleiben übrig: 1,5 Prozent der Primärenergie werden durch Windkraft erzeugt, 1 Prozent durch Fotovoltaik (Seite 10 der Studie). Zusammen ergibt das 2,5 Prozent Wind- und Sonnenenergie – wahrlich noch ein langer Weg bis zu 100 Prozent.
Weiter ist da zu lesen: Wenn man den Weg einer Dekarbonisierung um 90 Prozent bis 2050 gehen will, dann «wird mit rund 1150 Terawattstunden sogar fast doppelt so viel Strom benötigt wie heute», weil Verkehr und Wärme elektrifiziert werden sollen. Da man sich nur auf Fotovoltaik und Windkraft versteift hat, kommt die Studie zum Schluss: «Die installierte Leistung an Windkraft und Fotovoltaik müsste in diesem Fall (bei gleichbleibendem Energieverbrauch) gegenüber heute versiebenfacht werden.»
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Wir haben heute in Deutschland rund 28 000 Windkraftanlagen mit einer Kapazität von 57 000 Megawatt (MW), bei der Fotovoltaik sind es 46 000 MW. Eine Versiebenfachung der Solaranlagen würde fast alle möglichen Dachfassaden und andere Siedlungsflächen erfassen. Eine Versiebenfachung bei der Windenergie würde selbst bei Verdopplung der Kapazität der einzelnen Generatoren die deutsche Landschaft radikal verändern. Verteilt in einem Netz übers ganze Land, käme alle 1,5 Kilometer eine 200 Meter hohe Windmühle zu stehen. Man sollte sich das plastisch vorstellen.
… Alles vom 15.5.2019 von Fritz Vahrenholt bitte lesen auf
https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-20/artikel/das-4600-milliarden-fiasko-die-weltwoche-ausgabe-20-2019.html
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Die Studie «Energiesysteme der Zukunft» kann hier heruntergeladen werden:
https://energiesysteme-zukunft.de/fileadmin/user–upload/Publikationen/pdf/ESYS–Analyse–Sektorkopplung.pdf
https://energiesysteme-zukunft.de/studienvergleich-energiewende/
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Prof. Dr. Fritz Vahrenholt hat in Chemie promoviert und ist Honorarprofessor an der Universität Hamburg. Als Vertreter der SPD war er Umweltsenator in Hamburg (1991 bis 1997). Unter Bundeskanzler Gerhard Schröder war er auch als Berater für Energiefragen auf Bundesebene tätig.
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Grüner Lug und Betrug
Die lautstark vorgetragenen Forderungen der Linken und Grünen weichen immer krasser von ihrem Tun ab. Eine Logik ist nicht mehr ansatzweise erkennbar. Wieso wird am Flughafen Berlin weiter gebaut? Nach maximal 10 Jahren werden ja keine Flugzeuge mehr fliegen. Weshalb wird der Bau der Gaspipeline Nord Stream 2 nicht sofort eingestellt? Fossile Energie wird ja eliminiert, lange bevor die Pipeline halbwegs amortisiert ist. Investieren in eine Zukunft, die es so gar nie geben soll? Man muss schon sehr klimahysterisch sein, um den ungeniert praktizierten Lug und Betrug zu übersehen.
15.5.2019, R.M., WWO
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Dazu noch ein passender Link, diese planlose (keine echte Planung) Energiewende ist nicht nur sinnlos teuer, sondern auch brandgefährlich:
https://www.youtube.com/watch?v=WgGjgYmy3o0
15.5.2019, J.B. WWO

 

 

 

 

Gelenkte Klimapolitik: Lenkungsabgabe statt CO2-Steuer in der Schweiz
Die Schweiz belastet seit mehr als zehn Jahren den CO2-AUSSTOSS – mit hoher Akzeptanz
Das in der Schweiz lange schon etablierte Modell der Lenkungsabgabe beflügelt die deutsche Umweltdiskussion. Das Konzept genießt hohe Akzeptanz, weil der Steuer auf fossile Brennstoffe eine Pro-Kopf-Ausschüttung gegenüber steht. .
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Klimaschutz sozialverträglich organisieren – geht das? Deutschland diskutiert inzwischen eine CO2-Abgabe, die genau das schaffen soll. Interessante Vorbilder hat Südbaden vor
der Haustür: In der Schweiz gibt es seit 2008 eine entsprechende Lenkungsabgabe, der Kanton Basel-Stadt praktiziert eine solche im Stromsektor sogar seit 1999. Das Schweizer Konzept weicht in einem entscheidenden Punkt von allen bisher in Deutschland diskutierten Ökosteuermodellen ab: Die Einnahmen werden an die Bürger ausgeschüttet – und zwar pro Kopf. Damit profitieren jene, die auf nicht allzu großem Fuße leben. Wer hingegen überdurchschnittlich viel Energie verbraucht, wird belastet. „Die CO2-Steuer schadet den Reichen“, wusste daher jüngst die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung zu berichten.
In der Schweiz ist das Konzept längst etabliert und weithin akzeptiert – auch der Ausschüttung wegen. 2018 lag sie bei
76,80 Franken (67 Euro) pro Kopf. Die Zahlung erfolgt in Form eines Zuschusses zur Krankenversicherung. Auch für Unternehmen gibt es jährlich Geld: Pro 100000 Franken Lohnsumme bekamen Firmen zuletzt
147,50 Franken ausgeschüttet. Das Geld – 662 Millionen Franken – stammt vor allem aus der CO2-Abgabe auf fossile Energien, zu einem kleinen Teil aus einer sogenannten VOC-Abgabe, die auf Lösungsmittel in Farben und Lacken, sowie manche Reinigungsmittel erhoben wird. Wozu das ganze? Das Konzept soll erreichen, was sein Name
sagt: schlicht lenken.
Es soll nicht den Staat finanzieren. „Die Lenkungsabgabe bezweckt, den Verbrauch fossiler Energieträger und damit die CO2-Emissionen  zu verringern“, erklärt die mit der Abwicklung beauftragt Eidgenössische Zollverwaltung. Nicht nur umweltpolitisch, auch sozialpolitisch ist das Konzept attraktiv. Zwar geben ärmere Haushalte einen prozentual höheren Anteil ihres Einkommens für CO2-intensive Güter wie etwa Energie oder auch Lebensmittel aus, absolut gesehen blasen allerdings in der Regel die Reichen mehr CO2 in die Atmosphäre. Weil bei Rückerstattung
pro Kopf jeder profitiert, der in absoluter Menge weniger CO2 verursacht als der Durchschnittsbürger, kommt dies den
ärmeren Haushalten zugute.  und weil der Bonus pro Kopf ausgezahlt wird, ist das Modell zudem familienfreundlich.
Die Abgabe wurde bislang kontinuierlich erhöht. Zum Start im Jahr 2008 betrug sie 12 Franken pro Tonne CO2, zwei Jahre später stieg sie auf 36 Franken, ab 2014 in Zweijahres-Schritten weiter. Seit 2018 liegt sie bei 96 Franken. Auf diesem Niveau wird es attraktiv, Alternativen für fossile Energien zu suchen.
Für Deutschland propagiert unter anderem das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC eine ähnliche Abgabe. Zum Start schlägt es einen Preis von 20 Euro pro Tonne vor. „Der Effekt in der Einführungsphase einer solchen CO2-Preisreform läge je nach Haushaltstyp zwischen 38
Euro Netto-Belastung und 19 Euro Netto-Entlastung pro Jahr“, sagt Matthias Kalkuhl vom MCC. Später, bei einem Anstieg bis auf 60 Euro pro Tonne, seien Entlastungen für typische Familien in großen Städten um mehr als 200 Euro im Jahr möglich, während gutverdienende Haushalte in der Größenordnung von 150 Euro im Jahr belastet würden. Deutschland könnte damit noch konsequenter agieren als die Schweiz, die in einem Punkt halbherzig bleibt: Der Aufschlag wird nur auf fossile Brennstoffe erhoben, nicht auf Treibstoffe. Die Ausweitung der Abgabe auf den Verkehrssektor wurde zwar diskutiert, doch noch nicht vollzogen. Schlicht „nicht mehrheitsfähig“ sei sie bisher gewesen,  heißt es im Bundesamt für Umwelt in Bern.
Selbst Umweltverbände wie der WWF propagieren inzwischen eher eine PKW-Maut, denn eine hohe CO2-Abgabe könnte den Tanktourismus forcieren. In der Schweiz leben die meisten Haushalte schließlich grenznah. „Zusammen mit den Nachbarländern könnten wir  uns eine CO2-Abgabe im Verkehr
aber gut vorstellen“, sagt Patrick Hofstetter vom WWF Schweiz. Verhalten optimistisch zeigen sich WWF und die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) bei einer Flugticketabgabe. Im Raum steht eine Pauschale von 20, 40 und 70 Franken pro Ticket für Kurz-, Mittel- und Langstreckenflüge. Sie hat gewisse Chancen, im Rahmen der derzeit diskutierten Neufassung des CO2- Gesetzes realisiert zu werden. Mit dem Gesetz will die Schweiz ihre internationalen Verpflichtungen gemäß dem Übereinkommen von Paris umsetzen.
In diesem Zusammenhang könnte auch die Abgabe auf fossile Brennstoffe in Stufen weiter erhöht werden. Diskutiert wird derzeit ein Betrag von bis zu 210 Franken pro Tonne, abhängig von Zwischenzielen beim nationalen CO2-Ausstoß. Das ist nebenbei bemerkt der Preis, den jüngst die Schüler von Fridays for Future als Ziel definierten, weil jede emittierte Tonne Umweltschäden in dieser Höhe verursache. Außerdem fordern die Schüler noch, dass eine entsprechende Steuer „sozial verträglich gestaltet werden“ müsse. Ohne
dies explizit zu benennen, propagiert Fridays for Future damit ein Modell ähnlich der Schweizer Lenkungsabgabe.
12.5.2019, Berward Janzing, Der Sonntag, http://www.der-sonntag.de
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Eine rätselhafte Zunahme von Methan in der Luft bedroht das Pariser Klimaziel
Das Gas entweicht aus Reisfeldern und Rindermägen: Methan wirkt als Treibhausgas mehr als 20 Mal so effektiv wie Kohlendioxid. Trotzdem ist der Ausstoss von Methan aus menschengemachten Quellen bloss der zweitwichtigste Antreiber des Klimawandels. Das liegt an der im Vergleich zu Kohlendioxid viel niedrigeren Konzentration. Seit Beginn der Industrialisierung ist der Methangehalt der Luft um rund 150 Prozent gestiegen. Zu den Ursachen zählen die Nutzung fossiler Brennstoffe, die Intensivierung der Landwirtschaft und andere menschliche Aktivitäten. Um die Jahrtausendwende schien sich der Methangehalt zu stabilisieren. Seit 2007 verzeichnen Forscher aber wieder einen deutlichen Anstieg, der sich seit 2014 noch einmal beschleunigt hat. Das gibt Anlass zur Sorge. Denn je mehr Methan sich in der Atmosphäre anreichert, desto schwieriger wird es, das im Pariser Klimaabkommen vereinbarte Zwei-Grad-Ziel einzuhalten.
… Alles vom 9.5.2019 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/wissenschaft/methan-anstieg-des-treibhausgases-als-problem-fuer-das-klima-ld.1478907
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CO2-Angst ist out: Wird Methan zum neuen Klima-Schreckgespenst?
CO2 hat einen Anteil von ca 0,04 Prozent in der Luft, der den Anhängern der Theorie eines „menschengemachten Klimawandels“ schlaflose Nächte bereitete.
Methan hat einen Anteil 0,000189 Prozent an der Atmosphärenluft – der höchste Wert seit mindestens 800 000 Jahren.
11.5.2019
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Nix CO2 bzw. Methan, sondern Überbevölkerung
Mein Gott, schon wieder eine neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird. Ihr tumben Politiker, macht Euch keine Sorgen. Ihr kommt eh 45 Jahre zu spät und das wirkliche Problem habt Ihr noch nie angepackt. In seinem Fernsehmagazin Querschnitt hatte Hoimar von Ditfurth schon 1972 das einzige wirkliche Problem dieser Erde thematisiert: Die Überbevölkerung! Hat sich je irgendjemand darum gekümmert? Nein! Katholiken und Moslems haben doch den Auftrag, sich wie die “Karnickel zu vermehren” (so Papst Franziskus) und lehnen jegliche Geburtenkontrolle strikt ab. Also weiter munter in den Abgrund. Das Leben ist gefährlich und verläuft meist tödlich
9.5.2019, OB, ETO
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Die Gründe dürften keineswegs unklar sein wie im Artikel behauptet wird. Das Methan dürfte hauptsächlich durch Ausgasungen aus Permafrostböden und Methanhydrathen vom Meeresboden stammen. Aber auch da liegt der Grund in der Vorerwärmung durch CO2. Autos, Flugreisen und dreckige Kreuzfahrtschiffe sofort verbieten. Die SUV-Fahrer, Flugreisenden und Kreuzfahrer den Schaden nachträglich bezahlen lassen. Die Autoindustrie vernichten.
9.5.2019, JA, ETO
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Methan entsteht ja u. a. auch beim Furzen. Insofern wäre es nur konsequent, wenn man alle Sesselfurzer – gelegentlich auch Politiker und Beamte genannt – quasi entsorgen würde. Die Umwelt würde es uns danken.
9.5.2019, PO, ETO
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Thursday For Methan
Man kann halt physikalische Fakten nicht verbiegen, daher ist CO2 als Hysteriegas völlig ungeeignet und langsam merkt es auch der größte Depp im Land.
Davor gab es noch den Sauren Regen und das Waldsterben, die haben als Geschäftsmodell nur nicht so richtig funktioniert. Jetzt hat man als weitere horizontale Diversifikation das Methan wieder entdeckt. Bloss nicht drauf reinfallen!
Jetzt geht es den Viel-Furzern an den Kragen, vier- und zweibeinigen. Methan ist brennbar – pufff!
Jede Woche ein neuer Gas-Hype, der durch das Dorf getrieben werden kann: Thursday for Methan
8.5.2019
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Methan allüberall
Rinderherden in Lateinamerika, Reisfelder in der Volksrepublik China, Lecks an Gas-Pipelines in den USA, Feuchtgebiete am Amazonas, in Kanada, in Russland oder in Afrika. Den größten Verursacher wieder vergessen? Der Mensch. Population seit 1900: + 6 Mrd Menschen. Im Furz sind 3% Methananteil.
9.5.2019, PE

 

 

CO2-Nettonull bis 2015 nutzlos
Nettonull bis 2035 (gemeint ist CO2), Kohleausstieg bis 2030 und 100% Erneuerbare Energie bis 2035. Politisch unterfüttert wird dies mit drei Forderungen bis Ende 2019: Ende von Energiesubventionen für konventionelle Energieträger, ¼ der deutschen Kohlekraft abschalten und eine CO2-Steuer einführen.
Was für ein trauriges eingeengtes Weltbild und was für eine dreiste Wettbewerbsverzerrung. Ist den Schülern, die ehrlich-überzeugt bei dieser Bewegung mitmachen, eigentlich ansatzweise klar, was sie da fordern? Wissen sie um die fundamentalen Unsicherheiten der CO2-Weltklimamodelliererei?
Haben sie den Ansatz einer Ahnung, dass im Gegensatz zur allgemein verbreiteten Weltsicht die genauen Auswirkungen von zusätzlichem (!) CO2 in der globalen Atmosphäre überhaupt nicht sicher ist?
Wissen sie wie viele Milliarden Euro mittlerweile in Wind und Solar versenkt werden?
Und was mit diesem Geld alles alternativ gemacht werden könnte?
Ist ihnen klar, dass die 1,5- und 2-Grad-Zielsetzungen willkürliche politische Setzungen sind? Ist ihnen vor allem klar, dass die Modellierer den Verbrauch des globalen CO2-Budgets für das 1,5-Gradziel ursprünglich für Ende 2018 berechnet hatten?
Dass man aber dann noch mal gerechnet hat und jetzt der Einschätzung ist, dass man doch 930 Gigatonnen mehr zur Verfügung hat, was den momentan propagierten verbleibenden 10-11 Jahren entspricht? Haben Sie eine ansatzweise Vorstellung, was sich hinter dem Begriff ‚policy-driven evidence making‘ für ein Mechanismus verbergen könnte?
Und wissen sie um die Rolle ihres Heimatlands? Der deutsche CO2-Gesamtausstoß (!) pro Jahr hat einen Anteil von ca. 1% am jährlich verbleibenden globalen CO2-Budget gemäß des letzten Klimarat-Horrorszenarios. Deutschland als Klima-Weltretter? Wie wäre es mal mit einem Blick auf die Realität, die Welt des Machbaren? Eine globale CO2-Nettonull ist ökologisch, ökonomisch und sozial vollkommen undenkbar. Auch eine deutsche CO2-Nettonull ist vollkommen unrealistisch, selbst wenn man sie sich mit Hilfe von französischem Atom- und polnischem Kohlestrom zurechtlügen würde. Die deutschen und europäischen CO2-Einsparziele, die man sich im Nachgang von Paris gegeben hat, sind völlig unrealistisch.
… Alles vom 15.4.2019 von Vera Lengsfeld bitte lesen auf
https://vera-lengsfeld.de/2019/04/15/die-forderungen-von-fridays-for-future-sind-uninspiriert-und-nicht-zukunftsgewandt/#more-4306

 

Pseudoreligiöse Ausmaße – menschengemachter Klimawandel und CO2
Der Mitbegründer von Greenpeace, Patrick Moore, erklärte jüngst, daß es für ihn keinen Zusammenhang von CO2 und Erderwärmung gäbe (Focus, 13. März 2019). Klimawandel, so stellt er fest, hat es in der gesamten Erdgeschichte ständig gegeben. Für jeden vernunftbegabten Menschen sei das eine selbstverständliche Feststellung.
Für diejenigen aber, die mit dem offenkundigen Unsinn des sogenannten menschengemachten, auf CO2 begründeten Klimawandels eine Riesenabzocke oder auch wahlweise politischen Stimmenfang betreiben, ist diese vernünftige Aussage wie das Abdrehen ihres einträglichen milliardenschweren Geldhahns.
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Mehr noch, sie fürchten dadurch vor allem um die Grundlage ihrer politischen Existenz. Kein Wunder also, daß das Geschäft mit dem „menschengemachten Klimawandel“ pseudoreligiöse Ausmaße der schon fast mittelalterlichen Verzückungen annimmt.
Wir sollten deshalb nicht noch Öl ins Feuer der Irrungen und Wirrungen gießen, indem wir der Greta Sonstwer und dem Klima-Wahnsinn eine weitere Plattform durch Veröffentlichung ihres Namens geben, sondern dem ehemaligen Greenpeace-Gründer und Aussteiger für seine deutliche und vernünftige Klarstellung in der Presse einen großen Raum zur Richtigstellung geben.
4.4.2019, Heidrun Schüler, Osnabrück, JF, S. 23

 

 

 

CO2-Fußabdruck – Vergleichbarkeit ueber Kohlendioxid-Äquivalent CO2EQ

Mit dem CO2-Fußabdruck wird dokumentiert, wie viel CO2 ein Produkt im Zuge seiner Herstellung insgesamt verantwortet hat – vom Rohstoff bis zum Einsatz im Endprodukt. Die Dokumentation wird erstellt zu dem Zweck, diesen Fußabdruck stetig zu senken. Beispiel: Von der britischen Regierung wurde im Jahr 2001 Denkfabrik namens Carbon Trust gegründet. Diese ist als Nonprofitorganisation angelegt und soll die englische Wirtschaft klimafreundlicher machen. Nach Angaben des Trusts wenden 150 Firmen seine Standards an, darunter große Handelsunternehmen wie Tesco oder Sainsbury’s, und sparen so 23 Millionen Tonnen CO2 gegenüber 2008.
http://www.carbonfootprint.com/

Der CO2-Fußabdruck bzw. Carbon Footprint (CF) zeigt das Treibhauspotential (Global Warming Potential – GWP) eines Landes, eines Unternehmens oder eines einzelnen Produkts für einen bestimmten Zeitraum. Der CF umfasst die gesamte Lebensdauer – einschließlich der späteren Entsorgung. Der CF stellt eine Bilanz dar in der die Treibhausgasemissionen während des gesamten Lebenszyklus summiert werden. Um eine Vergleichbarkeit zu erreichen, rechnet man die Gas- Treibhauspotentiale in CO2-Äquivalente um. Der Weltklimarat (IPCC) hat dazu folgende feste Werte veröffentlicht (bezogen auf eine Zeitspanne von 100 Jahren): 1 kg Methan (CH4) hat dieselbe schädliche Wirkung wie 25 kg CO2 1 kg Lachgas (N2O) entspricht 298 kg CO2 1 kg Flurchlorkohlenwasserstoff (FCKW) entspricht 124-14.800 kg CO2 1 kg Schwefelhexafluorid (SF6) entspricht 22.800 kg CO
Mehr dazu beim Bayerischen Infozentrum UmweltWirtschaft:
http://www.izu.bayern.de/praxis/detail_praxis.php?pid=0203010100279

Die Einheit – Abkürzung CO2eq – gibt an, wie viel eine bestimmte Menge eines Treibhausgases in einem Zeitraum von 100 Jahren zur Erderwärmung beiträgt. Das Kohlendioxid-Äquivalent für Methan liegt bei 25 – ein Kilo trägt also 25-mal stärker zum Treibhauseffekt bei als ein Kilo Kohlendioxid. Der Wert sagt nichts über den Anteil der einzelnen Gase an der globalen Erwärmung aus – diese werden nämlich in unterschiedlichen Mengen ausgestoßen. Die Emissionen, die im Jahr für die Ernährung eines Bundesbürgers entstehen, betragen 1,65 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente. 

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