CO2

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Blick nach Süden über Disteln auf Kappel im Dreisamtal am 23.6.2012

 

 

CO2-Fußabdruck – Vergleichbarkeit ueber Kohlendioxid-Äquivalent CO2EQ

Mit dem CO2-Fußabdruck wird dokumentiert, wie viel CO2 ein Produkt im Zuge seiner Herstellung insgesamt verantwortet hat – vom Rohstoff bis zum Einsatz im Endprodukt. Die Dokumentation wird erstellt zu dem Zweck, diesen Fußabdruck stetig zu senken. Beispiel: Von der britischen Regierung wurde im Jahr 2001 Denkfabrik namens Carbon Trust gegründet. Diese ist als Nonprofitorganisation angelegt und soll die englische Wirtschaft klimafreundlicher machen. Nach Angaben des Trusts wenden 150 Firmen seine Standards an, darunter große Handelsunternehmen wie Tesco oder Sainsbury’s, und sparen so 23 Millionen Tonnen CO2 gegenüber 2008.
http://www.carbonfootprint.com/

Der CO2-Fußabdruck bzw. Carbon Footprint (CF) zeigt das Treibhauspotential (Global Warming Potential – GWP) eines Landes, eines Unternehmens oder eines einzelnen Produkts für einen bestimmten Zeitraum. Der CF umfasst die gesamte Lebensdauer – einschließlich der späteren Entsorgung. Der CF stellt eine Bilanz dar in der die Treibhausgasemissionen während des gesamten Lebenszyklus summiert werden. Um eine Vergleichbarkeit zu erreichen, rechnet man die Gas- Treibhauspotentiale in CO2-Äquivalente um. Der Weltklimarat (IPCC) hat dazu folgende feste Werte veröffentlicht (bezogen auf eine Zeitspanne von 100 Jahren): 1 kg Methan (CH4) hat dieselbe schädliche Wirkung wie 25 kg CO2 1 kg Lachgas (N2O) entspricht 298 kg CO2 1 kg Flurchlorkohlenwasserstoff (FCKW) entspricht 124-14.800 kg CO2 1 kg Schwefelhexafluorid (SF6) entspricht 22.800 kg CO
Mehr dazu beim Bayerischen Infozentrum UmweltWirtschaft:
http://www.izu.bayern.de/praxis/detail_praxis.php?pid=0203010100279

Die Einheit – Abkürzung CO2eq – gibt an, wie viel eine bestimmte Menge eines Treibhausgases in einem Zeitraum von 100 Jahren zur Erderwärmung beiträgt. Das Kohlendioxid-Äquivalent für Methan liegt bei 25 – ein Kilo trägt also 25-mal stärker zum Treibhauseffekt bei als ein Kilo Kohlendioxid. Der Wert sagt nichts über den Anteil der einzelnen Gase an der globalen Erwärmung aus – diese werden nämlich in unterschiedlichen Mengen ausgestoßen. Die Emissionen, die im Jahr für die Ernährung eines Bundesbürgers entstehen, betragen 1,65 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente. 

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