Apokalypse

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Blick von der Friedrichstrasse über Freiburg zum Kybfelsen. Nur das Münster steht noch nach dem 27.11.1944 - ein Wunder

Blick von der Friedrichstrasse über Freiburg zum Kybfelsen. Nur das Münster steht noch nach dem 27.11.1944 – ein Wunder

 

 

Eine trostlose säkulare Religion: die Greta-Apokalypse kennt keine Erlösung
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Nach der Apokalypse folgt die Erlösung
Die Offenbarung des Johannes oder die Apokalypse (= Enthüllung) ist das letzte Buch des Neuen Testaments. Sein Inhalt wird im ersten Vers knapp zusammengefasst: „Dies ist die Offenbarung Jesu Christi, die ihm Gott gegeben hat, seinen Knechten zu zeigen, was in Kürze geschehen soll.“ Die Offenbarung ist voll mit eindrucksvollen Bildern. Alle möglichen Katastrophen suchen die Welt heim, die vier apokalyptischen Reiter, die Krieg, Aufruhr, Hunger und Tod bringen, werden nach dem Öffnen der sieben Siegel freigelassen. Posaunen verkünden das baldige Ende der Welt. Aber nach dem Schrecken des Unterganges erfolgt die Auferstehung. Diejenigen, die an das Wort Gottes glauben, werden auferweckt und finden sich mit Christus in einem tausendjährigen Reich wieder, wie es der Seher bei Johannes verkündet: „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen (…). Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen.“
Nach der Apokalypse folgt so die Erlösung, das himmlische Jerusalem, eine Zeit der Gerechten, des Friedens und der Harmonie. Eben weil die vorherige Welt ungerecht und unvollständig war, musste sie untergehen, ihr Ende führt aber in eine neue Welt, in der jeder nach seinen Taten gemessen wird: „Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind. Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.“ Die Rettung kann folglich nur durch die Zerstörung einer Welt erfolgen, die so sündhaft ist, dass sie nicht mehr verbessert werden kann, ihr Untergang ist die notwendige Voraussetzung, um ins Paradies zu gelangen.
Die Figur des Johannes und seine Prophezeiungen verkörpern sich heute – zugegebenermaßen in profaner Form – etwa im SPIEGEL-Kolumnisten Christian Stöcker, der am 16. September 2019 in Untergangsszenarien schwelgt, die ein Ende der verderbten Menschheit verkünden: „Wenn Monsterstürme, mörderische Hitzewellen, Dürreperioden und sterbende Ökosysteme aber erst einmal so allgegenwärtig geworden sind, dass auch die hartnäckigsten Klimawandelleugner nicht umhinkommen, die Realität der Erderhitzung zu akzeptieren, wird es zu spät sein. Es gibt bei der Veränderung des Erdsystems klar definierte Kipppunkte, und wenn die überschritten werden, gibt es kein Zurück. Es klingt pathetisch, aber es ist wahr: Das Ende der menschlichen Zivilisation liegt im Bereich des Möglichen.“
Die Höllenqualen, das sind heute Hitzewellen und Dürre, die apokalyptischen Reiter Industrien, Autos, Flugzeuge, die AfD, alte weiße Männer. Die Angst vor dem Untergang muss dabei täglich wie ein Katechismus vorgetragen werden. Auch eine Prophetin (Greta!) ist uns bereits erschienen und will, dass wir in Panik geraten, um endlich zu handeln, sprich: von unseren irdischen Sünden erlöst zu werden. Denn unser Ende ist zweifellos nah. Es fehlt aber etwas Entscheidendes: Im Gegensatz zur Apokalypse des Johannes existiert hier kein Bild des Paradieses. Der prophezeite Untergang ist keine Voraussetzung für ein himmlisches Reich, sondern lediglich die Einbruchstelle für Verhaltensänderungen, die alternativlos sind und deswegen am Ende auch mit Zwang und Vorschriften durchgesetzt werden müssen. Das alles zum Wohle der Uneinsichtigen.

Statt Erlösung nur Zerstörung
Die mit der Klimahysterie einhergehenden Weltuntergangsszenarien bieten, im Gegensatz zur biblischen Apokalypse, keine Erlösung mehr an. Eine neue, bessere Welt als positive Vision gibt es hier nicht oder sie ist zumindest nicht erkennbar. Die Welt der „Klimaretter“ kennt nur Buße und Verzicht. Das nackte Überleben der Menschheit wird zu ihrer Hauptaufgabe. Die Apokalypse wird heute also nicht mehr mit einer Offenbarung oder einer Erlösung gleichgesetzt, sondern nur noch mit Zerstörung und Tod. Der aktuelle Ökologismus, der sich in der Klimabewegung am deutlichsten zeigt, ist im Prinzip eine trostlose säkulare Religion, die nur noch Verzicht und entsprechende Verrichtungen einfordert. Jeder darf aber – und das macht ihre Anziehungskraft aus – als Messias und Erleuchteter gelten, denn wer wollte nicht ein Seher und Warner sein? Zudem kann ohne große Anstrengung die Position des moralisch Guten eingenommen werden, der die Zeichen der Zeit richtig zu deuten weiß.

Die Apokalypse – und das ist entscheidend – ist nicht in der Zukunft, sondern sie ist schon da. Sie betrifft uns deswegen alle und bedeutet das Ende der Menschheit, wenn wir unser Verhalten nicht grundsätzlich und sofort radikal ändern: „Jetzt ist es an der Zeit zu handeln. Schnell, konzertiert und global. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat die ganze Menschheit einen gemeinsamen Feind. Einen trägen, furchtbaren Golem, den sie selbst geschaffen hat, ganz aus Versehen. Wir können ihn besiegen, gemeinsam. Wir müssen nur endlich anfangen zu kämpfen.“ (Stöcker 16.9.2019)

Im Laufe der menschlichen Geschichte gab es viele bekannte Katastrophen: der Untergang des Römischen Reiches, die Verheerungen der Pest, der 30-jährige Krieg, die Weltkriege, Auschwitz, der Archipel Gulag, Hiroshima und Nagasaki – alle diese Geschehnisse bleiben in der Immanenz der menschlichen Historie. Daneben existierte aber auch immer die Vorstellung des Übergangs von einer verderbten Welt in eine bessere Welt, die erst geschaffen werden muss: Die Wiederkehr des Messias, das tausendjährige Reich, die Diktatur des Proletariates, die Herrschaft der Vernunft (Jakobinertum), das Dritte Reich – am Ende dieser Visionen standen in der Regel Terror, Mord und Schrecken.

Mit der „Klimakrise“ ist die Figur der Apokalypse von aller Transzendenz gereinigt. Als anthropogene (vom Menschen gemachte) Apokalypse sind wir Opfer und Täter zugleich. Alles wird auf rein menschliches Handeln zurückgeführt, wir müssen also nur unser Verhalten ändern, was notwendig, aber auch möglich ist. Alle Appelle, man möge sein Verhalten ändern, haben die Funktion von Gebeten, die das Böse besiegen und um Gnade bitten. Im Unterschied zum Atomtod, der hart und plötzlich einsetzt, ist die sozusagen sanfte Variante der Apokalypse in Gestalt der Umweltkrise eine langsam eintretende Katastrophe, deren Fortschreiten von den Ungläubigen nicht bemerkt, ja sogar geleugnet wird. Das Klimathema ist darüber hinaus unüberbietbar, da es keine Unschuldigen mehr kennt. Denn das Klima ist global, wir alle stehen in seiner Schuld. Alle sind betroffen, sprich: schuldig. Es gibt keine Grenze der Verantwortung mehr. Man könnte von einer säkularisierten Erbsünde sprechen, die durch die bloße Anwesenheit des Menschen in der Welt existiert. Nur Buße und Askese kann die Welt noch retten.
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Alles vom 28.9.2019 zu “Greta-Apokalypse” von Alexander Meschnig bitte lesen auf
https://juergenfritz.com/2019/09/28/greta-apokalypse/
oder
https://www.achgut.com/artikel/die_greta_apokalypse_kennt_keine_erloesung

Dr. Alexander Meschnig, geboren 1965 in Dornbirn (Österreich), studierte Psychologie und Pädagogik in Innsbruck. 1992 Umzug nach Berlin und Promotion in Politikwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben kulturwissenschaftlichen Veröffentlichungen (http://www.revolution.de. Die Kultur der New Economy, 2001 – Arbeit als Lebensstil, 2003 – Wunschlos unglücklich, 2005) arbeitet er vor allem zu den Themen Nationalsozialismus (Uns kriegt ihr nicht. Jüdische Überlebende erzählen, 2013), Militär- und Kriegsgeschichte (Der Wille zur Bewegung. Militärischer Traum und totalitäres Programm, 2008). Er veröffentlicht regelmäßig Artikel auf der Achse des Guten, analysiert dort unter mentalitätsgeschichtlicher und psycho-historischer Perspektive die politische Situation in Deutschland. Alexander Meschnig lebt mit Frau und Siam-Kater in Berlin. 2018 erschien von ihm (gemeinsam mit Parviz Amoghli) sein sehr zu empfehlendes Buch: Siegen oder vom Verlust der Selbstbehauptung sowie Deutscher Herbst 2015. Essays zur politischen Entgrenzung.
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Kommentare:

Die EIKE-Wissenschaftler
wie Eckehardt Puls, zeigen aus Meßreihen, dass aus CO²-Mehrung keine Temperaturerhöhung über 1 Grad, aus phys. Gründen, erfolgen kann. Auch die so genannte Wasserdampf-Verstärkung kann den behaupteten Effekt der Temperaturerhöhung über 1 Grad nicht leisten. Zudem ist die Wolkenforschung nicht weit entwickelt. Letztlich gibt es weder in D. noch in der Welt mehr Orkane/Zyklone usw. seit 50 Jahren. All das in den Unterlagen des IPCC / Weltklimarates nachlesbar.
Welch “Wunder”, in der Zusammenfassung für die Politik steht… das faktische Gegenteil ! Als wolle man eine Falschbehauptung zum Profitmachen ausnutzen oder hätte einen Auftrag zum Belügen der Bürger als Steuerzahler. Die Klimakatastrofe wird nicht stattfinden ! Die Wasserdampf-konzentration, bis zur Grenze zum Weltall, sinkt seit Jahrzehnten ab (Radioballon- u, Satellitenmessung). Das ist der Todesstoß für die Modellrechnungen, von denen 105 von 109 überhöhte Werte (bis plus 6 Grad) lieferten.
21.9.019, A.D., AO
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Es gibt keine vernünftige Diskussion in der Sache.
Alles Hysterie, die von den Staatsmedien geschürt wird. Letztendlich ist die Panikmache nur eine gute Möglichkeit der arbeitenden Bevölkerung mal wieder das Geld aus der Tasche zu ziehen und es anderweitig zu verteilen. Die Jungen sind verwöhnt und verweichlicht und fürchten um ihre Wohlfühlzone, deswegen rennen sie Freitags auf die Straße. Eine verzweifelte Jugend, die nicht verzichten möchte und von den “ALTEN” Erlösung erhoft. Die “ALTEN” wollen aber auch nicht verzichten, das ist voll Nazi und zeigt den Generationenkonflikt. Man kann, wenn man es richtig anfängt, die Apokalypse in den Köpfen herbeireden. Morgen geht die Welt unter und es gibt keine Erlösung, aber wenn alle mitmachen, dann können wir die Welt retten, dass ist die Grundstimmung in unserer Gesellschaft. Gefördert von unserem Politikern und den Medien. Ob die Welt dann wirklich untergeht spielt da wohl keine Rolle mehr.
21.9.019, HE., AO
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… den Kids zeigen, wo der Realismus beginnt
Nun, da gibt es nur eins: Nicht so weitermachen und den Kids zeigen, wo der Realismus beginnt. Alles sich selbst erarbeiten und ersparen lassen. Keine Fahrdienste, kein Auto zum bestandenen ABI. Und das Erbe zu den eigenen Lebzeiten anderweitig unterbringen, notfalls selbst verprassen. Und immer wieder möglichst locker zum Ausdruck bringen: JA, es ist EURE ZUKUNFT. Ich hoffe, Ihr wisst, was Ihr tut. Außerdem gibt es auch noch viele Vernünftige unter den Jugendlichen.
21.9.2019, Marina K., AO
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Überdruß?
Die jüngere Generation scheint des Guten, des Angenehmen, des Sorglosen in gewisser Weise überdrüssig zu sein. Immer nur verwöhnt zu werden, macht nicht glücklich. Ist nicht erfüllend. Diese Generation ist nun eines Problems habhaft geworden.
Es ist nicht das Ihrige. Aber die macht es zu dem Ihrigen. Sie möchte ein Problem lösen, welches sie vom Hörensagen kennt, aus dem Fernseher, aus dem Internet. Sie macht das Problem fremder Menschen zu ihrem eigenen Problem, zumindest tut sie so. In Wirklichkeit hat die Generation (noch) gar kein Problem. Eigentlich bekommt sie quasi alles auf Zuruf. Nur ist das langweilig und völlig unromantisch. Die Jugend sucht nach Aufgaben. Ideeller Art. Sie dürfen natürlich nicht viel Mühe bereiten. Cool sollen sie sein, die Aufgaben. Der alten Dame von nebenan helfen? Uncool. Auf Klimademo gehen? Cooool! Ein bisschen Engagement, in leichten Dosen? Voll cool. Nennt man das Degenerieren? Pflanzen, die zu häufig gegossen werden, gehen ein. Ein Schoßhündchen, dass zu häufig gefüttert wird, wird fett. Ein Vogel, der nicht beizeiten aus dem Nest geworfen wird, lernt das Fliegen nimmer. Sich konkreter Probleme anzunehmen, ist anstrengend. Unkonkrete Probleme zu lösen, macht Spaß. Und auf den Spaß kommt es an. Dann ist das „Lösen“ der Probleme spannend. Fast so spannend wie ein geiles Video. Es mag zu großer Wohlstand sein, der sich negativ auf die Psyche einer gesamten Gesellschaft auswirken kann. Das ist das wahre Inferno. Nicht das Umweltproblem.
21.9.2019, Werner A., AO
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Die herrschende Clique
konzentriert sich nicht zufällig auf junge Menschen, denn diese sind leichter zu beeinflussen. Ihnen fehlt die Urteilsfähigkeit aufgrund ihres Alters, da keine Möglichkeit des direkten Vergleichs mit anderen Zuständen der Gesellschaft vorhanden sind. S
ie kennen frühere Verhältnisse nicht selbst, haben nie das Gefühl der früheren Konfliktlosigkeit homogener Gesellschaften erfahren können. Wissen nichts von den Anstrengungen ihrer Eltern- und Vorgängergenerationenen zur Schaffung des Wohlstands, den sie heute wie selbstverständlich geniessen. Und das wird zur Indoktrination ausgenutzt – beginnend in der Schule, über die Werbung und abends via Tagesschau.
21.9.2019, St. H., AO
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Sinnsuche
Lieber Alexander Menschnig, der wesentliche Antrieb für die jugendlichen Schulschwänzer ist Sinnsuche. Kein Wunder in einer atheistischen, vollversorgten Gesellschaft. Das war bei den Maoisten und Stalinisten der 68er nicht anders. Es geht vorbei. Bis dahin kann viel Böses diese Welt heimsuchen. Hoffen wir, dass möglichst bald auch diese Generation lernt, ohne Gewissheit zu leben und Sinn zu finden in Partnerwahl, Kinder kriegen, Haus bauen und Baum Pflanzen.
21..2019, M.G.,
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Die 68er und die 2019er
Lieber Herr Meschnig, die 68er Generation war die ökonomisch privilegierteste, die Deutschland je sah. Und die heutige Enkelgeneration wiederum die am besten behütete. Beide Generationen eint in ihren politisch aktivierten Teilen die Unfähigkeit und die Faulheit, eine Verbindung zwischen eigener ideologischer Vorstellungen und seiner ökonomischen Bedingungen herzustellen. Während damals 68 in Frankreich auch ‘Proletarier’ mitgemacht haben, war diese Bewegung in Deutschland eine reine Jugendbewegung von Akademikern und Gymnasiasten. Die heutigen Greta – Jünger hingegen fliegen mehr durch die Weltgeschichte als jede andere Generation zuvor. Es hat also alles mit Dekadenz zu tun. Die kulturelle, soziale und ökonomische Selbst – und Dekonstruktion ist Privileg derer, die das ganze am wenigsten ausbaden müssen, oder das zumindest meint. Verzicht muss man sich leisten können. Und das Abwracken des eigenen kulturellen Backrounds auch. Die Geschichtslosigkeit der Deutschen verhindert, dass Deutschland Zukunft hat. Denn ohne ein Bewusstsein von Vergangenheit (und nicht nur vom Holocaust, sondern von der ganzen deutschen Geschichte) hat kein Volk einen Kompass für die Zukunft. Die totalitären Erfahrungen der Deutschen müsste sie gegen den neudeutschen linken Totalitarismus immunisieren. Nur haben sie das nie in der Schule gelernt: Ideologiekritik. Stattdessen wrackt die Linke Deutschland ab und versprüht das Gift ihres Autorasssismus und ihren kulturellen Selbsthass in der ganzen Gesellschaft. So kann Deutschland nur im hysterisch gefärbten Fanatismus für den Rest der Welt Vorbild sein. Die Welt wird Nein Danke sagen, wie immer, wenn die Deutschen wieder mal rationales Denken und Vernunft abhanden gekommen ist und vom Größenwahnsinn umjubelt sind. Und bei allem geht es wieder einmal um Herrschaft und Unterordnung, Entmündigung und Enteignung, also um die Austreibung der Persönlichkeit, des freien Bürgers und des Souveräns. Die eigentlichen Chiffren für den weißen Mann.
21.9.2019, M.B., AO
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Egoismus statt Apokalypse
Ich kann dem Artikel trotz hervorragender Wortakrobatik (positiv gemeint!!) nicht zustimmen, weil ich meine, dass die biblische Apokalypse als Beispiel nicht taugt. Sie sprechen apokalyptisch, haben aber andere Ziele. Ich meine, dass die Vorreiter der Bewegung sehr egoistisch handeln und sehr wohl konkrete Ziele im Sinn haben – aber nur für sich selbst bzw. ihre Gruppe. Ihr Ziel ist eine autofreie Stadt, in der sie in ihrem “Kiez” wohnen, also nicht belästigt von Lärm und Gestank, Irgendwo in der Stadt leben dann auch die Flüchtlinge, von denen sie mehr als gut und ohne körperliche Anstrengung leben können und auch ein paar “Autonome” oder “Antifaschos”, die ihnen die Polizei ersetzen, als eine Art private Schutztruppe. Fernreisen sind dann ebenso möglich, gut legitimierbar. Beispiel neuerdings: Bergmannstraße in Berlin 62 – da wurde sehr klar, was die Vorreiter wollen, wofür die ganze Aktion “Klimarettung” veranstaltet wird. “CO2+Klima” ist denen selbst völlig egal, deren Konsum läuft nur auf einer anderen Ebene weiter, nur eben noch teurer und energieverschwendender. Der einzige Denkfehler ist: Sie bedenken nicht, dass ihr jetziger Geldgeber, der Pöbel außerhalb ihrer Blase, dann selbst Pleite sein wird.
21.9.2019, L.K., AO
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Innere Emigration
Der Artikel und auch der Großteil der Kommentare sind so treffend, daß ich mir einen eigenen Kommentar sparen kann. Hier nur meine persönliche Schlußfolgerung: Ich habe mit meiner Familie die innere Emigration vollzogen. Soll um uns herum doch der Wahnsinn ausbrechen: Ich werde keinen von meinen Nachbarn und Freunden mehr überzeugen wollen, daß sie einer Sekte hinterherlaufen. Und ihr Verhalten folglich in die Kategorie „strunzdumm“ einzuordnen ist. Weder dem Werbemanager, der 55% Steuern bezahlt und vor dessen Haus vier teure Autos (darunter zwei SUV) stehen. Der aber grün wählt. Ausgerechnet. Noch dem Musikmanager, der sich als Altersvorsorge vor 15 Jahren zwei Wohnungen am Hafen zugelegt hat. Und deshalb die Enteignungspartei SPD (!) wählt. Nein, sollen sie doch weiter alle in Richtung Sozialismus und Ökodiktatur laufen. Ich gebe mein Geld aus. Esse piekfein, wohne da, wo wo es schön ist und keine Antifa wütet, fahre mit Familie und Porsche durch die Provence und mit dem Glacierexpress durch die Alpen. Und nach mir die Sintflut. Sollen kommende Generationen doch in einem „dekarbonisierten“ (sprich: urzeitlichen), islamisierten Deutschland mit einem linken Diktator von Gnaden Grönemeyer leben. Die Generation Greta Langzopf will es so. Und meine eigene (Mittfünfziger) hat es nicht besser verdient, wenn sie diesen Idioten ihr erarbeitetes Geld hinterherschmeißt. Und ihr Hirn.
21.9.2019, Dr.R.M., AO
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Eine Generation, mittlerweile auch ihre Kinder, “wohlbehütet” aufgewachsen,
problemfrei, ohne jedwede Sorge, übersättigt, nie mit Arbeit in Berührung gekommen, nie eine Entbehrung gespürt, wie beim Wehrdienst. Angeekelt von eigener Nichtsnutzigkeit, gelangweilt von Sinnlosigkeit. Und nun besteht die Chance, etwas ganz Großes zu vollbringen und gleichzeitig den Hass auf die auszuleben denen man die Schuld gibt, so zu sein, wie man selbst ist. Und der Doitsche braucht wieder mal einen verhaltensgestörten Heilsbringer aus dem Ausland. Deutschland ist so doitsch wie seit 1933 nicht mehr.
21.9.2019, H.N., AO
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Rechnen-Können nützlicher als Reden
Es gab schon vor Jahren Mitschüler bis zum Abitur, die miese Leistungen in der Naturwissenschsft durch ein Übermaß an Semantik ausgleichen wollten: “… ist ein Talent bei Ausreden… !” Die Masche ist einigen sogar geglückt. Es gab Lehrer und Zensoren, die sich gebauchpinselt fühlten, wenn ihre Fächer plötzlich zu Lieblingsfächer wurden, Diese Lehrer wussten offensichtlich nicht, dass gutes Redenkönnen oft mit schlechtem Denkenkönnen kongruiert. Mit fällt auf, dass die kleinen Häuptlinge der F4F, regional aufgestellt, Sprechroboter sind. Es ist fatal, wenn Eltern ihre Kinder, im jugendlichen Herdenrieb befindlich, nicht darauf hinweisen, dass Rechnen-Können nützlicher als Reden ist. Mir kommt diese F4F wie ein Kinderkreuzzug im Mittelalter vor. Ob die einen Plan “B” haben, wenn Muti-Milliarden an Euro aus ihrer eigenen Zukunft verbrannt worden sind? Es wird verursachte Staats-Schulden geben, die sie als Erwachsene tilgen müssen.
21.9.2019, A.D., AO
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Erlösungswürdig?
Die “Erlösung” könnte ja nur die ereilen , die sich als erloesungswuerdig erwiesen haben und – saekular betrachtet- dürfte der real existierende gruene Sozialismus, der spätestens nach der nächsten BT-Wahl sein grausames totalitäres Antlitz zeigen wird, kaum als Erlösung durchgehen. Zu den Ersteren gehören grundsätzlich nur die aktuellen Opfer, was bereits in die Milliarden ginge, nicht hingegen Täter, die weißen (alten) Herren, ausgenommen also die bereits erfolgreich “umgewandelten” Herren jüngeren Datums. Ob die Klimagoettin durch die Verbrennung der Täter zu besänftigen ist, wird man sehen.
Es hat bekanntlich nicht immer funktioniert, aber Opfer müssen sein. Mindestens umstritten ist, ob Biodeutsche, gleich welchen Geschlechts, als Träger des Taetergens und damit per se Leibhaftige insgesamt erloesungsgeeignet sind. Es spricht Alles dafür, die “Nazirasse” und damit das genetische Boese eher mit Stumpf und Stiel zu elimieren. Die guten Nachfolger und Ersetzer sind ja auch bereits da. Und die “Erlösung” fuer die Uebriggebliebenen findet in einer Welt und einem System statt, das zumindest Zweifel zulässt, ob der rechtzeitige Abtritt nicht die bessere (Er) Lösung waere, Fegefeuer hin oder her. Aber, der (jüngere) deutsche Mensch gewöhnt sich an Alles, solange die drei K’s angeboten werden.
21.9.019, R.N., AO
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Das was hier abläuft, ist der Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
Der ganze Spuk wird dann ein ‘Ende haben, wenn nicht das Klima die Menschen umbringt, sondern die Folgen der Maßnahmen, die man in einem von einer Göre angeheizten Klimawahn auf die Wege bringt.
21.9.2019. S.K.
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Die naechste Rezession wird die Prioritaeten neu ordnen
Hallo zusammen, wenn man mal richtig krank ist, aendern sich schlagartig die Prioritaeten. Der hochkomplexe Koerper, seine unzaehligen Systeme, die reibungslos harmonieren, das alles wird als selbsverstaendlich hingenommen, als quasi Grundrecht, man nimmt ihn garnicht mehr bewusst wahr. Die westliche FFF Bewegung existiert in einer perfekten Infrastruktur, die beste der letzen 2000 Jahre. Alles ist ueberall in ausreichener Menge verfuegbar … ohne das man dafuer einen Handschlag tun muss. Da man es von Geburt an nicht anders kennt, wird das, wie ein gesunder Koerper, als selbstverstaendlich hingenommen. Man kann es den jungen Leuten nicht verdenken, in dem Alter ist noch kein systemisches Denken vorhanden. Menschen ueber 50 haben zudem schon 3 – 4 prognostizierte Weltuntergaenge unbeschadet ueberstanden, diese Erfahrung fehlt den Zeugen Gretas, denen geht aktuell ernsthaft die Muffe. Kann man da was machen ? Meiner Meinung nach nicht viel, ausser abwarten und Ruhe bewahren, auch das geht vorbei. Es geht nicht um Fakten, sondern um Emotionen, da kommt man mit Argumenten nicht weiter. Die naechste Rezession wird die Prioritaeten neu ordnen. Wenn Papa seinen Job verliert, weil der Arbeitgeber mit seinem Werk nach Polen ausgewandert ist, wird ein Nachdenkprozess einsetzen. Gruss
21.9.2019, A.K.
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Behringers Kulturgeschichte des Klimas
Fuer weitergehende Studien zu den Thema verweise ich mal wieder auf Behringers Kulturgeschichte des Klimas. Und zwar die 2. Auflage mit dem Epilog, der notwendig wurde, weil immer deutlicher wurde, dass die Auseindersetzung mit dem Klimawandel religiöse Formen angenommen hat. Behringer sieht zumindest anthropogene Faktoren, die das Klima beeinflussen, er folgt also der herrschenden Meinung, wenn auch mit der bei Prognosen gebotenen Skepsis. Keinerlei Zweifel aber hat er, wenn er auf die evidente Schädlichkeit apokalyptischer Visionen, einhergehend mit Sünden- und Krankheitsmetaphern eingeht.
Als Kulturhistoriker ist ihm nämlich bewusst, dass schädlicher als jede klimatische änderung die hysterischen Reaktionen hierauf waren. Vereinfacht gesagt, selbst wenn es diesen Wandel gibt und wenn er von Menschen gemacht ist, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass der Mensch nicht, wie so oft schon, in der Lage ist, sich auf ihn einzustellen und möglicherweise sogar zu seinem vorteil zu nutzen. Wir sind keine Tiere. Das kann man nicht oft genug wiederholen. Gelassenheit, Besonnenheit sind gefragt, die apokalyptischen Reiter sind seit 2000 Jahren im anritt und doch noch nie angekommen. Weil es sie nicht gibt. Also bleibt der Untergang aus. Aber die Angst davor, kann schaden anrichten und grosses verderben.
21.9.2019, A.R.

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