Ernaehrung

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Blick nach Südwesten vom Stadtgarten zum Freiburger Münster am 15.8.2007

KlimaschutzUmweltschutz, nachhaltige Landwirtschaft und gesunde Ernährung. Dieses Natur-Quartett passt zusammen – eben leider nicht.

 

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(1) Eier kochen am 7.3.2014                      (2) Salatsauce am 17.4.2016

 

Fuud Track am Bahnhof – Food Track
Bi uns am kleine Bahnhof steht jetzt au so e Fuud Track. So nennt mer die neyartigi Imbiss, wu jetzt iweral umenanderstehn, modern ussehne un moderns Essziigs verkaufe.
Zum Beyspiil in Welschkornamlett bindelts Gmies (“Wraps”) oder Fleischkiechli mit Wasabisoß un resche Rote-Rahne-Chips (“Schmackofatz-Trio”). An unserm Fresswägeli am Bahnhof gits Brotwirscht mit luschtige Brimborium-Näme. Si heiße “Regionalbahn” (E Roti), “ICE” (E Wissi) un “TGV” (Spezialwurscht) un zue de Bomfrit gits e selwergmachter “Bähnler D(I)B.”
D Speisekart isch modern ghalte, do stupft e Gawel mitts durch e Wurscht, un uf em e Fähnli steht als hischtorischs Gründerdatum “since 2016″. Do isch Tradition dehinter, soll des heiße. Ich gib zue: Am e normale Imbiss wär i vorbeidappt. Un guet gschmeckt het er, der Zipfel, gschickt feilbotte un verspeist vu mir in eim Zug.
16.4.2016, Andrea Derndinger in “Lueginsland”, derndinger@badische-zeitung.de

 

 

Wir ernähren uns gesünder

“Wir ernähren uns immer ungesünder” – 72% stimmen dieser Aussage zu, laut der Zeit-Umfrage “Es geht und leider gut“. Zu Unrecht und ganz und gar nicht mit der Realität übereinstimmend: Der Fleischkonsum pro Kopf sinkt von 100 kg in 1990 auf 87.5 kg in 2010, der Fischkonsum hingegen steigt von 10 auf 16 kg. Jeder kann sich- trotz der Lebensmittelskandale – gesund ernähren, da der Anteil der Lebensmittelausgaben am Einkommen von 19% in 1970 auf 11% in 2011 sinkt. Der Prokopfverbrauch an Gemüse hat sich von 50 Kg in 1950 auf 100 kg in 2010 verdoppelt. Der Konsum von frischem Obst hat sich verdreifacht. Der Ernährungsbericht 2012 der Deutschen Gesellschaft für Ernährung konstatiert einen steten Rückgang an Rückständen und ein zunehmendes Ernährungsbewußtsein der Bevölkerung. Gleichwohl: Man ißt zu fett und zu viel und bewegt sich zu wenig.
1.4.2013

 

abgespeist.de – foodwatch-Kampagne gegen Werbelügen und Etikettenschwindel

Tütensuppen ohne Geschmacksverstärker, Milch von garantiert glücklichen Kühen, gesunder Kinderjoghurt ohne Zucker und Frühstücksflocken, die fit machen. Alles da, zum Greifen nah? Schön wär’s. Aber nicht nur die Tütensuppe lügt. Im Supermarkt gilt: Glauben Sie nicht, was auf der Packung steht. Denn die Lebensmittelindustrie kann eines ganz besonders gut: Verbraucher täuschen. Und die Täuschung hat System. Darum entlarvt die foodwatch-Kampagne „abgespeist“ Werbelügen und Werbelyrik und zeigt, was dahinter steckt.
www.abgespeist.de

 

 

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