Biodiversitaet

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Küchenschellen im warmen Kaiserstuhl bei Freiburg am 20.3.2019

Küchenschellen im warmen Kaiserstuhl bei Freiburg am 20.3.2019

 

Erster Bericht des Weltbiodiversitätsrats IPBES
Der erste globale Bericht des Weltbiodiversitätsrats zeichnet ein finsteres Bild vom Zustand der biologischen Vielfalt auf der Erde: Es geht abwärts, und das immer schneller. Die Mitgliedsländer der “Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES)” haben ihn am 4.5.2019 bei ihrer Vollversammlung in Paris verabschiedet. https://www.ipbes.net/news/Media-Release-Global-Assessment
Über 400 Fachleute trugen ihr Wissen dazu bei, Änderungen der Biodiversität über die letzten 50 Jahre zu untersuchen. Ziel ist es, den aktuellen Stand des politikrelevanten Wissens über die biologische Vielfalt auf der Erde und deren Leistungen für den Menschen, materielle wie immaterielle, bereitzustellen. Der Bericht zeichnet ein düsteres Bild. «Die Vielfalt innerhalb der Arten, zwischen den Arten und jene der Ökosysteme nimmt rasch ab, ebenso wie viele fundamentale Leistungen, die wir von der Natur beziehen

Doch der Bericht dokumentiert nicht nur die Verluste, er zeigt auch ihre Treiber auf – und sie gehen alle auf den Menschen zurück.
Die stärksten Auswirkungen auf die Biodiversität haben demnach Änderungen in der Nutzung von Land und Ozeanen. Ersteres primär in Form von Land-, Forstwirtschaft und Urbanisierung. Dadurch verschwanden allein zwischen den Jahren 1980 und 2000 beispielsweise 100 Millionen Hektaren an tropischem Regenwald, einem der artenreichsten Lebensräume der Erde. Das entspricht etwa der doppelten Landesfläche Spaniens.
Gut 42 Millionen davon fielen in Lateinamerika der Rinderhaltung zum Opfer, ein mit 7,5 Millionen Hektaren kleinerer Anteil musste in Südostasien Plantagen weichen, vor allem für Palmöl. Über ein Drittel der Landfläche der Erde dient heute der Produktion von Feldfrüchten und Tieren, wie es im Bericht heisst.
…. Alles vom 6.5.2019 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/wissenschaft/der-mensch-macht-der-natur-den-garaus-ld.1479623
Biodiversität
Biologische Vielfalt als
a) Vielfalt der Arten,
b) Vielfalt der Lebensräume und
c) genetische Vielfalt

Ökosstemdienstleistungen
“Geschenke der Natur”: Fruchtbare Böden, Insekten bestäuben Nutzpflanzen, Ökosysteme stellen Trinkwasser bereit, speichern Kohlenstoff, …
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Artenreichtum
Artenreiche Ökosysteme sind stabiler und widerstandsfähiger
Massensterben
bei dem 3/4 der Arten binnen (geologisch) kurzer Zeit aussterben.
Nun das 6. Massensterben
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Fünf Bedrohungen der Biodiversität
Nutzung von Land und Meer.
Übernutzung von Arten (Überfischung des roten Thuns).
Klimawandel.
Umweltverschmutzung.
Invasive Arten

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