Nach Corona: Links? Freiheit?

Die strengen seuchenpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung sind von jedem zu unterstützen, um die Corona-Neuinfizierungen zu strecken bzw. die Kliniken zu entlasten. Aber wie jede Epidemie geht auch diese zu Ende. Und dann werden Wirtschaft wie Sozialstaat am Boden liegen. Die Sorge, daß die Freiheiten, die uns jetzt genommen werden, nach Beendigung der Coronakrise nicht wieder zurückgegeben werden, ist berechtigt.
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Zudem wird der Crash der Märkte, den Markus Krall für 2021/22 prognostiziert hat, durch Corona viel früher erfolgen. Ein Crash, an dem nicht die Coronakrise schuld ist, sondern die desaströse Politik zu Energie, EU, Banken-Haftung, Umwelt, Migration, Forschung usw. unter Kanzlerin Angela Merkel.
Markus Krall warnt:
“Man wird uns erzählen, Corona sei schuld an der Wirtschaftskrise, in die wir nun eintreten. Lassen Sie sich das nicht einreden! Wie groß der Anteil ist, darüber wird von nun an zwar viel gestritten werden und zweifellos ist er veritabel. Aber Corona ist nur der erste Dominostein, der Auslöser, nicht Ursache der kommenden Depression. Die liegt, wie wir in unserem letzten Interview ausführlich analysiert haben und wie es in meinen früheren Büchern beschrieben ist, darin, daß EZB, EU und Bundesregierung nichts getan haben, um Ökonomie und Finanzen nach den letzten Krisen auf gesunde marktwirtschaftliche Füße zu stellen. Sondern durch eine ideologische Politik – skrupellos gegenüber den Bürgern, die am Ende bluten müssen – deren Substanz sogar weiter ausgehöhlt haben.”
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Nach Beendigung der Coronakrise wird es in Deutschland zur der wohl grundlegendsten Weichenstellung seit 1949 kommen:
Entweder weiter so alternativlos mit dem Merkel’schen “Wir schaffen das” in Richtung Sozialismus, also im Sinne von Rot-Grün unter Duldung der nach links geschwenkten CDU.
Oder aber, die dann vielleicht nicht mehr so wohlstands-bequemen Deutschen raffen sich auf zu einer “Bürgerlichen Revolution” auf – friedlich wie 1989, liberal zur Wiederbelebung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung und in Rückbesinnung auf Familie, Eigentum, Individualität, Religion und Kultur.
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Die Sorgen der Bürger unter dem Einfluss der Corona-Krise zeigen sich aktuell in einem fast sehnsüchtigen Ruf nach einer Ausgangssperre – der Blick auf die Einträge unter dem Hashtag #AusgangsSperreJetzt unterstreicht dies.
Erstaunlich dabei die Sorge um den Erhalt von Liberalität und Freiheit – einem Georg Restle hätte man dieses Posting kaum zugetraut:
@georgrestle
Geeignet? Erforderlich? Verhältnismäßig? Bei allem Verständnis für staatliches Durchgreifen in der Krise: Es geht um unsere Grundrechte. Deshalb ist jeder (!) Eingriff rechtfertigungsbedürftig. Das dürfen wir nicht aus den Augen verlieren. #Corona #ausgangsperre
Der Bild-Zeitung auch nicht, wie der unten dokumentierte Kommentar “Debatte muß erlaubt sein” von Simon Schütz zeigt. Mehr zur Bürgerlichen Revolution” hier.
21.3.2020
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Debatte muss erlaubt sein!
Die Welt steht Kopf. Corona hat auf dem gesamten Globus das Kommando übernommen. Erst langsam, dann mit rasender Geschwindigkeit. Während wir anfangs mit Schrecken und teilweise mit Verachtung auf die restriktiven Maßnahmen in China geschaut haben, werden Forderungen nach einer Ausgangssperre in Deutschland lauter. Während wir anfangs gesagt haben, dass diese Maßnahmen in unseren Demokratien undenkbar seien, wird ihre Durchsetzung in Deutschland mittlerweile kaum hinterfragt.
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Es ist beunruhigend, wie wir derzeit Rechte, die über Jahrhunderte erkämpft wurden, aussetzen, ohne darüber zu debattieren.
Noch beunruhigender ist: Wer diese Diskussion anstößt, gilt schnell als unsolidarisch, teilweise gar als asozial.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron spricht in seiner Rede an die Nation innerhalb von zwanzig Minuten fünf Mal von „Krieg“, um dann eine Ausgangssperre zu verhängen. Damit wollte Macron nicht nur ausdrücken, wie ernst die Lage ist, sondern auch, dass Kritik an seinen Maßnahmen nicht geduldet wird. Kriegsrhetorik ist nicht zu übertreffen. Ein Krieg setzt nahezu alle Regeln außer Kraft. Im Krieg gelten Kritiker schnell als Deserteure. In Berlin werden Menschen inzwischen auf ihrem Heimweg abends von Polizisten angehalten, sie werden gefragt, wo sie herkommen und mit wie vielen Menschen sie sich getroffen haben. Ja, Corona-Partys sind unverantwortlich – aber legitimiert der Verdacht auf unverantwortliches Verhalten eine derartige Kontrolle? Nein! Dennoch bleibt die Welle der Kritik derzeit aus.
Selbst, dass unsere Telefondaten nun anonymisiert an das RKI übermittelt werden, führte zu keinem Aufschrei. Und das in dem Land, in dem Datensicherheit größer geschrieben wird als in jedem anderen.
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Unsere Grundrechte werden in einem derartigen Tempo und so frei von kritischer Debatte ausgesetzt, dass man sich fragen muss, ob uns die Tragweite der Maßnahmen überhaupt bewusst ist. Aber nein, es geht bei der Infragestellung von Ausgangssperren nicht um schlichten Egoismus, sondern ebenfalls um die Sorge um unsere Gesellschaft.
Auch dann wird es von bestimmten Gruppen Rufe und Forderungen nach harten Maßnahmen geben. Mögen die Maßnahmen gegen das Corona-Virus gar völlig richtig und angemessen sein, so muss uns klar werden, dass sie einen Präzedenzfall geschaffen haben. Wenn Grenzschließungen jetzt möglich sind, warum führt man sie nicht auch bei der nächsten Flüchtlingskrise ein? Wenn die Wirtschaft angehalten werden kann, warum hält man sie nicht auch zur Bekämpfung des Klimas an?
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Es wird nach der Corona-Krise schwieriger, solchen Forderungen zu widersprechen.
Jene, die gerade nicht müde werden, noch restriktivere Maßnahmen zu fordern, sollten auch daran denken, ob ihre Situation sich vielleicht von derer vieler anderer unterscheidet. Eine Ausgangssperre fühlt sich für einen Menschen, der in einer Mehrzimmerwohnung wohnt, anders an, als für eine Familie, die mit Kindern eingeengt in einer kleinen Wohnung ausharren muss.
Bilder eines Arnold Schwarzeneggers, der im Jacuzzi seiner Villa sitzend erklärt, warum #stayinghome keine Schwierigkeit sei, grenzen an ignoranter Arroganz.
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Fest steht auch: Menschen, die bereits unter Angststörungen oder anderen psychischen Erkrankungen leiden, werden ohne Alltag und soziale Kontakte an ihre Grenzen gebracht. Und wie sich die Zahlen der häuslichen Gewalt entwickeln, werden die nächsten Tage zeigen. Auch das hinterlässt langfristige Folgen.
Und die vielen, die aktuell munter Fotos des Homeoffice posten und betonen, dass das alles nicht so schlimm sei, können sich glücklich schätzen, dass ihr Job von zu Hause machbar ist. Der Bar-Besitzer, die Freiberuflichen, die Flugbegleiter oder die Kaufhaus-Mitarbeiter sind vielmehr damit beschäftigt, nun Wege zu finden, über die Runden zu kommen und die nächsten Mieten zu bezahlen.
Wir dürfen nicht vergessen, dass die jetzigen Maßnahmen viele Menschen an den Rand ihrer wirtschaftlichen Existenz führen.
In meinem Stammcafé gab es gestern über den ganzen Tag 14 Gäste. Die Betreiberin sagte mir, sie habe keine Rücklagen und könne einen wochen- oder gar monatelange Einnahme-Einbruch nicht überstehen. Bei meinem Frisör war ich neulich Nachmittag um 17 Uhr der vierte Kunde. Seit gestern hat er geschlossen – ohne zu wissen, wie er nun Steuern, Miete und Angestellte bezahlen soll.
Es steht außer Frage, dass diese Bedrohung außergewöhnliche, drastische Maßnahmen erfordert. Es ist unsere gesellschaftliche Pflicht, jedes mögliche Leben zu retten. Aber ebenso ist es unsere Verantwortung, unsere politische Skepsis nicht zu verlieren.
Und an die Zeit NACH Corona zu denken.
… Alles vom 20.3.2020 von Simon Schütz bitte lesen auf
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/kommentar-zur-corona-krise-debatte-muss-erlaubt-sein-69510220.bild.html
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Einige Kommentare:
… uns demütigen, während die Moslems Party machen dürfen
Ich mache mir große Sorgen um die Denkfähigkeit der Menschen, die gerade nach Ausgangssperren schreien. Nach wie vor kommen scharenweise Iraner ins Land, die ohne Fiebermessen und Quarantäne die Flughäfen verlassen dürfen. Und warum kommen sie? Weil heute ein “hohes Kulturgut” der shiitischen Lehre gefeiert wird: das shiitische Neujahrsfest. Und das müssen die Iraner – Iran ist eine der Corona-Hochburgen – unbedingt mit Verwandten in Deutschland feiern.
Und auf der anderen Seite dürfen die Bios in diesem Land nichts feiern, weder glückliche noch traurige Anlässe.
Wenn mir irgendjemand erklären kann, was es bringt, uns zu demütigen, während die Moslems nach wie vor big Party machen dürfen – was selbst die konservativen Seiten wie pi oder jouwatch nicht zu stören scheint, während Studenten, die gemeinsam in der Sonne im Park sitzen zum Klassenfeind erklärt werden – wenn mir irgendjemand einen Sinn solcher Regelungen erklären kann, dann würde ich vielleicht dahinterstehen.
Aber so, wie die Sache von der Regierung gehandhabt wird, ist dieses ganze Getue um Gesundheitsschutz nur ein Vorwand für die endgültige Entrechtung der Deutschen, sonst nichts.
20.2.2020, Das, PPO
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Der Artikel ist Gold wert, hoffentlich wird er viel gelesen.
Was gerade passiert, hat Alessandro Manzoni in seinem Roman “Die Verlobten” so ausgedrückt: “Die Vernunft war vorhanden, aber sie hielt sich verborgen, aus Angst vor der öffentlichen Meinung.” Manzoni beschreibt den Pestausbruch im Mailand des 17. Jahrhunderts. Gegen die Mortalitätsraten der Pest ist Corona nur ein verklemmter Furz. Aber Menschen reagieren in Panik wohl immer gleich: sie schalten die Vernunft aus und suchen nach jemanden, der für sie denkt: “die öffentliche Meinung”, damit haben auch wir heute zu kämpfen. Die Politik ist längst dabei, das Virus in Dienst für ihre Gesellschaftsklempnerei zu nehmen. Die Linke schläft nicht. Der Schei nach Verstaatlichungen ist längst ertönt. Wir müssen wachsam sein.
20.2.2020, E.K.
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Mir stellen sich zwei Fragen:
1. Warum wurden nur wenige Tage bevor das Ausmaß der Epidemie öffentlich gemacht wurde, ein großer Teil der Vorräte an Schutzmasken, -kleidung und Desinfektionsmittel nach China gesandt. In Italien waren zu diesem Zeitpunkt bereits Ausgangssperren in Kraft. Niemand konnte ernsthaft davon ausgehen, dass das Virus einen Bogen um Deutschland macht.
2. Warum wurden zumindest bis Mittwoch, zu diesem Zeitpunkt waren bereits Restriktionen in Kraft bzw. angekündigt, noch Einreisen aus Hochrisiko-Gebieten gestattet ohne Quarantäne und Test?
Das war ganz offensichtlich keine Fehler sondern volle Absicht. Denn wäre es ein Fehler gewesen, würde gegen die dafür Verantwortlichen strafrechtlich ermittelt und die politisch Verantwortlichen, d.h. Merkel, Maas und Co. wären zurückgetreten.
Sicher ist, dass die Bundesregierung und vermutlich die Abgeordneten der Altparteien ein evidentes Interesse an Corona haben. Die eigentliche Frage ist, ist Corona so gefährlich wie die Bundesregierung behauptet oder relativ harmlos, wie Dr. Wolfgang Wodarg meint. Die Art und Weise wie er diffamiert wird lässt eher auf letzteres schließen.
Wie immer es schließt sich ein abschließende Frage an. Wenn Corona so gefährlich ist, wie die Bundesregierung behauptet, welches Interesse hat die Bundesregierung an einem möglichst hohen Grad der Durchseuchung der Bevölkerung? Wenn es aber relativ harmlos ist, wie Dr. Wodarg meint, welches Interesse hat die Bundesregierung daran ein Panik zu verursachen und die Wirtschaft zu ruinieren?
20.2.2020, OSH, PPO
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Die Durchseuchung wird mit oder ohne der Maßnahmen stattfinden,
wenn das Virus so virulent ist wie immer erzählt wird. Heute 13957 Erkrankte (alle tatsächlich getestet?), das ist ein Plus zum Vortag von 2958. Todesfälle 31. Das sind bisher 0,222111%. Einige Tage geht es nun schon und von einem hochvirulenten Erreger, welcher auf völlig naive (keinerlei Immunität habende) Wirte trifft, hätte ich mehr erwartet. Ich habe schon Infektionskrankheiten, zum Glück meist bakteriell bedingt, bei Nutztieren gesehen, die haben in einer naiven Herde innerhalb von ca. 2 Wochen 2,5 % der Herde dahingerafft. Vor einigen Wochen hat, vermutlich Rotlauf, in einer Herde 3% der Herde in 2 Tagen erledigt. Die Letalität (Tote von den Erkrankten) ist aber immer erheblich höher als die Mortalität (Tote auf die Grundgesamtheit bezogen).
Wenn Durchseuchungsgrad hoch ist ,haben wir auch viele immune Menschen. Somit wird sich die Seuche tot laufen. Sollte das Virus allerdings so virulent sein, wie uns erzählt wird, verhindern diese Maßnahmen nur eine zu rasante Ausbreitung, die dann zum Kollaps des Gesundheitswesen führen würde.
Ist es so virulent, hat es eine hohe Kontagiosität und Infektiosität, müssen wir mit einer hohen Letalität rechnen. Da aber auch immer wieder betont wird, dass in > 80% die Erkrankung mild verläuft und einige keine Symptome entwickeln, denke ich nicht, dass es so wahnsinnig schlimm wird.
Die Panikmache hat einen Sinn. Wie Sie schrieben: Wirtschaft kaputt machen. Der Börsen-, Banken- und Wirtschafts-Crash ist schon lange vorausgesagt. So kann man auch noch einen Schuldigen vorweisen. Die jetzige “Coronakrise” ist nur ein zarter Windhauch, verglichen mit dem was noch auf uns zukommen wird!
20.3.2020, Rau, PPO
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Markus Krall: Aufruf zu einer bürgerlichen Revolution
Markus Krall zählt zu den erfahrensten Lotsen in den Untiefen der Verschuldungs- und Nullzins-Politik. Mit zahlreichen Publikationen, darunter etlichen Bestsellern wie „Wenn schwarze Schwäne Junge kriegen“ oder „Der Draghi-Crash“ hat er vor den existentiellen Risiken für Volkswirtschaften und Bürger gewarnt. Mit seinem neuen Buch “Die Bürgerliche Revolution” liefert er neben einer fundierten Analyse unserer politischen und wirtschaftlichen Situation konkrete Vorschläge, wie wir die unausweichliche Großkrise bewältigen können, die durch die Corona-Pandemie weiter an Fahrt aufgenommen hat.
Er spricht für jene 18 Mio. Bundesbürger, die täglich das Geld dafür erwirtschaften, dass „der Laden läuft“. Er fordert diese wahren Leistungsträger dazu auf, aufzuwachen und die aktuelle Krise als Chance für eine bürgerliche Revolution zu nutzen.
Als Voraussetzung sind die beschädigten fünf Werte-Säulen einer freien Gesellschaft wieder in Stand zu setzen: Familie, Eigentum, Individualität, Religion und Kultur. Darauf sollte sich eine Verfassungsdebatte gründen – zur Stärkung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung.
15.3.2020
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Markus Krall, Die Bürgerliche Revolution.
Wie wir unsere Freiheit und unseren Wohlstand erhalten.
LangenMüller, 300 Seiten, 22,00 €.

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