MTB Training Hexenwaeldele

Jugend ist Zukunft. Und die hat Kirchzarten mit seinen mountainbike-begeisterten Jugendlichen, die derzeit kräftig mit Eigenleistungen anpacken, damit das MTB-Trainingsgelände im Hexenwäldele zum Ende November fertig wird. Zwischen Giersberg im Norden, Hinterwaldkopf im Osten, Oberried-Weilersbach im Süden und Bickenreute im Westen kann dann endlich auf mehreren Strecken (Downhill, Uphill, Pumptrack, …) geübt werden. “Endlich”, da die jüngste Vergangenheit alles andere als jugendfreundlich verlief:
1) Nach dem für die Jugendlichen so enttäuschenden Bürgerentscheid gegen einen MTB-Parcours am 3.3.2013 fehlten jegliche Übungsmöglichkeiten fehlten. Kirchzarten bikerfrei: Es wurde sogar ernsthaft der Vorschlag gemacht, die Kids per Shuttlebus hoch zum Notschrei zu verfrachten, damit sie dort oben fernab vom Ort biken konnten.
2) Am 1.7.2013 verkünden die Macher des Ultra-Bike enttäuscht und verbittert, dass sie aufgeben – das größte deutsche MTB-Event gabs plötzlich nicht mehr. Doch dann ging es langsam bergauf:
3) Am 22.10.2014 wurde die “Ultra Bike 2015 Wiedergeburt” mit neuem Team verkündet und am 21. Juni 2015 konnte der Ultra Bike in seiner 17.Auflage starten. Und nun:
4) Die jungen MTB-ler erhalten im Hexenwäldele ein Parcous zum Üben.
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Da bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass Giersberg-Kreuzwegpilger, Schwarzwald-Wanderer, Gesundheits-Jogger, Freizeit-Biker und MTB-Jugend im Wald gut miteinander auskommen werden. Vielleicht gibts ja im Hexenwäldele demnächst noch einen neuen Pokemon-Stop – für die Smartphone-Kommunikation zwischendurch.
23.10.2016

http://www.bike-kirchzarten.de/bike-schule/

Arbeiten im Hexenwäldele sind im Plan
Die neuen Mountainbike-Trainingsstrecken werden voraussichtlich Ende November fertig / SV Kirchzarten packt kräftig mit an.
Der Zeitplan kann eingehalten werden, die Arbeiten laufen rund: Wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischenkommt, sind die neuen Mountainbike-Trainingsstrecken im Hexenwäldele Ende November fertig. Die Mitglieder des Sportvereins Kirchzarten tragen ihren Teil dazu bei. Über die Massen an Schotter-Forstmischung, die dieser Tage von den Lastwagen am Rande des Hexenwäldele abgeladen wurden, staunten die ehrenamtlichen Streckenbauer vom Sportverein Kirchzarten nicht schlecht. Sie hatten sich ein, zwei Tage freigenommen, um mit geländegängigen kleinen Transportern den Schotter auf den mehr als 2300 Meter langen Mountainbike-Trainingsstrecken zu verteilen. Dann galt es, mit Rechen und Schaufeln das Untergrundmaterial gleichmäßig auf große Teile der Trails einzubringen. Geländegängige Walzen sorgten für eine angemessene Verfestigung des Materials. Dieser mehrtägige Arbeitseinsatz war Teil der vom Sportverein Kirchzarten zugesagten Eigenleistung. “So wollen wir zwischen zehn und 20 Prozent der rund 75 000 Euro Gesamtkosten einsparen”, erklärte Uli Schwär, der die SVK-Ski- und Radabteilung im Projektteam mit Bauamt und der ausführenden Firma vertritt. Alle vier Wochen treffen sie sich vor Ort, um den Baufortschritt zu bewerten. “Wir sind total im Zeitplan”, freut sich Schwär, “bis Ende November müssten die Strecken und Technik-Parcours sowie die umfangreiche Beschilderung zur Streckensicherung fertig sein”. Allein durch die jetzt von den bis zu zwölf Freiwilligen geleisteten 150 Stunden könnten etwa 5000 Euro gespart werden. Viel Geld sei auch durch die Vermittlung von kostenlosem odergünstigem Maschineneinsatz eingespart worden. 30 Prozent Zuschuss gewährt der Badische Sportbund, den Rest finanziert die Gemeinde Kirchzarten.
Nach der Fertigstellung stehen den Mountainbikern im Hexenwäldele zwei Downhill- und eine Uphill-Strecke sowie verschiedene Verbindungsstrecken in einer Länge von 2300 Metern zur Verfügung. Besonders für die Bike-Schule des SV Kirchzarten dürften die drei Technikfelder mit insgesamt 4250 Quadratmetern interessant sein, bieten sie doch für drei unterschiedliche jugendliche Altersklassen angemessene Schwierigkeitsgrade. Eine Attraktion wird sicher der auf 220 Quadratmetern angelegte Pumptrack. Das ist eine Mountainbikestrecke mit dem Ziel, ohne zu treten, nur durch Hochdrücken (“Pumpen”) des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufzubauen. Er ist mit Wellen, Steilwandkurven und Sprüngen versehen.
In einem Pflichtenheft der Umweltbaubegleitung durch Matthias Dahmen vom Planungsbüro Faktor Grün sind alle Fakten aufgeführt, die zu einem umweltverträglichen Streckenbau erforderlich sind. Da wird beispielsweise auf natürliche Baumaterialien oder den Schutz des Baumwurzelsystems geachtet, Pflastersteine oder wasserundurchlässige Bodenversiegelung als unzulässig erklärt. Der geplante Unterstand dürfe 20 Quadratmeter Grundfläche nicht überschreiten und Betonfundamente seien nicht erlaubt. Uli Schwär ist sich sicher: “Wir sind sehr pfleglich mit der Natur im Hexenwäldele umgegangen.” Und seinen Vereinskameraden dankt er für den Einsatz: “Wir waren sogar einen Tag früher als geplant mit der Schotterverteilung fertig.”. …
Gerhard Lück, 19.10.2016

Roter Punkt für das Hexenwäldele
Nachdem im Vorfeld bereits Baumfäll- und Mulcharbeiten ausgeführt wurden, begann jetzt die Firma Skyder mit dem Strecken- und Landschaftsbau. Bei einem Vorort-Termin überzeugten sich die Mitglieder des Projektteams vom landschaftsschonenden Baubeginn. Neben Petra Süppel und Thomas Schmid vom Bauamt sowie Markus Ringle von Skyder gehören SVK-Geschäftsführer Christian Kaindl, Uli Schwär von der SVK-Ski- und Radabteilung, Klaus Frisch für die Bauüberwachung und Matthias Dahmen von FaktorGrün für die ökologische Baubegleitung dazu. ….
Alles von Gerhard Lück vom 1.9.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/kirchzarten/bauarbeiten-fuer-mountainbike-trainingsstrecken-haben-begonnen–126689768.html

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