Linke Nachtdemonstration in FR

In der Nacht von Samstag 17.6. auf Sonntag randalierten ca 1000 Linksautonome im Sedanquartier und Im Grün bis 5.30 Uhr in der Frühe. Diese unangemeldete Nachtdemo markiert eine neue Dimension wochenendlicher Gewalt und Lärmbelästigungen in Freiburgs Innenstadt. Öffentliche Ordnung und Sicherheit ade..

1) Die Polizei hat die Herrschaft verloren. Nicht die Linken provozieren, sondern sie selbst würde provozieren, wenn sie gegen Randalierer vorginge (eine ehrliche, aber im Kern ungeheuerliche Aussage des Polizeisprechers, s.u.).
2) Mutige Bürger greifen (noch) zu Selbstjustiz, doch die Konfontation mit den zumeist alkoholisierten jungen Leuten ist gefährlich.
3) Anwohner erkennen, dass das eigene Wohnquartier zur NoGo-Area geworden ist – auch und gerade für sie selbst. Auf Dauer hilft nur: Resignieren und Wegziehen.
4) Mögen die Junglinken auch durch übergroße Langeweile nachts gewalttätig umherziehen, durch ihr Verhalten unterstützen sie die Immobilienspekulation im Quartier: Altstadtbewohner ziehen weg, Häuser werden in Luxuswohnungen umgewandelt, über die eine eigene Security wacht.
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Die ach so weltoffene Gesellschaft der guten FreiburgerInnen toleriert Gewalt und Grafitti – was sie leider noch nicht bemerkt hat, ist, dass sie damit damit auch ihren eigenen Untergang toleriert. Die Polizei muß uns dabei leid tun – ihr bleibt in ihrem Polizeibericht (s.u.) nur Vertuschen und Herunterspielen: “Spontanaufzug nach (zu) lauter Party”.
20.6.2017

Hooligans von links
Jene, die den Verlust des öffentlichen Raums beklagen, beschädigen ihn, indem sie Angst und Schrecken verbreiten und es für einen revolutionären Akt halten, Flaschen auf Straßen zu zerdeppern ….
Alles vom 20.6.2017 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/naechtliche-ausschreitungen-hooligans-von-links–138241299.html
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Empörung wegen Nachtdemo im Grün
Nachdem sie (eine in der Adlerstrasse wohnhafte Frau) zweimal die Polizei gerufen habe und nichts geschah, ging sie gegen 4 Uhr auf die Strasse, um einige der zu diesem Zeitpunkt noch etwa hundert jungen Personen zu bitten, die laute Musik abzustellen und nicht mehr heruzuschreien. Da jedoch keinerlei Einsicht vorhandn war, wollte sich die Anwohnerin an der Musikanlage betätigen. “Ich wurde dann im Kreis rumgeschubst und beschimpft”. ..
Auf die Frage, warum die Polizei nicht eingriff und etwa auffällige Demontranten verwarnte, aagte er (Polizeisprecher Dirk Klose), man müsse abwägen, ob es sich lohnt, einzelne Leute rauszuziehen und damit zu provozieren. ….
Alles zu “Emörung wegen Nachtdemo m Grün” vom 20.6.2017 bitte lesen auf www.badische-zeitung.de

Polizei spricht von bis zu 1000 Menschen bei Nachtdemo in Freiburg
Eine Nachtdemonstration hat am Sonntag zahlreiche Menschen aus dem Schlaf gerissen. Laut Polizei nahmen daran zwischen 800 und 1000 Menschen teil. Im Grün kam es zu Auseinandersetzungen. … Alles vom 19.6.2017 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/polizei-spricht-von-bis-zu-1000-personen-bei-nachtdemo-im-sedanviertel–138226577.html
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Kinder vom Sedanquartier sollen ausgeschlafen sein dürfen
Was hat Graffiti mit einer lebendigen und weltoffenen Gesellschaft zu tun?
Zu “Für ein lebendiges Viertel nehmen viele gerne ein paar Graffiti in Kauf” Leserbrief von Niels Wätzel (BZ vom 6. Juni), der auf die BZ-Berichte über Schmierereien im Sedanquartier Bezug nimmt (“Frust nach großer Freude”, BZ vom 15. Mai, und weitere Artikel):
Man mag über den Zusammenhang von Graffiti an Häusern und der Beeinträchtigung von Sicherheit diskutieren. Uns erscheint auch der von Herr Wätzel bemühte Zusammenhang von Graffiti und einem lebenswerten und offenen Raum ziemlich einseitig und fragwürdig. Was haben Graffiti mit einer lebendigen und weltoffenen Gesellschaft zu tun? Wie tragen Anwohner, die – überwiegend seit Jahren – Wohnung als Mieter besitzen zur Gentrifizierung bei? Ist Herr Waetzel eventuell der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz nicht geläufig? Was nützen Schlagworte aus den Zeiten des Klassenkampfs, “die Besitzenden”? Glaubt Herr Waetzel wirklich, das allseits beliebte Straßenfest zum ersten Mai finde nicht mehr statt, weil Politik und Polizei urplötzlich aus nicht nachvollziehbarem Grund die Feierlichkeiten untersagt haben?
Tatsächlich hat das Sedanviertel erfreulicherweise eine lange Tradition als Viertel mit vielfältigem kulturellem, sozialen und auch gastronomischem Angebot. Genau so lange ist das Sedanviertel aber auch das größte Wohnviertel der Innenstadt, in dem nicht nur junge Menschen, sondern auch Familien mit Kindern und, teilweise hoch, betagte Menschen leben.
Um das Viertel in all seiner Lebendigkeit und Vielseitigkeit zu erhalten, braucht es aus unserer Sicht vor allem Toleranz und Rücksichtnahme auf die jeweils anderen. Uns als langjährige Anwohner – Mieter – mit noch recht kleinen Kindern kommt es allerdings zunehmend so vor, als werde eben diese Toleranz und Rücksichtnahme einseitig nur von uns Anwohnern gefordert, gegenüber Besuchern des Viertels die wegen des alternativen gastronomischen und kulturellen Angebots kommen und keine Ruhezeiten respektieren, wie es von den gewerblichen Anbietern gefordert wird.
Wir wollen in unserem Viertel leben können,
unsere Kinder sollen ausgeschlafen zum Kindergarten und zur Schule gehen können
und wir zu unserer Arbeit.

Uns Anwohnern vorzuwerfen, wir wünschten ländliche Idylle und Friedhofsruhe, wenn wir unser Bedürfnis nach gewissen Ruhezeiten äußern, ist wenig tolerant, sondern abwertend und polemisch. Anstatt sich an Äußerlichkeiten wie etwa bemalten/beschmierten Wänden aufzuhalten, sollte das Augenmerk doch eher auf der inneren Haltung liegen: Leben, aber eben auch leben lassen!
18.6.2017, Alice Göttler-Seibold und Alexander Seibold, Freiburg

POL-FR: Unangemeldeter Spontanaufzug nach (zu) lauter Party
Freiburg (ots) – Vauban/Altstadt – Bereits am Abend des Samstag, 17.06.2017, kam es im Stadtteil Vauban zu einer massiven Ruhestörung durch eine partyähnliche Veranstaltung mit Zulauf von bis 1.000 Personen in der Spitzenzeit. Die Feiernden zeigten sich gegenüber der Polizei unkooperativ.
In den frühen Morgenstunden des Sonntag, 18.06.2017, gegen 2 Uhr 45 begaben Feiernde sich dann zur Merzhauser Straße und formierten einen Aufzug in Richtung Innenstadt. Hierbei wurden Transparente und eine Musikanlage mitgeführt. In der Spitzenzeit befanden sich rund 800 Personen im Aufzug. Auch Feuerwerkskörper wurden gezündet und mehrere Flaschen zerschlagen. Den eingesetzten Polizeikräften, die aus verschiedenen Organisationseinheiten zusammengezogen wurden, gelang es, den Marsch in die Innenstadt zu verhindern und den Aufzug in die Rempartstraße abzuleiten. Dieser endete dann in der Belfortstraße, wo weiterhin laute Musik abgespielt wurde. Abwanderungsbewegungen begannen dort gg. 4 Uhr 30. Ein Polizeifahrzeug und eine Hauswand wurden durch Besprühen mit Farbe beschädigt, ein Mann wurde von einer unbekannten Person ins Gesicht geschlagen, nachdem zuvor Bier in sein Pkw Cabrio geschüttet wurde.
Polizeibericht des Polizeipräsisiums Freiburg vom 19.6.2017 gemäß
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/3662959

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