Liberte de Communication en F

In Frankreich wie in Deutschland ist die Meinungsfreiheit an Universitäten zunehmend eingeschränkt. In F wenden sich über 100 Intellektuelle in einem Offenen Brief des Figaro gegen den linken Meinungsterror, gegen die “menaces émanant de groupes de pression divers et d’organisations d’extrême gauche“, also gegen die “von verschiedenen Aktivistengruppen und Organisationen der extremen Linken ausgehenden Drohungen“.
In D hingegen schweigen die Eliten – aus Angst, Bequemlichkeit, Feigheit, Konformitätsdruck, Furcht vor der Nazi-Keule oder weil sie selbst die Aufgabe der Freiheit von Lehre und Forschung zugunsten linker Hegemonie gutheißen? Oder weil die Professoren in D unter den großen (Mainstream-)Zeitungen überhaupt kein Blatt finden, das ihren Offenen Brief veröffentlicht? PS: Der Figaro ist vergleichbar mit der (früheren?) Welt.
16.11.2019

Universités: l’appel des intellectuels pour protéger la liberté d’expression
Plus de 100 universitaires, intellectuels et essayistes s’inquiètent de la multiplication des actes de violence dans les universités, dans une tribune exclusive du Figaro.
Über 100 Universitätsangehörige, Intellektuelle und Schriftsteller äußern sich beunruhigt über die Akte der Gewalt in den Universitäten in einem Offenen Brief exklusiv im Figaro.
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Plusieurs événements récents démontrent que la liberté d’expression et de communication est entravée dans les universités françaises. Ces derniers mois, pas moins de cinq manifestations ont été annulées par des universités suite à des menaces émanant de groupes de pression divers et d’organisations d’extrême gauche. À chaque fois, les organisateurs ont renoncé au prétexte qu’ils ne seraient pas en mesure d’assurer la sécurité des participants et du public.
Mehrere Ereignisse zeigen, dass die Meinungsfreiheit und Kommunikationsfreiheit (Meinungsäußerungsfreiheit) an französischen Universitäten behindert wird. Um letzten Monat wurden fünf Vorlesungen durch die Uni abgesagt nach Drohungen von verschiedenen Aktivistengruppen der extremen Linken. Jedes Mal haben es die Organisatoren abgelehnt, die Sicherheit der Teilnehmer und der Öffentlichkeit gewährleisten zu können.
… Alles vom 14.11.209 bitte lesen auf
https://www.lefigaro.fr/vox/societe/universites-l-appel-des-intellectuels-pour-proteger-la-liberte-d-expression-20191113
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Hundert Aufrechte – Französische Wissenschaftler gegen Meinungsterror
„Jedes Mal, wenn die Universitäten vor den Drohungen zurückweichen, entehren sie sich und verraten ihre Aufgabe. Ihre Rolle besteht nämlich eigentlich darin, einen Raum für kontroverse Ideen zu bieten und das Nachdenken zu fördern – statt eines Raumes, wo intellektueller Konformismus die Oberhand hat“, heißt es in dem von der Rechtswissenschaftlerin und Präsidentin des Centre d’Etudes et de Recherches Universitaire Morgane Daury-Fauveau lancierten Appell.
Im Frühjahr wurde die Aufführung von Aischylos‘ Tragödie „Die Schutzflehenden“ an der Sorbonne abgesagt, weil sich Antirassismus-Agitatoren über die geschwärzten Gesichter der Schauspieler echauffierten. Ebenfalls in Paris konnte ein Seminar des aus Algerien stammenden Buchautors Mohamed Sifaoui nicht stattfinden, weil ihm islamistische Organisationen vorwarfen, „die Muslime zu stigmatisieren“. An der Universität Lille fiel ein Vortrag des Parlamentariers Jean Lassalle wegen Sexismusvorwürfen aus, die von feministischen Kreisen erhoben wurden. Und selbst dem Gegenwind gewohnten Philosophen Alain Finkielkraut versuchte eine politische Kampfgruppe, das Rederecht am berühmten Institut d‘études politiques de Paris (genannt Sciences Po) streitig zu machen.
Vor diesem Hintergrund fordern die Unterzeichner des Aufrufs im „Figaro“: „Die Redefreiheit muss von den Universitätspräsidenten garantiert und verteidigt werden (…) Mit ihrem Hausrecht können und müssen sie sicherstellen, daß solche Vorträge und Konferenzen unbehelligt stattfinden, wobei im Zweifelsfall auch die Polizei zu rufen ist.“
… Alles vom 16.11.2019 von Burkhard Müller-Ullrich bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/hundert_aufrechte_-_franzoesische_wissenschaftler_gegen_meinungsterror
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Einige Kommentare:
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Es gibt aus meiner Sicht nur drei Hauptgründe,
weswegen sich Universitätsleitungen, Eigentümer von Veranstaltungsörtlichkeiten und Genehmigungsberechtigte für öffentliche Veranstaltungsräumlichkeiten dem Druck des Linksterrors beugen:
– Unglaubliche Feigheit
– mangelndes Vertrauen in die Unterstützung durch den Rechtsstaat
– heimliche Sympathie mit den Linksterroristen.
Auch zwei oder sogar alle drei Tatbestände können gebündelt vorkommen, das macht es aber nicht besser. Solange diesen Linksradikalen kein scharfer Gegenwind entgegenweht, wurden die immer so weitermachen! Auch in Frankreich wie in Deutschland scheint die Herrschaft des linken Terrors als Mittel zum Machterhalt hochwillkommen und wird regierungsseitig unterstützt. Es ist an uns Bürgern, dies zu beenden. Damit werden sich die Franzosen aller Voraussicht nach leichter tun als die trägen Deutschen. Letzteren muss das Wasser erst über dem Kopf zusammenschlagen, bevor sie aufwachen. Den Franzosen reicht es schon, wenn das Wasser nur bis zum Bauchnabel steht!
16.11.2019, C.A., AO
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Auf dem Forum der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft e.V.,
„FORUM FREIHEIT 2019“ wurde in einer Podiumsdiskussion darauf hingewiesen, dass es nicht nur um Meinungsfreiheit, sondern um Meinungsäußerungsfreiheit gehen muss. Dem kann man nur beipflichten!
16.11.2019, J.K.
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Ich erlebe immer wieder im Hochschulbetrieb,
wie Veranstaltungen wegen der Gewaltdrohung durch Links-Autonome abgesagt werden, mehrfach sind Veranstaltungen so stark gestört worden, dass sie abgebrochen werden mussten, weil es etwa um Islamkritik oder angeblichen Anti-Feminismus ging. Der Meinungsterror geht aber viel weiter: Veranstaltungen werden im Vorfeld schon nicht mehr gefördert und finden schon deshalb nicht statt, weil sie angeblich irgendwen beleidigen würden. Das Einzige, was noch stattfindet sind männer- konservativ- oder deutsch-kritische Veranstaltungen.
16.11.2019, Dr.B.J.
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Linke Meinungsunterdrückung gelingt
Das politisch radikale Gruppen versuchen, ihnen missliebige Meinungen zu unterdrücken, ist nun sicherlich kein Zeichen unserer Zeit. Das war schon immer so. Was Sorgen bereitet und neu ist: Dass es diesen Gruppen gelingt!
Bei den Diskussionen rund um dem Hambacher Forst ist mir das zum ersten Mal richtig klar geworden. Selbst Menschen, die eher dem konservativen, jedenfalls “rechtstaatlichen” Lager zuzuordnen sind, haben mir gegenüber Sätze gesagt, die den Tenor hatten: “Diese jungen Leute wollen das Richtige, dafür kann man sie nicht kritisieren”. “Nur” die Mittel seien überzogen oder übertrieben. Gleiches gilt für das Schulschwänzen an Freitagen. Das Recht jedoch duldet keine derartigen, an irgendwelchen moralischen Imperativen ausgerichtete Relativierungen. Und wenn wir anfangen, über die “Mittel” zu diskutieren jenseits dessen, was Recht ist, lösen wir den rationalen Grundkonsens unseres Gemeinwesens auf. Wenn die “Mittel” verboten sind, rechtfertigt kein noch so hehrer Zweck deren Anwendung. “Wir sind Rechtstaat” bedeutet nämlich, dass eindeutig unterschieden wird zwischen erlaubten und verbotenen Handlungen, ganz gleich, mit welchem Impetus gehandelt wird. Wer andere versucht, mundtod zu machen, wer missliebige Gedanken unterdrücken will, wer die Freiheit der Rede, der Wissenschaft, der Kunst angreift und einschränken will, wer fremdes Eigentum beschädigt, wer den Besitz stört, auch wer “Müll” stiehlt, um ihn zu essen, setzt sich ins Unrecht, ganz gleich, welche Ziele er verfolgt und ob diese Ziele moralisch billigenswert sind oder nicht. Den Staat gibt es nur zu einem einzigen Zweck: Diese Rechte zu schützen und gegen jedermann zu verteidigen. Wenn er sich aus dieser Verantwortung stiehlt, verliert die Macht ihre Rechtfertigung und wird der Staat zu der Räuberbande, vor der Benedikt XVI. im Bundestag gewarnt hat. Es geht nicht nur um Meinungen. Es geht um die Freiheit als solche und die Rechtfertigung staatlicher Macht.
16.11.2019, A.R., AO
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Wer die Zukunft eines Landes dominieren will,
der strebt Berufe im Lehrbereich, Journalismus und Politik an. Wer die bürgerliche Gesellschaft zerstören will, der zersetzt ihre Werte und das Währungssystem, das haben schon Marx und Lenin durchexerziert. Sobald man eine Meinungshoheit und ausreichend Macht im Staate errungen hat, gewährt man den politischen Extremisten der eigenen Couleur so weit als möglich Straffreiheit für rechtswidriges Verhalten. So lief die Kulturrevolution in China und so lief das auch in Deutschland, als der Nationalsozialismus die Straßen und Universitäten eroberte.
Die Zentren des politischen Extremismus waren die Universitäten, um sie herum formierte Vereine/Burschenschaften wo sich die Extremisten organisierten, heute eben Asta und NGOs, wie früher gibt es die guten Aktivisten gegen die Bösen, selbst die Nomenklatura wiederholt sich, bei Linksextremen geht es gegen die Faschisten/Nazis, das negative Framing ist natürlich vorangeschritten, Islamophob, Hassbürger, Wutbürger, Modernisierungsverlierer, Klimaleugner, Rassist usw., selbstverständlich ist kein Diskurs erwünscht, sondern Stigmatisierung, das Aushebeln der Meinungsfreiheit und die Einschüchterung des Gegners, ein sich ständig vergrößernder Kreis von Personen, er wächst mit dem Einfluss der Radikalen bis hin zu Säuberungen in den eigenen Reihen, sobald die Macht erlangt ist. Die Entwicklungen sind weder neu, noch überraschend, noch sind sie zufällig.
Es ist auch leicht zu erkennen, wohin das führt, wenn es keinen politischen Richtungswechsel gibt. Im besten Falle in eine gelenkte Demokratie, in schlechterem Falle in Staatsversagen mit folgender Ausnahmegesetzgebung. Die Mehrheit der Deutschen reagiert Paternalistisch, ein kritisches Bürgertum in ausreichender Zahl, den Radikalisierungsprozess aufzuhalten, kann ich nicht erkennen.
16.11.2019, D.I., AO
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Die links(-grüne) Meinungs-Machtübernahme ist ein internationales Phänomen.
Ein Phänomen des Westens. Wer dahintersteckt und die Garde der jungen Linken und Grünen benutzt, um seine Ziele durchzusetzen, die nur vordergründig mit Sozialismus und Umweltschutz zu tun haben, ist die eigentliche Frage.
16.11.2019, W.A.
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Ach, hundert aufrechte Wissenschaftler sind ein paar Wassertröpfchen
in den Schlund eines aktiven Vulkans getröpfelt. Frankreich ist insgesamt sehr gut aufgestellt in Sachen Meinungsunterdrückung. In der Grande Nation ist Kritik am Islam sogar strafbewehrt. Beispiel gebend? Weil mir der Optimismus vor ein paar Jahren abhanden gekommen ist, glaube ich nicht an eine gewaltlose Trendwende. Die militanten Feministinnen werden sich übrigens wundern, wenn der Islam am Ruder ist. Dann ist nämlich Schluss mit Frauenrechten. Dann gibt’s überhaupt keine Rechte mehr abgesehen von denen der Scharia.
16.11.2019, Ilona G., AO
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Es geht nicht nur um die Meinungsfreiheit,
sondern um das Benennen von unumstößlichen Tatsachen, was übrigens hier in Berlin seit über 30 Jahren sowohl von Politik, Ämtern, Justiz und Medien wie in einer Diktatur dreist unterdrückt wird. Dafür wird verdreht, aufgebauscht, verharmlost, weggelassen und vorbestrafte, antisemitische Politiker werden dem “dummen” Volke als Bürgerrechtler verkauft, selbst dann, wenn sie als “Volksvertreter” in ihrem Wahlkreis dafür sorgen, dass dort die Polizei nichts zu melden hat und bei der besten Personalausstattung im öffentlichen Dienst in allen relevanten Bereichen die schlechtesten Ergebnisse erzielt werden. Asylmissbrauch, Drogenhandel, Prostitution und Zuhälterei sind zulässig, das normale Gewerbe hat es weitaus schwerer.
16.11.2019, H.J.
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Die Dummen, Ungebildeten,
die Bildung und Gebildete Verachtenden haben schon lange die Oberhand. Und das, obwohl sie zahlenmäßig schwer unterlegen sind. Aber sie haben die größere Schnauze, sich damit Posten und vor allem zig Millionen Steuergelder in ihrem Kampf gegen Weisheit und Bildung gesichert, und vor allem haben sie die rot -, grün – und islamfaschistischen Todesschwadronen aufgebaut, importiert, etabliert, berüchtigt und gefürchtet wegen deren hemmungsloser Gewaltanwendung gegen jeden, der sich nicht unterwirft, und auch sonst wegen ihrer willkürlichen Brutalität, mit der sie seit mindestens 10 Jahren helfen, die doppelgrün- rote Diktatur zu errichten. Wir brauchen uns doch nur unter dem aktuellen Führungspersonal Deutschlands umzuschauen, um auf den ersten Blick zu erkennen, dass wir in einer Idiokratie leben. Merkel, Maas, Stegner, Chebli, Kipping, Kahrs, Kleber, Restle, Mazyek, Rackete!, etc pp. Die Liste ist endlos wie die Leine des Grauens mit den deutschen Opfern dieser genozidalen Politik. So lange die “Herrschaft der genuin Dummen” (Danke, Herr Broder) und genuin Bösartigen nicht gebrochen ist, besteht Meinungsfreiheit weiterhin darin, deren Verbrechen gegen das menschliche Leben und den menschlichen Verstand zu beklatschen.
16.11.2019, F.B.
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Sehr geehrter Herr, Burkhard Müller-Ullrich. Danke für diesen Beitrag. Es lebe die Meinungsfreiheit,
Gewissensfreiheit ,Handlungsfreiheit, Entscheidungsfreiheit, Demonstrationsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Reisefreiheit (hallo Herr Ramelowski), Brufsfreiheit, Pressefreiheit ( zugegeben ein frommer Wunsch), Eigentumsfreiheit, Unternehmensfreiheit…. Freiheit wird nie langweilig!
16.11.2019, St.R.

Keine Zeitung in D?
Bezeichnend für den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland ist, dass sich keine überregionale Zeitschrift für die Veröffentlichung eines solchen Aufrufs finden würde. Während sich für die Unterzeichnung des offenen Briefs “There is no climate emergency” im nach Einwohnerzahl kleineren Frankreich immerhin 56 Wissenschaftler gefunden haben, waren es in Deutschland nur 13 Unterzeichner, vorwiegend Ruheständler, die berufliche Einschnitte nicht mehr zu befürchten haben. Ich schließe daraus, dass in Frankreich im Vergleich zu Deutschland in Sachen Meinungsfreiheit noch paradiesische Zustände herrschen.
6.11.2019, R.L.
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Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.
Als ich den Artikel las, dachte ich sofort an Pink Floyds “Another brick in the wall”. Dort heißt es “We dont need no education, we dont need no thoughts controll”. Das Problem jetzt ist sowohl die mangelnde Education, als auch die Unterdrückung der Gedanken Andersdenkender. Ein Faktum, bei dem sich offensichtlich Islamisten, linksgrüne Antifa und Femistinnen treffen. Die eigene Psychose wird zur Politik gemacht. Wo übrigens bleibt dieser Aufschrei gegen den Meinungsterror in Deutschland?! Aber das würde ja eine sofortige “Nazifizierung” bedeuten und der will man sich hier ja nicht aussetzen!
16.11.2019, R.L.
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In Leipzig wurde heute eine Veranstaltung abgesagt,
weil gestern auf Indymedia ein Artikel darüber veröffentlicht wurde. Der Vermieter hatte berechtigte Angst und sagte ab, es soll auch schon Schaden entstanden sein. So klingt es dann auf Indymedia : >Beispiele für rassistische, sexistische, antisemitische und anderweitig menschenfeindliche Äußerungen und Forderungen von AfD-Funktionären und Anhängern gibt es zuhauf.< Das ist die Tonlage in der Terroristen aber auch einige Parteien und leider nun auch die Kirche das Gespräch verhindern wollen. Keiner braucht Institutionen, die uns das Reden verbieten wollen. Verstehen die das nicht? Ist das noch Demokratie oder kann das eventuell weg? Das wäre nämlich die Konsequenz liebe Parteien und liebe Kirche.
16.11.2019, St.R., AO

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