Zeitung

Home >Kultur >Medien >Zeitung

Blick von der Immi nach Norden über Dreisamtal und Kirchzarten zum Kandel am 16.11.2012

 

Zeitungslektüre im Garten nach dem Schwimmen am 3.9.2015

Zeitungslektüre im Garten nach dem Schwimmen am 3.9.2015

„Die Öffentlichkeit erfährt nur einen Bruchteil, weil die Behörden die Bürger nicht unnötig in Schrecken versetzen wollen.“
Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizei-Gewerkschaft DPolG, am 2.10.2015

 

Journalisten verorten sich eher links
Ende 2017 veröffentlichten die Forscher Vizenz Wyss und Filip Dingerkus von der Züricher Hochschule für angewandte Wissenschaften die Auswertung einer Befragung von Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Schweiz. Die Mitarbeiter der Schweizer Rundfunk- und Fernsehgesellschaft (SRG) sollten dabei ihren eigenen politischen Standort einschätzen. Das Ergebnis laut der Zeitung „20minuten“ : „Fast 70 Prozent aller SRG-Journalisten bezeichnen sich als links. 16 Prozent verorten sich in der politischen Mitte. Und 16 Prozent sehen sich als rechts. Gefragt wurde nach der politischen Einstufung auf einer Skala von 0 bis 10. Dabei steht 0 für links, 5 für Mitte und 10 für rechts. Kein Journalist der SRG verortete sich rechts aussen bei den Werten 9 und 10; 7,4 Prozent stehen links aussen bei den Werten 0 und 1.“
Interessant ist das Ergebnis auch deshalb, weil in der Schweiz am 4. März 2018 über die so genannte No-Billag-Initiative abgestimmt werden soll: sie verfolgt das Ziel, gesetzliche Rundfunkgebühren abzuschaffen. In Deutschland gibt es zwar keine Untersuchungen ausschließlich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber für die Medienbranche insgesamt, die zu einem sehr ähnlichen Ergebnis kommen.
.
Nach einer Untersuchung der Freien Universität Berlin von 2010 neigen 36,1 laut eigenen Angaben keiner Partei zu; von den restlichen tendieren 26,9 Prozent zu den Grünen, 15,5 Prozent zur SPD, 9 Prozent zur Union, 7,4 Prozent zur FDP und 4,2 Prozent zur Linkspartei. In einer Politikjournalistenrepublik hätte also Grün-Rot-Rot eine Mehrheit der Sitze, wenn man die nicht Festgelegten als Nichtwähler sehen würde. Aber in jedem Fall hieße die Kanzlerin Katrin Göring-Eckardt…..
Alles vom 11.1.2018 auf
https://www.publicomag.com/2018/01/wie-es-in-journalisten-aussieht/

 

 

Medien verschweigen Asylantengewalt gegen Frauen
Nach dem Mord an der Studentin Maria Ladenburg in Freiburg durch einen kriminellen Einwanderer aus dem Iran entschied die Redaktion von Tagesschau und Tagesthemen zunächst, nicht darüber zu berichten. Begründung: der Fall habe nur regionale Bedeutung. Den Mord an dem Mädchen in Kandel durch einen Afghanen handelte stern.de mit einer Neun-Zeilen-Meldung ab, bemerkenswert angesichts der Tatsache, dass das Hamburger Blatt noch kurz vorher der MeeToo-Bewegung eine ganze Titelgeschichte gewidmet hatte. Die Internetseite des ZDF meldete den Mord von Kandel ebenfalls kurz unter der Dachzeile: „Streit unter Jugendlichen“.
Fast allen medialen Behandlungen – eine rühmliche Ausnahme bildet Alice Schwarzers „Emma“ – ist der kurze, anekdotische Stil des Polizeiberichts gemein. Praktisch niemand stellt einen Zusammenhang zwischen den vielen Fällen her und fragt nach den Ursachen. Dieses weitgehende Schweigen über eine Gewaltepidemie, die sich potentiell gegen die Hälfte der Bevölkerung richtet, hat etwas Gespenstisches. Wenn überhaupt über kulturelle Gründe gesprochen wird, dann gelegentlich von Anwälten der Täter vor Gericht, die sich davon einen Strafrabatt erhoffen. ….
… Alles von Alexander Wendt vom 28.12.2017 bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2017/12/krieg-gegen-frauen/
.
Kommentare mit Islambezug werden gesperrt
Leider alles wahr. Leserkommentare auf ZEIT online oder auch der WELT, die auf den kulturellen Zusammenhang und eine gewisse Religionszugehörigkeit der Täter hinweisen, werden tendenziell nicht veröffentlicht, bei der ZEIT führte das sogar zu Sperrung der Kommentarfunktion.
28.12.2017, Munk, PO
.

 

 

Journalismus der Einstimmigkeit
Ich verspüre auch zunehmend einen verinnerlichten normativen Druck unter Journalisten. Besonders eklatant war dies im Herbst 2015 und 2016 der Fall, in den angespannten Monaten der Flüchtlingskrise. Da haben in Deutschland Regierung und Medien fast einstimmig das schöne Lied der Willkommenskultur angestimmt. Es war kaum auszuhalten . . .
Alles vom 6.5.2017 von Rüdiger Safranski bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/boerne-preis-traeger-ruediger-safranski-die-angst-vor-dem-politischen-islam-ist-da-doch-singt-man-laut-im-walde-ld.1290527

.

 

In-Zeitung – eine Zeitung der Kulturen
Die “In-Zeitung” erhält jährlich 20 000 Euro von der Stadt, Redaktion und Autoren arbeiten ehrenamtlich. Sie wird zwei oder drei Mal im Jahr mit dem städtischen “Amtsblatt” an alle Haushalte verteilt. Das wird so bleiben, auch wenn sich die Herausgabe nun vom Migrantinnen- und Migrantenbeirat auf den neuen Verein verlagert hat, unter dessen Gründungsmitgliedern Beiratsmitglieder wie dessen Vorsitzende Meral Gründer waren. …..
Alles vom 26.3.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/eine-zeitung-der-kulturen–82337097.html

In-Forum – Herausgeber der In-Zeitung
Gründung 2013 mit 10 Mitgliedern
Redaktionsteam: Viktoria Balon, Alexander Sancho-Rauschel, Svetlana Boltovskaja, Barbara Peron
Mitgliedsbeitrag: 10 Euro/Jahr.
inzeitung@googlemail.com

.

 

Gauck: Die Zeitung hat eine Zukunft

“Die Zeitung hat eine Zukunft”, nämlich dann, wenn ihre Funktion konstant bleibe, sagte Gauck. Qualitätsjournalismus definiere sich nicht über das Papier, sondern sei eine Methode, und die “mit Fotos aufgehübschte Sammlung von PR- und Agenturmeldungen” noch lange keine gute Zeitung…..
Alles zu Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck vom 18.9.2013 beim Kongress des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger BDZV bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/ratgeber/computermedien/gauck-die-zeitung-hat-eine-zukunft–75308008.html

Der Glückliche frühstückt mit seiner Zeitung
Der Einschätzung unseres Bundespräsidenten, die Zeitung habe eine Zukunft, kann man mit Freude zustimmen. Unter den aufgezählten Funktionen der Zeitung fehlt allerdings eine, die konstant und wichtig ist. Sie sei hier genannt:
Der Ledige frühstückt allein,
der Verheiratete frühstückt mit seiner Frau,
der Glückliche frühstückt mit seiner Zeitung.
21.9.2013, Dr. Georg Thamm, Freiburg

 

euroJounal.net – zweisprachige Online-Zeitung CH – D – F

Am 16. September 2009 erschien erstmalig eine tagesaktuelle deutsch-französische Online-Zeitung im Internet. Zielsetzung war es, der Region am Oberrhein ein tägliches, alternierend zweisprachiges Medium zu bieten, das unabhängig und aktuell von den Ufern des Oberrheins berichtet. Das Projekt startete zunächst unter dem Titel 3Ufer/3Rives auf www.3-ufer.com. Warum drei und nicht zwei Ufer? Ganz einfach: Am Oberrhein hat der Rhein drei Ufer – in der Schweiz, im Elsass und in Baden. Kurz nach dem dritten Geburtstag wurde die Seite komplett überarbeitet und unter dem Titel euroJournal in eine neue Zeit geführt.”
www.eurojournal.net

http://www.eurojournal.net/2014/01/29/wird-fessenheim-je-abgeschaltet/  (30.1.2013

Hinterlasse eine Antwort