Relativierung

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Winter Eberesche 25.1.2016

Winter Eberesche 25.1.2016

 

 

Relativierung ist eingebettet in Political Correctness
Ereignet sich etwas, was nicht so ganz zu passen scheint – zum falschen Zeitpunkt, durch die falschen Täter, überraschend, zunächst unerklärbar, nicht mainstream-tauglich – , dann ist Relativierung angesagt.
Jüngstes Paradebeispiel der Relativierung ist Köln zu Silvester 2015/16: Da die falschen Täter (farbig statt weiß) unterwegs waren, vergleicht man Köln (2000 “Besucher”, über 800 Anzeigen wegen sexuellen Übergriffen) mit München (6 Mio Besucher, 20 Anzeigen). Damit stehen hinter den 800 Sexualdelikten 800 Einzeltäter, ohne Herkunft und Prägung, ohne Alter und Religion, Neutronen im schwerelos genderlosen Raum. Es hätten genausogut Marsmenschen, vielleicht sogar auch oberbayerische Almbauern sein können.

Relativierung ist eingebettet in eine Diskussionskultur der Political Correctness, welche eine Lösung der Probleme schlicht unmöglich macht.

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Berufsrelativierer
Ich versuche mal Ihnen den Kunstbegriff “Berufsrelativierer” zugänglich zu machen. Ich werde mich so einfach wie möglich dabei ausdrücken, damit auch Sie es verstehen und die Bedeutung erkennen. Sozusagen ein Bildungsauftrag! Das Wort setzt sich aus “Beruf” und “relativieren” zusammen. Ein Beruf ist eine Tätigkeit, mit der Sie Geld verdienen. Relativieren bedeutet, das Ursprüngliche zu etwas anderem in Beziehung setzen und dadurch in seinem Wert o.Ä. einschränken. Ein Berufsrelativierer verdient demnach Geld damit, aus einem Täter ein Opfer zu machen.
Anthony Sabini, 20.10.2016

Queen der Berufsrelativierer ist Clauda Roth, die die Massenvergewaltigungen in Köln mit den Vergewaltigungen unter häuslicher Gewalt entschuldigte.
In der extremsten Form bringt der Berufsrelativierer das Opfer dazu, sich beim Täter (der ja nun selbst Opfer ist) zu entschuldigen. Beispiel: Eine junge linksgesinnte Kölnerin hat das Gespräch zu ihrem syrischen Vergewaltiger gesucht und sich bei ihm (Opfer von Islam-Machokultur und Kolonialismus) entschuldigt für ihr Verhalten (westlich dekadent-kurzes Röckchen).

 

Auch nach der Silvesternacht: Kölns Polizei relativiert munter weiter

Afghanischer Vergewaltiger bei Kölner Weiberfastnacht
Die Zahl der gemeldeten sexuellen Übergriffe ist in Köln zu Beginn des Straßenkarnevals deutlich gestiegen. Es seien 22 Sexualdelikte an Weiberfastnacht angezeigt worden, sagte Polizeidirektor Michael Temme. Im vergangenen Jahr waren es nur neun und davor zehn. ….
Demnach soll er die 22-Jährige gegen 3 Uhr auf der Straße angesprochen haben. “Er zeigte ihr pornografisches Videomaterial auf seinem Handy”, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber “Bild”. Er habe sie daraufhin bewusstlos geschlagen. Nachdem sie wieder aufwachte, habe sie gespürt, dass er sich an ihr vergangen habe. Laut “Bild” nahm die Polizei später einen 17-Jährigen in einer Flüchtlingsunterkunft fest…..
“Wir führen die gestiegene Zahl (der Übergriffe) darauf zurück, dass die Anzeigebereitschaft eine deutlich veränderte ist”, erklärte Temme weiter Vermutlich sei die Bereitschaft, solche Vorfälle auch tatsächlich anzuzeigen, seit den Vorfällen der Kölner Silvesternacht gestiegen. …
Alles vom 5.2.2016 bitte lesen auf
http://www.welt.de/vermischtes/article151876127/22-Sexualdelikte-in-Koeln-darunter-zwei-schwere.html

Die o.a. Pressemeldung von DIE WELT bietet ein schönes Beispiel für Relativierung: Die von 10 auf 22 angestiegende Zahl der Sexualdelikte – also stolze 120% – wird auf die gestiegene  “Anzeigenbereitschaft” der sexuell belästigten Frauen zurückgeführt, also relativiert und kleingeredet. Woher weiß der Polizeipräsident Temme dies? Die Quellen kann er nicht nennen. Wie hat er die “Anzeigenbereitschaft” gemessen? Wird nicht verraten. Mit solch übler Relativierungspraxis ist niemandem gedient – nicht der Polizei, nicht den Migranten, nicht den Frauen.
6.2.2016

22jährige durch Asylbewerber vergewaltigt
Seit gestern sind bereits 22 Anzeigen wegen Sexualdelikten in der Kölner Weiberfastnacht eingegangen. Das sind schon jetzt mehr als doppelt soviel wie in den Vorjahren. Voraussichtlich werden in den nächsten Tagen aber noch weit mehr Anzeigen folgen, wenn man sich die Erfahrungen aus der Silvesternacht vor Augen führt.
Auch eine brutale Vergewaltigung einer 22jährigen durch einen Asylbewerber wurde angezeigt. Die junge Frau soll gegen 3 Uhr nachts auf offener Straße niedergeschlagen und dann vergewaltigt worden sein. Ein 17jähriger Tatverdächtiger wurde inzwischen in einer Flüchtlingsunterkunft festgenommen. Wieviel wäre gestern wohl erst passiert, wenn nicht 2500 Polizisten und hunderten Ordnungsamtsmitarbeiter in Köln im Einsatz gewesen wären? Wie lange und wie oft wird man einen solch riesigen Kräfteeinsatz noch stemmen können?
Es bleibt also dabei: Die Kölner Bürger fühlen sich zurecht verunsichert und sind in großer Sorge. Die Probleme, die zu den schockierenden Massenübergriffen auf Frauen und Mädchen an Silvester geführt haben, haben sich nicht über Nacht in Luft aufgelöst. Im Gegenteil: Im Januar sind 92.000 neue Asylsuchende nach Deutschland geströmt – mehr als dreimal soviel wie im Januar 2015! In Köln werden die Zuweisungen an neu unterzubringenden “Flüchtlingen” in den nächsten Monaten zusätzlich noch überdurchschnittlich steigen, weil die Stadt erst 60 % ihrer offiziellen Aufnahmequote erfüllt hat! Die asyl- und sicherheitspolitische Situation in Deutschland und Köln wird sich also in den nächsten Monaten noch dramatisch verschärfen, wenn die Bürger nicht bald eine Kurskorrektur erzwingen.
6.2.2016

 

 

Auch in unserer Kultur wird sexuelle Belästigung noch immer belächelt
Sexuelle Selbstbestimmung ist ein unantastbares Menschenrecht. Wer dagegen verstößt (sexuelle Nötigung, Vergewaltigung, Missbrauch), handelt kriminell! Es wird oft unterschätzt, welche tiefen seelischen Wunden schon sexuelle Belästigung vor allem bei jungen Frauen hinterlässt: Misstrauen, Angst und Scham begleiten sie häufig ein Leben lang. Auch in unserer Kultur wird sexuelle Belästigung (am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit oder im eigenen Haus) noch immer als Kavaliersdelikt gesehen und belächelt. Alle (!) Religionsgemeinschaften müssen endlich klar Stellung gegen Sexismus beziehen, sich von frauenfeindlichen Sätzen in ihren Schriften distanzieren und die Gleichberechtigung der Frauen ausdrücklich aufnehmen. Erwachsene Männer, egal welcher Herkunft, müssen durch respektvollen Umgang mit den Frauen Vorbild für die jungen sein. Vielleicht geben ja eines Tages Religionsgemeinschaften und Staaten auch eine Clubkarte “Gegen Gewalt, Sexismus und Diskriminierung” aus, wie das White Rabbit. Dann müssten alle, Einheimische wie Ausländer, Frauen wie Männer, ihre eigene Einstellung und ihr eigenes Verhalten gründlich unter die Lupe nehmen. Das wäre mein Traum.
1.2.2016,  Dr. Hildegard Meister, Freiburg

Nach Köln ging die Sexismus-Debatte per Relativierungen wieder so richtig los. Die Sexismus-Keule richtet sich nicht mehr wie bei Alice Schwarzer gegen den weißen Mann, sondern der Einfachheit halber gegen alle Männer dieser Welt.
Köln ist ja gar nicht so schlimm, angesichts des Sexismus in ALLEN Religionsgemeinschaften (s.o.). Deshalb ist es auch nicht erforderlich, die Täter von Köln zu ermitteln, um gezielt ihnen (im Islam sozialisierten jungen Männern aus dem Mahreb und Arabien) zu helfen.

 

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