Political-Correctness

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Feldberg ganz oben am 7.1.2013: Seebuck, Sonne, Lift, Ski, Nebel

 

PC – Political Correctness – Politische Korrektheit

Als “politically correct” und damit wünschenswert wird eine Sprachverwendung tituliert, bei der die Sprecher einen aktuellen Sprachgebrauch auf Grundlage bestimmter Normen kritisch hinterfragen. Mit Blick auf die gesellschaftlichen Verhältnisse sowie auf historische Verwendungszusammenhänge können dann einzelne Wörter, Redewendungen oder Denkfiguren als unangemessen verworfen und gegebenenfalls durch Alternativen ersetzt werden. ….
http://www.bpb.de/politik/grundfragen/sprache-und-politik/42730/politische-korrektheit?p=all

PC hat auf dem Karneval nichts zu suchen
http://www1.wdr.de/themen/panorama/sp_karneval13/ethnische-verkleidung100.html
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„Die Öffentlichkeit erfährt nur einen Bruchteil, weil die Behörden die Bürger nicht unnötig in Schrecken versetzen wollen.“
Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizei-Gewerkschaft DPolG, am 2.10.2015

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PC kann politische Diskussionen ersticken
Wenn die politische Korrektheit kontroverse Diskussionen aber so in den Würgegriff nimmt, wird sie in einer offenen Gesellschaft zur Gefahr. Vermeintlich missliebige Gedanken werden zuerst nicht mehr ausgesprochen, schließlich gar nicht mehr gedacht. “Neusprech” und “Gutdenk” aus Orwells “1984” lassen grüßen. .. Politisch völlig unkorrekt lautet die Forderung der Stunde also: Mehr Oettinger wagen!
Alles zu “Im Würgegriff der Korrektheit” von Holger Knöferl vom 9.11.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/political-correctness-im-wuergegriff-der-korrektheit–129602922.html
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Political Correctness spaltet die Gesellschaft
Dass die Political Correctness lähmt, wissen wir alle. Dass man deswegen nicht einfach sagen darf, dass man die westliche Kultur für die Bessere hält, dass man den Islam für rückschrittlich hält, ist klar. Moralisch und gefühlig darf eben nur die andere Seite argumentieren. Der Rest gehört zu den besorgten Bürgern mit diffusen Ängsten. Und dennoch lähmt auch etwas anderes in der Diskussion rund um den Islam und eine etwaige Zugehörigkeit zu Europa: Die Vergesetzlichung der Debatte und die damit einhergehende Ausnutzung unserer liberalen Werte.
…. Alles von Anabel Schunke vom 3.10.2016 bitte lesen auf
http://www.tichyseinblick.de/meinungen/was-tun-einwanderer-und-eingewanderte-fuer-die-einheit/

Jetzt soll ich plötzlich Fremdenhasser und Nazi sein?
Und was ich auch satt habe: mich als Fremdenhasser abstempeln zu lassen. Fremdenfeindlichkeit oder gar Fremdenhass ist ein wunderbares Mittel, pauschal Kritiker zu etikettieren. Ich spreche fünf Sprachen und war während meines Studiums oft im Ausland, in Lissabon, in Brüssel, in Paris, in Lausanne. Ich kenne Europa von Helsinki bis Rom, von London bis Prag. Ich habe in vielen Ländern Freunde und Bekannte. Mein Vater war im Dritten Reich im Widerstand und konnte nur mit Mühe aus einer Todeszelle entfliehen – und er hat mich garantiert nicht als Nazi erzogen.
Jetzt soll ich (wegen der Political Correctness) plötzlich Nazi sein, Rassist und Fremdenhasser? Ich habe so was von kein Problem mit fremden Menschen und Ausländern. Ich habe aber ein Problem mit einer Religion, die Intoleranz predigt, aber Toleranz einfordert. Die Frauen und Minderheiten nicht nur diskriminiert, sondern auch bedroht. Und ich habe ein Problem damit, zu sehen, wie Deutschland in die Strukturen einer DDR oder Nazi-Diktatur abdriftet: Menschen mit anderer Meinung werden (sogar von Politikern) diffamiert und stigmatisiert. Fürs Grobe gibt’s die geduldete und finanzierte Antifa, die mich an Schlägertrupps aus der NS-Zeit erinnern. Und die Medien sind gleichgeschaltet: Nicht durch Druck eines Diktators, sondern durch Gehirnwäsche von 68-ern, die ihren Marsch durch die Institutionen erfolgreich abgeschlossen haben.
Peter Müller, 5.10.2016, TO

 

 

Anschlag in München: Rassismus durch Weglassen
Die deutschen Medien sprachen nach München von „David S”, wo doch ein Blick in die Auslandsmedien genügte, um festzustellen, dass der Name des Täters Ali Davoud Sonboly lautete.
“’David’, das klingt ja irgendwie nach dem netten deutschen Schüler von nebenan, der fleißig lernt, nachmittags noch Oboe spielt und im Altenheim aushilft – und passt so gut ins Bild der besseren Menschen in diesem Land und zu dem Video von gestern ohnehin, in dem der Täter von der Garage aus rief, er sei Deutscher und hier geboren … Ein Blick in die britische Daily Mail hilft: Dort wird der volle Name des Schützen veröffentlicht: Ali Davoud Sonboly … Dass das im Grunde als ‘Rassismus durch Weglassen’ gesehen werden kann, soweit denkt man in deutschen Redaktionen nicht. Scheinbar ist man dort der Auffassung, dass der Vorname ‘Ali’ beim tumben deutschen TV-Zuschauer zur Nazifizierung führen könnte, weshalb man ihn lieber weglässt.”
Jürgen Teichmann, 5.8.2016,TO

Importierte Stammes- und Religionskonflikte
Für Beobachter „gerät das durchschaubare Motiv des Täters in München aus dem Blickfeld. Als schiitischer Moslem war er in der sunnitisch geprägten ‘türkischen Hartz 4 Gegend’ ein Geächteter und auch ein Opfer des Multikulti-Irrsinns.
Die Medien versuchen mit allen Mitteln von dem Sachverhalt der importierten Stammes- und Religionskonflikten abzulenken. Daher wird jetzt irreführenderweise das Bild von “David S.” einem deutschen Attentats-Fan konstruiert.“ Beobachter, 5.8.2016, TO
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Political Correctness führt in Euphemismus-Tretmühle
Sagen oder lieber nicht sagen? Das ist hier die Frage. Political Correctness ist das Gebot der Stunde. Die Angst, etwas falsch zu sagen, haben nicht nur Politiker. Auch in den Geistes- und Kulturwissenschaften treibt sie ihr Unwesen. Und macht vor niemanden Halt. Warum schweigen nicht Gold ist, erklärt der für seine Provokationen berüchtigte Philosoph Slavoj Žižek. ….
„Wir landen mit PC in einer Euphemismus-Tretmühle“ (Žižek), in der jeder Begriff durch den folgenden seinerseits unter Diskriminierungsverdacht gestellt und entwertet werden kann. ….
Political correctness ist dort gefährlich, wo sie angewendet wird, um Kritik unmöglich zu machen. Diskussion muss in funktionierenden demokratischen Systemen möglich sein, auch wenn sie manchmal wehtut. Dies soll jedoch nicht als Freibrief für Beschimpfungen oder aggressive Äußerung von Frustrationen (vgl. Shitstorms) verstanden werden. Ganz im Gegenteil. Kritik soll konstruktiv und logisch nachvollziehbar geäußert werden. Empathie zeigen heißt nicht, alles gutzuheißen, aber andere Meinungen und Urteile verstehen zu wollen. „Wobei niemand schärfer urteilt als der Ungebildete, denn der kennt weder Gründe noch Gegengründe und glaubt sich immer im Recht“ (Feuerbach)…..
Alles von Sllavon Zizek vom 28.6.2016 bitte lesen auf
http://www.theeuropean.de/lisz-hirn/11055-ist-schweigen-gold

Flüchtling mit dem Status des Unantastbaren
Egal, ob fundamentalistischer Moslem, islamistischer Terrorist, reaktionärer Patriarch oder gewalttätiger Krimineller, alle Menschen sind in Deutschland ohne Ansehen der Person willkommen. In einer quasi religiösen Kollektivneurose nimmt der „Flüchtling“ (aktuell: der Schutzsuchende) den Status des Unantastbaren ein dessen empirische Gestalt nicht thematisiert werden darf. Erinnern wir uns daran wie lange es vollkommen tabu war, „Flüchtlinge“ und Kriminalität/Gewalt gemeinsam in einem Kontext zu nennen. Jeder, der nur vorsichtig Andeutungen in diese Richtung machte, leise Zweifel an den guten Absichten mancher Einwanderer äußerte, wurde gnadenlos vom Establishment in die rechte Ecke geschoben. ….
Alles zu “Schuld und Erlösung: zur religiösen Dimension der aktuellen Krise” von Alexander Meschnig vom 22.2.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schuld_und_erloesung_zur_religioesen_dimension_der_aktuellen_krise
Dr. Alexander Meschnig ist Psychologe, Politikwissenschafter und Publizist. Er lebt seit Anfang der 90er Jahre in Berlin.
Wir bekommen eine Meinungsdiktatur – wie in den USA
Die Leute verstehen immer noch nicht, dass wir in eine Gesellschaft der political correctness abrutschen. Die USA haben damit noch mehr Probleme (mit “the neu political correctness”). Das Ende vom Lied wird eine Meinungsdiktatur sein. Genau das, was wir eigentlich aus der Geschichte gelernt haben sollten.
7.2.2016
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Ich habe gerade vor 2 Tagen auf der Place de la Republique in Paris gestanden und habe den Toten der Anschläge dort meine Reverenz erwiesen. Die Texte, die dort am Denkmal hängen, sind um ein vielfaches brisanter als dieser läppische “Asylabwehr”-Panzer. Und hundert mal politisch unkorrekter. Keiner in ganz Paris käme auch nur auf die Idee, diese Texte abzureißen oder gegen die Urheber vorzugehen!
7.2.2016, C.G.
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… das würde Sie nur beunruhigen
Deutschland ist ein gutes Land mit unglaublich viel Power. Diese Talkshows zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen haben wir nicht verdient. Sowohl der Erkenntnisgewinn als auch der Unterhaltungswert geht gegen Null. Und bessere Politiker hätten wir auch verdient. Und der Satz Iich kann ihnen nicht mehr sagen, das würde sie beunruhigen …” enthält in Wahrheit die Begründung “… ich weiß auch nicht weiter.”
1.2.2016, Bird

 

Palmer: Straftaten von Asylbewerbern müssen benannt werden
Dass Straftaten von Asylbewerbern nicht klar benannt wurden, aus Angst, damit Ausländerfeinden in die Hände zu spielen, war ein Fehler. In diesem Sinne werden wir erwachsen, weil wir jetzt sagen: Unabhängig davon, woher der Täter stammt, bleibt eine Straftat eben eine Straftat. Es gibt keine mildernden Umstände oder Rechtfertigungen mehr, der Öffentlichkeit die Probleme im Zusammenleben mit Eingewanderten vorzuenthalten. …. Alles von Boris Palmer vom 6.2.2016 bitte lesen auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article151896463/Kein-idealisiertes-Bild-von-Fluechtlingen-zeichnen.html

 

 

Nach Köln beginnt das Schweigekartell zusammenzubrechen
Das Schweigekartell begann, in Teilen zu kollabieren. „Frau Merkel hat den Kontinent ins Chaos gestürzt.“ Sagt niemand von Pegida oder AfD, sondern Christian Lindner, FDP Vorsitzender. “Vor allem aber brauchen wir den politischen Willen, leichtfertig gebrochenem Recht wieder Geltung zu verschaffen. Der Parlamentarismus in Deutschland ist lahmgelegt.” Ruft nicht ein Demokratiefeind aus der rechten Ecke, sondern schreibt Monika Maron in der faz. “Die giftige Mischung aus nordafrikanisch-arabischer Kultur und Religion, die sich in der Kölner Silvesternacht Bahn brach, wird in Deutschland noch immer beschönigt oder beschwiegen.” Stellt Samuel Schirmbeck, früherer Korrespondent der ARD in Nordafrika, dar, auch er in der faz.  Aussagen dieser Qualität ließen sich inzwischen seitenlang zitieren. …. Alles vom 18.1.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ich_wollte_nie_ueber_politik_und_religion_schreiben_warum_ich_es_jetzt_trot
Oder www.herrenzimmer.de

 

 

Alice Schwarzer fordert Islam-Debatte ohne politische Korrektheit
Nach den Köln-Übergriffen fordert Alice Schwarzer eine Islam-Debatte ohne politische Korrektheit. Sexuelle Gewalt könne auch Terrorwaffe sein. Das Kopftuch sieht sie als “Flagge der Islamisten”.
Bereits vor 20 Jahren hat ein Kölner Polizist zu mir gesagt: Frau Schwarzer, 70 bis 80 Prozent aller Vergewaltigungen in Köln gehen auf das Konto von Türken. Ich war entsetzt und habe geantwortet: Das müssen Sie unbedingt öffentlich machen! Denn auch ein Türke wird ja nicht als Vergewaltiger geboren. Das hat ja Gründe. Was ist los bei denen? Was können wir tun Doch es kam die klare Ansage: “No way, das ist politisch nicht opportun.” Und genau diese Art politischer Correctness verschleiert die Verhältnisse. Reaktionärer geht es nicht. ….
Ich persönlich bin seit Langem davon überzeugt, dass die Erstarkung der Rechtspopulisten in Westeuropa nicht möglich gewesen wäre, wenn die Parteien nicht durch die Bank seit Jahren und Jahrzehnten die Politisierung des Islams völlig ignoriert oder verharmlost hätten. Und die Medien haben mitgespielt. ….
Denn wie bekannt, haben die Migranten und Flüchtlinge aus dem islamischen Kulturkreis nicht nur ihren traditionellen Sexismus im Gepäck, sondern auch den Antisemitismus. ….
Alles vom 15.12016 lesen auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article151065691/Kalaschnikows-Sprengguertel-und-jetzt-die-sexuelle-Gewalt.html

 

Muslime endlich wie Erwachsene behandeln – nicht als Kleinkinder
Der Umgang mit Muslimen war bisher eher neurotisch denn normal. Es ist zu hoffen, dass die Kölner Ereignisse endlich dem Diskurs über „die Muslime“, die man nicht „beleidigen“ darf, ein Ende setzen, dass man hinter den „Muslimen“ – ein Begriff, den die Fundamentalisten zum Oberbegriff für alle Islam-Gläubigen gemacht haben, während man früher eher von Ägyptern, Algeriern, Marokkanern et cetera sprach – Menschen erkennt, die man behandelt, wie man selbst behandelt werden möchte: als selbstverantwortlicher, lernfähiger, kritikoffener Erwachsener und nicht als Kleinkind, dem man sein Lieblingsspielzeug, in diesem Fall die Religion, nicht madig machen darf, weil es sonst aus Wut alles kurz und klein schlägt. ….
Alles zu “Muslimisches Frauenbild: Sie hassen uns” von Samuel Schirmbeck vom 11.1.2016 bitte lesen auf
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gastbeitrag-von-samuel-schirmbeck-zum-muslimischen-frauenbild-14007010.html
Samuel Schirmbeck, Autor und Filmemacher, war bis 2001 als Algerien-Korrespondent der ARD

 

Das deutsche Schweigekartell: Wie die Political Correctness das Land fesselt
Die Silvesternacht von Köln zeigte den Rechtsstaat ohnmächtig. Das aber ist er in Teilen schon lange. Die Ursachen dafür finden sich in falsch verstandener Toleranz und überflüssigen Tabus.
Alles vom 8.1.2016 lesen auf
http://www.focus.de/politik/deutschland/fietz-am-freitag/koeln-und-der-rechtsstaat-das-deutsche-schweigekartell-wie-die-political-correctness-das-land-fesselte_id_5197989.html
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Doch zur Wahrheit gehört auch, dass Probleme zu lange totgeschwiegen wurden. Der Blick durch die rosarote Multi-Kulti-Brille erlaubte nicht, klar zu benennen, wenn Zuwanderer Straftaten begingen und sich Parallelgesellschaften entwickelten. Wer hier den Finger in die Wunde legte, fand sich schnell in der rechten Ecke wieder.
Aus Furcht vor dem Vorwurf der Diskriminierung entwickelte sich geradezu ein Schweigekartell, das das Land in Teilen fesselte und erheblich zu der wachsenden Skepsis beitrug, ob die Verantwortlichen die wahren Verhältnisse überhaupt zur Kenntnis nehmen. Und tatsächlich zeigt das Diktat der politischen Korrektheit noch immer Wirkung, wenn die Kölner Polizei tatsächlich in Erwägung zog zu verschweigen, welcher Herkunft die Täter vom Hauptbahnhof waren.
Damit nicht genug: Aufgrund falsch verstandener Toleranz gegenüber anderen Wertvorstellungen haben wir versäumt, jedem, der in Deutschland leben will, unseren Wertekanon vorzugeben. Das beginnt bei dem Grundsatz, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind, führt über die Religionsfreiheit und endet bei der Akzeptanz der deutschen Rechtsordnung.
Nicht der Abbau von Stellen der Polizei ist Schuld dran, dass wir solche Zustände haben,sondern die blauäugige Politik der etablierten Parteien. Wenn nach 1,1 Mio Flüchtlinge man die Grenzen nicht zu macht,sondern an die EU Solidarität plädiert, dass wenn wir erst 3 Millionen erreichen, dann wird uns die EU schon helfen… Es wird uns überhaupt keiner helfen, viele EU Länder sind praktisch Pleite und wollen sich keinen sozialen Sprengstoff ins Land holen.Der Staat versagt auf der ganzen Linie, das Grundgesetz soll das Volk schützen und nicht alle Schutzbedürftige dieser Welt.Innere Sicherheit ist überhaupt nicht gewährleistet,jeder Flüchtling hat in Deutschland Narrenfreiheit,erst ab Strafmaß ab 3 Jahre kann abgeschoben werden,also Beiträge einer Erststrafe wahrscheinlich Mord oder Vergewaltigung, Gesetze kann man ändern,dann macht es.
8.1.2016, von Sergej Luft
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Integration hat noch nie geklappt
Hatten wir jemals (nach dem 2. Weltkrieg) eine richtige Integrationspolitik betrieben? Nicht wirklich…und müssen wir die Auswirkungen ausbaden: ein Beispiel: Ich habe einen türk. Kunden in Mannheim, inzw. 15jahre in D, am Anfang konnte er kaum Deutsch, sein Schwager drängte ihn deutsch zu lernen…was er letztendlich auch tat und inzw. froh ist es gemacht zu haben, jedoch erzählte er mir einmal in ner ruhigen Stunde: “Warum soll ich in Manneim deutsch lernen? Ich arbeite bei einem türk. Arbeitgeber, meine Kollegen sind türkisch, meine Wohngegend ist überw. türkisch, ich gehe meist nur in türk. Geschäfte, Arztbesuche nur bei türk. Ärzten, muss ich mal ins Krankenhaus oder auf ein Amt ist da immer jemand der türkisch kann und übersetzt.”…ich glaube wir haben in D etwas falsch gemacht.
8.1.2016, Michael Mertens
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Moral – Verfall der demokratischen Diskussionskultur
Was für ein Jahr, was für ein Leid – und so viel Moral. Was ist los mit Deutschland und dem Christentum, den Muslimen und Angela Merkel? Der Philosoph und Jesuit Michael Bordt gibt Antworten. ….
Die Betonung der moralischen Verpflichtung zur Aufnahme der Flüchtlinge “verführt dazu, dass in öffentlichen Diskussionen gar keine Sachargumente mehr abgewogen werden und man meint, Sachfragen mit Ethik beizukommen. Es geht nur noch um moralisch richtig und falsch. Mit allen kräftigen Empörungen, Skandalisierungen und Verurteilungen, die das dann mit sich bringt.
Es gab im Sommer ja eine Zeit, in der sachliche Auseinandersetzungen regelrecht tabu waren, es gab nur noch Appelle, von der Bundeskanzlerin, dem Bundespräsidenten, den Medien, den Kirchen. ….”
Alles vom 31.12.2015 lesen auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article150499062/Verfall-der-demokratischen-Diskussionskultur.html
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Die Welt feuert Kolumnist Matussek
“Welt”-Kolumnist Matthias Matussek hatte unmittelbar nach den Anschlägen in Paris folgenden Eintrag auf Facebook veröffentlicht:
„Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen.“
Am Ende dieses Eintrags stand ein Smiley. Matusseks Chefredakteur und Welt-Chef Jan-Eric Peters distanzierte sich daraufhin im Namen der Zeitung und verurteilte das Posting als „durchgeknallt“. Gestern eskalierte dieser Disput, und die „Welt“ trennte sich mit sofortiger Wirkung von Matussek. ,,,, Alles vom 18.11.2015 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_fall_matussek_journalismus_in_einer_durchgeknallten_welt
Dieser Kommentar erschien zuerst in der BFT Bürgerzeitung: http://www.freiheit-toleranz.de

Matthias Heitmann ist freier Publizist und Autor des Buches “Zeitgeisterjagd”
www.zeitgeisterjagd.de

 

Gesinnungsethik in den deutschen Medien auch nach Paris 13.11.2015
Nach Paris 13.11.: Muslime weisen die im Namen ihrer Religion begangenen Gewalttaten entsetzt von sich – aber das allein genügt nicht. Die Sozialwissenschafterin Necla Kelek fordert ein zeitgemässes Glaubensverständnis.
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Es herrscht in den Medien und in der Politik eine Gesinnungsethik, die einerseits dem eigenen Volk nicht über den Weg traut, anderseits aber von Fremden, die nie auch nur die Spur von religiöser Freiheit erlebt haben, die Heilung des eigenen Schuldgefühls erwartet. Selbstredend ist man gegen den Terror-Islam des IS. Aber praktisch etwas dagegen zu tun, ist nicht angesagt. Im Kern vollzieht die intellektuelle Öffentlichkeit für mich nur das, was Michel Houellebecq in seinem Roman mit «Unterwerfung» beschrieben hat. ….
Der Islam kann nur zur Religion werden, wenn er sich säkularisiert. Wenn er den Glauben nicht zur Machtfrage missbraucht. Es müssten Moscheen entstehen, in denen Männer und Frauen, das heisst Kernfamilien, gemeinsam beten könnten und die Frauen nicht weggesperrt würden. Die Moscheen haben oder hätten die Pflicht, ihre Religion als Teil einer Zivilgesellschaft zu leben. Solange Moscheen den jungen Männern die vertikale Trennung der Gesellschaft in Männer und Frauen vorleben, die Gesellschaft in Gläubige und Ungläubige teilen, verweigern sie sich einer Bürgergesellschaft. Die Muslime müssen diese Glaubens-Revolution selber machen. Und sich und ihren Glauben von den Ideologen, Vorbetern und Funktionären befreien. Sie müssen sich darum kümmern, was in ihrem Namen in den Moscheen passiert. Die europäische Gesellschaft kann und muss dies erwarten können, so wie sie sich selbst eine Aufarbeitung der Diktatur auferlegt hat. ….. Die Muslime müssen jetzt beweisen, dass sie friedlich sind. Es besteht kein Generalverdacht gegen die Muslime, aber die Unschuldsvermutung gilt auch nicht mehr.
Alles zu “Gewalt oder Reform” von Nekla Kelek vom 17.11.2015 bitte lesen auf
http://www.nzz.ch/feuilleton/der-islam-gewalt-oder-reform-1.18647391

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Leider sind Debatten über den Islam in D nicht möglich
Gratulation – Frau Dr. Kelek wie wahr. In Deutschland ist eine Debatte über dieses Thema seit Jahren nicht möglich. Wenn es um den Islam geht wird jede Debatte von der radikalen grünen Partei abgewürgt. Durch durch die Verharmlosung und “ja auf keinen Fall diskriminieren ” der Grünen ist es möglich dass über Jahre in Moscheen Hass und Gewalt gepredigt werden kann. Eine Kontrolle wurde verweigert und das predigen in deutscher Sprache wurde auch unter dem Einfluss der Grünen verhindert. Auch ich vermisse von den Muslimen eine Distanzierung zum IS. Wir sind im 21 Jahrhundert und es ist schon lange an der Zeit dass diese Religion reformiert wird.
In Berlin-Kreuzberg erlebe ich diese Intoleranz täglich und wenn ich mit sachlichen Argumenten dagegen halte, werde ich, wie üblich in Deutschland, sofort in die rechte Ecke gesteckt. Das wissen die Muslime und bei dieser Meinung werden sie von vielen Politikern unterstützt. Ich wünsche uns allen, dass aus diesen religiösen Lager endlich versöhnliche und sachliche Worte kommen und dass die endlich mal begreifen, dass wir hier in Europa sind und im 21 Jahrhundert leben.
Und auch dass die ganze Verkleidung nichts mit Religion zu tun – dies wurde von irgendwelchen weltlichen irgendwann mal eingeführt. Auch wünsche ich mir, dass der Islam endlich andere Ansichten akzeptiert auch andere Religionen. Ich zähle mich nicht zu den ungläubigen und trotzdem werde ich von den Muslimen als ungläubiger dargestellt nur weil ich eine andere Religion habe. Es wird immer gefordert dass das Grundgesetz gilt – aber für die Muslime in Deutschland trifft das nicht zu – die erhalten immer einen Sonderstatus den grünen Politikern sei gedankt.
Wenn wir in Deutschland keine Debatten mehr zulassen, wird die Demokratie kaputt gehen. So wie der Zustand jetzt ist ,dass jede kritische Äußerung über die Muslime als rechtsradikale Schelte abgetan wird, wird die Spaltung der Gesellschaft nur noch verstärkt.
17.11.2015, Reinhold Göggel

 

Warum verschweigen Medien oft die Herkunft von Straftätern?
Ist ein Einbrecher Deutscher oder Ausländer? Spielt das eine Rolle – und müssen Medien die Nationalität von Straftätern nennen? …. Alles vom 22.6.2015 bitte lesen auf
 http://www.badische-zeitung.de/warum-verschweigen-medien-oft-die-herkunft-von-straftaetern

 

Gruppe junger Männer bedroht 21-Jährigen im Stadtgarten mit Messer – und raubt ihm Handy und Geld
Nachts um drei im Freiburger Stadtgarten: Ein 21-Jähriger wird von einer Gruppe von fünf bis sechs Männern in ein Gespräch verwickelt. Sie fordern sein Bargeld – und dann zieht einer ein Messer. …. Alles vom 22.6. lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/gruppe-junger-maenner-bedroht-21-jaehrigen-im-stadtgarten-mit-messer-und-raubt-ihm-handy-und-geld 

Im obigen BZ-Artikel wie auch in der gleichlautenden Polizeiinfo (Presseportal) findet sich zu den Tätern nur der Hinweis, dass sie zwischen 18 und 25 Jahre alt sein müssten.

Die schlimmste Lüge ist die Auslassung – auch gemäß Pressekodex
Für mich ist die Aufgabe der Presse, da zu sein, wo ich nicht sein kann und Antworten zu Fragen einzuholen, die ich nicht selber stellen kann. Dafür zahle ich bei der GEZ und auch hier für mein Abo. Daran bemißt sich auch meine Bewertung der journalistischen Arbeit.
Zur Polizeiberichterstattung: Mich interessiert wenig, wie mittels Urteil und flankierenden Maßnahmen ein Straftäter wieder auf die richtige Bahn gebracht werden soll. Das genau so viel oder so wenig, wie die Kenntnis darüber, ob ein einzelner Greis nach einer Knieoperation wieder besser oder schlechter laufen kann.
Von Interesse ist allerdings, in welchen Straßen man leicht stolpert oder eins auf die Nuß bekommt. Das sind Informationen, die ich für meine aktuelle Lebensgestaltung brauche. Wenn sich in Stadtteilen Übergriffe z.B. durch Ausländer häufen, dann gehört das berichtet, sowohl von Polizei als von Presse, weil davon ganz entscheidend mein Wohlbefinden und mein “Revier” bestimmt werden. Ohne diese Kenntnisse wäre ein Wohnungswechsel wie ein Warenkauf ohne Produktbeschreibung.
Andererseits kann so eine Berichterstattung auch und sollte dazu führen, bestimmte Reviere zu beachten, aufzusuchen, aufzuwerten. Multi-Kulti läßt freundlich grüßen.
Merket auf: Die schlimmste Lüge ist die Auslassung, Gerüchte sind in ihrer Wirkung meist schlimmer als Wahrheit und Panik entsteht weniger aus begründeter Furcht als durch diffuse Angst.
Wenn auf die grundlegenden W-Fragen keine Antworten oder bei Fehlen plausible Begründungen erfolgen, gehen bei mir Warnsignale an.
22.6.2015, Heinrich Franzen

Wer lügt am Stühlinger Kirchplatz?
@Franzen: Gut bewertet – Merket auf: Die schlimmste Lüge ist die Auslassung. Ich frage mich nur als Anwohner im Stühlinger zu den Verhältnissen am Kirchplatz, wer lügt hier? Wer läßt hier aus, die Presse oder die Polizei? Was dort ungeniert gedealt wird muß jedem auffallen der nur ein bisschen beobachtet. Es wird weder berichtet noch gehandelt. Die jungen dunkelhäutigen Herren freut’s. Dies berichte ich aus eigener Wahrnehmung und es sind dort auch nicht die einzigen Probleme, aber auch dies wird einfach nur totgeschwiegen. Hauptsache politisch korrekt. Von einem Abendspaziergang kann ich dort erst recht nur abraten.
22.6.2015, Bernhard Brüggen

Pressekodex verheimlicht statistische Wahrheit
Ich denke, wenn die Herkunft der Straftäter genannt wird, zeigt sich, dass die Masse der Straftaten bezogen pro Kopf eben nicht vom Bio-Deutschen verübt werden. Genau das scheint man mit dem politisch gewollten Pressekodex vermeiden zu wollen. Eine andere logische Erklärung finde ich leider nicht.
22.6.2015, Ralf Kollow

Information für die “mündigen Bürger”
Wenn die Herkunft der Täter keine Rolle spielt, frage ich mich, warum sie bei deutschen Täter eher oft genannt wird oder manche Täter mit einem eingedeutschten “Tarnnamen” bezeichnet werden. Sei es wie es ist, man sollte diese Schwindeleien aber nicht als Information für die “mündigen Bürger” verkaufen. Der kann zwischen den Zeilen lesen und fühlt sich in eine Zeit versetzt, wo es noch eine DDR mit staatlich gelenkten Publikationen gab. Ich persönlich erwarte von den Medien übrigens eine möglichst objektive Schilderung der relevanten Informationen. Leider ist das nur noch sehr selten der Fall und der Tendenz-Journalismus setzt sich gnadenlos durch.
22.6.2015, Klaus Piesters

Entlassung nach rassistischem Twitter-Spruch
“Fliege nach Afrika. Hoffentlich bekomme ich kein Aids. Mache nur Spaß. Bin weiß.” Ein amerikanische Werbefachfrau twittert einen rassistischen Spruch über Aids und verliert ihren Job. ….
Alles vom 23.12.2013 bitte ´lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/fliege-nach-afrika-hoffentlich-bekomme-ich-kein-aids-mache-nur-spass-bin-weiss

– Gestern habe ich Mohrenkopf mit Zigeunersauce gegessen. Werde ich jetzt enbtlassen?
– … nur wenn sie danach eine Flasche Schwarz-Riesling gelabt hätten.
– Was ist gegen den Mohrenkopf einzuwenden? Wir futtern schließlich auch Berliner, Wienerle und Hamburger
– Die Frau hat Ihren Beruf drauf – ein tweet und das Thema ist in den Medien. Genau das ist doch die Aufgabe – daher
wird sie sicher schnell einen neuen Arbeitgeber finden, der versteht, was PR Arbeit bedeutet… wer diese
Provokation als ernst gemeinte Aussage aufnimmt, hat vielleicht selbst ein Problem…

 

 

Political correctness: Schutz vor Diskriminierung oder Zensur?

Der “Negerkönig” im Kinderbuch, der Altherrenwitz an der Hotelbar – die Debatten über die angemessene Sprache in der Kinderliteratur einerseits und über Rainer Brüderles Entgleisung andererseits haben eines gemeinsam: Es geht in beiden Fällen darum, was mit welchen Worten gesagt werden darf.
“Wer mit seinen Formulierungen andere diskriminiert, verstößt gegen die Regeln der “politischen Korrektheit”. Was aber heißt das? Wer hat die Regeln aufgestellt und was droht jenen, die dagegen verstoßen? Unser Bewusstsein dafür, dass wir mit der Wahl unserer Worte andere ausgrenzen, herabsetzen und entwürdigen können, hat sich in den letzten Jahrzehnten geschärft. Begriffe wie “Krüppel” oder “Kanake” stehen seither auf der schwarzen Liste, weil sie kränkend bzw. rassistisch sind. Doch ist die Grenzziehung nicht immer so einfach. Verliert unsere Sprache an Kraft und Anschaulichkeit, wenn wir sie ständig kontrollieren? Bleibt der Spaß am Originellen auf der Strecke? Oder verbergen sich hinter der vermeintlichen Lust an der Provokation bisweilen doch nur die alten Ressentiments? Wie ändert sich unsere Wahrnehmung von der Wirklichkeit, wenn wir sie durch den Filter der politischen Korrektheit betrachten? Darüber diskutiert Matthias Bongard am 24. Februar 2013 im WDR Foyer mit seinen Gästen.
http://www.wdr.de/tv/westart/sonntag/sendungsbeitraege/2013/0224/index.jsp

Serdar Sumuncu tourt er in der Rolle des “Hasspredigers” durch Deutschland. Anfang März 2013 erscheint sein Buch “Hasstament”. In der Debatte über “political correctness” plädiert er dafür, sich “aufrichtig mit den Themen auseinanderzusetzen” und nicht nur oberflächlich einen Sturm im medialen Wasserglas zu entfachen.
Toleranz ist seine Mission. Für ihn kommt es auf den Kontext an. Will ich all die “Nigger” im Film verbieten und die Eskimos und Zigeuner?. Wichtiger als die PC in der Literatur ist für ihn die PC im Internet.
http://www.somuncu.de/

Michael Miersch hält von Denk- und Redeverboten nichts. Im Gegenteil: Der Publizist und Leiter des Ressorts Forschung, Technik und Medizin beim “Focus” hat als Liberaler das Wort Freiheit auf seine Fahnen geschrieben. Dazu gehört für ihn auch die Freiheit, die Regeln der “political correctness” zu ignorieren. “Durch Sprachkosmetik ändern wir nichts am Rassismus”, sagte er im West Talk. “Oder will man noch das Wort Schokolade verbieten?”
Miersch ist Mitglied im publizistischen Netzwerk Die Achse des Guten. www.achgut.de/dadgx   http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/author/mmiersch

Josef Joffe, Dirk Maxeiner, Michael Miersch u. a.: Schöner Denken.
Wie man politisch unkorrekt ist.

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