Meinungsterror

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Fridays for Future-Demo in Freiburg am 20.9.2019

Fridays for Future-Demo in Freiburg am 20.9.2019

 

Meinungsfreiheit – Meinungsterror
„Ich würde mich ja gerne mal unter die Menschen mischen, um ganz zwanglos zu diskutieren, warum in diesem Land die Meinungsfreiheit in keinster Weise gefährdet ist.
Leider halten das meine Personenschützer für keine so gute Idee.“
Seyran Ates, Islamkritikerin, auf Twitter am 6. November

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Tagung von EIKE in München – Hotel kündigt wegen falscher Meinung
Das Umweltinstitut München e.V. ist ein gemeinnütziger Verein. Es ruft zum „Klimastreik“ am 29. November auf, möchte den Betriebsbeginn eines slowakischen Atomkraftwerks verhindern und warnt vor der „Bombengefahr“ des Forschungsreaktors in Garching. Und es bittet um Spenden, um mehr „Aktionspakete“ mit Flyern, Plakaten und Aufklebern verteilen zu können.
Gelegentlich schreibt das Umweltinstitut auch Briefe. So zum Beispiel am 11. November an ein Münchner Hotel und Konferenzzentrum. Nicht, um dort Zimmer zu buchen oder eine Konferenz anzumelden, sondern:
„Wir möchten Sie herzlich bitten,
der Konferenz von EIKE keine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen,
da diese Organisation gefährliche Propaganda verbreitet
und unseren demokratischen Grundwerten entgegensteht.“
 .
EIKE, das Europäische Institut für Klima und Energie, ist ebenfalls ein gemeinnütziger Verein. Die „gefährliche Propaganda“ besteht in wissenschaftlich begründeten Zweifeln an der Medienerzählung von der Klimakatstrophe, vom bevorstehenden Weltuntergang durch CO2 und von der einzig möglichen Rettung durch hüpfende Panik-Kinder. Darüber eine Konferenz in einem Hotel abzuhalten, keine Flughafenbesetzung, keinen Eingriff in den Straßenverkehr, sondern eine völlig gewaltfreie Konferenz, bei der Tatsachen analysiert und Bewertungen ausgetauscht werden, steht also nach Auffassung des Briefschreibers Dr. Hauke Doerk „unseren demokratischen Grundwerten entgegen“. Der EIKE-Kongress soll am 22. und 23. November stattfinden, doch inzwischen hat das Hotel den Vertrag „aus Sicherheitsgründen“ gekündigt. Nachgeholfen hat bei dieser Entscheidung wohl die Tatsache, dass am letzten Samstag ein Flashmob von 15 bis 20 Personen mit Megaphon und Flugblättern in das Gebäude drang und ein impressumloses Flugblatt verteilte, in dem es hieß: „Wir wollen diese Konferenz nicht ungestört stattfinden lassen. Daher treffen wir uns am Freitag, den 22.11., um 7:30 Uhr am S-Bahnhof München-Riem!“ Wie es in diesen Kreisen mit dem Verständnis demokratischer Grundwerte steht, zeigt ein besonders aparter Vorwurf, der ebenfalls in besagtem Flugblatt erhoben wird: „Auch Teile der CDU, zum Beispiel in Thüringen, greifen auf Veröffentlichungen von EIKE zurück.“
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Die meisten der im Kongressprogramm angekündigten Redner sind renommierte Wissenschaftler – vom ehemaligen Leiter des Marine Geophysical Laboratory der australischen James Cook University über den emeritierten Inhaber des Lehrstuhls für Quartär- und Umweltgeologie an der Universität Bern bis zu Sonnenforschern des Danish National Space Centre und der Hebrew University of Jerusalem. Um diese Leute am Reden auf einer Fachveranstaltung zu hindern, genügt es in Deutschland, sie per Flugblatt einer „rechten Ideologie“ zu bezichtigen.
….
Die wuchtig auftretende Arroganz der Blockwarte der korrekten Meinung speist sich offenkundig aus einer wachsenden Nervosität. Sie merken, daß das Volk zu murren anfängt. Zuviel Greta-Wahnsinn, Diesel-Wahnsinn, Strom-Wahnsinn – und zu real der bevorstehende Verlust an Arbeit, Rente, Zukunft. Aber in dieser Phase gehen sie aufs Ganze. Die EIKE-Mitarbeiter und ‑Gäste können froh sein, dass man sie bloß aus einem Hotel vertrieben hat. Denkbar wäre auch, dass Umweltaktivisten an die Taxi-Innung schreiben, um ihnen jede Beförderung zu verwehren, oder an die Stadtwerke, damit man ihnen Strom und Wasser abstellt. Bis jetzt hat die Wirklichkeit solche Spottphantasien immer noch schneller eingeholt, als der Autor sein Hotel umbuchen konnte
… Alles vom 15.11.2019 bitte lesen auf
https://www.achgut.com/artikel/mob_gewinnt_-_wie_aktivisten_einen_wissenschaftlichen_kongress_behindern

Einige Kommentare:
Freiheitlich demokratische Grundordnung war gestern
Auch dieser Fall zeigt, wir leben schon längst in einer Meinungs- und Gesinnungsdiktatur. Die freie Rede wurde unter der Überschrift “political correctness” kriminalisiert In der Schulklasse schnüffeln Lehrer nach “rechter/völkische Gesinnung” der Eltern (Amadeu Antonio Stiftung). Leute die unbequemen Aussagen tätigen verlieren ihren Job (Hans-Georg Maaßen) und in den Universitäten werden Studenten und auch Professoren, die verdächtigt werden, “auf der Seite des Bösen” zu stehen, massiv gemobbt. Die auch ohne ein Propagandaministerium gleichgeschaltete Mainstream-Presse ergeht sich zunehmend mehr im “pädagogischem Journalismus”, und teilt dem einfältigen Leser nach der Maxime “Betreutes Denken” schon in der Schlagzeile mit, was er von der Sache oder Person zu halten hat. Politisch anders Denkende werden als “Ketzer” eingestuft und gebrandmarkt (sorry, es heißt ja jetzt “Populist” oder “Nazi”) , und mit einem guten Gefühl und kraft eigener Deutungshoheit über die Legitimation von der politischen Bühne ausgegrenzt (“keine Demokraten”). Die Steinigung von Andersdenkenden erfolgt jetzt neu öffentlich per Shitstorm in den sozialen Medien, – und der Scheiterhaufen droht in der Tagespresse. Die Antifa marschiert, und dass mit einer Parole auf den Lippen, die man auch schon von Hitler im Reichstag gehört hat: “Wirr wollen nicht tollerrrant sein”. Mir wird angst und bange um Deutschland. Erst brauner, dann roter, und jetzt halt ein grüner Faschismus auf Deutschem Boden. Die Zielsetzungen und Parolen mögen unterschiedlich. sein. Aber die Methoden und Mittel, die gleichen sich erschreckend. Und der Tag ist auch nicht fern, da werden wieder die ersten Bücher in unserem Land öffentlich verbrannt, von Autoren mit einer nicht angepassten Meinung. Also, – aufpassen Herr Broder. Und berichten Sie uns.
15.11.2019, J.G., AO (Achgut Online)
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… während früher die Wissenschaft noch ganz altmodisch und langwierig mit dem Gehirn gemacht wurde, geschieht das heute mit den Füßen:
1. wird durch Aufmarschieren über Wissenschaft abgestimmt.
2. werden Erkenntnisse durch Hüpfen gewonnen. Achtgeben muss man nur bei der Landung…
“Man ist frei, die Realität zu ignorieren. Man ist frei, seinen Verstand von jedem Fokus zu befreien und jeden Weg blind hinab zu stolpern, den man möchte. Aber man ist nicht frei, den Abgrund zu vermeiden, den zu sehen man sich weigert” (Ayn Rand). Aber… wir schaffen das!
15.11.2019, J.K.
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Die Zerstörung des Wissenschaftsstandorts Deutschland ist schon weit fortgeschritten:
Feministen, politisch korrekte Sandalenträger, Antisemiten und viele weitere Gruppen untergraben die Wissenschaftsfreiheit, indem sie kritische Wissenschaftler mundtot machen durch haltlose Vorwürfe. Die grün gefärbten Unileitungen nehmen nicht nur nicht die Wissenschaftler in Schutz, sondern unterstüzten die Vandalen. Wer vernünftig ist, geht zum Arbeiten und Forschen ins Ausland und auch die interessanten Konferenzen finden mittlerweile woanders statt.
15.11.2019, B.J.
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Es ist dies das Demokratieverständnis einer Diktatur,
wie die der SED. Es ist die mit Gesinnungszwang und Gesinnungsterror durchgesetzte Deutungshoheit der Demokratie nach Kahane und das praktizierte Widerspruchsrecht nach Merkel. Es ist auch das Demokratieverständnis unseres obersten Demokratieverfechters. Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt wird, ist es das Ende der Demokratie in Deutschland.
15.11.2019, G.N.
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Sprache schafft Realitäten – Klimaaktivisten?
Daher würde ich vorschlagen, Begriffe, wie etwa “Klimaaktivisten” nicht mehr zu verwenden. Bei einer Vielzahl von sogenannten “Klimaaktivisten”, handelt es sich um Extremisten, Sektierer, Antikapitalisten und Totalitaristen. Von daher würde ich begrüßen, wenn man dieses Leute auch so bezeichnen würde. Ich habe keine Lust mehr dazu, mir von Kryptokommunisten, Poststalinisten und journalistischen Kamikazeanarchisten meinen Sprachgebrauch diktieren zu lassen. Das sollten sie auch nicht tun. “Aktivist” ist ein von vorneherein vergifteter Begriff. Wer ihn verwendet, geht diesen Leuten auf den Leim. Zudem frage ich mich immer, wer eigentlich dieses arbeitsscheue Völkchen von “Aktivisten” finanziert. Ich bin kein “Aktivist”. Ich muss nämlich, während andere Zeit dazu haben, zu demonstrieren, zu blockieren und das Recht auf freie Meinungsäußerung am Nasenring durch die Arena zu ziehen, arbeiten, um meinen Lebensunterhalt zu finanzieren – vermutlich auch deren “Aktivistentum”. Mich beschleicht nämlich die böse Ahnung, dass diese Einheitsfront von Besserwissern durch meine und ihre Steuergelder finanziert wird.
15.11.2019, P.D.
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Tja, da mag man fast sagen: Irgendwie schade, dass die “Klimaskeptiker” eben keine “Rechten” sind. Wären die “Klimaskeptiker” nämlich ordentliche “Rechte”, dann würden Sie eine Eingreifgruppe gründen, sagen wir, einen Saalschutz. Dieser Saalschutz würde dann dafür sorgen, dass die Rotfront mit ihren Rollkommandos die Veranstaltung der “Rechten” nicht stört und könnte für die “Sicherheit” garantieren, nach der das Tagungshotel angeblich lechzt. Nur, wie gesagt, an einer Veranstaltung, die von einem “Saalschutz” vor “Rotfront”-Angriffen geschützt wird, würde vermutlich kein einziger der Eingeladenen teilnehmen wollen.
15.11.2019, A.R.,AO
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Aber dürfen irregeleitete Forscher nicht dennoch das Recht beanspruchen,
ihre widerlegten Thesen mit Ihresgleichen zu erörtern? Gehört nicht gerade das zu den vielbeschworenen „demokratischen Grundwerten“?“ Wissenschaft hat mit Demokratie nichts zu tun. Sie ist gewissermaßen das Gegenteil, denn ein Einzelner, der recht hat, kann Millionen Irrende widerlegen. Aber in der „Postmoderne“ wird ja einem objektiven Wahrheitsbegriff kategorisch abgeschworen und stattdessen „Wirklichkeit im Diskurs erschaffen“. Eine Gesellschaft, die das tut, unterschreibt damit ihr eigenes Todesurteil.
15.11.2019, R.R.
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Die Panik ist schon verständlich.
Aus deren Sicht zerschmettert EIKE die Grundlastfinanzierung des ‘Demographieausgleichs’. Wer oder was sollte das denn dann bezahlen, wenn plötzlich die ‘Ökosteuer’ kippt? Von deren Demotageheldern mal ganz angesehen. Die kämpfen halt um ihr ‘wirtschaftliches’ (ist Parasitentum auch eine Form der Wirtschaft? Naja, schlecht ge-wirtschaftet wohl) Überleben. Das sie dabei die Sägegeschwindigkeit, mit der sie den Ast auf dem sie sitzen bearbeiten, erhöhen, merken sie dank 30Jahre rotgrüne Bildungsoffensive nicht mehr. Unsere Zukunft <3
15.11.2019,S.L., AO
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Manche Kräfte nutzen die freiheitliche Ordnung, um die Freiheit der Rede, der Wissenschaft und der Presse einzuschränken. Schäbig.
15.11.2019, W.K.

 

 

 

Regulierung der Meinungsfreiheit – fordert Sascha Lobo
In den 1970er Jahren hatte der Springer-Verlag eine einzigartige publizistische Macht. Er hatte ein Monopol bei den Sonntagszeitungen, dominierte den Zeitungsmarkt in West-Berlin und die Bild-Zeitung war das Auflagenstärkste Boulevard-Blatt in Europa. Wer in die Mühlen dieser Zeitung geriet, hatte kaum Chancen sich zu wehren. Die Lektüre der Bild-Zeitung bestimmte die Meinungsbildung vieler Menschen im Westen, sie war bisweilen deren einzige Informationsquelle. Deren Redakteure definierten, was „Anstand“ sein soll. Sie hätten nichts dagegen gehabt, wenn „Leute darauf achten sollten, was man in der Öffentlichkeit so sagt“. Es ging um einen Meinungskorridor, den allerdings die Bild-Zeitung festlegte. Deshalb wurde die Zeitung in dieser Zeit von vielen Linken gehasst: Als publizistische Großmacht, die ihre Vorstellungen von Anstand im demokratischen Westdeutschland durchzusetzen versuchte. Unanständig waren alle, die nicht so waren, wie es dem eigenen Weltbild entsprach.

Gestern Abend war es nicht Ralf Schuler, der von Anstand redete. Der Leiter des Parlamentsbüros der Bild-Zeitung forderte nicht, die Leute sollten in der Öffentlichkeit ihren Mund halten. Nicht Schuler sprach sich für die „Regulierung der Meinungsfreiheit“ aus. Das alles forderte Sascha Lobo. Der Spiegel-Kolumnist machte deutlich, was er unter dem Titel „Worte, Wut, Widerspruch – Hass verbieten, Meinung aushalten?“ verstand. Kurz gesagt: Meinungen verbieten, und zwar jede, die nicht in seiner Definition des „demokratischen Spektrums“ passt. So artikulierte Lobo seine Meinung, wie ein wild gewordener Kleinbürger früherer Zeiten, wo „es Haltungen gibt, die innerhalb des Diskurses der liberalen Demokratie nichts zu suchen haben“.
….
Die Zuschauer erlebten einen bezeichnenden Rollenwechsel: Schuler argumentierte abwägend, ohne Polemik. Er schilderte die Tendenzen in der politischen Debatte zur „Verschlagwortung“ und zum „Unter-Verdacht-Stellen“. Schuler wollte zudem nicht zwischen „linke, rechtem oder misogynem Hass“ unterscheiden. Worauf Lobo eine bezeichnende Antwort hatte: Dieser Hass sei legitim, weil er sich gegen „Nazis“ richte, also Menschen, die andere „industriell ermorden wollen“. Wende man das Wort Hass „gezielt gewürzt auf Nazis an, die andere Menschen ermorden wollen“, sei der Begriff nicht „falsch aufgehoben“. Als Schuler die Sinnhaftigkeit dieses Arguments bestritt, konterte das Lobo mit einer der unverschämtesten Fragen, die die Zuschauer in solchen Talkshows in den vergangenen Jahren sich anhören mussten: „Sie lieben Nazis, oder?“
… Alles vom 15.11.2019 bitte lessen auf
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik-maybrit-illner-regulierung-der-meinungsfreiheit-16486659-p3.html

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