Meinungsfreiheit

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Pokemon-Spieler mit  ihren Smartphones in Freiburg am 26.7.2016

Pokemon-Spieler mit ihren Smartphones in Freiburg am 26.7.2016

 

 

  • Monika Maron: Meinungsfreiheit ist eingeengt (16.3.2018)
  • Ich habe den Hass satt (16.3.2018)
  • Eva Herman: „Es ist gefährlich geworden, selbst zu denken“ (1.3.2018)
  • Wir müssen reden – nein: Wir müssen denken (14.1.2018)
  • Migrationspolicy erfordert Freies Denken ohne Political Correctness (13.10.2017)
  • http://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/zensur-spiegel-bestsellerliste/ (23.7.2017)
  • Netzwerkdurchsetzungsgesetz von Maas (21.5.2017)
  • Meinung nur willkommen, wenn sie belanglos ist (18.5.2017)

Matthias Matussek:
“Schlimmer als die Zensur der Presse

ist die Zensur durch die Presse:”

 

Freie Denker – eine Liste mainstreamunabhängiger Blogs
Meine Kriterien zur Aufnahme in diese Liste sind: Eigenständige Gedanken, (meist) gut formuliert und nicht der Regierung nach dem Mund redend. Wenn Sie einen Blog (der nicht Ihr eigener ist) empfehlen oder Ihren Blog wieder von dieser Liste entfernen möchten, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail: office@dushanwegner.com.

https://dushanwegner.com/freie-denker/

 

 
Monika Maron: Meinungsfreiheit ist eingeengt
Ich erlebe das, ob beim Friseur oder sonst wo. Die Leute vergewissern sich erst mal, mit wem sie reden und ob sie offen reden wollen oder nicht. Man kommt dafür nicht ins Gefängnis etwa, es droht einem auch keine schwere Strafe, aber es droht einem eine kleine oder größere Ächtung.
Das haben die Leute oft genug erlebt und das erleben sie ja jetzt bei Uwe Tellkamp. Was bedeutet denn das, wenn man zu einem Streitgespräch aufruft, dazu gehören zwei Kontrahenten, die unterschiedlicher Meinung sind, und am nächsten Tag steht der eine von beiden am Pranger? Was ist denn das für ein Streitgespräch, wenn ich das damit bezahle, dass mich am nächsten Tag alle möglichen Leute anspucken. …
Ja, natürlich darf man sagen, was man denkt. Das sage ich ja auch nicht. Darum zögere ich dann auch, wenn ich sage, das ist nicht verboten zu sagen, was man denkt, wenn man die Folgen tragen will.
… Komplettes Interview mit Monika Maron vom 15.3.2018 bitte lesen auf
http://www.deutschlandfunk.de/causa-tellkamp-ob-das-rechts-ist-ist-mir-am-ende-vollkommen.694.de.html?dram:article_id=413037

 

 

Ich habe den Hass satt
… ob steuerfinanzierte Politiker und via Gesetz bezahlte Journalisten sich hinter Anti-Hatespeech-Gesetzen und Zensur verstecken, um von da aus den Abweichler und Oppositionellen die vom Grundgesetz zugesicherte Menschenwürde streitig zu machen. …
Ich habe den Hass der Guten so satt. Und den Gegen-Hass der Bösen. Und den Gegen-gegen-Hass. Die staatliche Einmischung in diesen Kindergarten, den habe ich am allersattesten! So richtig übel aber wird es, wenn sich via Gesetz bezahlte Hasser hinter „NoHateSpeech“ verstecken und von da aus einfache Bürger übelst angreifen. Je weniger Argumente für die offizielle Linie (die „Haltung“) sprechen, um so aggressiver werden Politiker, Journalisten und staatsnahe „Comedians“ gegen Abweichler und Kritiker auftreten.
Ich halte nichts von einem Wettkampf des Hasses. Ich hielte es auch gar nicht für notwendig! Es ist ja nicht so, dass der Hass von SPD-Politikern den Umfragewerten der SPD sonderlich nützen würde. Gerade im populistischen Gekreische auf allen Kanälen hat das treffende Sachargument einen Wert durch seine Alleinstellung. Doch, jenseits der mangelnden Notwendigkeit, würde ein Wettrüsten des Hasses sich sehr schnell gegen uns selbst wenden. Hass zerfrisst den Menschen, ob er bezahlt oder unbezahlt ist.
… Alles vom 16.4.2018 bitte lesen auf
https://dushanwegner.com/ich-habe-den-hass-satt/?mc_cid=6acfe74aa1&mc_eid=d266be022a

 

Eva Herman: „Es ist gefährlich geworden, selbst zu denken“
Ja, liebe Landsleute, die Zeit läuft, und die Geschehnisse nehmen Formen an. Die dem Mainstream angehörenden Warner und Mahner sind müde geworden, sie haben aufgegeben, viel zu gefährlich, das Terrain. Nur bei den alternativen Medien trauen sich noch einige Denker, ihre Stimme zu erheben, wie Ex-FOCUS-Journalist Michael Klonovsky. Oder Ex-Spiegel-Redakteur Matthias Matussek. Oder Ex-Unternehmer Andreas Popp, sowie Noch-WELT-Kolumnist Henryk M. Broder. Oder der Philosoph und Naturwissenschaftler Jürgen Fritz, wie auch der mutige Schweizer Historiker Daniele Ganser sowie der Chefdenker der Preussischen Allgemeinen, Hans Heckel. Wie am Ende schließlich noch der mutige und kluge Historiker Rolf Peter Sieferle, der nach seinem mit außergewöhnlichen Erkenntnissen gesegneten Aufreger-Buch Finis Germania schließlich freiwillig das Zeitliche segnete. Das war es aus meiner Sicht dann aber auch fast schon. …
Wenn ihre Stimme verstummt, ist es aus mit Deutschland, das ist gewiss. Die nachfolgenden Generationen werden weder fähig sein zu klarer Analyse, noch werden sie beste Freunde haben oder die Traditionen ihrer Vorfahren pflegen. Sie werden nicht mehr aufmucken, weil sie es nicht mehr dürfen. Dies ist bestürzender Fakt. Es sind nur noch erschreckend wenige, die heute die Zeichen der Zeit verstehen können, welche jetzt wirklich auf Sturm stehen. …
Alles von Eva Herman vom 1.3.2018 bitte lesen auf
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/eva-herman-es-ist-gefaehrlich-geworden-selbst-zu-denken-a2361429.html
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George Soros spendete global mehr als 8 Milliarden Dollar an seine Open Society Fundations und dieses Geld wird massiven Einfluß auf die Meinungsmacher unserer Tage haben:
https://youtu.be/VieWi2oDVy8
Das Schweigen der Lämmer – Prof. Rainer Mausfeld: Die Angst der Machteliten vor dem Volk
https://youtu.be/Rk6I9gXwack
1.3.2018, Bernd, EPO

 

 

 

 

Wir müssen reden – nein: Wir müssen denken
Dieses „Wir müssen reden“ ist natürlich gelogen. Kein einziger Artikel, der mit „Wir müssen reden“ einsteigt, will wirklich „reden“, die Gedanken des Gegenübers erst korrekt verstehen, dann abwägen, dann vielleicht sogar selbst aufnehmen. Die Eltern, die ihr Kind an den Küchentisch zitieren, wollen ja auch nicht den Input des Kindes, sie wollen erziehen und anordnen. „Wir müssen reden“, ist ein Euphemismus für „Halt die Klappe und hör zu“. In diesem Sinne, liebe Billigkolumnisten und Medienhilfskräfte, haltet die Klappe und hört kurz zu: Nein, wir müssen nicht reden. Was wir müssen, was wir mindestens sollten, das ist: denken! Wer aber denken will, der darf nicht die ganze Zeit nur reden. ….
Alles vom 14.1.2018 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/wir_muessen_reden_nein_wir_muessen_denkent
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Dushan Wegner wurde 1974 in Tschechien geboren, emigrierte zweijährig nach Australien und sechsjährig nach Deutschland. Er arbeitete als Programmierer in der New Economy, studierte Theologie, wechselte dann zur Philosophie. Sein Buch „Relevante Strukturen“ beschäftigt sich mit philosophischen Fragen und der Entwicklung von Debatten.
https://dushanwegner.com/

 

Migrationspolicy erfordert Freies Denken ohne Political Correctness
Hier will ich allein den Zusammenhang zwischen Migration und Sicherheit beleuchten. Eine „Policy“ ist im politikwissenschaftlichen Sinne eine Politik, die von einem Konzept geleitet wird. Im Deutschen werden die beiden Begriff „Politics“ und „Policy“ mit dem einem Wort „Politik“ wiedergegeben und verlieren an Inhalt eben weil sie unterschiedliche Inhalte haben. Die erste Voraussetzung für eine Migrations- und Sicherheitspolicy ist die Normativität des Artikels 5, Abs. 1 und 3, des Grundgesetzes in eine politische Praxis zu übersetzen. Um die Frage „Was tun?“ zu beantworten, müssen wir jenseits der Vorschriften der Political Correctness das Recht haben, frei und unzensiert über die Probleme sprechen zu dürfen. Wenn die Freiheit zu denken und zu sprechen nicht von den Vorschriften der Political Correctness abgekoppelt wird, dann kann es niemals möglich sein, eine Policy und entsprechend politische Handlungen im Bereich der Migrations- und Sicherheitspolitik zu erreichen.
Freies Denken ist notwendig: Wir müssen über den inneren Frieden nachdenken, frei schreiben dürfen und ohne Wunschdenken sowie den damit korrespondierenden bösartigen Verdrehungen der Tatsachen Aufklärung über diese Gefahren betreiben dürfen. Der propagandistische Vorwurf „Islamophobie“, den ich in aller Schärfe verurteile und zurückweise, stigmatisiert jeden, der sich kritisch über Islam und Islamismus äußert. Nach dem erweiterten Sicherheitsbegriff ist dies auch ein Sicherheitsproblem, weil ein Grundrecht angetastet wird.
… Alles von Bassam Tibi vom 13.10.2017 bitte lesen auf
http://cicero.de/innenpolitik/islamismus-zuwanderung-kriminalitaet-bassam-tibi
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Muslime werfen Christen aus dem Flüchtlingsboot – Redeverbot
Ja, es ist eine Schande, dass so kluge Köpfe wie Bassam Tibi, Hamad Abdel Samad, Seyran Ates, Imad Karim und viele andere Vertreter eines Islams, der mit unserem GG kompatibel ist, weitgehend aus dem öffentlichen Diskurs herausgehalten werden. Man stärkt dadurch nur den orthodoxen intoleranten Islam, der uns feindlich gesinnt ist, anstatt ihn zu bekämpfen.
Das hohe Gut der Religionsfreiheit ist schließlich nicht f ü r, sondern g e g e n religiöse Fanatiker ersonnen worden! Inzwischen lässt man bei uns zu, dass Christen von Moslems angepöbelt, beschimpft oder sogar tätlich angegriffen werden. Bis heute ist kaum darüber berichtet worden, dass im Verlauf der Flüchtlingswellen Christen von Muslimen aus den Booten ins Meer geworfen wurden. Solche Gräueltaten passen nicht ins geschönte Bild
… Bassam Tibi hat völlig recht. Bevor man die Probleme lösen kann (und es ist leider schon sehr spät dafür), muss man sie erst einmal offen und ehrlich benennen und wissen, auf welcher Seite man steht.
13.10.2017, Ursula Schneoder , CO

 

 

Netzwerkdurchsetzungsgesetz von Maas
Mass’ Zensurinitiative beinhaltet eine Einschränkung freier Meinungsäußerung jenseits jeder Rechtsstaatlichkeit, denn seine Amadeu-Stiftung erklärt Hassparolen bzw. Hatespeech zu strafbaren Handlungen, obwohl dies Aufgabe des Justiz ist. Er fordert Zensur in Fällen, bei denen die Justiz (Ermittlungsbehörden, Staatsanwaltschaft, Gerichte) überhaupt noch nicht festgestellt haben, ob es sich um justiziable Delikte handelt. Selbst Konstantin von Notz (Grüne) sieht einen “schleichenden Zensureffekt” und warnt: “Wir müssen die großen Anbieter (Facebook, Google, …) hart in die Pflicht nehmen, dürfen sie aber nicht in eine Richterrolle pressen.”

Wenn man “Netzwerkdurchsetzungsgesetz” einfach als “Gesetz zur Einführung privater Zensur” bezeichnen könnte, ohne sogleich als rechter Lügner abgetan zu werden, dann hätten wir so etwas wie eine Diskussionskultur.
21.5.2017

 

Meinung nur willkommen, wenn sie belanglos ist
Wenigstens Julia Klöckner scheint schon im Erwachsenen-Alter angekommen zu sein, wenn sie uns wissen lässt: „Solange ein politischer Gegner zu Wahlen zugelassen wird und nicht verboten ist, müssen wir uns ihm öffentlich stellen und zwar mit Argumenten.“ – Nach der Wahl im Saarland war weder in der „Berliner Runde“ noch bei Anne Will die AfD vertreten. Dafür zweimal die Grünen, die die 5%-Hürde nicht geschafft hatten. Dasselbe jetzt nach der NRW-Wahl – kein Vertreter der AfD in den Runden…..
Warum sollte sich der Bürger mit einer Zuschauerrolle anfreunden, wenn über seinen Kopf hinweg für ihn lebenswichtige Entscheidungen wie undurchschaubare EU-Rettungsaktionen, Verschuldungen und andere Risiken wie – um nur ein Beispiel zu nennen – der ESM-Vertrag, von der Mehrheit der Abgeordneten abgenickte Auslandseinsätze der Bundeswehr u.ä. getroffen wurden und werden. Die Fortsetzung der Masseneinwanderung illegaler Migranten und ihrer nachfolgenden Familien findet inzwischen verdeckt statt. Trotz beständiger Warnungen aufgeklärter Muslime hofiert und stärkt die Politik weiter die Islamverbände, die nur einen geringen Prozentsatz der Gläubigen vertreten und die moderaten schon Integrierten unter Druck setzen. All dies wird von den Meinungsführer-Medien weitgehend gestützt und begleitet.
….
Hamed Abdel-Samad. „Ich habe das Gefühl, dass eine Meinung in Deutschland nur willkommen ist, wenn sie belanglos ist. Wenn sie nichts verändern will. Oder wenn sie in den Konsens, in den Mainstream hineinpasst. Dann ist sie willkommen. Dann ist sie hilfreich. Alles andere muss man abstellen. Und viele Deutsche nehmen ihre eigene Meinung nicht so ernst. Sie müssen sie immer am Ende abschwächen: ‚Ich mein‘ ja nur‘, sagen sie. ‚Das ist nur meine Meinung‘, oder ‚Wenn ich das so sagen darf.‘ – Du darfst, verdammt noch mal, du darfst!“ …
Alles von Ingrid Ansari vom 18.5.2017 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/von-hamed-abdel-samad-der-die-meinungsfreiheit-erklaert/
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“Rassismus” als Konzept für jedwede Unterscheidung
Da ist was dran – allerdings wird auch Abdel-Samad inzwischen als “Rassist” beschimpft. “Rassismus” als Konzept für jedwede Unterscheidung. Schon wer sagt, blau sei nicht rot, ist “Rassist”. Am gesunden Menschenverstand orientierte Wahrnehmung der Dinge, der Fakten, oder: Differenziertheit als politische Todsünde. Wer sich dieser Gleichschaltung aller Dinge nicht unterwerfen will, ist ein “Rechtspopulist”. Und in einer solchen Denke sind Tote dasselbe wie die noch Lebenden, Arme dasselbe wie Reiche. Inländer dasselbe wie Ausländer, Frauen dasselbe wie Männer, Trompeten dasselbe wie Flöten, Die “Zeit” dasselbe wie die “Süddeutsche Zeitung”, ARD dasselbe wie ZDF, Bücher dasselbe wie keine Bücher, und Fischsuppen dasselbe wie Kartoffelbrei. Und doch gibt es sehr viele Deutsche, die das alles nicht akzeptieren. Hier ist noch Differenz: solche, die nach Meinung unserer Kanzlerdespotin im Land ihrer Vorfahren, in dem sie unbescholten seit Jahren und Jahrzehnten Steuern zahlen, einen “Integrationskurs nötig hätten”. Im Klartext: wer noch denken kann, wer noch ein Unterscheidungsvermögen besitzt, wird heimatlos und exkommuniziert sich latae sententiae. Es bedarf nicht mal des Urteilsspruchs.
18.5.2017, Hanna Jüngling, TO
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Islam in D etablieren
Ingrid Ansari macht einmal mehr einen wichtigen Job, sich mit den heutigen, denunzierenden Zuschreibungen der kritisch verbliebenen Menschen nicht abzufinden. Sondern das fällig aufzudecken. Es gibt eine dynamische Motivation der hiesigen Machthaber und deren Mitläufer, den Islam als staats- und gesellschaftsbeherrschendes Instrument der Zurichtung, nach Kräften zu etablieren. Es ist die kongeniale Schnittmenge zwischen Islam und Globalismus. Denn die Demokratie endet jenseits eines Volks und seiner Staatsgrenze. In Europa haben wir das Glück, daß auch unsere Nachbarn sich eine demokratische und menschliche Verfassung gaben. Doch schon die real existierende EU, zeichnet sich durch absolutistisch feudale Demokratieferne aus. In den UN ist das auf die Spitze getrieben. Dort regiert eine Mehrheit aus Diktatoren und Despoten. Deren größter Block von ca. 120 Staaten, die ‘Blockfreien’, wird von der darin agierenden ‘OIC Organistaion für Islamische Zusammenarbeit’ majorisiert. Islamischen Gesellschaften ist ein freies und selbstbewusstes Bürgertum von Grund auf fremd. Dieses Bürgertum wird jetzt hierzulande flächendeckend beschimpft und denunziert. Gleichzeitig soll der Nationalstaat der Bürger abgeschafft werden. Doch ohne Nationalstaat, keine Demokratie und kein Bürgertum. Wie in den islamischen Herrschaftsorganisationen der drei derzeit um die globale Vorherrschaft Krieg führenden Parteien: Osmanat, Kalifat und Imamat, gibt es eine unantastbare Herrscherschicht, die über riesige Gebiete nach Gusto und Gutdünken herrscht. Die darin Lebenden, werden mittels der Scharia klein und entrechtet gehalten. Deshalb das dynamische Streben deutscher Politik, nach der Etablierung des Islam in Deutschland.
18.5.2017, KichnRush, TO
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Heute erleben wir eine immer weiter voranschreitende Zerfaserung und Auflösung ordnender gesellschaftlicher Strukturen – ob Familie, Vereinsleben oder Staat. Der auf die Spitze getriebene Pluralismus, das Dogma der ethnischen und gesellschaftlichen Vielfalt raubt Identität, Heimat und das Gefühl der Zugehörigkeit zu einer kulturellen und gesellschaftlichen Einheit und es raubt einem sogar die Freiheit, sich dazu zu bekennen. Das Bekenntnis zur Heimat wird entweder als Kitsch belächelt oder als Nationalismus gebrandmarkt. Gleichzeitig gewähren die heimatlosen Heimat-Verächter den Neuankömmlingen ganz selbstverständlich in guter alter Multi-Kulti-Manier, nach den Sitten und Gebräuchen der alten Heimat zu leben. Trotz allem: den meisten Menschen sind die Häuser, die Hügel und die Menschen vor der Haustür am Ende näher als die Facebook-Bekanntschaften aus Singapur und das Great Barrier-Riff. Der Globalismus kann das Heimatgefühl nicht ersetzen.
18.5.2017, Axel Graals, TO

 

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