Kampf-gegen-Rechts

Home >Kultur >Medien >Mainstream-Medien >Kampf-gegen-Rechts

Junggesellinnen-Abschied in Freiburg an der Dreisam (Kartaus im Hintergrund) am 5.7.2017

Junggesellinnen-Abschied in Freiburg an der Dreisam (Kartaus im Hintergrund) am 5.7.2017

 

 

Kirche pro “Kampf gegen Rechts”, contra “Kampf für Individualisierung”
Paradoxerweise werden größere Freiheiten mit einer Art Neofeudalisierung erkauft. Große Internetimperien betreiben eine gnadenlose Landnahme im virtuellen Raum. Der Mensch kann zwar durch die Welt reisen und alles vom Smartphone aus erledigen, aber er wird gläsern, durchschau- und manipulierbar. Gerade eben wurde auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos eine Initiative vorgestellt, die darauf hinausläuft, dass sich die Reisenden freiwillig zum gläsernen Menschen machen. Diese Initiative wird von den Niederlanden und Kanada demnächst bilateral getestet werden. http://www3.weforum.org/docs/WEF_The_Known_Traveller_Digital_Identity_Concept.pdf
Jeder Reisende soll eine eigene Datenbank mit Informationen wie Hotelübernachtungen, Mietwagen, Bankdaten und allen möglichen Dokumenten, die Auskunft über ihn geben, erstellen. Auf diese Datenbank wird beim Überschreiten von Ländergrenzen den betreffenden Behörden (Grenzschutz, Zoll, ggf. Homeland Security) Zugriff gewährt. Je nach Geschmack kann man es als demagogisch oder als zynisch empfinden, wenn die in staatlicher Partnerschaft agierenden privatwirtschaftlichen Projektentwickler in ihrer Präsentation schreiben: „Endlich müssen die Reisen die Gelegenheit erhalten, von der passiven Rolle zu einer aktiven Partnerschaft im Sicherheitsprozess zu wechseln.“ Wenn sie durch „selfselecting“ willig ihre Daten zur Verfügung stellen, dann werden sie bei der Abfertigung privilegiert. Man wird also den Grenzübertritt für diejenigen, die nicht „freiwillig“ ihre Daten zur Verfügung stellen, extrem unkomfortabel gestalten. In dem Dokument wird trotz Verschleierung so viel gesagt, dass Orwells „1984“ als gutmütige und fast wünschenswerte Utopie erscheint. Der Bürger wird nicht mehr ausspioniert, er spioniert sich selbst aus und stellt die Ergebnisse dem Staat und den Internetgiganten zur Verfügung. Dadurch, dass die Daten beim Reisenden bleiben, er sie „nur“ zur Verfügung stellt, behält er sein „Dateneigentum“ und ist dafür selbst verantwortlich.

Neofeudalismus der Dateneigenen
Das scheinbare Fehlen von zentralen Datenbanken entbindet den Staat und die Internetgiganten, die auf die Daten zugreifen, von der Verpflichtung, die Daten vor Hackerangriffen zu schützen, denn erstens existiert ja keine zentrale Datenbank und zweitens bleiben die Daten, wie dreist behauptet wird, Eigentum des Reisenden. In der Präsentation findet sich dann doch ein, allerdings sehr kryptischer, Hinweis darauf, dass die Daten gespeichert werden, und zwar „über ein Spiegelkabinett aus Blockchain- Terminologie wird dafür gesorgt, dass das nur sehr misstrauischen oder gewissenhaften Lesern auffällt. (Auf Seite 25 erfährt man verklausuliert und vage die Wahrheit.)“ Kannte der Feudalismus den Leibeigenen, so kennt der Neofeudalismus den Dateneigenen der großen Internetherrscher. Die amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin Shoshanna Zuboff sprach vom Überwachungskapitalismus, es wäre schon eine Hoffnung, wenn wenigstens der Kapitalismus übrig bliebe. Gerade an dieser Stelle findet tatsächlich ein Generalangriff auf das christliche Menschenbild statt, gerade hier müsste die Kirche den Menschen als Geschöpf Gottes verteidigen und eine große Debatte in Gang setzen. Stattdessen starrt die Kirche auf den „Rechtspopulismus“ wie das Kaninchen auf die Schlange und verkennt die große Gefahr, die von der konzerngetriebenen Digitalisierung für die Demokratie, die Freiheit und für die Menschlichkeit ausgeht. Dieses Thema hat die Kirche ausgehend von Luthers Entdeckung des Individuums, ausgehend von der Verantwortung der Christen für die Schöpfung offensiv anzugehen. Weder der Mensch noch Gott, der Schöpfer, sind ein Schürfgebiet für Daten. Allein dieses Beispiel skizziert, in welchem fundamentalen Wechsel des gesellschaftlichen Paradigmas wir uns befinden.[…]

Nicht umsonst und vollkommen zu Recht bezeichnet Immanuel Kant die von Martin Luthers Schrift „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ ausgehende grundstürzende Veränderung des Verständnisses von Subjekt und Objekt, die zum Rationalismus führte und zum ersten Mal von René Descartes gefasst wurde, als „kopernikanische Wende“. Mit dieser kopernikanischen Wende, mit der Erfindung des Individuums, mit der Reformation, entwickelte sich das große gesellschaftliche Paradigma, das in unseren Tagen zu Ende geht. Es droht, in der Digitalisierung faktisch abgeräumt zu werden, weil das Individuum zu Datenstaub zerbröselt. Der Mensch wird verfügbar. Es geht schlicht nicht mehr um Entfremdung oder Selbstentfremdung, weil das eben das sich entfremdende Individuum voraussetzt, es geht um die Auflösung des Individuums in Dateneinheiten. Die folgenschwerste Veränderung besteht im Ende des Individuums. …
Alles vom 20.5.2018 von Klaus-Rüdiger Mai bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/gott_als_polit_schranze_2

Klaus-Rüdiger Mai: „Geht der Kirche der Glaube aus? – eine Streitschrift” ,
Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2018
192 Seiten, ISBN 978-3-374-05305-6, 15 Euro
.
Zur o.a. Streitschrift fand im rbb ein Streitgespräch zwischen dem Autor Dr. Klaus-Rüdiger Mai und dem Kulturbeauftragten der EKD Dr. Johann Hinrich Claussen statt. Es empfiehlt sich aber, nicht die Sendefassung von 15 min, sondern die Langfassung anzuhören, weil die Kurzfassung das Streitgespräch zuungunsten des Autors nicht korrekt abbildet.

https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/religionundgesellschaft/201805/236873.html

Kirche als moderner Geldwechsler?
Jesus wurde nicht gekreuzigt, weil er so wahnsinnig angepasst war und sich bei der Obrigkeit beliebt gemacht hat. Er hat seinen Standpunkt unmissverständlich klar gemacht, z.B. im Tempel mit den Wechslern. Er hat dort nicht lange gefackelt. Und auch ansonsten war er unbequem. Im Mittelalter war es Martin Luther, der Missstände der Kirche anprangerte, z.B. den Ablasshandel. Auch hier wollten sich die Kirchenoberen anmaßen, den Glauben “ihrer Schäfchen” zu beurteilen und Geld herausschlagen. Luther hat Glück gehabt, dass er auf der Wartburg einen Gönner hatte. Ihr Profil sollten m.A. nach die Kirchen schärfen, indem sie ihre Stärken betonen und nicht, indem sie andere ausschließen. Da kann kein Segen drauf liegen und zeugt von Respektlosigkeit. “Kirche” hat drei Bedeutungen: Glauben, Gebäude, Institution. Die dritte Bedeutung hat für mich sehr an Glaubwürdigkeit und Respekt verloren. Obwohl ich mich als gläubig bezeichne und viele Kirchengebäude als großartig empfinde. Mittlerweile schwanke ich bei den Leitungspersönlichkeiten der Institutionen nur noch dazwischen, ob es sich um moderne Geldwechsler oder um moderne Ablasshändler handelt …
19.5.2018, Wiebke Lenz, AO

 

 

 

 

Tote Hosen: “Kampf gegen Rechts” als Staatsideologie
Spätpubertäre Staatskünstler – Campino, die Toten Hosen & Co.: Viele Kulturschaffende surfen auf der Welle des politischen Zeitgeistes
Campino, Frontmann der Toten Hosen, darf sich Hoffnungen auf das Bundesverdienstkreuz machen. Vorgeschlagen hat ihn der neue Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, so großartig fand er des Sängers Einspruch gegen die Rapper Kollegah und Farid Bang bei der „Echo“-Verleihung. Campinos politisches Wirken währt jedoch schon länger und umfaßt viel mehr als die Schelte an den zwei bösen Buben. …
Der „Kampf gegen Rechts“ und „Fremdenfeinde“ ist zur informellen Staatsideologie der Bundesrepulik geworden, die den Meinungspluralismus sukzessive zerstört und die Denunziation zur staatsbürgerlichen Tugend erhebt. Statt seine Argumentations- und Handlungsmuster subversiv zu unterlaufen, bestätigen die Toten Hosen ihn und kitzeln beim Publikum standardisierte Reaktionen heraus.
Solche staatsnahe Kunst gehört in die Abteilung Reklame, Agitation & Propaganda. Campino und die Toten Hosen sind damit nicht alleine. Gemeinsam mit BAP, Grönemeyer, Westernhagen, den Prinzen und vielen anderen surfen sie auf der Welle des politisch-korrekten Zeitgeistes. Sie sind hineingewachsen in eine Rolle, die bis 1989 als Merkmal und Relikt des real-existierenden Sozialismus galt: in die des Staatskünstlers.

Alles vom 18.5.2018 von Thorsten Hinz bitte lesen auf: Junge Freiheit, Seite 13

 

 

Fahndungsaufrufe: „Rechte Intellektuelle“
Rechte“ Intellektuelle werden gejagt. Die taz gab den Ton vor: Man solle sie jagen, bis sie sich „nicht mehr zum Bäcker trauen“. ZEIT und WELT sind mit dabei. ….
Fahnungsplakate im Muster der früher bekannten Plakate des Bundeskriminalamts im Zuge der Suche nach RAF-Terroristen in der ZEIT. Aber diesmal sind es nicht Mörder, die gesucht werden, sondern Intellektuelle und Schriftsteller. Bei der WELT macht sich als „Rechter“ verdächtig, wer wie Uwe Tellkamp die gängige Einwanderungspolitik kritisiert. Vorwurf laut Welt hier: „Im Herzen Pegidist“.
WELT macht aus einem Quote auf einer Podiumsdiskussion eine Art geistige Rasterfahndung, beispielsweise bei Monika Maron: „Verteidigt Uwe Tellkamp.“ Gefährdet ist jeder, der vom erwünschten Jubelkurs abweicht, ….
Hannah Lühmann (WELT-Redakteurin) schreibt auf Facebook: „Wir haben einen Schnellcheck entwickelt. Ihr könnt ihn unbedenklich anwenden, wenn Euch das nächste Mal ein Schriftsteller begegnet.“ Diese Sätze schmerzen. Es erinnert an Maos Revolutionsgarden, die Abweichlern spitze Papierhüte aufsetzten, ehe sie vernichtet wurden. Oder an die Kampagnen der DDR gegen Wolf Biermann und seine Ausbürgerung. Aber davon haben Lühmann und die ihren keine Ahnung. Sie sind Kinder ohne reflektierte Bildung, aber mit heiligem Eifer und glühendem Ernst. Aber es war ja ein Witz, beeilt sich das Blatt nachzuliefern, nachdem Lühmann das eigene Blatt nicht verstanden hat. Es stimmt. Auch die ZEIT und die taz sind ein Witz. …
Alles vom 22.3.2018 bitte lesen au
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/fahndungsaufrufe-rechte-intellektuelle/

Danke. Man sollte sich einmal vor Augen führen, welche generelle Mentalität sich da auslebt. Zu den Errungenschaften der Moderne gehört es, (a) Privates und Öffentliches zu separieren, (b) elementare Rechte unaufhebbar zuzusprechen. Wenn es heißt, man müsse Menschen „sozial ächten“, derart, dass sie nicht einmal mehr „zum Bäcker trauen“, dann läuft das auf die Rechtlos- und Vogelfrei-Erklärung des Mittelalters hinaus, dann entspricht das dem Vernichtungsstempel des Stalinismus und Nationalsozialismus.
24.3.2018, R.J. TO
.
„Die taz gab den Ton vor: Man solle sie jagen, bis sie sich „nicht mehr zum Bäcker trauen“.“

fahndung-intellektuelle180222   Fahndungsaufrufe 3/2018 in DIE ZEIT (links) und WELT (rechts vorne)
.

Solche Aufrufe sind nicht harmlos; sie zeigen Wirkung. In Hamburg ein zum Schädel-Hirn-Trauma zusammengeschlagener Demonstrant mit Fußtritten gegen den Kopf: Intensivstation.
Ebenfalls in Hamburg eine Bürgerin mit Anschlag auf das Zimmer ihrer Kinder. Hohe Politiker der Hansestadt, die das durch Schweigen billigen. Diese Leute haben nicht aus der Geschichte gelernt, dass man für Demokratie offene Diskussion braucht, sondern dass sich Gewalt auszahlt.
Bürger, geht trotzdem demonstrieren! Und bestellt endlich Euro Abos ab.
2.3.2018, Marcel Seiler, TO

Schlimm, diese Meinungsdiktatur! Das erschüttert mein Demokratie-und Meinungsfreiheitverständnis in den Grundfesten! Ich meine, die taz kann man sowieso nicht für voll nehmen, das ist nur eines der Parteiorgane linksextremer Parteien! Wenn ich herzhaft lachen will, lese ich taz! Aber die linke Einseitigkeit ist beileibe nicht allein das Problem der taz! Es ist sehr schwer „nicht linkslastige“ Medien zu finden! 90% dackeln dem politisch vorgegebenen Mainstream hinterher! Das ist bedenklich!
…..
Ob die Leipziger Buchmesse, die Tellkamp-Hetzjagd oder jetzt die medialen Ausfälle von TAZ und Konsorten: Das alles erinnert fatal an die Vorgänge des 10. Mai 1933. Damals verbrannten hysterische Studenten unter „freundlicher“ Assistenz von Professoren und Journalisten Bücher, die ihnen nicht in den Kram passten. Heute jagen sie auch wieder missliebige Autoren. Wo liegt da der Unterschied? Das zeigt doch sehr deutlich, wo die Faschisten in diesem Land sitzen!
….
24.3.2018, Regina Lange, TO

 

 

 

Tellkamp in Dresden: Andere Schriftsteller könnten nachziehen
Nach Tellkamps Auftritt können auch andere Schriftsteller den Mut fassen, aus dem Schweigen herauszutreten. In Tellkamps Stimme schwang unüberhörbar ein Erregungsvibrato mit, während Grünbein sich in der Position des abgeklärten Weltendeuters gefiel. Doch war es nicht die Qualität der Argumente, die den Unterschied im Auftritt verursachte, sondern die ungleiche Verteilung der Risiken. Grünbein, der Merkels sogenannte Flüchtlingspolitik für ein „Ruhmesblatt“ hielt, ging mit seinen Ausführungen keinerlei Wagnis ein.
Tellkamp hatte nicht nur Grünbein als Widerpart, sondern er redete vor allem gegen die normative Sprache der Medien und der Politik an, die als drohendes Über-Ich einen Schatten auf jede öffentliche Diskussion wirft. Der eine sprach aus der Gewißheit heraus, machttechnisch auf der sicheren Seite zu stehen, der andere aus der berechtigten Furcht, daß ein soziales Fallbeil über ihm schwebt.
… Alles vom 16.3.2018 von Thorsten Hinz bitte lesen auf
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/nicht-mehr-laenger-schweigen/

Selbst wenn der Deckel nun vom Topf herunter flöge, wäre damit kein Sieg verbunden. Der Topf kocht munter weiter. Dass die Wahrheit heute derart durch bedrohliches Stigmatisieren (Nazi-Keule) unterdrückt zu werden beginnt ist unerträglich. Wenn sich die Zensur weiter ausbreiten kann, müssten wir in absehbarer Zeit von einer Zivilisationsschande reden.
.
Früher
War Barmherzigkeit eine freiwillige Leistung,
jetzt wird sie erpresst.
Kamen Eroberer mit dem Schwert,
jetzt kommen sie mit der Bettelschale.
Gab es Grenzen,
jetzt haben wir grenzenlose Unordnung.
Hatten wir Hirten,
jetzt sehe ich Mietlinge.
War mir mein Staat Schutz,
jetzt ist er mir Bedrohung.
Hatte meine Regierung Macht,
jetzt muss sie Schutzgelder zahlen.
Besaßen wir Wohlstand,
jetzt wird abgeräumt.
Hatten wir als Volk eine Identität,
jetzt werden wir zu Tode vervielfältigt.
Blickten wir in eine gute Zukunft,
jetzt erleben wir Untergang.
18.3.2018, K.Twiel, JFO

 

 

Hamburg: Polizei und Antifa gegen ‘angeblich rechte’ Frauen-Demo

Im „Kampf gegen rechts“ verschieben sich schon einmal die Koordinaten. Linke Gewalt wird als „grandiose Zivilcourage“ im öffentlichen Bewusstsein hochgelobt, das müsse doch schließlich auch mal erlaubt sein. Linksextreme sind plötzlich „Aktivisten“, Wutbürger der linksgrünen Art, …
In Hamburg demonstrierte eine Frau (Ogilvie) mit einem Schild „Merkel muss weg“. Eigentlich ein normaler Vorgang in einer Demokratie. Während der Regierung Schröder/Fischer demonstrierten jeden Montag in dutzenden von Städten gegen die Hartz-Reformen. Man kann dafür sein, oder dagegen – so ist Demokratie. Nicht mehr in Deutschland. Der Demonstrantin in Hamburg wurden die Scheiben zum Kinderzimmer mit Steinen eingeworfen, die Reifen der Autos zerstochen, das Haus beschmiert. Bei der nächsten Demo waren 100 Bürger da und ein Heer von Gegendemonstranten. Die Merkel-Kritiker wurden mit Bussen der Polizei aus der Gefahrenzone gebracht. Vielleicht eine pragmatische Lösung – das Demonstrationsrecht aber sieht anderes vor. Frau Ogilvie gab auf. Eine Woche später gab es wieder eine Demonstration, wieder Straßenterror von Links. Auch die Nachfolgerin gibt auf. ….
Das Demonstrationsrecht in Deutschland wurde zum Privileg der Herrschenden und ihrer Anhänger verkürzt. Wer gegen die Politik der Herrschenden demonstriert, muss mit Steinen ins Kinderzimmer rechnen. Polizeischutz für die betroffene Familie Ogilvie in Niedersachsen gibt es nicht, nur ein Streifenwagen fuhr öfter als sonst mal vorbei. Die Steinewerfer kamen zwischen den Touren.
..
Der linke Terror schüchtert die Andersdenkenden ein, die Straße gehört den Schlägern und Schreiern der Antifa. Die dürfen sich allerdings als Demokraten fühlen. Sie haben den Staat nicht nur finanziell auf ihrer Seite:
In Frankfurt sollte eine Tagung zu „Ehe für Alle“ stattfinden. Eigentlich auch eine normale Sache – hatte der Bundestag doch auch nur mit knapper Mehrheit zugestimmt. Auch hier vertrieb eine linke Demo (incl Antifa) unter jubelnder Anteilnahme beispielsweise der „Frankfurter Rundschau“ die Tagungsteilnehmer an einen geheimgehaltenen Vorort.
http://www.fr.de/frankfurt/demo-in-frankfurt-demo-gegen-demo-fuer-alle-a-1430419
……
Alles von Steffen Meltzer vom 23.2.2018 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/politik-und-polizei-demonstrationsrecht-ausgehoehlt/

.
Steffen Meltzer, ehemals Zugführer bei der Polizei, ist Buchautor von:
„So schützen Sie Ihr Kind! Polizeitrainer vermittelt Verhaltensrichtlinien zur Gewaltabwehr“
und „Ratgeber Gefahrenabwehr: Wie Sie Gewalt- und Alltagskriminalität in der Gesellschaft begegnen“.
 .
Jede abweichende Meinung ist “rechts”
Bezeichnend war auch die von der AfD angeregte aktuelle Stunde im Bundestag zum Thema. Auf sachliche Darstellungen der AfD folgten die üblichen Diffamierungen und Phrasen der vernunftresistenten (mittlerweile auch demokratieresistenten?) Altparteien. Wer Menschen wie Uta Ogilvie (Hamburg), Leyla Bilge (Berlin) oder Imad Karim als „Rechte“ oder gar „Nazis“ bezeichnet, leidet offenkundig an unheilbarem Realitätsverlust. Das alles vor fast leeren Bänken. Das Desinteresse der etablierten Parteien an der Durchsetzung demokratischer Grundrechte ist erschreckend.
23.2.2018, Corinne Henker, TO
.
“Kampf gegen Recht” statt “Kampf gegen Rechts”
Ein neuer Versuch oder ad usum delphini: Der „Kampf gegen Rechts“ kann auch als „Kampf gegen Recht“ gelesen werde. Diese Leseweise hat den Vorteil der Wahrheit. Die Aushebelung der Versammlungs-und Demonstrationsfreiheit ist nämlich ein Kernziel dieses Kampfes. In der Regel geht es um die Verhinderung von Öffentlichkeit und um Einschüchterung, Bedrohung und Verletzung der körperlichen Unversehrtheit derjenigen, die ihr verbürgtes Versammlungs- und Demonstrationsrecht wahrnehmen wollen. Unter der Regierungsflagge des ehrenwerten Kampfes gegen Rechts dürfen sich die antifaschistischen Stalinnachfolger und die Polizei zu abgestimmtem Tun zusammenfinden. Flankiert wird das Ganze von der Merkel-Presse. Da es verboten ist und noch nicht dem Merkel-Staat opportun erscheint, die Polizei in aller Öffentlichkeit für die Verhinderung eines zentralen Grundrechtes einzusetzen, übernimmt die sogenannte Antifa- Abteilung diese undankbare und in den Grauzonen operierende Arbeit, die demokratischen Abweichler auf den Regierungspfad der Tugend nötigenfalls mit sanfter Nachhilfe zurückzuführen. Diese Aufgabe ist eine Abgeltung der staatlichen und stattlichen Alimentierung der Stalinisten-Imitatoren. Die Polizei schaut dem Treiben des Bürgerschutzes weitgehend zu und greift dann ein, wenn die Gewaltdosis eine tolerierbare Grenze überschreitet. Die mutigen Kämpfer wissen, dass ihre Aktionen nie und nimmer geahndet werden. Die Polizei selbst schützt natürlich im Ernstfall die Demonstranten und beweist damit ihre Existenzberechtigung und ihre demokratische Einstellung. Wir sehen eine sich schleichend entwickelnde Doppelstruktur des Staatsapparates: Polizei als rechtliche Ordnungsmacht auf der einen Seite und die Antifa- Saubermänner als in den rechtlichen Grauzonen und in den Bereichen der Straftaten tätige Para-Macht. Wie sich solche Formen der Zusammenarbeit entfalten können, zeigen nicht zuletzt die jüngsten Beispiele in Hamburg und die Berliner Frauen-Demo. Ich selbst habe solche Erlebnisse bei Besuchen von AfD-Veranstaltungen in Schleswig-Holstein am eigenen Leibe machen können; Herr Habeck und Frau Lange standen dort bei der Antifa-Garde, wo sonst?
23.2.2018, Dr. Aleander Brandenburg, TO
.
Polizei und Staat schwächen
Sehr aufschlussreicher Artikel. Offenbar versucht das linke politische Establishment die Polizei maßgeblich in ihrem Sinne zu beeinflussen. Bedenkt man nun noch den fortwährenden Stellenabbau bei der Polizei in den letzten Jahren und die andauernden Versuche, nicht nur das Demonstrationsrecht zu torpedieren, sondern auch das Waffenrecht für den Privatbürger zu verschärfen, wird offenbar, worum es geht: Die Wehrhaftigkeit dieses Staates und seiner Bürger so weit zu unterminieren, dass der Staatsstreich problemlos gelingt.
An der Spitze dieses Vorgangs zeigt sich der Justizminister der SPD, der mit rechtswidrigen Gesetzen und auffallend propagandistisch gestrickten Büchern auf sich aufmerksam macht. Man sollte nicht darüber diskutieren, ob die AFD vom Verfassungsschutz überwacht werden sollte, sondern die SPD.
23.2.2018, Ralf Pöhling, TO

Linke Gewalt: Presse schweigt, zum Glück gibt es das Internet
Wenn es diese linke Gewalt nicht geben würde, wären schon viel viel mehr Menschen
auf diesen Demos. Die „alteingesessene“ Presse tut ihr übriges. Allerdings erschüttert
diese Propaganda weiter deren Glaubwürdigkeit.
Über Youtube, vor Ort oder bei anderen alternative Medien kann sich jeder selbst ein Bild machen und dann entscheiden, was er
glaubt oder nicht.
23.2.2018 , Marc J. TO

.

Monika Maron: Kampf gegen Rechts
Wenn das alles rechts sein soll und gleichzeitig ein hysterischer Kampf gegen rechts geführt wird, wenn darum Meinung und Sprache zensiert, öffentliche Veranstaltungen und Diskussionen gewaltsam verhindert werden und wenn diese Kämpfer gegen rechts sich selbst als links bezeichnen, dann hat wirklich jemand am Meinungskompass gedreht, und nicht ich habe die Seiten gewechselt….
Alles vom 30.6.2017 von Monika Maron bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/bundestagswahl-links-bin-ich-schon-lange-nicht-mehr-ld.1303513
.
Die Schriftstellerin Monika Maron lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihr die Erzählung «Krähengekrächz» (2016) im Fischer-Verlag. “Als ich 1988 aus dem Osten in den Westen zog, habe ich die Grünen noch für meine natürlichen Verbündeten gehalten. Über diesen Irrtum haben mich die Grünen selbst binnen kürzester Zeit aufgeklärt.”

 

Hinterlasse eine Antwort