Journalismus

Home >Kultur >Medien >Journalismus

venedig-schiff-pan180512                                                            Punta Sabbioni – Vor Venedig im Mai 2018

  • Politiker und Journalisten leben in einer anderen Welt  (8.9.2018)
  • Journalismus um Chemnitz – Selbstabschaffung (7.9.2018)
  • Deutscher Journalismus: „Nicht sagen, was die Leute zu denken haben“ (3.9.2018)
  • Chemnitz-messermord26-08-2018

 

Politiker und Journalisten leben in einer anderen Welt
„Wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß Politiker und Journalisten in einer anderen Welt leben als die Mehrheit der Menschen draußen und daß wir oft auch eine andere Sprache sprechen. Der politische Betrieb ist mittlerweile weitgehend akademisiert. Die Medien sowieso. (…) Wir dürfen nicht den Eindruck erwecken, daß wir paternalistisch den Leuten vorschreiben, was sie
denken oder reden sollen.
Das fängt bei Veranstaltungen in Chemnitz an, bei denen es natürlich viele stört, wenn da Bands auftreten mit linksextremen Haßbotschaften.“
8.9.2018, Christian Hirte, CDU-Bundestagsabgeordneter und Ostbeauftragter der Regierung, im Interview in der WELT

 

Journalismus um Chemnitz – Selbstabschaffung
Die Welt als Wille und Wahn – Wie der Journalismus und die Intellektuellen sich selbst abschaffen. Zur Debatte rund um Chemnitz.

Was hat die AfD mit Trump in den USA, mit Lega und 5 Stelle in Italien, mit Orban in Ungarn, mit Macron in Frankreich und mit den Schwedendemokraten gemeinsam? Dass das alles „Rechtspopulisten“ sind? Nein, das ist nur ein inhaltsloser Kampfbegriff. Sie haben gemeinsam, dass sie viele Wähler binden, die nicht für sie stimmen, sondern gegen ein „weiter so“, gegen die traditionellen Exponenten einer Politik, die viele Probleme und Sorgen immer breiterer Bevölkerungsschichten nicht berücksichtigt, nicht beantwortet.
….
Wer in Chemnitz von einem Lynchmob spricht, weiß nicht, was ein Lynchmob ist. Wer jeden AfD-Wähler zum Nazi macht, weiß nicht, was ein Nazi ist. Wer Sarrazin zu einem Ideologen des rassenreinen Ariertums macht, hat keine Ahnung, was ein solcher Ideologe denkt, sagt und schreibt. Wer vorschnell „Nazi“ ruft, ist genauso dumm wie der Idiot, der die Hand zum Hitlergruß erhebt. …
Alles vom 7.9.2018 von Rene Zeyer bitte lesen auf
https://bazonline.ch/ausland/europa/die-welt-als-wille-und-wahn/story/11620900

Danke Herr Zeyer. Endlich eine Stimme der Vernunft. Eine Regierung mit einem Bundespräsidenten welche ihr Staatsvolk verachten hat jede Kritik verdient. Für sie und ihre “Kulturschaffenden” sind Flüchtlinge eine Art neue Heiligen, denen “die schon länger dort lebenden” auf immer und ewig zu Diensten sein sollen. Frau Merkel welche zwar in Hamburg geboren und dann freiwillig in der DDR für Agitation und Propaganda in der FDJ (Jugendorganisation der Sozialisten) arbeitete, wendet das gelernte jetzt seit mehr als 12 Jahren in der Regierung an.
8.9.2018, Toni Lutz, BAO

Wer die Geschichte „Chemnitz“ein wenig weiter verfolgt, hört jetzt in der deutschen Politszene reinste Kakophonie. Was jetzt, nachdem ein Herr Maassen vom Verfassungsschutz (?) die Wahrscheinlichkeit von „Hetzjagden oder Pogromen“ wegen fehlender Beweise gegen Null tendieren lässt, eventuell sogar ein gefaktes Video vermutet, seit eine veröffentlichte „Hitlergrusshand“ wegen einem Tatoo, das auf die linke Szene deutet, den Verdacht auf Infiltration der Demo durch linke „Wühlmäuse“ aufkommen lässt, schiessen die Verdächtigungen, Beschuldigungen und Forderungen ins Kraut. Über allem schwebt Merkel, weiss von nichts und redet von allem. Wahrheit? Eine Frage der politischen Farbe.
8.9.2018, Markus Baumann, BAO

Einen Aspekt möchte ich dem in meinen Augen sehr ausgewogenen und gut analysierenden Artikel hinzufügen: Das ständige Hinausposaunen, wie dunkelbraunrechts Deutschland doch mittlerweile geworden sei, bewirkt, dass Deutschland im Ausland eben genau so wahrgenommen wird: Dunkelbraunrechts: Denn die meisten ausländischen Medien geben über D doch im wesentlichen das wieder, was sie aus deutschen Medien erfahren! – Es ist blanke Idiotie zu glauben, durch diese ständige Nestbeschmutzung (als solche nehme ich die in meinen Augen verzerrte Darstellung der politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse in D durch den “politisch-medialen Komplex” wahr) würde man sich im Ausland Freunde machen: Das Gegenteil ist der Fall.
8.9.2018, Axel Schön, BAO

Über Rechtsextremismus wird gesprochen, “Linke Gewalt” wird vernachlässigt. Ein Hitlergruß von einem “Antifa-Mann/V-Mann vom Verfassungsschutz” ist straf-frei. Und dann soll der normale Bürger verstehen, dass wir in einem Rechtsstaat leben.
Hat die ARD in einem Bericht über die Demos der Merkelkritiker junge Männer mit Hitlergruß hineingeschnitten. Die Aufnahmen stammten nicht von der Demo, sondern von Hooligans ein paar Tage vorher.
8.9.2018, Julian Schneider, BAO

 

 

.

Deutscher Journalismus: „Nicht sagen, was die Leute zu denken haben“
Wie steht es um den deutschen Journalismus? Dieser Frage ist der amerikanische Medienwissenschaftler Jay Rosen nachgegangen. Er sprach unter anderem mit Cicero-Chefredakteur Christoph Schwennicke. Rosens Essay wurde jetzt in der FAZ veröffentlicht
Der renommierte amerikanische Medienwissenschaftler Jay Rosen stellt dem deutschen Journalismus ein schlechtes Zeugnis aus: „Journalisten sollen nicht sagen, was Leute zu denken haben.“ ..
.. Alles von Christoph Schwennicke vom 3.9.2018 bitte lesen auf
https://www.cicero.de/kultur/journalismus-deutsche-presse-koelner-silvesternacht-fluechtlingskrise

Jay Rosen: Brief an die deutschen Journalisten
… Alles vom 3.9.2018 bitte lesen auf
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/jay-rosen-schreibt-einen-brief-an-die-deutschen-journalisten-15765235.html
 .
Das man auch diesen Artikel, mal wieder nicht, in der FAZ kommentieren darf, sagt eigentlich schon alles aus, über den Ffm Elfenbeinjournalismus….
.. und es geht weiter.
 .
.
Belehrungs- und Moralexperten
… mehrheitlich tendenzielle Hetzer, die in ihren apodiktischen Schriftsätzen am allerwenigsten informieren. Kern des journalistischen Treibens ist der Versuch Deutungshoheit zu erlangen und im jeweiligen Sinn der präferierten politischen Perspektive zu interpretieren. Wer noch den Genossen Schnitzler kannte, weiß welche Qualität im deutschen Journalismus herrscht. Zwar wird, noch, wenig direkt wahrheitswidrig geschrieben, dafür viel weggelassen oder mit verharmlosenden Kontexten versehen.
Dazu unterirdisches Vokabular das auch 2018 noch in jedem illegalen Migranten einen “Flüchtling” sieht und weder das staatliche Organisationsversagen noch die Pull-Faktoren offen zu diskutierenbereit ist.
3.9., Karl Müller, CO
.

Journalismus als anmassende Belehrungs-Oberlehrer
Danke, Karl Müller, dass Sie dem Gesinnungsjournalismus klar benennen: Die Hetzer im bürgerlichen Schafspelz, die sich den Begriff “Qualität-Journalismus” selbst bescheinigen. Es war einmal … ein freies Land. Adieu, Süddeutsche, FAZ, Spiegel, ARD, ZDF, die ihr ungenießbar geworden seid in eurer Überheblichkeit und Anmassung. Durch Weglassen und durch aufgeblasenen Einseitigkeit wird man zum Desinformationsministerium. Gott, wie billig und abstossend seid Ihr geworden .
3.9.2018, Til Steinmaeie,

Erkenntnisgewinn
Über Jahre und Jahrzehnte habe ich eigentlich relativ kritiklos alles “gefressen”, was mir die MSM und ÖR so serviert haben. Das hat sich 2015 schlagartig geändert. Als ich “Merkels verhängnisvollster Fehler” dann im Netz fand, wusste ich, dass ich mich nur abseits informieren muss und ganz andere Stimmen höre. Erst war ich misstrauisch – auch dem Cicero gegenüber – und recherchierte sehr genau (was ich auch heute noch viel mache). Mein größter Erkenntnisgewinn: wachsam sein, alte Wege verlassen, neue Perspektiven einnehmen, noch sorgfältiger lesen, hören, sehen. Und auch selber die Stimme erheben.
Miaela Diederichs

Jurnalistentrick: Wenn Antworten unerwünscht sind – keine Fragen stellen
Entlarvend für die Einstellung des Herrn Rosen ist wohl folgendes Statement: “Dass Alexander Gauland im ZDF-Sommerinterview am 12. August nicht zum Thema Flüchtlinge befragt wurde, über das er gewiss sehr gern gesprochen hätte, sondern über andere wichtige Themen, ist ein kluger Ansatz.” Genau diese Strategie wurde seit 2015 von den MSM verfolgt: Wenn du keine Antworten haben willst, die nicht in dein Weltbild passen, dann stelle auch die entsprechenden Fragen nicht, sondern dränge den Gesprächspartner auf Nebenkriegsschauplätze ab: “Herr Gauland, wer ist nach Ihrer Meinung für den heißen Sommer verantwortlich? Was kann man gegen das Algenwachstum in deutschen Badeseen unternehmen, usw.? Das einzig Neue war, dass Gauland zum Sommerinterview gebeten wurde – das ließ sich aber wohl unter den gegebenen politischen Verhältnissen nicht mehr vermeiden.
3.9.2018, Eberhard Rademeier, CO

Wenn nun im Verlaufe der nächsten Wochen ans Licht gezerrt wird, dass es die inkriminierten Menschjagden, Ausschreitungen und Pogromstimmungen in Chemnitz überhaupt nicht gab, sondern sich lediglich aus einem Tweet eines Antifa-Bloggers aufgebauscht haben, könnte der Effekt wesentlich drastischer ausfallen als nach der kölner Silvesternacht.
3.9.2018, Sven Stemmer, CO

Hinterlasse eine Antwort