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Blick vom Feldberg-Seebuck nach Süden übers Herzogenhorn und den Hochrheinnebel zu den Alpen am 7.1.2013

Tatort-Krimi aus Freiburg – Alemannisch?

“Tatort” steht zum Dialekt – aller Kritik zum Trotz
“Das war auf keinen Fall Alemannisch“: Nach dem Freiburg-Tatort regt sich in der Region Kritik an dem Dialekt, der alles andere als authentisch klang. Der SWR findet das unproblematisch. … Alles vom 30.3.2016 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/computer-medien-1/tatort-bleibt-alemannisch–120061787.html

Würgespiele im Tatort: “Man sollte das kein einziges Mal machen”
Im Freiburg-Tatort “Fünf Minuten Himmel” machen Teenager Würgespiele bis zur Bewusstlosigkeit. Wir haben den Freiburger Kinderintensivmediziner Professor Dr. Marcus Krüger gefragt, wie gefährlich diese Praxis ist. … Alles vom 28.3.2016 bitte lecen auf
http://www.badische-zeitung.de/wuergespiele-im-tatort-man-sollte-das-kein-einziges-mal-machen

wuergespiel-tatort1603   Würgespiel aus Freiburg-Tatort – Würgen bis hin zum epileptischen Anfall.

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Vom schönen Freiburg wurde nichts gezeigt
Dass Fernsehkrimis nichts mit der polizeilichen Realität zu tun haben, dürfte inzwischen jeder wissen. Der Freiburg-“Tatort” dient dafür als ein besonders guter Beleg, war doch die ganze Geschichte sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen. Dazu eine Polizistin mit verkorkstem Familienleben, die einen Mordfall fast im Alleingang ermittelt. Klischeehaft und schon unzählige Male verfilmt. Aber der eigentliche Skandal war, dass vom ach so schönen Freiburg wenig bis nichts gezeigt wurde. Dafür flimmerten ein erhängtes Haustier, dubiose Jugendliche, eine sich erbrechende Frau, vergammelte Altbauwohnungen, massenhaft psychisch labile Erwachsene, graue Fabrikgebäude, ein skrupelloser Miethai, das hässlichste Polizeibüro der Fernsehgeschichte, unästhetische Sexszenen und sich auf Kleinkindniveau ankeifende Ermittler über den Flachbildmonitor. Zuletzt landet noch eine Frau beim Suizidversuch auf der schwangeren Kommissarin. Ja, großartig! Allen die den Freiburg-“Tatort” schon seit Monaten als eine tolle Sache in den Himmel gelobt haben kann ich nur zurufen: “Zu früh gefreut!” Immerhin etwas Positives hat die ganze Sache: Neue Touristenströme in der überlaufenen Stadt wird der Krimi nicht auslösen. Aber trotzdem graut mir seit Sonntag irgendwie vor den demnächst anstehenden Schwarzwald-“Tatorten”.
1.4.2016, Georg Mayhaus, Münstertal

Uns ist so langweilig
Unser wohlfahrtsstaatlich sorgenfreier Alltag ist auch in Freiburg so langweilig geworden, dass der morsch-gesperrte Schlossbergturm oder die Münsterwürste vom allseits gleichen Hersteller als Aufregsel nicht mehr ausreichen. Da brauchts schon mehr: Junge Flüchtlinge aus Algerien etwa, die Überfälle tätigen und dafür überhaupt nicht bestraft werden; oder einen FR-Tatort, in dem sich kleine Mädchen würgen und etwas ältere Frauen kotzen.
1.4.2016, Karl Löser
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Entsetzt über die Würgespiel-Anleitungen zum ultimativen Kick
Da ich kein Krimi-Fan bin, kann ich nicht beurteilen, wie abartig diese sonst sind. Beim Freiburg-“Tatort” war ich entsetzt, wie man labilen, risikobereiten oder auch nur neugierigen Jugendlichen mehrfach Anleitungen zu Praktiken lieferte, wie sie den ultimativen Kick erleben können. Wo bleibt die Verantwortung, unsere Jugendlichen vor Lebensgefahr und Gesundheitsschäden zu bewahren? Befremdet hat mich, dass dieses Thema in vielen Stellungnahmen bedeutungslos war, man sich aber über den verhunzten Dialekt aufregte.
1.4.2016, Veronika Baier, Freiburg

 

Werbung streichen – höhere Rundfunkgebühren
Wie gerne würde ich statt der monatlichen Rundfunkgebühr von 18 Euro künftig 19,25 Euro bezahlen, wenn es dann keine Werbung, auch keine Schleichwerbung (neudeutsch: Produktplacement) und keinen Verdacht mehr von illegitimer Einflussnahme gäbe! Und gerne auch noch 0,25 Euro, um das SWR-Orchester zu behalten. Denkt nicht die überwältigende Mehrheit auch so? Bedürftige sind beitragsbefreit, 1,50 Euro mehr im Monat träfen also keine Armen. Wer außer mir findet das richtige Waschpulver und die richtige Versicherung auch leichter ohne Werbung?
29.1.2014, Stephan Baedeker, Freiburg

 

Fernseh – Allerlei

Jugendliche in Deutschland schauen in 2013 im Durchschnitt 4 Stunden Fernsehen – Tag für Tag.
Die Sendungen betreffen zu über 95% Unterhaltung, Soap, Krimi, Gewalt und Sex.

219 Minuten betrug die durchschnittliche Fernsehnutzung der Deutschen im Jahr 2013.

 

 

Gewalt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen – das sind unsere Steuergelder

Gewalt, Lude “Hinkebein” (Wolfram Koch, l.) hat sich Professor Boerne (Jan Josef Liefers) vorgeknöpft
– Bild: WDR

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