Appeasement

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Notre Dame in Paris am 15.4.2019 - die Kathedrale brennt

Notre Dame in Paris am 15.4.2019 – die Kathedrale brennt

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Schröter (Uni Frankfurt): Kein Appeasement mit dem Islamismus
Abdel-Samad ist nicht allein. Wer sich kritisch zum Islam positioniert, sieht sich in Deutschland Bedrohungen ausgesetzt. Ein Frankfurter Beispiel aus jüngster Zeit: Zehn Menschen gehören zur „Initiative Säkularer Islam“, einer Gruppe aus Wissenschaftlern und Publizisten, die über den Islam diskutieren will und ein totalitäres Verständnis von Religion ablehnt. Vier davon müssen inzwischen von Personenschützern bewacht werden. „Weil sie auf der Abschussliste von irgendwelchen Radikalen stehen“, sagt Susanne Schröter. Die Professorin der Goethe-Universität und DWie kann Islam-Kritik Rassismus sein?irektorin des „Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam“ will die kritische Auseinandersetzung mit der Religion vorantreiben. Auch darum hat sie zur Konferenz „Säkularer Islam und Islamismuskritik“ eingeladen, auf der auch Abdel-Samad und Mouhanad Khorchide, Professor für Islamische Theologie in Münster, sprechen. ….
Susanne Schröter sagt. „Es entwickelt sich ein identitärer Islamismus in Deutschland, der Muslime als besondere Gruppe sieht, die Sonderrechte haben sollte und das religiös begründet.“ Wie die rechtsradikale identitäre Szene habe sie eine große Anziehungskraft auf Jugendliche. „Das ist auch deshalb problematisch, weil sich die Verbände nicht genügend abgrenzen“, sagt die Direktorin des Forschungszentrums.

„Diese Politik ist fatal“, ergänzt Schröter: Es gebe eine Appeasement-Haltung gegenüber Regimen wie dem in Iran, Katar und Saudi-Arabien. Geld aus Anti-Extremismustöpfen fließe an fragwürdige Organisationen. Und junge Syrer und Afghanen, die nach Deutschland kommen, sollen als Integrationsmaßnahme in eine Moscheengemeinde gehen, erzählt Schröter. „Dabei sind die froh, aus dem Einflussbereich des Islam herausgekommen zu sein.“
… Alles vom 14.6.2019 bitt lesen auf
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/konferenz-zur-islamkritik-an-der-frankfurter-goethe-uni-16236671.html
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Linke: Migranten sind Opfer einer rassistisch-islamophoben Gesellschaft
“Kritische Muslime fühlen sich bedroht von Muslimen, die postulieren, dass wir hier in einer rassistisch-islamophoben Gesellschaft leben”. Das ist ein Kampfbegriff, der den Islam insgesamt, gleich welcher Schattierung, vor jeder Kritik immunisieren soll. Seine Durchschlagskraft und Wirksamkeit erhält dieser Begriff (und das dahinter stehende Narrativ) allerdings erst dadurch, dass er nicht bloß von einigen Vertretern islamischer Verbände, sondern praktisch von der vereinigten politischen Linken in Deutschland vertreten wird. Migranten werden pauschal als Opfer, die Mehrheitsgesellschaft pauschal als strukturell rassistisch betrachtet. In dieser Perspektive sind Gefahren und Probleme, die von eingewanderten Subkulturen gleich welcher Art ausgehen oder ausgehen könnten, immer als nachrangig zu betrachten, und in der Tendenz wenn möglich zu negieren. Die Dominanz dieser schiefen Perspektive hat bereits für viel gesellschaftlichen Unfrieden und politische Verwerfungen gesorgt.
16.6.2019, C.v.R., FO

Allensbach: Meinungsfreiheit in D leidet
Wenn man Mut haben muss, seine kritische Meinung zum Islam zu äussern, dann zeigt das, dass es um die Meinungsfreiheit in unserem Land schlecht bestellt ist. Die aktuelle Allensbach-Umfrage (FAZ,23.5.,S.12) belegt es mit schockierenden Ergebnissen. Und so ist es mit einer Vielzahl von Themen. Die Kritik am Islam, zu der man kommt, wenn man den Koran einmal wirklich gelesen hat, ist solch ein Beispiel.
Ob Energiewende, Migrationspolitik, Klimawandel, “Genderwissenschaft” oder gar Akzeptanz der regierungskritischen Partei AfD, wer sich zu diesen und anderen Themen kritisch äussert (das reicht aus!), der muss sehr mutig , möglichst im unkündbaren Beamtenstatus, sein. Meinungen haben durfte man auch zu finstersten Ulbricht/Mielke-Zeiten, sofern man sie nicht äusserte. Und heute (Allensbachergebnis) sind nur noch 18% der Deutschen der Meinung, man dürfe sich im öffentl. Raum frei äussern. Das Risiko, Rassist oder Nazi genannt zu werden, ist hoch. Der so Urteilende tut es als bewusste Lügner, oder, weil er ernsthaft glaubt, er stünde doch in der polit. Mitte. Meinungsäusserungsfreiheit?
15.6.2019, D.S.

Schön , dass an deutschen Unis endlich mal wieder diskutiert wird
Zumindest in Frankfurt. Die anderen trauen sich leider nicht. Meinen Respekt an Frau Prof. Schröter und die Goethe-Uni. Selbstverständlich auch an Hamed Abdel-Samad und alle Mitstreiter. Schade, dass solche Diskussionen nur unter Polizeischutz möglich sind.
15.6.2019, M.W.
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Religion Privatsache, hat in Politik nichts verloren
Na ja, eigentlich zeigt auch die hier geführte Diskussion, dass nahezu alle Religionen eine Sonderbehandlung beanspruchen. Aber man kann es drehen und wenden wie man will, mit Religionsfreiheit hat das nichts zu tun, Auch in Deutschland werden die christlichen Religionen nicht angemessen behandelt: Ihre Rolle im Öffentlichen Leben und auch bei vielen Medien ist eindeutig zu dominant. Unter Religionsfreiheit verstehe ich, dass jeder an das glauben kann und darf woran er möchte, aber bitte im privaten Bereich. In der Politik, in Schulen also überall dort wo Einfluss ausgeübt werden soll haben Religionen nichts verloren. Und wer die Dinge unvoreingenommen betrachtet kann erkennen, dass alle Religionen und die sie tragenden Gemeinschaften Schuld auf sich geladen haben. Und Relativierungsversuchen sollte man entschieden entgegen treten. Und auch wenn viele Mitmenschen es nicht wahrhaben wollen, Religionen sind vielfach Ursache von Unfrieden, wegen ihres Absolutheitsanspruchs. Und der ist nun wirklich nicht überprüfbar. sondern nur ein Glaubensbekenntnis.
15.6.2019, R-D.M., FO

GG vs Scharia-Islam sind ‘nicht integrierbare’ Gegensätze
Die Quadratur des Integrationskreises? Teile des islamischen Rechtssystems (Scharia) stehen im Widerspruch zu den Menschenrechten. Aber nicht nur Teile des islamischen Straf- und Prozessrechts verstoßen gegen völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge, sondern u.a. auch Teile des Familien- und Eherechtes. Die islamische Theologie betrachtet die Scharia als vollkommene Ordnung, die Frieden und Gerechtigkeit schafft. Sie gilt als Ordnung Gottes und darf daher prinzipiell nicht durch menschliche Gesetze ersetzt werden. Die Scharia ist die Gesamtheit des islamischen Gesetzes, wie es im Koran, in der islamischen Überlieferung und in den Auslegungen maßgeblicher Theologen und Juristen vor allem der frühislamischen Zeit niedergelegt wurde. Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam, eine 1990 beschlossene Erklärung der Mitgliedsstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz, definiert die Scharīʿa als alleinige Grundlage von Menschenrechten. GG vs Scharia-Islam sind ‘nicht integrierbare’ Gegensätze.
5.6.2019, P.B.
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Glaubenfriheit statt Religionsfreiheit
Glaube = ein Mensch | Religion = eine Gruppe. Glaube hilft einem Individuum, Trost und Kraft zu geben, im Idealfall anderen Menschen zu helfen. Eine gute Sache, auch wenn ich nicht an höhere Wesen glaube. Religion betrifft immer eine Gruppe, und per Definition betreibt jede Gruppe Politik. D.h. ausser dem Zweck der Gruppe (die schönsten Kaninchen züchten, alle Ungläubigen töten) gibt es noch stärkere Motive wie die Gruppe zu festigen, zusammenzuhalten, selbst Einfluss und Führerschaft zu gewinnen, den Zweck der Gruppe aufrechtzuerhalten. Religion ist Politik. Der (vereinheitlichte) Glaube ist nur Mittel zum Zweck. Man sollte **Glaubensfreiheit** in den Vordergrund stellen, nicht Religionsfreiheit. Gruppen, die die größere Gemeinschaft stören oder gar zerstören wollen, sollte man verbieten dürfen.
15.6.2019, R.D.
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Oder ist es “nur” nicht erlaubt, den Islam zu kritisieren, weil PC u. Diskrimierungsverbot höher zu bewerten sind als Aufklärung u. Intellekt? Dass selbst Muslime ihre Religion inzwischen auch bei uns nur unter Lebensgefahr bzw. Todesdrohung kritisieren können u. auch ihnen von liberaler Seite Rassismus vorgeworfen wird, spricht Bände über unsere Politiker + deren gesellschaftliche Wertsetzung. So ärgerlich es ist: in PC-Zeiten müssen alte, lange gewonnene Kämpfe um Freiheit + Aufklärung neu geführt werden. Aber sie werden geführt u. gewonnen werden, nicht zuletzt dank unabhängiger, zugewanderter Intellektueller wie Abdel-Samad, die unsere Werte ernster nehmen als manche “schon länger hier Lebenden”.
15.6.019, G.F.
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Wie ist Nicht-Kritik des Islams überhaupt möglich?
Wie kann es überhaupt in einem aufgeklärten, den Menschenrechten verpflichteten, freiheitlichen und demokatischen Land in Anbetracht der Vita des Religionsbegründers Mohammed, des Inhalts der angeblich göttlichen Offenbarung im Koran, der Scharia-Gesetze, dem Menschenbild, der Ausbreitungsgeschichte, der gegenwärtigen staatlichen islamischen Ausprägungsformen, des islamisch begründeten internationalen Terrorismus, der Verhältnisse in den Parallelgesellschaften der westlichen Gesellschaften und des Umstandes des notwendigen Polizeischutzes für Islamkritiker möglich sein, den Islam und seine Anhängerschaft nicht zu kritisieren und wie kann man diese zwingend notwendige Kritik “Rassismus” nennen, außer man ist ideologisch verblendet?
15.6.2019, R.K.
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Wie kann Islam-Kritik Rassismus sein?
Der muslimische Glaube ist doch an keine Rasse gebunden! Insofern ist Islam-Kritik legitim. Sie ist es insbesondere, da zu den wesentlichen Elementen des Islam der Vorrang des Mannes vor der Frau sowie das Rechtssystem der Scharia gehören. Dies ist in der “Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” von 1990 festgelegt, von der Mehrheit der islamischen Staaten gebilligt und somit bindend. Hierauf darf sich eine Kritik aus westlich-aufgeklärter Sicht berufen.
15.6.2019, D.S.
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Keine Islamkritik: Angst?
Die katholische wie evangelische Kirche zu kritisieren gehört fast zum guten Ton. Wenn im Gegensatz dazu der Islam nicht kritisiert wird, dann geschieht dies aus Angst. Ganz einfach aus Angst. “Ich weiß, wo du wohnst”. Oder “Deine Tochter geht doch in die YZ-Schule?” oder “Koran ist Gottes Wort, das du beleidigst”. In Deutschland geht die Angst um. Das spürt nicht nur Abdel-Samad.
15.6.2016, K.B.

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