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Blick vom Schmittenbach nach Süden über St.Peter zu Feldberg (links) und Schauinsland (rechts) am 10.2.2008

 

„Die Öffentlichkeit erfährt nur einen Bruchteil, weil die Behörden die Bürger nicht unnötig in Schrecken versetzen wollen.“
Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizei-Gewerkschaft DPolG, am 2.10.2015

 


(1) Computer als Leitmedium
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Springer-CEO Döpfner: Gegen den intentionalen Relotius-Journalismus
Relotius hat eine Ware geliefert, die gewünscht war, und zweifellos nicht nur vom «Spiegel». Diese Ware basiert auf einem bestimmten Sound, den Jurys von Journalistenpreisen gefördert haben. Aber es geht auch um die Ideologie eines intellektuellen Milieus. Da sehe ich bei Relotius einen roten Faden: Die Texte sind oft amerikakritisch, wenn nicht antiamerikanisch. Und sie basieren auf dem Prinzip der Willkommenskultur: In einem Text von Relotius träumen Flüchtlingskinder von Angela Merkel – solche Dinge werden nicht per Zufall erfunden, sondern bedienen eine ideologische Erwartungshaltung. ….
Wer «Lügenpresse» schreit, hat hier ein gefundenes Fressen.
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Es ist klar, dass Journalisten grösstenteils dem linksliberalen Meinungsspektrum zuzuordnen sind. Das ist kein Klischee, es ist durch Umfragen und Forschung belegt. Zum Beispiel zitiert Professor Hans Mathias Kepplinger, einer der bekanntesten deutschen Kommunikationsforscher, in einem Medienseminar der Bundeszentrale für politische Bildung eine Statistik, nach der die Parteipräferenzen deutscher Journalisten zu 36 Prozent bei den Grünen und zu 25 Prozent bei der SPD, aber nur zu 11 Prozent bei der CDU/CSU und nur zu 6 Prozent bei der FDP liegen. 23 Prozent entfallen auf «Sonstige» oder «ohne Parteineigung». Mehrere Studien zeichnen ein ähnliches Bild: Deutsche Journalisten fühlen sich weit überwiegend linken Parteien nah, während die Verteilung unter den Bürgern – also Lesern – anders aussieht. Wenn Medien politische Positionen der Bevölkerung so verzerrt repräsentieren, führt das auf die Dauer zu einer Entkoppelung.
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Wenn Journalisten von Aktivisten nicht mehr zu unterscheiden sind, dann können wir einpacken. Hier ist eine ganz wichtige Grenze zu ziehen. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass alles Aktivistische einem Journalisten zuwider sein muss. Es gibt den schönen Satz von Hanns Joachim Friedrichs, wonach sich ein guter Journalist daran erkennen lässt, dass er sich nicht mit einer Sache gemein macht, auch nicht mit einer guten. Es darf keinen intentionalen Journalismus geben, der darauf abzielt, die Welt nach dem eigenen Gusto zu verbessern. Wer antritt, um die AfD zu verhindern, ist schon auf dem Holzweg. Er wird damit vor allem eines erreichen: die AfD zu stärken.

Täuscht der Eindruck, oder lockert sich die Political Correctness in Deutschland gerade ein wenig? Ich fürchte, der Eindruck täuscht.

Die Gewinner sind die zwei neuen Volksparteien: die AfD, die Partei für die bösen, zornigen Modernisierungsverlierer, und die Grünen, die Partei für privilegierte Modernisierungsgewinner – das sind die zwei erfolgreichsten Zeitgeistbewegungen der Gegenwart.
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wenn wir zu Recht fordern, dass Muslime sich vom Extremismus distanzieren, dann müssen wir auch anerkennen, dass viele Muslime mit den Fehlentwicklungen nichts zu tun haben. Eine Religionsgruppe darf nie pauschal ausgegrenzt werden. Es geht um Integration. Und eigentlich wäre es einfach: Wir können es doch den Amerikanern nachmachen. Fremde sollen sich auf der Basis unserer Verfassung und unserer Werte integrieren. Wenn bei uns aber einer kommt und sagt: Ich habe in der Schule gelernt, dass das Existenzrecht Israels nicht besteht und der Judenstaat wegmuss – dann zucken hier viele nur mit den Schultern. Für Antisemitismus darf es aber in keinem Land Verständnis geben, und in Deutschland am allerwenigsten.
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Wir hatten immer schon rechten Antisemitismus. Den gab es, den kennt man, der nimmt wieder zu. Es gibt aber auch den linken Antisemitismus, und auch dieser reicht bis in die Gegenwart, wo es wieder heisst: Kauft keine israelischen Produkte, kauft nicht bei den Juden. Die dritte Form ist der islamistische Antisemitismus: Das ist die vielleicht aggressivste und bedrohlichste Form im Moment. Diese Form ist durch Flüchtlingsbewegungen in Deutschland stärker geworden und artikuliert sich auf den Strassen. In allen Fällen ist der Rechtsstaat gefragt, klarer Grenzen zu setzen. Die Zeit der Sonntagsreden ist vorbei. In meinem Freundeskreis denken viele Juden darüber nach, auszuwandern. Dass sie sich hier nicht mehr sicher fühlen, ist eine Schande für Deutschland.
… Gesamtes Interview mit Mathias Döpfner vom 9.2.2019 bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/medien/springer-ceo-doepfner-viele-verhalten-sich-unjournalistisch-ld.1457143
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Mathias Döpfner wurde 1963 in Bonn geboren und wuchs in Offenbach am Main auf. Er studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaften in Frankfurt und Boston. 1982 begann er seine journalistische Karriere als Musikkritiker für das Feuilleton der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». In den neunziger Jahren war er Chefredaktor der «Wochenpost» in Berlin und später der «Hamburger Morgenpost». Seit 1998 arbeitet Döpfner für Axel Springer. Erst war er Chefredaktor der «Welt», mittlerweile ist er CEO und Miteigentümer von Axel Springer. 2016 wurde er ausserdem zum Präsidenten des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger gewählt.

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Wer hat die Macht in den westlichen Demokratien? Die Medien
Die Macht in den westlichen „Demokratien“ liegt nur scheinbar bei den Politikern und beim Volk, die diese Politiker wählen. In Wirklichkeit liegt die Macht bei den Medien, denn sie interpretieren die Realität. Sie wählen aus, über was berichtet wird und worüber nicht. Und sie entscheiden, wie über etwas berichtet wird. Durch ihr „Framing“ wird definiert, welche Begriffe zu benutzen sind, und was als gut und als böse zu bewerten ist. Weder Bürger noch Politiker haben darauf einen wirklichen Einfluss.
Nun geht das so lange gut, solange es neben dem politisch-korrekt-moralinsauren Claus Kleber auch einen Antipoden in den öffentlichen Anstalten gibt. Gibt es aber nicht.
… Alles von Klaus-Jürgen Gadamer vom 24.11.2018 bitte lesen auf
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/deutschlands-politische-zukunft/
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Wissen aus Medien ist wichtiger als eigene Erfahrung
Ich denke dieser Tage wieder öfter an Niklas Luhmann und seine These: Was wir über die Welt wissen, wissen wir durch die Medien. Medien sind Themen-Umwälzanlagen. Das ist die eine Hälfte der Wahrheit: Weltwissen entsteht überwiegend medial, die sogenannte eigene Erfahrung spielt eine immer kleinere Rolle. ….
Gesellschaften werden durch geteilten Stress gebildet. Ich bin sicher nicht der Einzige, der den Eindruck hat, wir hätten seit einigen Jahren einen veränderten Aggregatzustand der medieninduzierten Aufgeregtheit erreicht. Die Heftigkeit und Giftigkeit der Invektiven in Europa, ja im ganzen Westen und, wie man so sagt, im Rest der Welt hat zugenommen, und zwar in allen Richtungen: links gegen rechts, der rechte Rand gegen den linksliberalen Mainstream, oben gegen unten, Geschlecht gegen Geschlecht, Inländer gegen Ausländer, Alt gegen Jung. Identitätsprobleme sind virulent wie nie zuvor. Sämtliche Differenzen, aus denen eine moderne Gesellschaft zusammengewoben ist, befinden sich in Aufruhr. Alle stehenden Dichotomien sind in Bewegung geraten, alles ist im Fluss, aber anders, als Heraklit meinte.
… Alles vom 30.3.2018 von Peter Sloterdijk bitte lesen auf
https://www.nzz.ch/feuilleton/wir-erleben-ein-grosses-gleiten-ld.1370201
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Gewalt der Migranten gegen Frauen – von den Medien toleriert
Interessant ist, wie die Medien in Deutschland, vor allem die Öffentlich-Rechtlichen, auf diese Einwanderung der Gewalt gegen Frauen reagieren. Sie wehren die Botschaft ab, denn wenn sie sie annehmen würden, bräche das gesamte ideologische Gebäude der meisten Redakteure zusammen.
Die tragenden Pfeiler dieses Gebäudes heißen: die Gewaltausbrüche von Migranten gegen Frauen liegen an der sozialen Ausgrenzung der eingewanderten Männer, an ihrer geringen Bildung, aber sie haben auf keinen Fall kulturelle Gründe. Schon gar nicht hängen sie mit dem Fünf-Buchstaben-Begriff (Islam) zusammen, von dem sie nur wissen, dass er nie mit irgendetwas zu tun hat.
Und zweitens: mit dem Überschreiten der deutschen Grenze wird sich das Verhalten junger muslimischer Männer zu Frauen schon mitteleuropäischen Standards anpassen, jedenfalls dann, wenn sich die Aufnahmegesellschaft entsprechend bemüht.
Dann existiert noch ein kleiner schiefer Stützpfeiler, der insbesondere von der Bundeskanzlerin geschätzt wird: Sexualdelikte gab es auch früher schon. …..
… Alles von Alexander Wendt vom 28.12.2017 bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2017/12/krieg-gegen-frauen/

 

Verschwörungstheorie – Weltformeln des Übels
Die Verschwörungstheorie, einst eine Denkfigur der Selbstisolation, ein Exerziersport von Spinnern an der Peripherie, breitet sich aus. So stimmen gut 38 Prozent der Deutschen der Auffassung zu, dass es geheime Organisationen gebe, “die großen Einfluss auf politische Entscheidungen haben.” …. Verschwörungstheorien bieten in einer solchen Situation maximale kognitive Stabilität – bei geringen intellektuellen Unkosten. Denn sie sind, wie der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper zu sagen pflegte, selbstimmunisierend, nicht widerlegbar; man kann auch ihre Nichtbeweisbarkeit zum Beweis umdeuten und hat damit scheinbar immer Recht. …. Alles von Bernhard Pörksen vom 31.3.2017 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/computer-medien-1/weltformeln-des-uebels–135119215.html
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Bernhard Pörksen, 47, ist Medienwissenschaftler an der Universität Tübingen. Zuletzt veröffentlichte er – gemeinsam mit Friedemann Schulz von Thun – das Buch “Kommunikation als Lebenskunst.”
Quellenkompetenz an Schulen vermitteln
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Quellenkompetenz an Schulen
Um korrekte Zusammenhänge zu verstehen und zu hinterfragen, muss man kein Wissenschaftler sein. Es wird aber nötig sein, dass man Schülern künftig Quellenkompetenz (Medienkompetenz gibt es ja bereits) beibringt, um Verschwörungstheorien und alternative Fakten zu entlarven. Dazu gehört aber auch, dass bereits institutionalisertem Blödsinn (beispielsweise im Gesundheitswesen der Binnenkonsens bei “Alternativen Heilmethoden”) die pseudoseriöse Grundlage entzogen wird.
31.3.2017, Johannes Güntert

 

Grundhaltung der Medien ist links-grün
Die politische Grundhaltung der deutschen Journalistenmehrheit ist links-grün. Außerdem beeinflusst die herrschende Politik die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender über die Rundfunkräte. … solange die Regierung und die Medien die Bürger links-grün erziehen wollen, stärken sie damit die AfD. Die Menschen haben ja sonst keine Möglichkeit, ihren Protest bei Wahlen kundzutun. Sie wählen die AfD trotz ihres lückenhaften Programms und ihres Führungschaos…..
Alles von Heinrich Weis vom 2.2.2017 bitte lesen auf
http://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/nicht-das-parlament-kontrolliert-die-regierung-sondern-die-regierung-das-parlament/

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Selbstkritik der Medien zur unwahren Flüchtlingsberichterstattung
Am 4. September 2015 beschloss die Kanzlerin die folgenschwere Grenzöffnung. Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo gibt sich selbstkritisch und sagt, dass die Medien zu positiv über die Entscheidung berichtet hätten
Noch problematischer war die kritiklose Übernahme der Erklärungen einer Bundesregierung, der nun jedes Wort recht war, sich etwas nachträglich schönzureden, was in Wirklichkeit ungeplant passiert war. Dazu gehörte insbesondere der Satz, dass man Grenzen nicht schützen könne, es sei denn, man würde den Schießbefehl wieder einführen, und dass in unserer veralteten Gesellschaft nahezu jeder Flüchtling schon bald eine Bereicherung sein werde.
Die Folgen sind bis heute zu spüren: Es gab eine beispiellose Vergiftung der Gesellschaft und einen Vertrauensverlust gegenüber den Eliten und den im Bundestag vertretenen Parteien. Es gibt das Erstarken einer rechtspopulistischen Bewegung. Ganz nebenbei ist im Diskurs über die Flüchtlingsfrage auch die Fähigkeit zur Differenzierung verkümmert. ….
Alles von Giovanni di Lorenzo vom 4.9.2016 bitte lesen auf
http://www.cicero.de/berliner-republik/medien-ueber-die-grenzoeffnung-wir-waren-geradezu-beseelt-von-der-historischen-aufgabe

 

Die Links-Rechts-Demagogie in den Medien
… Da jedoch die Einstiegs- und Betreiberkosten im Bereich der Massenmedien sehr hoch sind, ist es nicht überraschend, dass sie sich überwiegend im Besitz von Konzernen oder Multimillionären befinden und somit deren politische Weltsicht und Interessen zu vermitteln suchen. Dieser Tatsache muß man sich täglich beim Lesen von „Nachrichten“ bewusst sein, um nicht der naiven Vorstellung zu verfallen, dass Medien uns über die gesellschaftliche Realität unterrichten würden. Die Leitmedien ebenso wie die Massenmedien sind Geschäftsmodelle und dienen so wenig der Vermittlung von „Wahrheit“, wie die Pharmaindustrie der Förderung der Volksgesundheit dient. Indoktrination gehört zum Wesenskern von Medien…..
Die Merkmale von Propaganda sind dann eindeutig erfüllt, wenn Meinung und Information in systematischer und für den Leser kaum aufzulösender Weise vermischt sind. Dies ist bei der Mehrzahl der Tagesnachrichten der privaten und öffentlich-rechtlichen Leitmedien der Fall……
Zu einer solchen Manipulation nutzen Medien ein breites Spektrum unserer psychischen Bedürfnisse aus. Sie versprechen Unterrichtung über die Welt vor allem hinsichtlich unserer Sorgen und Ängste, die unsere eigene kleine Lebenswelt betreffen. Das sind insbesondere politische Ereignisse und Entwicklungen, die unseren Status quo verschlechtern könnten. Sie befriedigen unsere Neugierde auf das Fremde und unser natürliches soziales Bedürfnis nach Klatsch, sie liefern Identifikationsfiguren zur Lebensbewältigung und zur Ablenkung vom eigenen Alltag. Auf dieser Klaviatur des Menschlichen verstehen Medien virtuos zu spielen und damit Kapital zu erwirtschaften.
All dies hat mit der Heranbildung mündiger Bürger nicht das Geringste zu tun. Im Gegenteil: Leitmedien dienen wesentlich dazu, ihren Konsumenten „geeignete“ Interpretationsrahmen für politische Ereignisse, also ganze politische Weltbilder zu verkaufen; Massenmedien haben durch eine Überflutung mit Nichtigkeiten im Wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem, insbesondere von einer gesellschaftlichen Artikulation ihrer eigenen Interessen, fernzuhalten.
Nur wenn man sich dieser Dinge täglich bewusst ist und sich insbesondere bewusst ist, dass man sich beim Konsum der von Medien dargebotenen Informationen stets in einem Manipulationskontext befindet, hat man eine Chance, das von Medien bereitgestellte Material in angemessener Weise ‚lesen‘, bewerten und auch nutzen zu können………
Die Berichterstattungen zur Ukraine oder zu Syrien sind für jeden, dessen Urteilsfähigkeit nicht vollständig blockiert ist, besonders augenfällige jüngere Beispiele für die intellektuelle Korrumpiertheit und für die Schamlosigkeit, mit der sich die Leitmedien in den Dienst transatlantischer Eliten gestellt haben. Das Ausmaß der ideologischen Besessenheit, mit der die Leitmedien gegenwärtig gegen Russland hetzen und mit maßlosen Faktenverdrehungen die aggressive Globalisierungstrategie der NATO ideologisch zu rechtfertigen suchen, muss wohl selbst im historischen Maßstab Vergleichbares suchen.
Besonders gut lässt sich die Indoktrinationsfunktion von Medien im historischen Rückblick aufzeigen, weil sich im zeitlichen Abstand Realität und Propaganda leichter trennen lassen. Hier gibt es ein reiches empirisches Material, an dem sich die Angemessenheit der von den Medien in ihrer Selbstbeschreibung zugrunde gelegten Kernthese einer weitgehend objektiven und neutralen Berichterstattung – also ihres Anspruchs, die Bürger umfassend zu informieren und nicht lediglich politische Indoktrination zu betreiben – nach etablierten wissenschaftlichen Standards evaluieren lässt. Für eine solche Evaluation eignen sich besonders Vorgänge und Situationen, über deren rechtliche und moralische Bewertung im historischen Rückblick ein gewisser Konsens erreicht werden konnte, seien es der Vietnam-Krieg, der Putsch in Chile – von den Leitmedien einhellig bejubelt -, der Sturz demokratischer Regierungen in Guatemala oder Iran, der Einmarsch in den Irak, völkerrechtswidrige Angriffskriege wie im Kosovokrieg, die Anwendung von Folter, etc., etc…….
Die Links-Rechts-Demagogie. Gesamtes Interview mit Prof. Rainer Mausfeld vom 5.8.2016 bitte lesen auf
http://www.nachdenkseiten.de/?p=34504

 

Öffentl.-rechtliche Medien als staatlich gelenkte Erzieher
Verstärkt wird dem uneinsichtigen Bürger mit Beginn der sog. Flüchtlingskrise, bei Strafe sozialer und rechtlicher Ächtung, vorgeschrieben wie und was er zu denken hat. Die öffentlich-rechtlichen Medien sind fast durchgehend zu einer Art von staatlich gelenktem Erziehungsprogramm geworden. Die tägliche Realität und die wachsenden Probleme der schrankenlosen Einwanderung können aber immer weniger geleugnet werden. Noch sind die maßgeblich Verantwortlichen nicht bereit, ihre Politik in Frage zu stellen und den grundlegenden Irrtum einzugestehen, der eine Umkehr erst möglich macht. Wie lange noch? Zeit dafür ist keine mehr vorhanden. … Alles zu “Schuld und Erlösung: zur religiösen Dimension der aktuellen Krise” von Alexander Meschnig vom 22.2.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schuld_und_erloesung_zur_religioesen_dimension_der_aktuellen_krise

Dr. Alexander Meschnig ist Psychologe, Politikwissenschafter und Publizist. Er lebt seit Anfang der 90er Jahre in Berlin.

 

Wenn alljährlich 100.000 deutschsprachige Journalisten zu uns flüchten würden …
Natürlich sind die Ängste übertrieben, und die Pegida-Demonstranten sind schlecht informiert, und vielleicht auch nicht übermäßig klug. Aber diese Ängste werden von den wirklich saudummen Äußerungen unserer Schriftsteller und Politiker befördert. Wenn ein Günter Grass Zwangseinquartierungen fordert, kommt von diesen Menschen keiner auf den Gedanken, dass hier nur ein seniler Dummschwätzer mal wieder eine Schlagzeile produzieren will. Die Leute nehmen das für bare Münze, dass die da oben ihnen nun auch noch Flüchtlinge ins Wohnzimmer setzen wollen. …
Es machen sich vor allem jene Sorgen, die wie die Flüchtlinge von staatlichen Sozialleistungen abhängig sind, oder aufgrund einfacher Ausbildungen mit diesen gering qualifizierten Zuwanderern in Zukunft um die Jobs konkurrieren müssen. Würden jedes Jahr 100.000 deutschsprachige Journalisten aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen, würde die Diskussion in unserem Land längst einen anderen Verlauf nehmen. Dann würde niemand das Recht von Menschen in Frage stellen, über die Grenzen von Zuwanderung diskutieren zu dürfen. Dann wäre es nämlich plötzlich das Problem jener (Journalisten), die über die veröffentlichte Meinung herrschen.
22.12.2014, Rainer Bombach

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