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Blick vom Schmittenbach nach Süden über St.Peter zu Feldberg (links) und Schauinsland (rechts) am 10.2.2008

 

„Die Öffentlichkeit erfährt nur einen Bruchteil, weil die Behörden die Bürger nicht unnötig in Schrecken versetzen wollen.“
Rainer Wendt, Chef der Deutschen Polizei-Gewerkschaft DPolG, am 2.10.2015

 


(1) Computer als Leitmedium

 

Verschwörungstheorie – Weltformeln des Übels
Die Verschwörungstheorie, einst eine Denkfigur der Selbstisolation, ein Exerziersport von Spinnern an der Peripherie, breitet sich aus. So stimmen gut 38 Prozent der Deutschen der Auffassung zu, dass es geheime Organisationen gebe, “die großen Einfluss auf politische Entscheidungen haben.” …. Verschwörungstheorien bieten in einer solchen Situation maximale kognitive Stabilität – bei geringen intellektuellen Unkosten. Denn sie sind, wie der Wissenschaftstheoretiker Karl Popper zu sagen pflegte, selbstimmunisierend, nicht widerlegbar; man kann auch ihre Nichtbeweisbarkeit zum Beweis umdeuten und hat damit scheinbar immer Recht. …. Alles von Bernhard Pörksen vom 31.3.2017 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/computer-medien-1/weltformeln-des-uebels–135119215.html
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Bernhard Pörksen, 47, ist Medienwissenschaftler an der Universität Tübingen. Zuletzt veröffentlichte er – gemeinsam mit Friedemann Schulz von Thun – das Buch “Kommunikation als Lebenskunst.”
Quellenkompetenz an Schulen vermitteln
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Quellenkompetenz an Schulen
Um korrekte Zusammenhänge zu verstehen und zu hinterfragen, muss man kein Wissenschaftler sein. Es wird aber nötig sein, dass man Schülern künftig Quellenkompetenz (Medienkompetenz gibt es ja bereits) beibringt, um Verschwörungstheorien und alternative Fakten zu entlarven. Dazu gehört aber auch, dass bereits institutionalisertem Blödsinn (beispielsweise im Gesundheitswesen der Binnenkonsens bei “Alternativen Heilmethoden”) die pseudoseriöse Grundlage entzogen wird.
31.3.2017, Johannes Güntert

 

Grundhaltung der Medien ist links-grün
Die politische Grundhaltung der deutschen Journalistenmehrheit ist links-grün. Außerdem beeinflusst die herrschende Politik die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender über die Rundfunkräte. … solange die Regierung und die Medien die Bürger links-grün erziehen wollen, stärken sie damit die AfD. Die Menschen haben ja sonst keine Möglichkeit, ihren Protest bei Wahlen kundzutun. Sie wählen die AfD trotz ihres lückenhaften Programms und ihres Führungschaos…..
Alles von Heinrich Weis vom 2.2.2017 bitte lesen auf
http://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/nicht-das-parlament-kontrolliert-die-regierung-sondern-die-regierung-das-parlament/

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Selbstkritik der Medien zur unwahren Flüchtlingsberichterstattung
Am 4. September 2015 beschloss die Kanzlerin die folgenschwere Grenzöffnung. Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo gibt sich selbstkritisch und sagt, dass die Medien zu positiv über die Entscheidung berichtet hätten
Noch problematischer war die kritiklose Übernahme der Erklärungen einer Bundesregierung, der nun jedes Wort recht war, sich etwas nachträglich schönzureden, was in Wirklichkeit ungeplant passiert war. Dazu gehörte insbesondere der Satz, dass man Grenzen nicht schützen könne, es sei denn, man würde den Schießbefehl wieder einführen, und dass in unserer veralteten Gesellschaft nahezu jeder Flüchtling schon bald eine Bereicherung sein werde.
Die Folgen sind bis heute zu spüren: Es gab eine beispiellose Vergiftung der Gesellschaft und einen Vertrauensverlust gegenüber den Eliten und den im Bundestag vertretenen Parteien. Es gibt das Erstarken einer rechtspopulistischen Bewegung. Ganz nebenbei ist im Diskurs über die Flüchtlingsfrage auch die Fähigkeit zur Differenzierung verkümmert. ….
Alles von Giovanni di Lorenzo vom 4.9.2016 bitte lesen auf
http://www.cicero.de/berliner-republik/medien-ueber-die-grenzoeffnung-wir-waren-geradezu-beseelt-von-der-historischen-aufgabe

 

Die Links-Rechts-Demagogie in den Medien
… Da jedoch die Einstiegs- und Betreiberkosten im Bereich der Massenmedien sehr hoch sind, ist es nicht überraschend, dass sie sich überwiegend im Besitz von Konzernen oder Multimillionären befinden und somit deren politische Weltsicht und Interessen zu vermitteln suchen. Dieser Tatsache muß man sich täglich beim Lesen von „Nachrichten“ bewusst sein, um nicht der naiven Vorstellung zu verfallen, dass Medien uns über die gesellschaftliche Realität unterrichten würden. Die Leitmedien ebenso wie die Massenmedien sind Geschäftsmodelle und dienen so wenig der Vermittlung von „Wahrheit“, wie die Pharmaindustrie der Förderung der Volksgesundheit dient. Indoktrination gehört zum Wesenskern von Medien…..
Die Merkmale von Propaganda sind dann eindeutig erfüllt, wenn Meinung und Information in systematischer und für den Leser kaum aufzulösender Weise vermischt sind. Dies ist bei der Mehrzahl der Tagesnachrichten der privaten und öffentlich-rechtlichen Leitmedien der Fall……
Zu einer solchen Manipulation nutzen Medien ein breites Spektrum unserer psychischen Bedürfnisse aus. Sie versprechen Unterrichtung über die Welt vor allem hinsichtlich unserer Sorgen und Ängste, die unsere eigene kleine Lebenswelt betreffen. Das sind insbesondere politische Ereignisse und Entwicklungen, die unseren Status quo verschlechtern könnten. Sie befriedigen unsere Neugierde auf das Fremde und unser natürliches soziales Bedürfnis nach Klatsch, sie liefern Identifikationsfiguren zur Lebensbewältigung und zur Ablenkung vom eigenen Alltag. Auf dieser Klaviatur des Menschlichen verstehen Medien virtuos zu spielen und damit Kapital zu erwirtschaften.
All dies hat mit der Heranbildung mündiger Bürger nicht das Geringste zu tun. Im Gegenteil: Leitmedien dienen wesentlich dazu, ihren Konsumenten „geeignete“ Interpretationsrahmen für politische Ereignisse, also ganze politische Weltbilder zu verkaufen; Massenmedien haben durch eine Überflutung mit Nichtigkeiten im Wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem, insbesondere von einer gesellschaftlichen Artikulation ihrer eigenen Interessen, fernzuhalten.
Nur wenn man sich dieser Dinge täglich bewusst ist und sich insbesondere bewusst ist, dass man sich beim Konsum der von Medien dargebotenen Informationen stets in einem Manipulationskontext befindet, hat man eine Chance, das von Medien bereitgestellte Material in angemessener Weise ‚lesen‘, bewerten und auch nutzen zu können………
Die Berichterstattungen zur Ukraine oder zu Syrien sind für jeden, dessen Urteilsfähigkeit nicht vollständig blockiert ist, besonders augenfällige jüngere Beispiele für die intellektuelle Korrumpiertheit und für die Schamlosigkeit, mit der sich die Leitmedien in den Dienst transatlantischer Eliten gestellt haben. Das Ausmaß der ideologischen Besessenheit, mit der die Leitmedien gegenwärtig gegen Russland hetzen und mit maßlosen Faktenverdrehungen die aggressive Globalisierungstrategie der NATO ideologisch zu rechtfertigen suchen, muss wohl selbst im historischen Maßstab Vergleichbares suchen.
Besonders gut lässt sich die Indoktrinationsfunktion von Medien im historischen Rückblick aufzeigen, weil sich im zeitlichen Abstand Realität und Propaganda leichter trennen lassen. Hier gibt es ein reiches empirisches Material, an dem sich die Angemessenheit der von den Medien in ihrer Selbstbeschreibung zugrunde gelegten Kernthese einer weitgehend objektiven und neutralen Berichterstattung – also ihres Anspruchs, die Bürger umfassend zu informieren und nicht lediglich politische Indoktrination zu betreiben – nach etablierten wissenschaftlichen Standards evaluieren lässt. Für eine solche Evaluation eignen sich besonders Vorgänge und Situationen, über deren rechtliche und moralische Bewertung im historischen Rückblick ein gewisser Konsens erreicht werden konnte, seien es der Vietnam-Krieg, der Putsch in Chile – von den Leitmedien einhellig bejubelt -, der Sturz demokratischer Regierungen in Guatemala oder Iran, der Einmarsch in den Irak, völkerrechtswidrige Angriffskriege wie im Kosovokrieg, die Anwendung von Folter, etc., etc…….
Die Links-Rechts-Demagogie. Gesamtes Interview mit Prof. Rainer Mausfeld vom 5.8.2016 bitte lesen auf
http://www.nachdenkseiten.de/?p=34504

 

Öffentl.-rechtliche Medien als staatlich gelenkte Erzieher
Verstärkt wird dem uneinsichtigen Bürger mit Beginn der sog. Flüchtlingskrise, bei Strafe sozialer und rechtlicher Ächtung, vorgeschrieben wie und was er zu denken hat. Die öffentlich-rechtlichen Medien sind fast durchgehend zu einer Art von staatlich gelenktem Erziehungsprogramm geworden. Die tägliche Realität und die wachsenden Probleme der schrankenlosen Einwanderung können aber immer weniger geleugnet werden. Noch sind die maßgeblich Verantwortlichen nicht bereit, ihre Politik in Frage zu stellen und den grundlegenden Irrtum einzugestehen, der eine Umkehr erst möglich macht. Wie lange noch? Zeit dafür ist keine mehr vorhanden. … Alles zu “Schuld und Erlösung: zur religiösen Dimension der aktuellen Krise” von Alexander Meschnig vom 22.2.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schuld_und_erloesung_zur_religioesen_dimension_der_aktuellen_krise

Dr. Alexander Meschnig ist Psychologe, Politikwissenschafter und Publizist. Er lebt seit Anfang der 90er Jahre in Berlin.

 

Wenn alljährlich 100.000 deutschsprachige Journalisten zu uns flüchten würden …
Natürlich sind die Ängste übertrieben, und die Pegida-Demonstranten sind schlecht informiert, und vielleicht auch nicht übermäßig klug. Aber diese Ängste werden von den wirklich saudummen Äußerungen unserer Schriftsteller und Politiker befördert. Wenn ein Günter Grass Zwangseinquartierungen fordert, kommt von diesen Menschen keiner auf den Gedanken, dass hier nur ein seniler Dummschwätzer mal wieder eine Schlagzeile produzieren will. Die Leute nehmen das für bare Münze, dass die da oben ihnen nun auch noch Flüchtlinge ins Wohnzimmer setzen wollen. …
Es machen sich vor allem jene Sorgen, die wie die Flüchtlinge von staatlichen Sozialleistungen abhängig sind, oder aufgrund einfacher Ausbildungen mit diesen gering qualifizierten Zuwanderern in Zukunft um die Jobs konkurrieren müssen. Würden jedes Jahr 100.000 deutschsprachige Journalisten aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen, würde die Diskussion in unserem Land längst einen anderen Verlauf nehmen. Dann würde niemand das Recht von Menschen in Frage stellen, über die Grenzen von Zuwanderung diskutieren zu dürfen. Dann wäre es nämlich plötzlich das Problem jener (Journalisten), die über die veröffentlichte Meinung herrschen.
22.12.2014, Rainer Bombach

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