Multikulti

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Zeitungslektüre im Garten nach dem Schwimmen am 3.9.2015

Zeitungslektüre im Garten nach dem Schwimmen am 3.9.2015

Linke Argumente gegen Multikulti
Selbsternannte „Progressive“ aus dem Mainstream neigen dazu, Multikulturalismus und Vielfalt von Natur aus gut zu finden und für etwas zu halten, das nur Rassisten und Vorurteilsbeladene in Zweifel ziehen würden. Deshalb mischt das neue Buch des schwedischen Soziologen Goran Adamson, „The Trojan Horse. A Leftist Critique of Multiculturalism in the West“, die Debatte auf. Es liefert eine klare Kritik der Diversitätsideologie und zwar aus einer progressiven Perspektive.
Es zeigt besonders, wie Vernunft, Freiheit (Liberalismus) und Individualität, die Grundpfeiler von Demokratie und Bürgerrechten, von der Ideologie des Multikulturalismus untergraben werden, indem Partikularidentitäten und -rechte über die universelle politische Freiheit gestellt werden.
… Alles von Terri Murray vom 2.2.2017 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/linke_argumente_gegen_multikulti
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Dieser Beitrag ist zuerst erschienen auf:
https://www.novo-argumente.com/rezension/linke_argumente_gegen_multikulti
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Multikulti bietet Vorteile für Kriminelle
Kulturen sind entstanden und haben sich gegen andere durchgesetzt, wenn sie erfolgreich waren beim Kampf um Existenz und Ressourcen. Multikultur müsste also, wenn es kein Nonsensebegriff sein will, etwas qualitativ Neues darstellen. Eine zellartig strukturierte Vielfalt, die dem Individuum gegenüber den Anhängern monokulturureller Ideale und Prinzipien Vorteile bietet. Momentan sehe ich das eigentlich nur erfüllt für Kriminelle in einer überbesiedelten Welt. Das schließt nicht aus, dass sich das ändert, wenn sich die Welt verändert. Bald wird es auch digitale Kultur geben, mit der alte Kulturen sich assoziieren oder verschmelzen können. Oder sie sie meiden und bekämpfen könnten. Der Liberalismus hingegen zerfällt schon immer in zwei Spielarten: Den, der sich innerhalb bestehender Strukturen frei entfalten möchte. Und jenen, der die Strukturen sprengen und überwinden möchte. Es wäre jetzt heikel, einen davon den konservativen und den andern Neo- oder progressiv zu nennen. Da müsste man sich nämlich für einen entscheiden.
2.2.2017, Helmut Driesel, AO
 

 

Multikulturalismus als Ausdruck kultureller Demontage
Die Doktrin des Multikulturalismus entstand laut Dalrymple als Antwort auf einen Zuwandererstrom, von dem man anfangs glaubte, er sei nur temporärer Natur. Die Zuwanderer sollten den Kontakt zur Heimat halten, in die sie zurückkehren würden. Inzwischen ist Multikulturalismus das Schlagwort für die kulturelle Demontage der Aufnahmeländer und das Banner, unter dem sich die Gegner der westlichen Demokratie versammeln….
….. Alles von Vera Lengsfeld vom 14.9.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/europa_zu_besuch_beim_arzt

Der Untergang Europas: Literatur und Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft,
Ideologie und Psychopathologie Taschenbuch – 22. Juni 2016
von Theodore Dalrymple (Autor), David Schah (Übersetzer)

 

Multikulti: Eine als multikulturell verklärte Monokultur
Was Dries Verhoeven in Wiesbaden zu Grabe trug, war also nicht die multikulturelle Gesellschaft, sondern ein Zustand, den viele Linke gerne erreicht sähen, der sich aber nur gegen Widerstand erzwingen lässt. Das ist das typische Missverständnis: Der Begriff Multikulti benennt heute nicht mehr das selbstverständliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Traditionen und Weltanschauungen, also einen Prozess, dessen Wegbereiter die Freiheit des Einzelnen ist, sondern einen Ideologie gewordenen Zustand, den seine Anhänger zu erreichen versuchen. Sie wollen den totalen Multikulturalismus! Das ist eine dieser typisch linken Utopien, die natürlich nie erreicht wird, weil theoretisch immer mehr möglich wäre: Noch mehr Migranten, noch weniger Deutsche, noch mehr Bio, noch mehr Chancengleichheit. Nur so kommt man auf die Idee, die multikulturelle Gesellschaft in Europa stünde vor dem Ende….. Alles vom 1.9.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/multikulturalismus_bericht_von_einer_beerdigung_ohne_leiche
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Muslime beteiligen sich an keiner Diskussion
Wir – die Ungläubigen – reden und schreiben uns fusselig über den Euro-Islam, Burkaverbote, Islamverbände uvam. Ist dem geschätzten Publikum aufgefallen, dass in den verschiedensten Foren – sowohl hier bei TE, als auch in anderen Medien – trotz der zwischenzeitlich gefühlten Tausenden von Beiträgen, so gut wie kein Beitrag von irgendeinem Muslim oder gar Muslima stammt?? Es ist vielsagend, wie sich die “Betroffenen” heraushalten!
Peter Kelemen. 1.9.2016

Fortschreitende Verhüllung der Frauen in Deutschland
Die Großeltern kamen in den 1970er Jahren aus der damals noch nach kemalistischen Regeln geführten Türkei, die Frau selbstverständlich ohne Kopftuch. Die Tochter wurde in Deutschland geboren und ist hier aufgewachsen, ging hier zur Schule und hat hier ihre Berufsausbildung gemacht, selbstverständlich ohne Kopftuch. Dann die Heirat und siehe da, sie trägt ein Kopftuch. Für ihre Töchter wiederum – 3. Einwanderergeneration, die die Türkei nur aus Urlauben und durch das türkische Fernsehen kennen – ist das Tragen eines Kopftuchs selbstverständlich. Ich kenne solche Familien persönlich und für mich ist klar: Diese Religion kann man weder säkularisieren noch integrieren.
Autochthon, 1.9.2016, TO

 

 

Paul Gottfried: Multikulturalismus als Folge der deutschen Schuld

Der amerikanische Politikwissenschaftler Paul Gottfried sieht im Multikulturalismus eine rein kompensatorische Ideologie, die nach dem Zusammenbruch des Sozialismus quasi eine Leerstelle füllte. Über eine ubiquitäre Schuld-Rhetorik der liberal-christlichen Mehrheit gegen sich selbst greife, so Gottfried, „ein Opfer- und Minderheitenkult“ um sich, der, unter Ausnützung eines weit verbreiteten Selbsthasses, Europäern (und in geringerem Ausmaß) US-Amerikanern suggeriere, sie müssten sich für ihre Geschichte und Herkunft schuldig fühlen und Buße für „diskriminierendes Verhalten“ der Vergangenheit und Gegenwart leisten: „Das liberale Christentum verbindet nämlich die modischen Rituale westlicher Selbstablehnung, in denen die tradierten protestantischen Auffassungen über Individualität und Gleichheit mitschwingen, mit dem gefallenen Stand des Sünders bzw. Ausdrucksformen wie Selbsterniedrigung und Selbsterhöhung, wie sie sonst Heiligen zu eigen sind.“….
Alles zu “Schuld und Erlösung: zur religiösen Dimension der aktuellen Krise” von Alexander Meschnig vom 22.2.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schuld_und_erloesung_zur_religioesen_dimension_der_aktuellen_krise
Dr. Alexander Meschnig ist Psychologe, Politikwissenschafter und Publizist. Er lebt seit Anfang der 90er Jahre in Berlin.

 

Paradoxon des Multikulturalismus

Das Paradoxon des Multikulturalismus ist, dass er dazu aufruft, alle Kulturen zu feiern – mit Ausnahme der einen, die das farbenfrohe Spektakel erst möglich macht, nämlich der westliche Zivilisation, in unserem Falle ihrer deutschen Inkarnation.
Der kanadische Autor Mark Steyn hat schon vor vielen Jahren darauf aufmerksam gemacht, dass es sich beim Multikulturalismus ironischerweise um ein unikulturelles Phänomen handelt. Denn er verlangt von dem sich ihm hingebenden Land ein gewisses Maß an Masochismus, zu dem nur westliche Nationen fähig sind, da ihr liberaler Modus ihnen die Möglichkeit – und die moralische Pflicht – verleiht, in ihrer Vergangenheit vor allem Anreihungen von moralisch absolut inakzeptablen Gräueltaten und Großverbrechen zu sehen (von Völkermorden, Imperialismus, und Kolonisation ganz zu schweigen). Das wiederrum wirkt sich negativ auf das nationale Selbstwertgefühl aus.
Der Klassenbeste in dieser Kunst ist natürlich Deutschland, weshalb der Multikulturalismus hier auch auf besonders fruchtbaren Boden trifft. ….
Alles zu “Der neue Multikulturalismus: ‘‘Amerikanische Verhältnisse’’ in Deutschland” von Moritz Mücke vom 16.11.2015 bitte lesen auf

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_neue_multikulturalismus_amerikanische_verhaeltnisse_in_deutschland

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