Satire

Home >Kultur >Kunst >Satire

Sommerhitze Juli 2018 - Wenig Wasser zum Baden in der Dreisam

Sommerhitze Juli 2018 – Wenig Wasser zum Baden in der Dreisam

 

Mexikanische Besiedlung der Türkei und der UN-Migrationspakt
Am 11. und 12. Dezember möchten die Staats- und Regierungschefs der Länder der Vereinten Nationen im südfranzösischen Marienwallfahrtsort Lourdes den UN Migrationspakt unterschreiben. Die Türkei ist bekanntlich besonders von Migration aus Lateinamerika betroffen. Präsident Erdowahn hat deshalb sein Kommen und seine persönliche Unterschrift unter das Abschlussdokument bereits zugesichert. Erdowahn betont immer wieder wie sehr ihm das Thema Flüchtlingsaufnahme am Herzen liegt.

In die Türkei sind in den letzten Jahren über 5 Millionen christliche Flüchtlinge eingewandert. Sie fliehen vor Perspektivlosigkeit aus den Großstädten Lateinamerikas oder vor kriminellen Banden. Per Flugzeug kommen die Flüchtlinge in der Regel an europäischen Flughäfen wie Frankfurt, Wien, Rom oder Budapest an. Von dort geht es dann per Bus in das bulgarisch-türkische Grenzgebiet.
Christliche Organisationen wie die Caritas versorgen die Flüchtlinge dabei mit Informationen, Logistischer Unterstützung, Beratung, Essen und Kleidung. Im Grenzgebiet zur Türkei wird dann regelmäßig in größeren Gruppen die Grenze überquert. Kritiker werfen den christlichen NGOs vor, auch diesen Grenzübertritt zu organisieren, was diese vehement bestreiten.
Nach dem Grenzüberschritt werden die zumeist katholischen Flüchtlinge dann von den türkischen Behörden registriert und auf das Land in Erstaufnahmeeinrichtungen verteilt. Viele Flüchtlinge reisen aber auch direkt zu Ihren Verwandten, die sich bereits länger im Land eingerichtet haben. Immer wieder erreichen die Medien Videos, auf denen die Einwanderer beim Grenzübertritt begeistert laut „Alabado sea Jesucristo“ („Gelobt sei Jesus Christus“) rufen.
Größere mexikanische Gemeinden gibt es dabei in beispielsweise in Zentralanatolien. Die Stadt Konya, die ursprünglich mal als islamistische Hochburg galt, hat so mittlerweile eine mehrheitlich christliche Bevölkerung. Es gibt Fahita und Enchilada an jeder Ecke. Am Sonntag ertönt das Kirchengeläut vom MP3 Player in den zahlreichen improvisierten Kirchen, die sich meist in Privatwohnungen angesiedelt haben.
Maria Ruberria von der örtlichen Interessensorganisation „Mexikanische Christen in der Türkei“ ist über diesen Zustand erbost: „Ich habe schon so häufig der türkischen Stadtverwaltung gesagt, dass wir zentrale Grundstücke für Kirchenbauten in der Innenstadt brauchen. Unsere Gläubigen müssen immer weit zum Gottesdienst fahren, was zu zusätzlichen Verkehr führt“. Zudem führt Maria weiter aus, sollte der Staat auch mit Steuermitteln den Bau von Kirchen fördern, da nur so eine bessere Integration gewährleistet werden kann. Sehr besorgt ist Maria aber auch über die immer wieder stattfindenden Angriff auf Häuser von Flüchtlingen.
Es hat im Jahr 2018 bereits 650 Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte gegeben. Auf Nachfrage erklärt Sie die Zahlen. Demnach sind 80% der Angriffe Schriftzüge. In der Regel schreiben türkische Jugendliche das Islamische Glaubensbekenntnis an die Wände der Unterkunft. Maria ist außer sich: „Die Scharfmacher der extremen türkischen Parteien wie die der Grauen Schafe spielen diese Fälle immer runter“. Es wird argumentiert, dass ein Spruch an einer Hauswand nicht als Angriff gezählt werden dürfte, führt sie weiter aus. „Dabei fühlen sich die Flüchtlinge vom Islamischen Glaubensbekenntnis herabgesetzt und werden unnötig traumatisiert“, sagt Maria mit zitternder Stimme. Sie hat Tränen in den Augen. Die prekäre Situation, die die Flüchtlinge nach ihrer tausende Kilometer langen Flucht aushalten müssen, setzt Ihr sichtlich zu.
… Alles vom 7.11.2018 bitte lesen auf
https://philosophia-perennis.com/2018/11/04/lourdes-oder-die-mexikanische-besiedlung-der-tuerkei-und-der-un-migrationspakt/

Man ersetze ….
„Türkei“ durch „Deutschland“, „Lateinamerika“ durch „Naher Osten, Nordafrika, Westafrika“, „christliche Flüchtlinge“ durch „islamische Einwanderer“ und „Lourdes, Frankreich“ durch „Marrakesch, Marokko“ usw., dann dürfte doch die gelungene Aussage des Artikels mehr als deutlich werden!
8.11.2018, Bernhard Kaiser, PPO

Ernst mutiert zur Satire
Das Wort Satire nimmt keiner mehr ernst, da der Ernst zur Satire mutierte.
Wohlan…
8.11.2018, Emmanuel Precht, PPO

 

Schweizer Kabarettist Andreas Thiel: Satire/Kunst und Freiheit
Kunst muß frei sein. Damit ist vor allem auch gemeint: frei im Denken. Daß Kunst links sein sollte, kam den Kommunisten in den Sinn und wird nicht richtiger dadurch, daß sie es heute weitgehend ist. Auch unter den Künstlern sind die meisten Mitläufer. …
Steckt der Radsport in der Krise, weil zu viele Radfahrer gedopt sind? Steckt die Satire in einer Krise, weil zu viele Satiriker subventioniert sind? Wenn die Kunst frei sein soll, kann sie nur liberal sein. Als Liberale haben wir es links wie rechts mit Etatisten zu tun. Die Rechte reguliert alles national, während die Linke alles supranational reguliert. Die Kunst, und damit die Satire, müßte selbstredend Deregulierung in jeder Beziehung anstreben.
… Komplettes Interview “Die Meinungsfreiheit gilt nicht mehr” mit dem Schweizer Kabarettisten und Satiriker Andreas Thiel vom 27.7.2018 in “Junge Freiheit”, Seite 3
.
Andreas Thiel, zählt zu den bekanntesten Satirikern der Schweiz. In Zürich hatte der vielfache Preisträger (u.a. Deutscher Kabarettpreis) mit dem „Bösen Montag“ eine eigene Bühnenshow und im Schweizer Fernsehen mit „Comedy im Casino“ eine Sendung. Zudem war er Kolumnist der Berner Zeitung und des Satiremagazins Nebelspalter, heute schreibt er in der Weltwoche. Angesichts fortgesetzter Drohungen, Attacken und Ausladungen gab Thiel im Oktober bekannt, keine neuen Programme mehr zu machen. Weiterhin veröffentlicht er aber Hörbücher und Bücher, zuletzt erschien „Intellekt mich. Der Kaiser ist trotzdem nackt“ (2016). Für 2019 angekündigt: „Politik und Poetik. Tiefseewimperntusche“ Geboren wurde Andreas Thiel 1971 in Bern.

http://www.andreasthiel.ch 

….

Hinterlasse eine Antwort