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Leipziger Buchmesse – Linke und Rechte
Formate und Foren, in denen Rechte und Linke sich wirklich diskursiv begegnen wollen und können, müssen neu erfunden werden. …. Alles vom 18.3.2018 bitte lesen auf
https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article174677753/Antifa-Proteste-in-Leipzig-Radikal-Rechte-und-radikal-Linke-wollen-gar-nicht-miteinander-reden.html

Diskussionsbereitschaft scheitert an Links
Meine Erfahrung zeigt, dass die Diskussion meist an “links” scheitert, da Linke vor allem ab Basis von ihrer vermeintlich überlegenen “Moral” argumentieren (wenn sie denn überhaupt argumentieren) und die Argumente von Menschen mit “niederer Moral” rundweg und pauschal ablehnen. …
Linke halten jegliche verbale oder nonverbale Äußerungen von Rechts für ein bekämpfenswertes Übel an sich und nichts mit dem man sich inhaltlich auseinandersetzen könnte. Daher reicht es aus, die Rechten niederzubrüllen, oder sonst irgendwie mundtot zu machen.
18.3.2018, Grünkernbratling, WO
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Linke verweigern die Diskussion
“Eher rechts orientierte Bücher, Zeitschriften, Menschen, Verlage etc. können natürlich entsprechend links orientierte zum Gespräch einladen.” Es nutzt nur leider so lange nichts, wie unsere “Politik” im Bundestag sich wie derzeit aufführt. Man hört von gewählten Politikern über gewählte Politiker doch immer wieder mantramäßig – mit denen nicht – keine Zusammenarbeit – rechtsradikal usw. usw. usw. Dabei übersieht die sogenannte Mitte bis Linke leider, dass sich auch in rechten Positionen absolut herausragender Intellekt finden läßt. Ich habe kürzlich nach 8 Jahren noch einmal Herrn Sarrazin gelesen und fand es sehr interessant, dass er in seinen Zukunftsszenarien absolut recht behalten hat – bis auf die Tatsache, dass er für 2017 eine Schwarz-Grüne Koalition voraussah statt der nächsten GroKo – alle anderen Ereignisse hat er mit ziemlicher Präzision getroffen. Vielleicht sollten auch die Menschen der Mitte und der Linken einmal innehalten und nachdenken, schaden könnte es nicht…
18.3.2018, Andrea V., WO
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Linke pöbeln, Rechte nicht
1. Die Buchmesse dient der Vermarktung von Büchern, und nicht damit Rechte und Linke “miteinander reden”.
2. Was die Linken dort machten, war kein Dialogversuch, sondern schlicht eine Attacke. Umgekehrt gab es keine Rechten, die an linken Ständen pöbeln.
Das ganze Thema des Beitrags ist also sinnlos.
18..2018, Karl O.,WO
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Ich sehe bei der Rechten wesentlich mehr Dialogbereitschaft als bei den Linken, die eigentlich immer nur versuchen die Rechten nicht zu Wort kommen zu lassen. Ich kann die Meinung des Autors nicht teilen, die zwei Gruppen gleichzusetzen ist falsch und lässt sich beim Blick auf die Realität leicht widerlegen.
18.3.2018, erwin B., WO
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Wie die etablierten „Demokraten“ mit der AfD umgeht, ist im Bundestag zurzeit sichtbar. Mit einer auf Sachlichkeit gegründeten Debattenkultur hat das wenig zu tun. Wer hat sich denn von den Etablierten „unaufgeregt“ mit AfD-Positionen beschäftigt. …
Auch durch ständige Wiederholung von „Rechte und Linke“ rückt diese Gleichstellung nicht näher an die Wahrheit heran. Linke blockieren Stände rechter und vermeintlich rechter Verlage. Rechte tun dies umgekehrt nicht und sind jeder Zeit diskussionswillig und -bereit. Auch wenn Sie es hier anders erscheinen lassen wollen.
18.3.2018, Theodor r., WO
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Wenn ich die Linken in Aktion sehe, weiß ich, warum ich weiter die AfD wählen werde. Ich liebe Bücher. Aber wer nur zu jeder Buchmesse rennt, ob in Frankfurt oder in Leipzig, um zu randalieren… hat eher den Anschein als hätte man Wut weil Argumente fehlen und die Felle weg schwimmen.
18.3.2018, Leonore H., WO
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Das Verhältnis zwischen Linken und Rechten kann nur besser werden, wenn diese auch und besonders, im Bundestag miteinander reden und als Opposition zur CDU/CSU und SPD zusammenarbeiten und nicht wie Kindergartenkinder streiten. …
Die Linke war aus meiner Sicht mal intellektuell dominiert und die Rechte platt und hemdsärmlig. Das Bild hat sich leider gewandelt ein Diskurs halte ich gegenwärtig für sehr schwierig, wenn nicht unmöglich. Was man aber nicht vernachlässigen sollte ist die Aufrechterhaltung von Ordnungsprinzipien.
18.3.2018, Gernot B., WO

 

 

Meinungsfreiheit: Es geht um linke Deutungshoheit und Macht
… die Vorzeichen jeder Begrifflichkeit bis ins Kafkaeske vertauscht werden. Wie das funktioniert, konnte man in der vergangenen Woche anhand der Diskussion über Uwe Tellkamps Dresdner Auftritt und der Präsenz rechter Verlage auf der Leipziger Buchmesse studieren: Da wird die Einschränkung der Meinungsfreiheit zu deren Verteidigung, die Verhinderung politischer Debatten zu deren Initiierung und antidemokratische Agitation zum demokratischen Akt.

Zur surrealen Logik dieses Sprachspiels gehört konsequenterweise seine Leugnung: Also beharrt man (eine seit der Sarrazin-Debatte erprobte Figur) darauf, dass natürlich Meinungsfreiheit bestünde. Schließlich hätte Tellkamp sich frei äußern dürfen und Widerspruch sei schließlich kein Sprechverbot. Das stimmt selbstredend. Doch schon die in solchen Zusammenhängen ritualisierte Herabsetzung des ideologischen Gegners als „menschenverachtend“ und „undemokratisch“ signalisiert, dass man an freier Meinungsäußerung nicht interessiert ist. Es geht vielmehr um Deutungshoheit, also um Macht. …
Es ist vollkommen legitim, als Linker für linke Positionen zu werben. Scheinheilig und unehrlich wird das Ganze, wenn der linke Diskurs sich nicht als einer unter anderen begreift, sondern als oberste Schiedsinstanz, die definiert, was demokratisch, human und sagbar ist. …
Alles vom Alexander Grau vom 17.3.2018 bitte lesen auf
https://www.cicero.de/kultur/meinungsfreiheit-uwe-tellkamp-linke-rechte-verlage-leipziger-buchmesse

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Streit Tellkamp-Grünbein zeigt umstrittene Identität Deutschlands
Der Streit um die Schriftsteller Durs Grünbein und Uwe Tellkamp spitzt sich weiter zu. Er zeigt, wie sehr Merkels Flüchtlingspolitik das Land spaltet. Und wie umstritten die Identität Deutschlands bleibt
… Alles vom 16.3.018 von Aleander Kissler bitte lesen auf
https://www.cicero.de/uwe-tellkamp-durs-gruenbein-islam-debatte-suhrkamp-erklaerung-2018
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Monika Maron: Uwe Tellkamp hat nichts falsches gesagt
Die Schriftstellerin Monika Maron hat die umstrittenen Aussagen des Autoren Uwe Tellkamp verteidigt. Sie kritisierte dessen Verlag Suhrkamp, der sich von ihm distanziert hatte. “In meinen Augen hat der Suhrkamp-Verlag seinen Autor verraten”, sagte sie im Dlf. Wer in Deutschland offen seine Meinung sage, drohe die Ächtung.

Von dem Suhrkamp-Verlag finde ich das eine Ungeheuerlichkeit. Ein Verlag ist die einzige Andockstation für den Autor. Der gehört nur zu seinem Verlag und von dem erwartet er Beistand und auch Schutz, aber nicht Verrat. In meinen Augen hat der Suhrkamp-Verlag seinen Autor verraten, und sogar ohne Not, weil kein Mensch davon ausgeht, dass ein Autor die Meinung seines Verlages repräsentiert – und was soll das auch sein, eine Verlagsmeinung. …
Man kann doch widersprechen. Man kann auch diskutieren. Aber dann muss man sagen, warum das nicht stimmt, was er gesagt hat. Ich kann nicht finden, was falsch war.
Er hat gesagt, dass der Islam sich hier ziemlich ausbreitet, in unseren Alltag eindringt. Das stimmt. Nach meiner Ansicht stimmt das.
Er hat gesagt, dass die Grenzöffnung juristisch nicht einwandfrei war, dass es darüber Diskussionen gibt und auch Gutachten gibt. Da hat ihm Grünbein sogar zugestimmt.
Dann muss man doch sagen, was ist an dem falsch, was Uwe Tellkamp gesagt hat, und nicht einfach sagen, der ist AfD und das haben wir schon bei Pegida gehört. Das ist doch keine Antwort!
… Komplettes Interview mit Monika Maron vom 15.3.2018 bitte lesen auf
http://www.deutschlandfunk.de/causa-tellkamp-ob-das-rechts-ist-ist-mir-am-ende-vollkommen.694.de.html?dram:article_id=413037

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