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Persepolis zwischen Shiraz und Yazd am 11.10.2014

Persepolis zwischen Shiraz und Yazd am 11.10.2014

 
GAM – Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte e.V. 

Gründungserklärung der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte e.V. (GAM)
Die GAM vertritt einen kritisch-emanzipatorischen Humanismus und setzt sich ein für die Einlösung jener Grundprinzipien, die im Prozess der revolutionären Überwindung des europäischen Feudalismus hervorgebracht, dann aber zum Teil nur sehr unzureichend umgesetzt und zum Teil negiert wurden. Ihr Leitziel ist demgemäß die Wiederherstellung, der Erhalt sowie der Ausbau der Errungenschaften der ‚kulturellen Moderne’. Im Einzelnen handelt es sich hierbei insbesondere um folgende Grundwerte und Normen:
1) Die Geltung der Menschenrechte als universell gültige und unhintergehbare Basis des zwischenmenschlichen Zusammenlebens;
2) Die Trennung von Religion einerseits und Staat, Recht, Bildungssystem etc. andererseits sowie die Brechung der absoluten Deutungs- und Normierungsmacht religiöser Instanzen: Primat des säkularen Rechts gegenüber religiöser Bindung.
3) Das Recht des Individuums auf freie Entwicklung und selbstbestimmte Entfaltung seiner Persönlichkeit – gegen traditionelle Gruppen- und Familienzwänge;
4) Das Prinzip der demokratischen Staatsverfassung und der Ausbau der Volkssouveränität im Rahmen einer ‚freien’ Öffentlichkeit mit chancengleichen Partizipationsmöglichkeiten; sowie nicht zuletzt
5) Die Herstellung einer gerechten Wirtschafts- und Sozialordnung als Voraussetzung für individuelles Wohlbefinden und solidarische Beziehungen zwischen den Gesellschaftsmitgliedern.
Säkularisierung vollenden – Islamisierung beenden
Auf dieser Grundlage setzt sich die GAM für die Umsetzung der folgenden politischen Zielorientierungen ein:
A. Die Überwindung des anachronistischen deutschen Staatskirchenrechts und der damit verbundenen Privilegierung des Religiösen und seiner Organisationsformen.
B. Keine Integration des orthodoxen Islam mit seinen zahlreichen grund- und menschrechtswidrigen Inhalten und Bestimmungen in das deutsche Staatskirchenrecht – gegen Islamunterricht, staatliche Imamausbildung, Islamisierung des Bildungssystems von den Kindergärten bis zu den Universitäten etc. Für kopftuchfreie Erziehungseinrichtungen (Schulen, Kindergärten) und das Verbot von Verschleierung in der Öffentlichkeit.
C. Zurückdrängung und Eindämmung der Islamisierungstendenzen im Zuge der zu vollendenden Säkularisierung der deutschen Gesellschaft: Säkularisierung vollenden – Islamisierung beenden!
D. Kritik der Verflechtung der deutschen Herrschaftsträger (Großunternehmen, Staat, politische Klasse, Kirchen) mit den Potentaten der islamischen Herrschaftskultur (Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien; Export von Sicherheitstechnik in den iranischen Gottesstaat, Kollaboration mit den islamistischen Akteuren auf UNO-Ebene etc.)
E. Offensive Auseinandersetzung mit dem medial vorherrschenden „Feindbild Islamkritik“ und der korrespondierenden Schönfärbung der islamischen Herrschaftskultur mit ihren zahlreichen kritikrelevanten Aspekten.
F: Internationale Solidarität mit den säkularen Oppositionskräften in den islamisch geprägten Ländern.

Osnabrück August 2011,
http://www.gam-online.de 

 

 

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Menschenrechte als unsere Leitkultur
Nehmen wir als Leitkultur die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte. Damit kämen wir schon ziemlich weit. Hier zum Nachlesen: http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf

Islam und Menschenrechte bei Humanrights.ch
Das Verhältnis von Islam und Menschenrechten wird seit Jahrzehnten intensiv und teilweise sehr kontrovers diskutiert. Die Diskussion ist komplex, weil es bekanntlich weder «den Islam» als einheitlichen Block gibt, noch das Verständnis der Menschenrechte immer dasselbe ist. Das vorliegende Themendossier gliedert sich wie folgt:
Muslimische Sichtweisen
Kontext des islamischen Rechts / Islamische Menschenrechtserklärungen / Menschenrechtsverständnis
Spannungsfelder
Religionsfreiheit und religiöse Minderheiten / Gleichberechtigung von Frau und Mann / Kinderrechte / Meinungsäusserungsfreiheit / Recht auf Leben und körperliche Integrität / Weitere Problemfelder
Islam in Europa
Euro-Islam / Rechtsstaatlichkeit / Islamfeindlichkeit

26.1.2015, http://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-themen/islam/

 

Gewalt gegen Frauen in der EU
http://fra.europa.eu/de/publication/2014/gewalt-gegen-frauen-eine-eu-weite-erhebung-ergebnisse-auf-einen-blick

 

Islam bzw. islamische Staaten verletzen Menschen- wie Frauenrechte

Anläßlich des Tags der Menschenrechte am 10.12.2014 macht die IGFM auf die zunehmende Verletzung der Menschen- wie Frauenrechte durch den Islam bzw. islamische Staaten aufmerksam.

„Islamische Strafen“
Beispielhaft für die Verletzung von Menschenrechtsverträgen hätten Vertreter der iranischen Regierung in der Vergangenheit erklärt, dass Auspeitschungen im Einklang mit den Menschenrechten stünden, da es sich um „islamische Strafen“ handeln würde. Wer dieser Dialektik nicht widerspreche und sich weismachen lässt, dass Auspeitschungen nicht gegen das Folterverbot verstoßen, der wolle sich für dumm verkaufen lassen, beklagt die IGFM.
Peitschenhiebe, Amputationen und die Todesstrafe für Meinungsdelikte seien Teil des islamischen Rechtes, das völkerrechtlich bindende Menschenrechtsverträge breche. Im Iran sind sogar Steinigung und Kreuzigung im Strafrecht verankert. Barbarei dürfe aber nicht hingenommen werden, weil sie religiös begründet wird, warnt die IGFM.

„Gleichberechtigung von Mann und Frau ist ausgeschlossen“
Die IGFM beklagt zudem, dass der Blick auf das islamische Recht oft weichgespült sei. Ein noch viel größeres Problem als die „islamischen Strafen“ seien das islamische Familien- und Prozessrecht. Beide schließen eine Gleichberechtigung von Mann und Frau kategorisch aus. Die Zeugenaussagen von Frauen oder Nichtmuslimen haben nach der Scharia nur den halben Wert der Aussagen von muslimischen Männern – wenn sie überhaupt zugelassen sind. Männer hingegen haben ein „Recht“ auf sexuellen Gehorsam, ein Züchtigungs-„Recht“ und können ihre Frauen ohne Unterhalt verstoßen, während sich Frauen nur extrem schwer scheiden lassen können. „Dieses haarsträubende Unrecht ist in den ‚Islamischen‘ Republiken kein Ausrutscher. Es sind grundsätzliche Fehler im Betriebssystem“, stellte IGFM-Vorstandssprecher Lessenthin fest. Leider sind die Fühler des Islam nicht bereit, diesen kategorischen Ausschluss von Gleichberechtigung im Islam zu überdenken.
30.11.2014

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Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (KEMR)
Mit der “Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte” (AEMR oder UN-Menschenrechtscharta genannt) gab sich die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) im Jahr 1948 einen Referenzrahmen, der von den meisten Ländern der Erde ratifiziert wurde.
Im Jahr 1990 beschloss dann die 19. Außenministerkonferenz der OIC die sogenannte “Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam” (KEMR). Sie orientiert sich am Stil der UN-Menschenrechtscharta, stellt jedoch alle Rechte unter die Prämisse der Vereinbarkeit mit der Scharia des Islam. Wie sehr sich zahlreiche Artikel der KEMR und der AEMR widersprechen, zeigt detailliert die folgende Auflistung:
http://www.islamdebatte.de/konfliktfelder/menschenrechte-im-islam/
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Die KEMR ordnet das Individuum ganz deutlich der islamischen Glaubensgemeinschaft (Umma) unter. Aus westlicher Sicht der AEMR hingegen sind Menschenrechte allesamt Individualrechte. Gruppenrechte sind aus guten Gründen nicht vorgesehen, denn so könnten einem Menschen über seine (faktische, angenommene oder zugeschriebene) Gruppenzugehörigkeit Rechte zu- und abgesprochen werden. Deswegen stehen in den westlich geprägten Demokratien der Rechtsstaat und jede seiner Untergliederungen immer nur im Verhältnis zum (selbstverantwortlichen) Individuum. Die islamischen Staaten nutzen genau umgekehrt das Gruppenzugehörigkeits-Kriterium (Umma) zur Legitimation von Ungleichbehandlung.
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Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (KEMR) vom 15.8.1990 wurde zunächst von 45 Ländern der OIC verabschiedet, wird heute aber von 57 Staaten mit islamischer Mehrheit anerkannt.
http://www.humanrights.ch/upload/pdf/140327_Kairoer_Erklaerung_der_OIC.pdf
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Dass es der “Kairoer Erklärung der Menschenrechte” nicht um Toleranz und Anerkennung von Nichtmuslimen auf Augenhöhe geht, sondern um die Reklamierung einer durch die Offenbarung des Islam begründeten Vorherrschaft, wird bereits in der Präambel deutlich, die in Anlehnung an Sure 3,110 betont, dass “die islamische Umma [muslimische Weltgemeinschaft] … von Gott als die beste Nation geschaffen wurde und … der Menschheit eine universale und wohlausgewogene Zivilisation gebracht hat.”
http://www.igfm.de/themen/scharia/islamische-menschenrechtserklaerungen/einwaende-gegen-scharia/

 

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Die IGFM ist eine Menschenrechtsorganisation, 1972 in Frankfurt gegründet. Sie unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern.
Die MGFM ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Beobachtungsstatus im Europarat; sie ist eine der größten und mitgliederstärksten Menschenrechtsorganisationen und zählt weltweit über 35.000 Mitglieder.
www.igfm.de

http://www.igfm.de/news-presse/aktuelle-meldungen/detailansicht/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2932&cHash=cb99cb17de3cd261f8a45bf970325b13

 

Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR)
Mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte einigten sich am 10. Dezember 1948 die damals 56 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen (UN) erstmals auf einen gemeinsamen Katalog von Grundrechten, basierend auf Gleichheit, Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit. Sie schufen damit ein Wertesystem, das für alle Menschen gelten sollte – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, sozialem Status oder politischer Überzeugung.
http://www.menschenrechte3000.de/node/5

 

MENSCHENRECHTE 3000 e.V. in Freiburg

MENSCHENRECHTE 3000 wurde im Jahr 2003 mit dem Untertitel ‘Menschenrechte – Umwelt – Gewaltfreiheit’ gegründet; wir setzen unsere Arbeitsschwerpunkte bei dem Zusammenhang zwischen Menschenrechten, Umweltproblematik und der Gewaltfrage.
Häufig geht die Zerstörung der Umwelt mit eklatanten Menschenrechtsverletzungen Hand in Hand: so wird einerseits beim Abbau von Rohstoffen die Umwelt massiv geschädigt, andererseits werden Menschenrechte und bürgerliche Rechte grob verletzt.
Wir sind dem Prinzip der Gewaltfreiheit verpflichtet, unterstützen gewaltfreie Konfliktlösungsstrategien und lehnen den Einsatz von Gewalt zur Durchsetzung von Menschenrechten ab.

www.menschenrechte3000.de
Günter Wippel, Tel. 0162 – 822 87 17 (AB), andiFried@aol.com
Gudrun Conrad, 0172 322 74 04

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