Kopftuch

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Kopftücher auf dem Markt in Mulhouse/Elsass am 14.3.2015

Kopftücher auf dem Markt in Mulhouse/Elsass am 14.3.2015

 

 

kopftuch-islam140920

 

Ein Muslim muß sich an die fünf Säulen des Islam halten:
1. Glaubensbekenntnis
2. Gebet
3. Fasten im Monat Ramadan
4. Soziale Pflichtabgaben
5. Pilgerfahrt nach Mekka einmal im Leben
Ob das das Tragen des Kopftuchs gemäß Glaubensbekenntnis verpflichtend ist, dies wird nur von den liberalen Muslimen abgelehnt.

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Freiheit des Menschen – Kopftuchverbot für Mädchen unter 18
Religionsfreiheit setzt Freiheit voraus – auch des Mädchens, das jetzt mit sieben oder neun Jahren mit Kopftuch in die Schule kommt. Wer schützt sie vor diesem religiösen Korsett? Das Wichtigste ist für mich die Freiheit des Menschen, seine Persönlichkeit frei zu entfalten, jenseits von politischer Unterdrückung oder familiärer und religiöser Bevormundung. Man kann im Namen der Religion nicht alles machen. Im Koran ist Sklaverei oder Vergewaltigung von Frauen, die man im Krieg erbeutet, erlaubt. Wer das heute tut, begeht ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. … Ich bin für ein Kopftuchverbot, bis die Mädchen erwachsen sind, auf jeden Fall in der Schule. Jede religiöse Indoktrinierung von Kindern ist ein Verstoß gegen Menschen- und Kinderrechte. Das Kopftuch ist eine Bevormundung und frühe Sexualisierung des Kindes. Warum soll man davon ausgehen, dass ein Mann Lust auf ein achtjähriges Mädchen hat?
…. Komplettes Interview mit Hamed Abdel-Samad vom 25.10.2016 bitte lesen auf
http://derstandard.at/2000046415855/Hamed-Abdel-Samad-Wir-haben-eine-Gewaltseuche-im-Herzen-des

 

 

Richterinnen mit Kopftuch diskriminieren mich als Deutsche
Und so sitzen künftig wohl auch Richterinnen mit Kopftuch in meinem Land, welches sich auch durch die fast zwei Millionen (muslimischen) Zuwanderer immer weiter verändern wird und dessen Politikern es wichtiger ist, keinen von ihnen zu diskriminieren, während man meine Diskriminierung als Kollateralschaden ganz gut verkraften kann. Auf alles muss ich Rücksicht nehmen und nichts darf ich sagen, wenn ich nicht als Rassist diffamiert werden will. ….
Alles von Anabel Schunke vom 1.7.2016 bitte lesen auf
http://www.rolandtichy.de/meinungen/ihr-nehmt-mir-meine-heimat/

Islamkopftuch diskriminiert die hiesigen Frauen
Das religiös motivierte Islamkopftuch ist Ausdruck für eine Desintegration. Muslimische Frauen mit Kopftuch zeigen damit, dass sie “rein” sind, also keine Nutten. Damit grenzen sie sicht bewusst ab von allen anderen Frauen ohne Kopftuch, die “unrein” sind, also willig sind für Promiskuität, vulgo Sex mit Fremden und das auch mal gegen den momentanen Willen. Damit beleidigen sie die Frauen ihres Gastlandes Deutschland.
Eine Muslima, die ehrlich an Integration interessiert ist, verzichtet auf diese Form der Diskriminierung deutscher Frauen. Den hiesigen Frauen zuliebe.
5.2.2016, T.Tausbach

 

Kopftuch keine Islam-Pflicht, da auch Ungläubige betroffen
Leider herrscht über die religiöse Bedeutung des Kopftuchs ziemliche Verwirrung. Wenn es wirklich religiöse Pflicht einer Muslimin wäre, ihr Haar durch ein Kopftuch zu verhüllen, wieso schreiben dann einige Länder wie zum Beispiel Iran und Saudi-Arabien diese Verhüllung auch für christliche und andere „ungläubige“ Frauen vor. Soweit ich sehe, wird diese Frage an keiner Stelle der Diskussion gestellt. ….
Alles zu “Commmon Sense im Kopftuchurteil” vom 29.3.2015 bitte lesen auf
http://www.cileli.de/2015/03/common-sense-im-kopftuchurteil/

Serap Cileli, c/o peri
Verein für Menschenrechte und Integration e.V.
Bachgasse 44, D-69469 Weinheim
www.cileli.de

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Linkes und gutmenschliches Multikulti-Schutzprotektorat für das Kopftuch

Die muslimische Dissidenz à la Necla Kelek, Seyran Ates, Taslima Nasreen, Hirsi Ali et cetera wurde von Linken und Linksliberalen in Deutschland kaum ernst genommen, wenn nicht sogar verhöhnt oder als „islamophob“ diffamiert. Meinungsfreiheit und Demokratie, so war zu lesen, seien nicht unbedingt Lebensformen, nach denen sich die arabische Welt sehne. Das gesamte linke und linksliberale Spektrum baute jedoch eifrig an einem Multikulti-Schutzprotektorat für das Kopftuch samt dahinter steckendem Frauenbild, den Hass auf den „Westen“, die Verschonung des Islams vor jeder Kritik. In diesem intellekt- und kritikfeindlichen Dunst konnten die Parallelgesellschaften aufblühen. Dieses Nicht-wissen-Wollen war unfassbar.
Heute taucht diese Haltung im Zeichen der „Willkommenskultur“ und der „Der-Islam-gehört-zu-Deutschland“-Rhetorik wieder auf. Man erinnere sich nur an das Frohlocken der Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt auf allen Fernsehkanälen über den höchstrichterlich ermöglichten Einzug des Lehrerinnen-Kopftuches in deutsche Klassenzimmer.
Warum aber schreien Millionen fundamentalistisch gesinnter Männer von Pakistan über Afghanistan, Iran, Saudi-Arabien, Nigeria, Mali, Algerien und Marokko nach dem Kopftuch, warum ist das Kopftuch dort am häufigsten zu sehen, wo es am fundamentalistischsten zugeht? …
Alles zu “Muslimisches Frauenbild: Sie hassen uns” von Samuel Schirmbeck vom 11.1.2016 bitte lesen auf
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gastbeitrag-von-samuel-schirmbeck-zum-muslimischen-frauenbild-14007010.html
Samuel Schirmbeck, Autor und Filmemacher, war bis 2001 als Algerien-Korrespondent der ARD

 

 

Solidaritätsschreiben der Muslime für die mißhandelten Frauen von Köln
Finden Sie nicht, liebe Musliminnen und Muslime in Deutschland, dass die Frauenjagd von Köln (und Hamburg und so weiter) eine etwas deutlichere Reaktion wert wäre, als das, was bisher einzelne Ihrer Glaubensgenossen veröffentlicht haben? … Schön wäre etwas in folgender Art:
„Wir schämen uns für unsere Glaubensgenossen, die sich in Köln und anderswo wie Schweine aufgeführt haben. Wir werden, so gut wir können, mithelfen, diese Burschen im Zaum zu halten, damit so etwas nicht noch mal passiert. Als Bürger in Deutschland mit Migrationshintergrund solidarisieren wir uns mit den misshandelten Frauen. Wir unterstützen ausdrücklich die Gleichberechtigung der Frauen, und ganz besonders ihr Recht auf körperliche und sexuelle Unversehrtheit. Nach Charlie Hebdo hat man gesagt: Ich bin Charlie Hebdo. Nach Köln sagen wir: Wir sind die Frauen von Köln.“
Alles von Rainer Bonhorst vom 10.1.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hallo_liebe_muslime_wo_seid_ihr

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Kopftuchverbot ist auch in Betrieben zulässig
Eine Bewerberin wegen ihres Kopftuchs abzulehnen ist kein Rassismus. So hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erst kürzlich entschieden, dass es einem Staat sehr wohl erlaubt ist, das Tragen eines Kopftuchs zu verbieten. Das gleiche gilt dann umso mehr für einen privaten Arbeitgeber, der nur mittelbar an die Religionsfreiheit gebunden ist.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article149309204/Kopftuch-tragen-zaehlt-nicht-zu-den-Menschenrechten.html
Für eine Ablehnung gibt es auch gute betriebliche Gründe. Das Kopftuch wird vor allem von emanzipierten Musliminnen als Flagge der Intoleranz angesehen. Daher kann ein Arbeitgeber das Kopftuch in seinem Betrieb wegen der Gefährdung des Betriebsfriedens verbieten,
a) wenn er Musliminnen ohne Kopftuch beschäftigt, oder
b) die Arbeitnehmerin im direkten Kontakt zu Kunden steht, die mit derlei mittelalterlichen Angewohnheiten nicht konfrontiert werden wollen.
4.1.2016,

Gerade das Kopftuch als starkes Symbol des fundamentalististischen Islams muss weg. Atatürk hatte damals Schleier und Fez verboten, um ein Zeichen zu setzen für Moderne und Fortschritt und gegen die lähmende Rückständigkeit. “Das Kopftuch als Symbol einer politischen Weltanschauung, die religiös orientiert ist, widerspricht dem Laizismus und damit einem Grundprinzip der türkischen Republik” (Tülin Polat, Uni Istanbul, 2006). Das Kopftuchverbot ist dem strikten Laizismus geschuldet, dem säkularen Prinzip des Staates.” Wir wollen uns zivilisieren, wir marschieren nach vorn” sagte einst Atatürk. Kopftuch und Burka stehen genau für das Gegenteil. Deshalb muss es (wieder) weg aus Europa.
G. Heisenberg, 17.11.2015

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Mädchen ohne Kopftuch ist eine Nutte
In meiner Arbeit als interkulturelle Trainerin habe ich viel Kontakt zu Frauen, die Kopftuch tragen.
Die einen sagen, sie tun es, um ihre Schönheit nur für eigenen Mann sichtbar werden zu lassen.
Die anderen sagen: “Nur so werde ich als ehrbare Frau wahrgenommen. So fühle ich mich sicher.” Aber immer hat es mit den Blicken der Männer zu tun.
Es interessiert mich brennend, warum das Kopftuch der Spiritualität der Frauen hilft, der der Männer aber offensichtlich nicht (sonst trügen sie ja auch eins) – und warum das alles mit den Blicken der Männer zu tun hat.
Ich mache mir Sorgen, weil ich ein Mädchen kenne, das von einem muslimischen Schulkameraden und dessen Vater als “Nutte” beschimpft wurde, weil sie kein Kopftuch trug. Ich mache mir Sorge um Gerechtigkeit und Gleichbehandlung – wenn schon Verhüllung, dann für alle!
9.4.2015, Carola Eißler, Schönaich, DIE ZEIT Nr. 15, S. 75

Weil man hier ohne Kopftuch etwas sagen darf
Vielen Dank für den Kommentar (Iris Radisch: Mit mir nicht!”, DIE ZEIT Nr. 12 ) zu dem unverständlichen Urteil des BVG. 40 Jahre lang war ich Lehrerin an einer Schule in Hessen, habe mit konservativen Vätern muslimischer Schülerinnen geredet, wenn sie ihre Töchter nicht mit auf Klassenfahrten schicken wollten, und habe auch muslimische Schüler gehabt, die meinten, ich als Frau dürfe gewisse Dinge nicht sagen oder tun. Ich habe dann gefragt, warum sie nach Deutschland eingewandert und nicht in ihrem Heimatland geblieben seien, und auf deren Antwort, dass man hier besser lebt, entgegnet, dass das auch damit zusammenhängt, dass Frauen wie ich (ohne Kopftuch) etwas zu sagen haben.”
1.4.2015, Oda Diekötter, Baunatal, DIE ZEIT Nr. 14, S. 77

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Mit der Kopftuchzulassung hat das BVG die Werteneutralität aufgegeben
“Hier geht es doch nicht um individuelle Selbstverwirklichung. Hier geht es um staatliches Handeln. Dieses Kopftuchurteil legt die Axt an eine Grundfeste unserer säkularen Gesellschaft, die da sagt: Der Staat muß allen Menschen gleich  begegnen, egal, welcher Weltanschauung  sie sind. Diese Werteneutralität hat das Bundesverfassungsgericht jetzt aufgegeben. Es sagt, die Neutralität des Staates hat keine normative Wirkung, sondern ist eher eine offene Haltung. Das ist die Degradierung in die Beliebigkeit. Der Druck auf die modernen Muslime im Sozialraum wird weiter zunehmen. Wegziehen oder mit den Wölfen heulen ist die Alternative. Viele ziehen heute schon weg. Deswegen gewinnt der Fundamentalismus immer mehr Raum. Für Mädchen ist die Botschaft klar: ‘Oma trägt Kopftuch, Mutter trägt es und die Lehrerin auch – also ist doch klar, was man von mir erwartet.’ Für mich ist wie für die Mehrheit der Muslime das Kopftuch kein religiöses Symbol. Es ist das Besitzzeichen des Mannes. Heute reden wir von Lehrerinnen, morgen von Richterinnen, Polizistinnen und anderen Berufen der staatlichen Gewalt. In einem hat das Gericht recht: Man kann nicht Kruzifixe ins Klassenzimmer hängen und Kopftücher verbieten.” ….
Heinz Buschkowsky am 26.3.2015 in “Einwanderung ist keine Sozialveranstaltung”, DIE ZEIT Nr. 13/2015, Seite 8-9

Kopftuch – Die Männerdomäne hinterfragen!
Mir ist es egal, wie eine Frau sich kleidet und wenn sie meint, ein Kopftuch tragen zu müssen, sollte sie es tun. Was mir aber immer auffällt, ist die Begründung hierzu. Entweder ist es “die Liebe zu Gott” oder die Meinung, sich vor Männern schützen zu müssen. Nie wird gesagt, vor welchen Männern? Nie wird von diesen Frauen erwähnt, was sie von Frauen halten, die kein Kopftuch tragen möchten. Haben diese keine Liebe zu Gott? Ich würde gerne mal von einer “Kopftuch-Muslima” hören, ob meine Frau eine unanständige Frau ist. Sie geht alleine aus und unterhält sich sogar im Café mit fremden Männern. Welche Unmoral! Auch die vielen Toleranzprediger in den Parteien haben sich noch nie dafür ausgesprochen, einen Imam oder eine “Kopftuch-Muslima” zu einer öffentlichen Äußerung über Frauen zu bewegen, die sich nicht an diese Kleidungsvorschriften halten und ein selbständiges Leben ohne Männerdiktat führen möchten. Warum eigentlich?
Anstatt das Problem immer nur den Frauen anzulasten, sollte man endlich die Männerdomäne in Frage stellen. Solange das nicht geschieht, brauchen wir keine vollmundigen Sprüche über Frauenrechte.
28.3.2015, Richard Müller

 

Kopftuch – Symbol eines imperativen, politischen Islam
Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) geriert sich in seinen jüngsten Urteilen zum Kopftuchtragen von Lehrerinnen in öffentlichen Schulen und zu Ehe und Familie als Speerspitze für gesellschaftspolitische Veränderungen. Zur Gleichstellung der Ehe mit anderen Formen des Zusammenlebens genügt dem BVerfG ein Füreinander-einstehen-Wollen in beliebigen Partnerschaften. Das Kopftuch muslimischer Lehrerinnen in öffentlichen Schulen wird vom BVerfG als individuelles Kleidungsstück eingeordnet und damit unter dem Deckmantel der Diskriminierung verharmlost. Es ist jedoch, vielleicht sogar der Trägerin unbewusst, deutliches Symbol eines imperativen, politischen Islam. Seine vor allem emotionale Wirkung auf Schüler im Kindesalter oder in der Pubertät, die noch nach der Sinnsuche des für sie richtigen Weges sind, ist nicht abzuschätzen. Eine solche Einordnung des Kopftuches ist vom BVerfG, möglicherweise absichtlich, vernachlässigt worden. Hiermit ist das Kreuz an der Schulwand, das immer in diesem Zusammenhang herangezogen wird, in unserem christlich geprägten Land in keiner Weise vergleichbar. In Anbetracht dieser bewusst unser Gesellschaftssystem verändernd tangierenden Urteile des BVerfG ist zu hinterfragen, ob hiermit nicht die Grenzen der Einmischung in die gesellschaftspolitische Gestaltung durch bindende rechtliche Vorgaben überschritten sind.
27.3.2015, Dieter Jacob, Freiburg

Lehrerinnen sind wichtige Vorbilder – auch für muslimische Mädchen
Bei allem Respekt vor dem höchsten deutschen Gericht darf man nicht vergessen, dass das Kopftuch auch ein Instrument der Unfreiheit von muslimischen Frauen ist. In staatlichen Schulen werden viele junge Mädchen unterrichtet, deren Eltern ihnen ein Kopftuch aufzwingen. Aber dies sind Schulen eines freiheitlichen Staates und in ihnen sollten diese Mädchen erleben, dass muslimische Frauen auch selbstbewusst ohne Kopftuch leben und arbeiten können. Lehrerinnen sind wichtige Vorbilder und wir sollten darauf Wert legen, dass in staatlichen Schulen das richtige Vorbild  gegeben wird. Erziehung ist nie wertfrei und hier sind die richtigen Werte die der Freiheit und der Gleichberechtigung. Es kann nicht übersehen werden, dass die Umsetzung des „Kopftuch-Urteils“ in der Praxis die Integration der Muslime in unsere Gesellschaft erschweren oder gar behindern dürfte. ….
Alles vom 26.3.2015 bitte lesen auf
http://www.alternativefuer.de/gemeinsame-erklaerung-des-bundesvorstandes-der-alternative-fuer-deutschland-zum-kopftuch-urteil-des-bundesverfassungsgerichtes-vom-13-maerz-2015/

 

In Schule ohne Kopftuch, ausserhalb mit – diese Flexibilität ist von einer Lehrerin zu erwarten
Nein, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Tragen eines Kopftuchs in den Schulen ist keine Unterstützung für Frauen, die das Kopftuch aus religiösen Gründen endlich loswerden wollen. Vielmehr begünstigt es eine fundamentale Unterwerfung der Frauen unter den Glauben, unter uralte patriarchalische Strukturen, die aus religiösen Gründen – und durchaus auch freiwillig von Frauen unterstützt – erhalten bleiben sollen. Die muslimischen Führer, hierin ähnlich den christlichen Führern, sind voll des Lobes und zeigen auf diese Weise, dass sie auch weiterhin das Tragen des Kopftuches “wollen, befürworten, erwarten oder sogar als Verpflichtung” ansehen und somit dem traditionellen Frauenbild verhaftet bleiben, wonach die Frauen durch ihre Kleidung für die Aufrechterhaltung der Moral zuständig und verantwortlich sind.
Es gibt viele unterschiedliche Gründe, ein Kopftuch zu tragen. Doch in der Schule hat es meiner Meinung nach nichts zu suchen, da dort religiöse und parteipolitische Neutralität herrschen sollte. Ist es wirklich eine Zumutung, wenn diese beiden Lehrerinnen ihr Kopftuch nur außerhalb der Schule tragen? Wenn sie nicht flexibel reagieren, nicht souverän mit dem Tragen ihrer Kopfbedeckung umgehen können, zeugt das meiner Meinung nach von einer fundamentalistischen Auffassung von Religion. Die Frage sei erlaubt, ob sie dann in der Lage sind, Schüler zu kritischem und eigenständigem Denken zu erziehen.
Wohlgemerkt, es geht nicht darum, das Kopftuch generell zu verbieten; doch darf der Staat Grenzen setzen (das gilt auch für christliche Symbole in der Schule), um die Liberalität und die Trennung von Kirche (heute muss man sagen: von Glaubensgemeinschaften) und Staat zu gewährleisten.
20.3.2015, Lioba Schneyinck, Freiburg
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BVG hat Grundrecht der Frau negiert zugunsten Bedeckungsverbot des Korans
Den Beschluss zum Kopftuchtragen im öffentlichen Dienst sehe ich als einen Schwarzen Freitag für alle Frauen in Deutschland an, seien sie nun religiös gebunden oder nicht. Der Kern des Beschlusses ist, dass ein von Frauen “verpflichtend verstandenes Bedeckungsgebot” im Islam vom Gericht für schützenswerter erachtet wird als die Abwehr der Bevormundung, die mit dem Bedeckungsgebot im Koran einhergeht. Nach dem Grundgesetz sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Dieses im Grundgesetz verankerte Recht für alle Frauen in Deutschland wurde vom Ersten Senat negiert und so für den Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten zur Disposition gestellt.
20.3.2015, Dr. Theresia Sauter-Bailliet, St. Peter

 

 Kopftuch vor der Schulklasse ja, da Kippa ja und Ordenstracht ja
In dem Urteil “Ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrkräfte in öffentlichen Schulen ist mit der Verfassung nicht vereinbar” des Bundesverfassungsgerichts BVG ist besonders ein Satz wichtig: “…§ 57 Abs. 4 Satz 3 des Schulgesetzes, der als Privilegierung zugunsten christlich-abendländischer Bildungs- und Kulturwerte oder Traditionen konzipiert ist, verstößt gegen das Verbot der Benachteiligung aus religiösen Gründen (Art. 3 Abs. 3 Satz 1 und Art. 33 Abs. 3 GG) und ist daher nichtig. …”
http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2015/bvg15-014.html

Hier zeigt sich das Kernproblem: Ohne diese “Privilegierung” hätte es das Urteil so gar nicht gegeben. Da Lehrer bzw. Lehrerinnen eine jüdische Kippa bzw. die Haube einer christlichen Ordenstracht weiterhin tragen dürfen, muß auch das islamische Kopftuch erlaubt sein. Diese Sichtweise des BVG ist logisch und korrekt. In der Praxis bedeutet dies jedoch: Während die Zahl der Kippa- bzw. Ordenstracht-Träger an öffentlichen Schulen (also keine Privatschulen) gegen null tendieren dürfte, wird das deutsche Schulsystem von muslimischen Kopftuchträgerinnen in Zukunft überschwemmt werden – mit allen den Schulfrieden beeinträchtigenden Folgen. Wann begreifen unsere Politiker endlich, dass sie mit den ganzen Extrawürsten aus Rücksicht auf Religionsgemeinschaften mehr Probleme schaffen als das sie lösen? Wann begreifen die christlichen und jüdischen Kirchen endlich, dass sie mit ihrem eisernen Widerstand gegen eine Trennung von Kirche und Staat der Islamisierung Vorschub leisten, die eigenen Probleme (Kirchenaustritte, Mitgliederschwund, “Christen auf dem Papier”) nicht lösen können. Siehe hierzu auch ein kleiner Pressespiegel:
http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/pressekompass-urteil-zum-kopftuch-an-schulen-a-1023472.html)

Das Urteil ist leider ein weiterer Rückschlag für das Ziel, mehr Trennung von Religion und Staat zu erreichen. Fundierte Informationen gibt es hier:
http://www.humanisten-freiburg.de/kompakt-schulkreuz
http://www.humanisten-freiburg.de/kompakt-Kopftuch

16.3.2015

 

Bundesverfassungsgericht hebt Kopftuchverbot für Lehrerinnen an Schulen auf
Heinz Buschkowsky, der scheidende Bürgermeister des Berliner Problembezirks Neukölln, hat das Urteil zum Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen als groben Fehler kritisiert. “Ich empfinde das Urteil als Katastrophe”, sagte der SPD-Politiker im RBB-Inforadio. Das Bundesverfassungsgericht stelle die Religionsfreiheit Einzelner über das staatliche Gebot wertneutralen Handelns. “Ich halte das für ein Zurückweichen, für die Preisgabe eines elementaren Bausteins unserer Gesellschaft”, sagte Buschkowsky. Das Urteil erschwere den Kampf gegen religiösen Fundamentalismus. Seine designierte Nachfolgerin, Bildungsstadträtin Franziska Giffey (SPD), betonte, in Neukölln gebe es schon jetzt “Ethnienhierarchien zwischen einzelnen Schülergruppen” und Konflikte bei der Frage, wie sich Mädchen religiös korrekt zu verhalten hätten. In dieser Situation sei es von großer Bedeutung, dass Lehrer sich weltanschaulich neutral verhielten. ….
Alles vom 1.3.2015 bitte lesen auf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article138399587/Buschkowsky-sieht-Kopftuch-Urteil-als-Katastrophe.html

Kopftuch-Urteil des BVG auf wackligen Beinen
In 2003 beschloß der 2. Senat des BVG das pauschale Kopftuchverbot. Knapp 12 Jahre später kippt der 1.Senat des BVG dieses Urteil, aber nur mit 6 von 8 Stimmen. Dabei hat der 1.Senat zuvor den 2.Senat NICHT konsultiert, dies widerspricht Pa. 16 des BVG-Gesetzes: “Will ein Senat in einer Rechtsfrage von der in einer Entschedung des anderen Senats enthaltenen Rechtsauffassung abweichen, so entscheidet darüber das Plenum des Bundesverfassungsgerichts (BVG)”. Quelle: DER SPIEGEL, 13/2015, Seite 61, “Heikle Wende2).

Bundesverfassungsgericht kippt am 11.3.2015 seine Kopftuch-Rechtssprechung von 2003
“Ein pauschales Kopftuchverbot für Lehrer ist nicht mit der Religionsfreiheit vereinbar.” Das hat das Bundesverfassungsgericht entschieden.
In Deutschland findet keine Islamisierung statt. In Deutschland findet keine Islamisierung statt. In Deutschland findet keine Islamisierung statt.
“Nach dem Bericht der taz korrigiert das Verfassungsgericht seine eigene Rechtsprechung aus dem Jahr 2003. Im Fall der Stuttgarter Lehrerin Fereshta Ludin hatte Karlsruhe damals entschieden, dass auch vorsorgliche Kopftuchverbote möglich sind – wenn es hierfür eine gesetzliche Grundlage gibt”.
So macht man sich die Gesellschaft für den Islam kompatibel.
12.3.2015, S. Gomulka

Kopftuch – na und?
In seinem jüngsten Urteil widerspricht Karlsruhe einem pauschalen Kopftuchverbot für muslimische Lehrerinnen. Damit stärkt das Bundesverfassungsgericht die offene Gesellschaft.
….
Demnach meint das „offen“ von „bekenntnisoffen“ gerade keine Bekenntnisvermeidung nach dem laizistischen Modell, sondern – in genau bestimmbaren Grenzen – eine gewollte „Konfrontation“ mit den verschiedenen religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen. „In dieser Offenheit bewahrt der freiheitliche Staat des Grundgesetzes seine religiöse und weltanschauliche Neutralität“, schreiben die Richter. Die staatliche Neutralitätspflicht definiert sich aus Karlsruher Sicht als Absage an jede Privilegierung bestimmter Bekenntnisse, nicht aber als deren Verdrängung aus der Öffentlichkeit. Selbstverständlich gelte dies „auch für das Tragen von Bekleidung, die mit Religionen in Verbindung gebracht wird, wie neben dem Kopftuch etwa der jüdischen Kippa oder dem Nonnen-Habit oder auch für Symbole wie das Kreuz, das sichtbar getragen wird.“ …. Alles vom 14.3.2015 bitte lesen auf
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/karlsruher-beschluss-kopftuch-na-und-13481717.html

Mit Kopftuch Frauenrechtlerinnen-Texte von Sarah Kirsch und Ulla Hahn unterrichten?
Unterrichtet die Frau mit Kopftuch dann auch die im Bildungsplan verankerten Inhalte, die mit Freiheit, Gleichberechtigung und Aufklärung zu tun haben? Texte von Sarah Kirsch, Necla Kelek und Ulla Hahn? Essays von emanzipatorischen Autor/innen? Von Frauenrechtlerinnen? Im Sinne der Vielfalt?
Oder unterrichtet sie parallel zu den Philosophie- und Deutschlehrern andere Inhalte: Die Frau bedecke ihr Haar? Und eine Stunde später wird ganz anders exigiert? 
Frauen, die nach den Bildungsplänen unterrichten, sollten auch ein modernes Frauenbild verkörpern, sagt z. B. auch eine Ur-Grüne. Hierzu kann ein Artikel in der Cicero eingesehen werden.
http://www.cicero.de/berliner-republik/ur-gruene-kritisiert-umgang-mit-islam-zu-viel-political-correctness-hat-fuer
Und das Kopftuch ist eben nicht nur ein Stück Stoff. In rechtskonservativen islamischen Staaten wie Saudi-Arabien dürfen Frauen noch nicht einmal Auto fahren. Und müssen sich bedecken. Das Stück Stoff steht für die Unterdrückung der Frau.
3 Suren im Koran erklären das Bedecken der Frau damit, dass sie nicht den lüsternen Blicken fremder Männer ausgesetzt sein soll, der Schleier solle den Ausschnitt und den Schmuck bedecken. Die Frau wird auf das Sexobjekt reduziert, der Mann ist Agierender mit allen Freiheiten, Frau darf nichts ausstrahlen. Daher ist die Bedeckung – durch diesen Kontext – frauenfeindlich. Auch in der Schule muss die Frau repräsentieren, dass alle Menschen gleich sind in Pflichten und Freiheiten.
14.3.2015, Elke Degen

Damit fördern wir Deutschen die Islamisierung im eigenen Land
Berliner Sozialdemokraten mit Einblick in die Szene sind bestürzt:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article138399587/Buschkowsky-sieht-Kopftuch-Urteil-als-Katastrophe.html
Nach diesem Urteil wird der Druck seitens strenggläubiger Schüler und Eltern auf wenig religiöse türkische und arabische Mädchen steigen, Kopftuch zu tragen. Während das Gewaltpotential des Islam immer deutlicher wird (Islamischer Staat, Anschläge in Paris …), wird das Tempo der Förderung der Islamisierung durch offizielle und inoffizielle deutsche Stellen immer hektischer .
14.3.2015, Klaus Grueninger

Anblick des Kopftuchs ist zumutbar, Anblick des Kreuzes jedoch nicht
Merkwürdig nur, dass das BVG 1995 beim Kruzifixstreit in Bayern genau gegenteilig geurteilt hat: Sinngemäß: In einer staatlichen Pflichtschule kann keinem Schüler zugemutet werden, einem religiösen Symbol ausgesetzt zu werden, ohne sich dem entziehen zu können.
Das heißt: Das Grundrecht auf Religionsfreiheit hat zwei Aspekte: Der Staat hat mich in meiner Religionsausübung zu schützen, genauso aber hat er mich vor den Zumutungen religiöser Bekundungen zu schützen, wenn ich diesen nicht ausweichen kann.
Lustig: Die Grünen bejubeln beide Urteile, vielleicht sollten sie sich mal entscheiden.
Interessant wird es dann, wenn sich Eltern weigern, ihre Kinder am Unterricht kopftuchtragender Lehrerinnen teilnehmen zu lassen.
14.3.2015, Ekkehard Senn

Lehrerinnen mit Kopftuch als Chance begreifen
Ich finde Frauen mit Kopftuch gut. Den Islam als Chance begreifen: “Der massive Zustrom von Einwanderern mit einem traditionellen kulturellen Hintergrund, der noch geprägt ist von natürlichen Hierarchien, der Unterwerfung der Frau sowie dem Respekt vor den Alten, wäre eine historische Chance für die moralische und familiäre Wiederaufrüstung Europas, sie würde dem alten Kontinent die Aussicht auf ein goldenes Zeitalter eröffnen.” Michel Houellebecq
14.3.2015, Franz Martin

Weder Kopftuch noch Kreuz, sondern Trennung von Kirche und Staat
Keine Religion hat in der Schule etwas zu suchen. Kopftücher zum Abdecken der Kreuze in der Schule benutzen oder – um Missverständnisse zu vermeiden – gleich beides abhängen.
12.3.2014, Era

Der Druck zum Kopftuchtragen wird zunehmen
Leider werden die migrantischen Kopftuchverweigerinnen jetzt noch stärker unter den Druck der Fundamentalisten geraten. Sie sind jetzt als ‘Schlampen’ vogelfrei, wie das schon auf den Schulhöfen in NRW der Fall ist. Hey, Karlsruhe, bekommt ihr eigentlich die Blaupausen für eure “Rechtsprechung” von DITIB und AKP diktiert?
12.3.2015, Zert
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In kleinen Tippelschritten
werden islamische Verhaltensweisen, Traditionen in Deutschland toleriert, zugelassen und befördert bis es kein Zurück mehr gibt. Dann wundern sich alle, wie und wieso das so kommen konnte. Das wäre alles ok, wenn sich Muslime komplett an unserem öffentlichen Leben, an unseren Traditionen, uneingeschränkt teilnehmen würden. Unsere Traditionen, die durch Säkularisation und Aufklärung in unsere Zeit transformiert wurden und sich weiterentwickeln. Die überwiegende Zahl der Muslime und insbesondere deren politische Führer wollen sich aber nicht anpassen, sondern huldigen einer Parallelkultur. Da beschließen Politiker eine Frauenquote und lassen gleichzeitig zu, daß Frauen unterdrückt werden, Zwangsehen arrangiert werden, “Ehrenmode” passieren, so daß die muslimische Gesellschaft unter sich bleiben muß. So wird Deutschland “umgedreht” und später will niemand (a) verantwortlich gewesen sein und (b) erkennen, wann die Zweiteilung unserer freien Gesellschaft begonnen hat. Ein Zurück gibt es dann nicht mehr.
14.3.2015, Friedrich Zindelstein, FAZ
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In deutschen staatlichen Schulen: Kreuz nein – Kopftuch ja
Die Anbringung eines Kreuzes oder Kruzifixes in den Unterrichtsräumen einer staatlichen Pflichtschule, die keine Bekenntnisschule ist, verstößt gegen Art. 4Abs. 1 GG.” Soll heißen, dass ein Jesuskreuz verboten, Kopftücher aber erlaubt sind. Das ist doch grotesk! Wer wissen will, wie es weitergeht, braucht nur die “Unterwerfung” von Houellebecq zu lesen…
14.3.2015, C. Schwarz
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Schulfrieden gestört? In Berlin-Neukölln eher, wenn ohne Kopftuch unterrichtet wird 
Wolfgang Bosbach, einer der ganz wenigen Politiker mit Position in D, weist auf diesen der zahlreichen Fehler des BVerfG-Urteils hin. Und ich möchte hinzufügen, der Text des BVerfG-Urteils passt exakt auch auf die Konstellation von Unruhen, wenn eine Lehrerin angefeindet wird, weil sie kein Kopftuch trägt. Ist ein derart gestörter Schulfrieden unwahrscheinlich? Es hängt nur von der jeweiligen Bevölkerungsstruktur ab, und auf welche Art sie sich sich zu Wort meldet …
14.3.2015, Thomas Friedrich
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Stretchjeans contra Burka
Die aktuelle Frauenmode mit den engen Stretch-Jeans bzw. hochelastischen Strumpfhosen mag gertenschlanken jungen Frauen stehen, der Mehrheit der – leider fetten, übergewichtigen bzw. adipösen – Mädels hingegen nicht. Zumal die dicken Beine zumeist noch X- oder O-förmig daherkommen. Da hilft es auch nicht, wenn ein halblanges Hemd bzw. rockähnliches Gebilde über Po, Bauch und enganliegende Hose herüberweht, da dies eher an die Umstandsmode früherer Jahre erinnert, die eine Schwangerschaft verbergen sollte. Makaber: In Deutschland gibt es zuwenig Babys, aber die Frauen tragen umso mehr Umstandskleidung.
Ein Vorschlag: Die durchschnittliche, also übergewichtige, Frau sollte eine Burka oder gar Nikba tragen, der Ästhetik wegen.
Wenn bei den enganliegenden, tiefsitzenden Jeans links und rechts der Hüfte die Fettschwarten herausquellen, dann ist dies unappetitlich (die Franzosen sagens trefflich: c’est dégoutant) – hier bietet dies einen Ausweg:
http://www.islamfatwa.de/kleidung-schmuck/134-aura-von-frau-mann/413-die-oberschenkel-des-mannes-sind-aurah
1.3.2015

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