Klima: Handyverzicht Regionales

Die Science Days vom 11. bis 13.10.2012 am Europapark Rust boten auch einiges zum Thema Klima und Umwelt. Unter dem Motto “Lernen aus dem Klima von gestern” wurden Verlauf und Änderung des Klimas in den letzten 1000 Jahren in Mitteleuropa dargestellt und in Beziehung zu heutigen klimatischen  Bedingungen und Klimaextremen gesetzt. Experimente und Datenbankrecherchen ermöglichten es den Kindern, in die Haut von Klimaexperten zu schlüpfen und einen Eindruck von deren Arbeitsweise und den daraus resultierenden Erkenntnissen zu bekommen.
http://www.science-days.de/science-days/  

Mitarbeiter des Instituts für Physische Geographie der Uni Freiburg nutzten die Science Days, um Schüler zum Klimaschutz zu befragen – genauer zur Bereitschaft, etwas selbst fürs Klima zu. Die Befragung von 78 Jungen und Mädchen im Alter von 10 bis 18 Jahren ergab überraschende Ergebnisse:

Zum Beispiel, dass es vor allem Mädchen aus der Stadt sind, die sich auf keinen Fall vorstellen können, ihr Handy oder den Computer seltener zu nutzen, während die Jungs sich das deutlich häufiger vorstellen können. Wir hätten gedacht, die als technikaffin bekannten Jungs hätten mit dem Handyverzicht mehr Schwierigkeiten. Interessant finden wir auch, dass 82,6 Prozent der Kinder und Jugendlichen aus der Stadt bereit sind, auf regionale Produkte zurückzugreifen, während sich nur 62 Prozent der Kinder und Jugendlichen vom Land dafür aussprechen. Das hätten wir uns genau umgekehrt vorgestellt…..
Alles vom 9.11.2012 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/vegetarierinnen-leben-eher-in-der-stadt-als-auf-dem-land–65458069.html

Institut für physische Geographie:
http://www.geographie.uni-freiburg.de/

Wären diese Daten repräsentativ, dann bedeutet dies für die Nachhaltigkeit::
– Jungen sind eher bereit zu genügsamem Verhalten, also zur Suffizienz. (Handyverzicht)
– Stadtkinder sind eher bereit, Nahrungsmittel “von hier” zu essen als Landkinder (regionale Produkte)

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