Kirchzarten gegen MTB-Jugend

Seit dem Ultra-Bike ist Kirchzarten ein MTB-Eldorado, seit dem Dagegen-Sein im Frühjahr 2013 ist die Bikerjugend ohne Trainingsmöglichkeit. Seit 26.7.2014 freuen sich die Mädels und Jungen auf einen Trail der SVK-Bikeschule im Hexenwäldle (provisorisch und geduldet), doch auch dagegen zieht Frau Eva-Maria Wunderle bzw. IG-Giersberg mit juristischer Spitzfindigkeit vor Gericht. Wozu soll unsere Jugend auch ortsnah biken – es gibt ja PC-Games, Social Media-Handy und Discos zum Abhängen. Der Kampf der ruhebedürftigen Kirchzartener Pensionäre gegen die MTB-begeisterte Jugend geht in die nächste, zeitlich möglichst langgestreckte Runde (Auseinandersetzungen um formaljuristische Fehler, ein komplett neuer Bebauungsplan für das Areal braucht viele Jahre). Satt-senile Geldlobby gegen jugendlich-hunrigen Bewegungsdrang – demographiebedingt leider zum Nachteil der Jugend.
7.8.2014, Ekkehard Kaier (70 Jahre)
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Die Duldung dulden nicht alle
Thema Giersberg und kein Ende. Die Interessengemeinschaft Giersberg ist mit dem Vorgehen der Gemeinde und des Landratsamtes, im Vorgriff auf die Rechtsgültigkeit des auf den Weg gebrachten Bebauungsplanverfahrens im Hexenwäldele bereits jetzt den Bau von Abfahrtsstrecken und eines Technikparcours zu dulden, nicht einverstanden. Und fährt scharfe Geschütze auf. Das Verwaltungsgericht Freiburg soll die Zulässigkeit überprüfen. ….
Alles vom 8.8.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/kirchzarten/die-duldung-dulden-nicht-alle

 

Gericht lehnt IGG-Antrag ab
Das Freiburger Verwaltungsgericht lehnte den Eilantrag der Interessengemeinschaft Giersberg (IGG) auf vorläufigen Rechtsschutz im Streit gegen die Gemeinde Kirchzarten ab. …. Alles vom 9.8.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/kirchzarten/gericht-lehnt-igg-antrag-ab–88515661.html

 

Stellungnahme zu dem Thema Mountainbike-Trainingsstrecke
Ich werde mich hüten, konkrete Stellungnahmen zu dem Thema Mountainbike-Trainingsstrecke abzugeben, jedoch darf ich meine Freude zum Ausdruck bringen, daß die Diskussion jetzt endlich weitergeht. Die Zeit bis zum Bürgerentscheid 2013 und noch lange danach hatten wir immer guten Gesprächsstoff am Stammtisch. Daß es eine Neuauflage gibt, die sogar auf dem Rechtsweg ausgetragen wird, wagte ich nicht einmal in meinen kühnsten Träumen zu hoffen. Solch wundervolle Nachricht lässt mich und den Stammtisch gedanklich vom Verwaltungsgericht in Freiburg bis zum EU-Gerichtshof schweben. Verglichen mit Stuttgart-21 könnte mir das bis zu meinem Renteneintritt in zwanzig Jahren reichen. Im Übrigen hoffe ich inständigst, daß dies ein “kalter Krieg” bleibt, und bitte meine Worte mit einem gewissen Mass an Ironie zu verstehen.
3.9.2014, Thomas Brugger, Kirchzarten

Lüge?
Ich zitiere von der Homepage der IG Giersberg  www.unser-giersberg.de : “Eine Trainingsstrecke im Hexenwäldle ist für uns OK, aber doch nicht im einzigartigen Naherholungsgebiet Giersberg/Bickenreute, das von so vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt wird.“ Jetzt lese ich, dass die IG gegen die Nutzung des Hexenwäldle geklagt hat. Darf man den Passus auf der Internetseite schon als Lüge bezeichnen, oder nur als schlechte Propaganda? Auf jeden Fall passt es ins Gesamtbild, das die IG gibt. Eigennutz vor Gemeinnutz, Kinder und Jugendliche als Alibi, trotz dauernder Betonung der Gesprächsbereitschaft keine Kompromissbereitschaft.
3.9.2014, Jürgen Sturm, 79117 Freiburg, www.dreisamtaeler.de

Kein Platz für die MTB-Jugend? Jugend unerwünscht?
Das Kirchzartener Becken ist umgeben von Wäldern. Doch in keinem einzigen Waldstück ist es Jugendlichen erlaubt, mit ihren MTBs zu üben. Für Biker kein Platz.
Woche für Woche lesen die Jugendlichen in der Presse (BZ, Dreisamtäler) von neuen Einsprüchen und Bedenken der MTB-Gegner samt IG-Dreisam. Was für ein Signal geht davon aus, was müssen die Jungens und Mädels dabei empfinden – sind sie unerwünscht, ausgestoßen?
3.9.2014, A. Hildebrandt.

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