Kirchliche Sozialstation Dreisamtal ist Partner vom Hausnotruf

 

Mit dem 1. April hat sich in der Organisation des Hausnotrufes im Bereich der Kirchlichen Sozialstation Dreisamtal eine wesentliche Änderung vollzogen. Wurden die rund 70 Hausnotruf-Kunden bisher vom Caritasverband Breisgau-Hochschwarzwald von Freiburg aus betreut, werden in Zukunft alle wichtigen Fragen im Zusammenhang mit dem hilfreichen Notrufsystem direkt von der Sozialstation in Kirchzarten aus erledigt. „Wir kommen damit unserem Anspruch, alle Hilfen aus einer Hand anzubieten, immer näher“, erklärte Geschäftsführerin Christine Hodel im Pressegespräch mit dem „Dreisamtäler“. Für die Beratung seien eigens zwei Mitarbeiter geschult worden.

Die Kirchliche Sozialstation ist nun einer von rund 250 Partnern im süddeutschen Raum der „Hausnotruf-Dienst GmbH“ von Caritas und Diakonie in Freiburg. Deren Kundenbetreuer Jürgen Friedrich verweist auf die seit 1984 bestehenden Erfahrungen mit dem Hausnotdienst hin. Von den Partnern, drei gibt es sogar in Spanien, werden rund 11.000 persönliche Nutzer betreut. „Für die kann ein kleiner Notrufsender“, erklärt Friedrich das System, „zum Lebensretter werden.“ Die Technik ist denkbar einfach. Das Hausnotrufgerät, eines der mordernsten von „Bosch“, wird an die vorhandene Telefonleitung und das Stromnetz angeschlossen. Der kleine Notrufsender wird an einer Kordel als Halsband oder als Armband wie bei einer Uhr getragen. „Dieser Sender wird auch Lebensretter-Medaillon genannt“, weiß Melanie Schultis, die Pflegedienstleiterin. Durch Drücken des Notrufsenders kann jederzeit eine Sprechverbindung zur Zentrale hergestellt werden. Und die benachrichtigt dann sofort Angehörige, Freunde, Nachbarn, den Arzt, Rettungsdienst oder eine Pflegekraft der Sozialstation. Bei der Installation vereinbart die Sozialstation mit dem Nutzer die individuelle Notrufreihenfolge. Es können je nach Bedarf auch unterschiedliche Leistungspakete gebucht werden. Möglich ist, dass sich bei Einstufung in eine Pflegestufe auch die Pflegeversicherung an den Kosten beteiligt. „Mit dem Hausnotruf bleiben Sie selbständig und können sicher und unabhängig zu Hause leben“, unterstreicht Christine Hodel die Vorteile eines Anschlusses, „auch im fortgeschrittenen Alter, bei Krankheit oder Behinderung.“ Der Hausnotruf, der selbstverständlich rund um die Uhr 24 Stunden sofort und zuverlässig Hilfe vermittelt, gibt auch den Angehörigen, die nicht in unmittelbarer Nähe sein können, Ruhe und Sicherheit. Jürgen Friedrich von der „Hausnotruf-Dienst“-Zentrale in Freiburg weist noch darauf hin, dass weitere neue Notrufsysteme, die über Handy auch unterwegs Hilfe vermitteln können, im Aufbau sind. Wer sich genauer über den Hausnotruf informieren will, kann sich mit der Kirchlichen Sozialstation Kirchzarten unter Telefon-Nummer 07661 98680 in Verbindung setzen.

Sozialstation Dreisamtal und Hausnotruf arbeiten zusammen

Mit dem Hausnotruf verstärkt die Kirchliche Sozialstation Kirchzarten ihr umfassendes Hilfeangebot. Christine Hodel, Geschäftsführerin, Jürgen Friedrich, Hausnotruf-Dienst GmbH und Melanie Schultis, Pflegedienstleiterin (v.l. im obigen Bild). zeigen die erforderlichen Geräte. 
4.4.2012, Gerhard Lück, www.dreisamtaeler.de

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