Juedische Kita: sicher, koscher

Zwei von 21 jüdischen deutschen Kinderbetreuungseinrichtungen liegen in BW, in Stuttgart und Rottenburg. Nun wird in der  Kantinenstraße in Brühl-Beurbarung eine neue Kita mit Ganztagesplätze für 50 jüdische und nichtjüdische Kinder gebaut. Dazu hat das Jugendhilfswerk Freiburg als konfessionsloser Träger der Kita eine Kooperation mit der Freiburger jüdischen Gemeinde geschlossen.

Im Mai 2013 beginnt die Gruppe der unter Dreijährigen, ab Herbst die der Kinder ab drei Jahren
http://www.jugendhilfswerk.de  

Sicher und koscher: Neue Kita betreut auch jüdische Kinder
Im Mai soll in Freiburg eine jüdische Kindertageseinrichtung eröffnet werden – die erste in Baden seit der Nazizeit. In der Kita Kantinenstraße in Brühl-Beurbarung werden 50 jüdische und nichtjüdische Kinder gemeinsam spielen und voneinander lernen. Wie bei allen jüdischen Einrichtungen werden auch hier besondere Sicherheitsvorkehrungen getroffen – für insgesamt 93 000 Euro
Alles vom 17.1.2013 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/sicher-und-koscher-neue-kita-betreut-auch-juedische-kinder–68277361.html

Warum keine Integration in überkonfessioneller Kita?
Warum muss es gleich eine “jüdische Kita” sein, in dem jüdische Feste gefeiert werden? Warum reicht nicht eine unreligiöse Kita, die in der Ernährung auf verschiedene religiöse – Unsinn hin oder her – Essensvorschriften achtet? Wieso wird das Essen nur koscher und nicht auch halal zubereitet? Wenn schon Religionen immer wieder für Streit sorgen untereinander, wäre es nicht ein Fortschritt der Integration, christliche, jüdische, islamische buddhistische und unreligiöse Kinder zusammenzubringen, um schon im Kindesalter Ressentiments zu bekämpfen? Jüdische Kita: Daumen runter. Falscher Weg.
Jens Peter Schmidt, 17.1.2013

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