Islamisches Zentrum – Moschee

Das Islamische Zentrum Freiburg lädt zum 5. Straßenfest am 21./22. Juni 2014, in der Hugstetter Straße ein. Das diesjährige Thema “Islam(isch) Freiburg”, wirft die Frage auf, ob der Islam zu Freiburg gehört. Dazu am Samstag um 18 Uhr eine Diskussion mit Aischa Ebner, Marion Bär sowie den Pfarrern Hans-Jörg Rasch und Horst Herbert. Zum gleichen Thema am Sonntag Impulsvorträge. Um 15 Uhr Moscheeführung und ein buntes Straßenfest (Eintritt frei). Seit den 1990er Jahren sucht das Islamische Zentrum (die größte von mehreren islamischen Gemeinden in Freiburg) nach einer Möglichkeit zum Bau einer Moschee – leider bislang erfolglos. 50% der ca 1000 Mitglieder des Zentrums stammen aus der Türkei, die andere Hälfte aus 50 Nationen.
17.6.2014
www.izfr.de
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Islam in Freiburg: Es hapert an der Alltagsakzeptanz
Beim Straßenfest des Islamischen Zentrums gab es geteilte Antworten auf die Frage “Wie steht’s mit dem Islam in Freiburg?” …. Alles vom 23.6.2014 bitte lesen auf
http://www.badische-zeitung.de/islam-in-freiburg-es-hapert-an-der-alltagsakzeptanz

 

Der Islam hat keine Säkularisierung erlebt
Das ist ja fatal, was hier einige Leute erzählen. Hat sich hier schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, dass keines der 56 islamischen Länder demokratisch ist? Es geht nicht um einzelne Muslime, die “ganz nett” sind. Es geht um den Einzug des Islams in unser Gemeinwesen. Je mehr das passiert, desto weiter entfernen wir uns ganz automatisch von der Demokratie. Dazu muss man wissen, dass der Islam sich selbst als umfassende Lebensordnung versteht, also nicht etwa als Religion, wie wir sie uns vorstellen, die man auch im stillen Kämmerlein praktizieren könnte, deren Befolgung Privatsache wäre, und die sich vor allem auf die Gottesbeziehung des Einzelnen auswirkt. Er durchdringt, seinem eigenen Anspruch nach, auch Recht, Politik, Kultur, Wissenschaft und überhaupt jeden Lebensbereich.
Der Islam hat keine Säkularisierung erlebt und ist im Kern ein autoritäres, totalitäres Gesellschaftssystem, welches konträr zur Demokratie steh !  Im Kern des Islams ist der “Weltbeherrschungsanspruch” festgeschrieben. Jeder Moslem hat die religiöse Pflicht, die Einführung der Scharia (islamisches Recht) zu fördern. Die Militanz im Islam (z.B. Terroristen) und die mehrheitlich friedlichen Muslime sind nur zwei handlungsstrategische und operative Differenzierungen um dieses Ziel zu erreichen. Die friedlichen (gläubigen) Muslime sind bestrebt die orthodox-islamischen Traditionen zu bewahren und sich gegenüber den modernen bzw. „unislamischen“ Einflüssen so weit wie möglich abzuschotten bzw. sich von diesen fernzuhalten. Die andere „islamistische“ Variante besteht darin, die modernen (säkularen und „unislamischen“) Einflüsse aktiv-militant zu bekämpfen. Der Islam wird sowohl von friedlichen Muslimen, als auch von militanten Muslimen rechtschaffend gelebt. Die friedlichen Muslime sind der Nährboden für den militanten Islam, der sich ab einer kritischen Größe einer islamischen Gesellschaft als “Speerspitze” immer bildet. Der Islam wird von Terroristen eben NICHT instrumentalisiert, wie uns immer erzählt wird. Einen politisch toleranten und demokratischen „Reform-Islam” oder „Euro-Islam” gibt es nur als individuelle Rechtfertigungsideologie für solche Muslime, die mit dem Islam nicht direkt brechen, aber ihre eigene westliche Lebensweise subjektiv legitimieren wollen. Er wäre aber in sich so inkonsistent, dass er nicht die Chance hätte, zur Mehrheitsoption innerhalb muslimischer Gesellschaften zu werden, sobald z.B. in Deutschland gläubige Muslime eine Mehrheit stellen (und das wird in40 Jahren so sein). Das liegt daran, dass sich der „Kern” der islamischen Lehre vom scheinbar historisch Relativen kaum oder nur schwer trennen lässt, um dadurch den Dschihad,im Sinne des Kampfes um die Ausbreitung des Islam auf Kosten anderer Religionen, aus dem Islam herauszudefinieren. ….
Zur islamischen Mehrheit in ca. 40 Jahren: Bei den heute 65-Jahrigen haben etwa 10 Prozent einen Migrationshintergrund, bei den 40-Jährigen sind es 17 Prozent, unter den jungeren Müttern bereits 40 Prozent. In der Bevölkerung insgesamt liegt der Anteil derjenigen, die einen Migrationshintergrund haben, bei 17 Prozent, bei den unter 15 Jährigen aber bereits bei 30 Prozent. Der Anteil der von der einheimischen Bevölkerung geborenen Kinder ist seit Mitte der sechziger Jahre um 65 Prozent gesunken, dank der Migranten hat sich die Gesamtzahl der in Deutschland Geborenen aber nur halbiert. Deutsche haben eine Fertilitatsrate von 1,4 (d.h. jede deutsche Frau bekommt statistisch 1,4 Kinder). Um eine Gesellschaft zu erhalten, braucht es eine Fertilitatsrate von 2,11 . Das bedeutet zugleich, dass die Bevölkerung in vier Generationen um drei Viertel schrumpft und stets die Hälfte der Einwohner älter ist als 50 Jahre. Muslimische Migranten in Deutschland haben eine eine Fertilitatsrate von 3,4. Bleibt die Geburtenrate der Moslems dauerhaft höher als die der autochthonen Bevolkerung, so werden Staat und Gesellschaft im Laufe weniger Generationen von den Migranten übernommen. Sollte jeder wissen, lernt man aber nicht bei ARD, ZDF oder in der Schule.
24.6.2014, Herbert Gard

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