Investieren statt konsumieren

Anfang 2015 geht es Deutschland so gut wie nie: Friede, Wirtschaftswachstum, Exportüberschuß, Vollbeschäftigung, Inflationsrate am Tief-Limit, Konjunkturprognosen OK, beliebtestes Land der Welt (laut BBC, GfK), Fussballweltmeister. Wann, wenn nicht jetzt ist Zeit für zukunftsweisende Reformen und Anstöße. Mehr investieren und forschen statt Konsum bei saturiertem Zurücklehnen.

Seit Jahren sind wir nicht mal mehr bereit, die Verkehrswege im Land zu erhalten. Hier muß mit einem Sonderprogramm in die Infrastruktur investiert werden: Transport von Menschen (Strasse, Bahn), Energie und Information (Datennetze).

Unser wertvollster Rohstoff ist die Bildung, Bildung und noch mal Bildung. Nicht nur in Schule und Hochschule, sondern auch im dualen Ausbildungssystem mit Handwerk und Industrie.

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn Milliarden in die Forschung investiert werden, um neuartige Energieträger wie Wasserstoff nutzen zu können. Einfach nur mehr Solarzellen auf die Dächer schrauben ist keine Lösung. Wir müssen technologisch führend bleiben, auch bei den Erneuerbaren Energien.

Demografische Entwicklung wie industrieller Konkurenzkampf haben Deutschland zum Einwanderungsland gemacht, das dringend qualifizierte Migranten anwerben muß. Dazu bedarf es eines Einwanderungsgesetzes (qualifizierte Arbeitskräfte statt Zuzug in bereits übervollen Niedriglohnbereich) wie auch Integrationsgesetzes (jeder Einwanderer muß sich hier eine zufriedenstellende Existenz aufbauen können).

Die Langzeitarbeitslosigkeit ist mit 1 Mio Menschen seit Jahren unverändert hoch. Ein gesondertes Hartz IV-Programm muß aufgelegt werden, um diese Arbeitslosen von der schlimmsten sozialen geißel zu befreien.

Der innere und soziale Frieden wird nur gelingen, wenn die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch mehr öffnet: Arbeitsmarkt, Sozial- und Steuergesetzgebung. Und wenn die strenge Trennung von Kirche und Staat eingeführt wird, um allen Regionsgemeinschaften bzw. Weltanschauungen (30% ev, 30% rk, 1,9% orthodox, 3% Islam, 34% konfessionslos) in Schule und gesellschaftlichem Leben gleich behandeln zu können.

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