Integrationsrat denunziert MdB

Der Integrationsrat der Stadt Duisburg beschließt am 7.6.2016 eine Resolution, die Bundestagsabgeordnete (MdBs) beschimpft (Verleumdung der Türkei) und bedroht (Rache den Vaterlandsverrätern), die den Bundestagsbeschluß vom 2.6.2016 zum Armenier-Genozid durch die Türkei mitgetragen haben. Unter namentlicher Nennung türkisch-stämmiger Abgeordneter. Dieser Fall zeigt, dass die Integration gescheitert ist. Ein Kommentar der Stadt Duisburg, die die Resolution annuliert hat: “Was bleibt, ist der Einblick in einen Abgrund von Nicht-Integration. Dass ausgerechnet ein Beirat, zuständig für Integration, ein solcher Ort für Intoleranz, Ressentiment, Ausgrenzung und Schmähung von unserer Demokratie und unserem Parlament sein würde, war für uns, die Bürger von Duisburg, bis vorletzte Woche undenkbar.“
Der Integrationsrat umfasst Personen mit Migrationshintergrund. Elf Mitglieder werden vom Rat ernannt, die übrigen 18 gewählt, und zwar von „Ausländern, Deutschen mit doppelter Staatsangehörigkeit oder die die deutsche Staatsangehörigkeit durch Einbürgerung erhalten oder als Kinder ausländischer Eltern durch Geburt im Inland erworben haben“ (so der Gesetzestext). Für die Wählbarkeit gelten die gleichen Kriterien.
17.7.2016

Integrationsrat als eigenes Vertretungsorgan von Ausländern unsinnig
Wenn sogar ein Integrationsrat durch Nicht-Integration auffällt, sollten wir darüber nachdenken, woran wir Integration eigentlich bemessen. Für Ex-BND-Vize Rudolf G. Adam reichen der Zugang zum Arbeitsmarkt und Sprachkenntnisse allein nicht aus
Integration zielt auf Überwindung von Abgrenzungen. Sie sollen im täglichen Zusammenleben keine erhebliche Rolle mehr spielen. Macht es Sinn, um dieses Ziel zu fördern, eine gesonderte Wählergruppe mit eigenem Repräsentationsorgan zu schaffen und damit gerade die Trennlinien zu institutionalisieren, die es zu überwinden gilt? …. Alles vom 17-7-2016 von bitte lesen auf
http://www.cicero.de/berliner-republik/einwanderungsland-deutschland-was-bedeutet-integration?page=1

Dieser Beitrag wurde unter Buergerbeteiligung, Integration, Soziales, Zukunft abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort