Information – Ausgewogenheit

Vor 2002 waren die Medien noch unterschiedlich politisch ausgerichtet. Links: Spiegel, Stern, Süddeutsche, Frankfurter Rundschau und Taz. Mitte: FAZ, Welt und Zeit. Rechts: Bayernkurier, Rheinischer Merkur. Auch beim Fernsehen: Links Radio Bremen und Konservativ: ZDF, BR und SDR. Seit 2002 und verstärkt seit Budapest 9/2015 hat die Ideologie der Political Correctness diese Medienvielfalt
ersetzt durch eine weitgehende Gleichschaltung: Faz, Focus, Spiegel, Stern, Süddeutsche, Taz, Welt, Zeit sowie der Öffentlch-rechtliche Rundfunk (DLF, DasErste und ZDF) berichten alle irgendwie dasselbe – geleitet von regierungs-konformem Hypermoralismus, Feminismus, Ökologismus, Antirassismus, Pro-Islam und Kampf gegen Rechts. und pflegen die gemeinsamen Feindbilder: Trump, AfD, der böse weiße Mann, Nation, ….

Hinzukommt, dass sich der moderne Journalismus von der Trennung “Fakten/Zahlen versus Meinung/Kommentar” und vom Ehrencodex eines Ha-Jo Friedrich “Ein Journalist soll sich keiner Sache. über die er berichtet, gemein machen” verabschiedet hat – dies alles, um den Bürger belehren zu können (Nudging). Aktuelles Beispiel: Der UN-Migrationspakt ist gut, unverbindlich und reduziert die Immigration, so berichten uns unisono Faz, Welt, Süddeutsche, Taz. Der Bürger, der anderer Meinung ist, gilt als Rechts bis hin zum Nazi. Über solch langweilige deutsche Medieneinfalt wundern sich Medienleute im Ausland: So der US-Medienwissenschaftler Jay Rosen: „Journalisten sollen nicht sagen, was Leute zu denken haben.“ Oder Roger Köppel, Chefredakteur der Züricher Weltwoche https://www.weltwoche.ch/), der den deutschen politischen Journalismus als “seltsam verklemmt” wahrnimmt.
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Der mündige Bürger will “Fakten, Fakten, Fakten” (Helmut Markwort, ehem. Focus-Chefredakteur) lesen, um sich nach deren Abwägung selbst (also ohne Nudging) die eigene Meinung zu bilden. Früher reichten zwei Abonnements von Spiegel und Faz, um von Links bis Rechts informiert zu sein. Heute kann man sich eines dieser Abonnements sparen, da in beiden Zeitungen so ungefähr dasselbe steht.
Gegen die Dominanz grünlinker Ideologie in Deutschlands Medien ist nichts einzuwenden, wenn es ein auflagen- und meinungsstarkes Gegengewicht in den Medien geben würde – gibt es aber nicht. Denn die konservative und rechte (nicht rechtsextreme) Presse ist den Mainstreammedien hinsichtlich Auflage und Reichweite weit unterlegen, man spricht von einem Größenverhältnis von 20% zu 80%.
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Was soll der Bürger tun, um dieser doch langweiligen Meinungseinfalt zu entfliehen in Richtung ausgewogenem Kundigmachen? Entweder im Ausland informieren: Schweiz, Österreich und vor allem GBR. Oder sich paarweise “links – rechts” informieren, wie z.B.:
Magazin: Spiegel (links) – Tichys Einblick (rechts)
Tageszeitung: Faz, Welt – ..?..
Wochenzeitung: Zeit – Junge Freiheit
Internet: SPONAchgut.com

Interessant: In Deutschland gibt es im Print-Bereich keine überregionale, rechtskonserative Tageszeitung. Dafür ist das Angebot im Internet umso größer:
Cato-magazin.de, Cicero.de, Epochtimes.com, Netzpolitik.org, Philosophia-Perennis.de, Publicomag.de, Telepolis.de, TheEuropean.de, Tichyseinblick.de.
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Ein Tip zur Ausgewogenheit: Donnerstags die linke “Zeit” und die rechte “Junge Freiheit” lesen und zwei politische Welten auf sich einwirken lassen. Das erinnert an früher, als der linke Spiegel und die rechte Welt am Kiosk brav nebeneinander angeboten wurden – aber was soll’s, Herbert Wehner (SPD) und Franz-Josef Strauß (CSU) sind längst passé und irgendwelche Nachfolger weit und breit nicht in Sicht.
30.11.2018
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Berichterstattung zum Migrationspakt ist nicht wertfrei und objektiv
Der Artikel (in der Badischen Zeitung) lässt in erster Linie erahnen, dass der Verfasser kein Freund der AfD zu sein scheint – muss er auch nicht. Jedoch sollten Leser von einer Berichterstattung erwarten dürfen, dass sie objektiv, neutral, unabhängig, wertfrei, umfassend und vor allem nicht manipulativ informiert. Vielleicht hat aber der Schreiber einfach auch nur vergessen, zu erwähnen, dass sich zwischenzeitlich zwölf europäische Staaten, unter anderen das Nachbarland Österreich sowie Australien, Kanada, USA, Japan, China, Israel und Korea von der Unterzeichnung des Migrationspaktes distanziert haben.
Wenn uns auch die Politik weismachen möchte, dass durch diesen Pakt eine geregelte Migration gewährleistet und die Zahl der Migranten nach Deutschland verringert wird, sollte es jeden Bürger zum Nachdenken animieren, wenn in dem Pakt unter anderem vorgesehen ist, dass alle Einwanderer, unabhängig vom Migrationsstatus, Anspruch auf umfangreiche staatliche Leistungen erhalten sollen. Wer da noch glaubt, dass sich alleine durch diese Aussage die Flüchtlingsströme verringern, dem ist langfristig nicht zu helfen.
30.11.2018, Elke Geitlinger, Weil am Rhein, BZ

http://www.badische-zeitung.de/ausland-1/gegner-und-befuerworter-streiten-ueber-den-migrationspakt–160371218.html

 

 

Patzelt zu Migrationspakt: Aus Unerbindlichkeit entsteht verbindliches Recht
Unter dem Motto „Der häßliche Bruder der Demokratie – Positionen und Perspektiven des Populismus“ hatte die Konrad-Adenauer-Stiftung zu einem Diskurs mit dem der CDU nahestehenden Politikprofessor Patzelt und dem thüringischen CDU-Vorsitzenden Mike Mohring ins Schloß Ettersburg eingeladen….

Daß der Migrationspakt nicht bindend sei, sei ein „Bauernfängerargument“. In drei Jahren werde es eine Ergbniskonferenz geben, dann werde verregelt, was jetzt angeblich nicht bindend sei. Eine „frivole Vorgehensweise“ sei das. Mohring bestätigte das anhand der UN-Behindertenkonvention. Sie sei das Argument für die Inklusion, Förderschulen würden zerschlagen, die Kompetenz von speziell ausgebildeten Pädagogen nicht mehr genutzt. Alles auf dem Rücken der Kinder. Wenn das beim Migrationspakt auch so liefe, wäre das schlecht. Aus einer unverbindlichen Empfehlung entstünde verbindliches Recht.
Patzelt verlangte:
„Wir müssen die Migration stoppen.
Wir müssen verlangen, daß die Migranten Deutsche werden.
Wir müssen uns selber mögen.“
Es könne nicht sein, daß man fühlt: „Mein Gott, habe ich eine tragische Existenz, ich bin ein Deutscher.“
… Alles vom 24.11.2018 bitte lesen auf
http://www.prabelsblog.de/2018/11/patzelt-die-afd-ist-kopie-eines-originals-das-es-nicht-mehr-gibt/

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