HTG – 4 Jahre – 13 Orte

Die HTG – Hochschwarzwald Tourismus GmbH  – ist inzwischen eine feste Größe und aus dem Hochschwarzwald nicht mehr weg zu denken. Vor vier Jahren startete sie mit zehn Hochschwarzwald-Gemeinden, mit dem Ziel, die Tourismus-Destination effektiver nach außen hin präsentieren und vermarkten zu können. In dieser Zeit wurde eine komplett neue, schlagkräftige Organisationsstruktur aufgebaut, mit St. Peter, Häusern und St. Blasien drei weitere integriert, ein Call-Center und ein Buchungssystem eingerichtet und die Hochschwarzwald Card eingeführt. Dass diese Investitionen in den ersten Jahren zu Anfangsverlusten führen, war einkalkuliert. Inzwischen schreibt die HTG jedoch schwarze Zahlen. Zum zweiten Mal in Folge wird 2012 ein Gewinn eingefahren werden und zwar in Höhe von rund 350.000 bis 400.000 Euro, so dass die Anfangsverluste jetzt vollständig zurückgeführt werden können, freut sich Thorsten Rudolph, Geschäftsführer der HTG.

2012 war touristisch gesehen ein gutes Jahr! Sowohl bei den Übernachtungen als auch bei den Ankünften war ein deutliches Plus zu verzeichnen. Ein überdurchschnittliches Wachstum kann bei ausländischen Übernachtungsgästen beobachtet werden. Der HTG gelang es die Märkte in Asien, den USA, aber auch der Schweiz und Frankreich weiter zu erschließen.
Besonders erfolgreich waren die Betriebe mit Hochschwarzwald Card. Im ersten Jahr der Einführung der Card erzielten sie ein sieben- bis acht-prozentiges Plus und im zweiten Jahr noch einmal in gleicher Höhe. So konnte innerhalb von zwei Jahren fünfzehn Prozent Zuwachs verbucht werden. Diese All-Inclusive-Card, die den Gästen die Nutzung der Skilifte, des Badeparadieses, vieler Museen und anderer Angebote ohne zusätzliche Kosten ermöglicht, ist mittlerweile überregional bekannt und ein ausschlaggebender Grund, im Hochschwarzwald Urlaub zu machen, so Rudolph.
Ein weiteres sehr attraktives Angebot für die Gäste sind die Hochschwarzwald-E-Smarts. Inzwischen verfügt die HTG über fünfzehn E-Smarts, die von den Gästen mit Hochschwarzwald Card kostenfrei für Ausflüge in die Region ausgeliehen werden können. Seit der Einführung der Smarts im April 2012 hat diese Wagen-Kolonne laut Rudolph immense Distanzen zurückgelegt, schätzungsweise um die 100.000 km. Für die integrierte E-Mobilität im Urlaub über die Hochschwarzwald Card erhielt die HTG im Übrigen den 2. Preis beim Deutschen Tourismuspreis. Momentan hat die HTG dreizehn Hoteliers als Partner, bei denen die Smarts stehen und an die Gäste verliehen werden.
Wenn 2014 die Leasing-Verträge auslaufen, plant die HTG das Modell in Richtung Car-Sharing auszuweiten. Der Plan ist, an touristisch neuralgischen Punkten wie Bahnhöfen oder Kurhäusern, Ausleihstationen und Strom-Tankstellen zu installieren. Dank eines speziellen Software-Systems soll es möglich sein, diese Autos ganz problemlos mit nur einer Chip-Karte  – das könnte dann auch die Hochschwarzwald Card sein, wäre aber nicht darauf beschränkt –  zu leihen, in Betrieb zu nehmen, zu bezahlen und wieder zurückzugeben und das auch an einer anderen Station. Das kann allerdings nur realisiert werden, wenn es entsprechende Fördermittel gibt. Aber, so Rudolph: „Daran arbeiten wir!“


Thorsten Rudolph, Geschäftsführer der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, und Katharina Bayer, seit dem 26. November 2012 neue Leiterin des Bereichs Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit

Auch veranstaltungsmäßig garantiert die HTG immer wieder Hochkarätiges!  Ein Highlight wird sicherlich das Festival an der Hochfirstschanze vom 26.-27. Juli 2013 sein. Aufgeführt werden in diesem Jahr „Der Watzmann ruft – das Original“ mit Wolfgang Ambros und eine ABBA-Music-Show mit Original-Band-Mitgliedern – zwei Veranstaltungen, die überregional Aufsehen erregen und für die jeweils schon fast 1000 Tickets verkauft sind.
Zum Winterausklang darf bei der Schatzsuche am Feldberg am 23. März 2013 dann im Schnee gebuddelt werden. Die Buddler können wertvolle Schätze ausgraben. Der Hauptgewinn ist ein Mercedes der A-Klasse in schnittigem Rot im Wert von 20.000 Euro. Nähere Infos: www.hochschwarzwald-schatz.de
31.1.2013, Dagmar Engesser, www.dreisamtaeler.de

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