Homoeopathie rechts und links

Eine 28-jährige Biochemikerin, die nun Medizin studiert, erhält für ihren homöopathie-kritischen Artikel Anerkennung und Verlinkungen, da inhaltlich fundiert geschrieben. Nun veröffentlicht sie den Artikel nicht – wie früher schon – bei SPON, Zeit online bzw. Sueddeutsche, sondern der “Achse des Guten” www.achgut.de . Die Folge: Verlinkungen werden gelöscht, auch die führende Homöopathie-kritische Plattform teilt nicht mehr, weil sie den Artikel “lieber in der FAZ gelesen hätte”.
Ein anschauliches Beispiel, dass es unserer Mainstream-Presse weniger um inhaltliche Auseinandersetzung als um Gesinnung geht. Denn wie die Süddeutsche links ist, steht Achgut rechts – und was dort zu lesen ist, wird einfach ignoriert oder mit der Nazi- bzw. Ausländerhass-Keule erschlagen. Auch eine sachlich einwandfreie Homöpathie-Kritik kann als rechtsextrem abgetan werden.
In Deutschland gibt es keine Diskussionskultur mehr, dann alles ist alternativlos, also indiskutabel. Nudging ist angesagt. Dies ist der Grund, warum zu den großen Problemkreise wie Masseneinwanderung, Energiewende und EU-Transferunion in den Medien überhaupt keine offene und ehrliche Auseinandersetzung möglich ist.
13.8.2016

http://www.achgut.com/artikel/warum_homoeopathie_nicht_in_arztpraxen_und_apotheken_gehoert
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Ich habe einen Fehler gemacht ….
Im öffentlichen Diskurs hat sich die Unsitte eingeschlichen, Inhalte nicht mehr kritisch zu bewerten, sondern anhand des Mediums zu entscheiden, ob man sie überhaupt zur Kenntnis nimmt. Die dabei verwendete Taktik, jede Äußerung, die nicht passt, als faschistisch zu diskreditieren, kommt direkt aus dem Stalinismus. Das spielt für Möchtegernmoralisten aber keine Rolle. Ich durfte das soeben unmittelbar erfahren. …Dass solche Menschen, die sich für eine moralische Elite halten, de facto festlegen können, was gut und schlecht ist – genau DAS ist das Problem, das wir gerade in Deutschland haben. Sie unterteilen Medien in solche, die man lesen darf, und solche, von denen man sich distanzieren muss, ohne sie je rezipiert zu haben. Differenzierte Analysen kann man sich sparen, wenn man die Anderen zu Populisten erklärt. ….. Alles von Marisa Kurz vom 18.2016 bitte lesen auf
http://www.achgut.com/artikel/ich_habe_einen_fehler_gemacht_ich_habe_auf_der_achse_veroeffentlicht
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Linke gute Faschisten
Ich las den homöopathiekritischen Artikel mit Freude und kenne selbst das Problem der allgemein grassierenden Melange aus Dekadenzlobotomie und Bequemlichkeitsverblödung der Kaste selbsternannter “Kämpfer gegen Rechts”, die längst zu den Faschisten wurden, die zu jagen sie sich wähnen, weil sie alles in ihrem Umfeld auf ideologischen Mehrwert sondieren. Das ist kein wie auch immer definierbarer Kampf, egal wie abstrakt man diesen interpretieren möge, sondern der pathologische Habitus von Zwangsneurotikern und Psychotikern. Lassen Sie sich nicht von solchen Zombies verunsichern und denken Sie immer an die Worte Gandhis:“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann lieben sie dich”.
Dirk Hummerl 13.8.2016, AO
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Der Islam und die Gutmenschen
So wie der Islam die Menschheit in Gläubige und Ungläubige unterteilt, unterscheiden unsere deutschen Gutmenschen zwischen “wir” und den “Rechten”. Offenbar ist diese Denkweise sehr ansteckend.
13.8.2016, Jürgen Althoff
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Rosa Luxemburg
“Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei – mögen sie noch so zahlreich sein – ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der ‘Gerechtigkeit’, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ‘Freiheit’ zum Privilegium wird.” wird Rosa Luxemburg zugeschrieben Liebe Frau Kurz, Ihr Homöopathie-Artikel war für mich ‘heilsam und belebend’;obwohl ich die Globulis selbst auch nutze. Die Meinung Andersdenkender auszuhalten und eine Debattenkultur zu pflegen ist für uns alle ‘heilsam,belebend und reinigend’also unverzichtbar,,um unser freiheitliches Deutschland weiter zu erhalten. Danke und beste Grüsse Sarah Frauenstein
13.8.2016, Sarah Frauenstein, AO

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