Holzenergie-Genossenschaft – engagierte Energiemenschen

Die Badische Holzenergie-Genossenschaft (kurz: Holzgeno) entstand aus der Tatkraft vieler Menschen und der Überzeugung, am Anschieben der „Lawine für die Energiewende im Wärmemarkt“ beteiligt zu sein – auch Raiffeisen und Baywa, unzählige Gemeinschaftsunternehmen in der Forst – und Landwirtschaft haben so klein angefangen. Die Idee ist es, die Mittel der Geno (1000 € je Anteil) in wirtschaftlich tragfähige Energieprojekte (klein bis gross) einzusetzen, damit örtliche Unternehmen und Partner zu beauftragen und so letztlich neben örtlicher Wertschöpfung und CO2-Minderung auch eine angemessene und nachhaltige Rendite zu erzielen. Dazu brauchen wir viele Mitmacher, Mitdenker, Bürger, Genossen, stille und laute Akteure, Partner und Unternehmen, Ingenieure und Berater – die Projekte, Ansätze und Ideen sind alle da. Aus ähnlichen Motiven sind in den letzten 5 Jahren über 300 Energiegenossenschaften aller Art gegründet worden, das zeigt die wachsende Akzeptanz der Idee überall.

Seit fast 40 Jahren bin ich nun aktiv unterwegs für dezentrale Energieversorgung und rationelle Energieversorgung mit regenerativer Energie, Kraft-Wärme-Koppelung und Energiecontracting. Viele hundert „dezentrale“ erfolgreiche Anlagen, Versorgungen, exemplarische Beispiele demonstrieren die Zukunftsfähigkeit dieser Konzepte mit vielen Mitarbeitern und Partnern in verschiedenen Unternehmen, z.B.  
Kraftanlagen Heidelberg/Energieconsulting Heidelberg seit 1972
Steag Energiecontracting Heidelberg SEC  seit 1997
EC Bioenergie Heidelberg GmbH an vielen Standorten seit 2002 – www.ec-bioenergie.de
Energiecontracting Heidelberg ECH AG seit 2005 bis heute
Bioenergieshop Services BES seit 2008 – www.bioenergieshop.de
in allen Grössenordnungen vom privaten kW-Bereich bis zur grossen Industrieversorgung über 20 MW, vom Dorfgasthof bis zur Stadtversorgung.

Zunehmend gewann in den letzten Jahren die Bürgerbeteiligung in Fonds/Genossenschaften/Zu-sammenarbeit eine Rolle, z.B. bei erfolgreichen Vorhaben wie 
– Aufbau des Holz -HKW/Pelletwerkes Buchenbach ab 2004
– Aufbau der gesamtheitlichen Biomassekreisläufe der Bioenergie Heidelberg an vielen Standorten ab 2005
– Energiecontracting der ECH AG Heidelberg ab 2006
– Netzwerk von Energieshops der BES ab 2008
– fesa e.V. Freiburg – www.fesa.de

Nun treibt uns alle über beruflichen und geschäftlichen Interessen hinweg die Notwendigkeit und Chance der Energiewende, die auch klassische Energiestrukturen ändern und dringlich durch dezentrales örtliches neues Denken ablösen muss mit der übergeordneten Zielrichtung. „Wir machen unsere Energie nachhaltig/nachwachsend aus eigener Kraft von hier, regenerativ, CO2-neutral, kostengünstig und in örtlicher Wertschöpfung von Unternehmen der Region“

„Erst viele kleine Schritte machen die große Energiewende“
Vor allem im Wärmemarkt ist dabei Holzenergie/Biomasse im Paket mit Effizienz und anderen regenerativen Energieen das wichtigste Standbein in Gegenwart und Zukunft – mit noch gewaltigen Potentialen in Deutschland und in der Welt, ohne das eine Energiewende nicht zu schaffen ist. Nun sind das ja keine ganz neuen Erkenntnisse, sondern akzeptierte Bausteine in allen Energieprogrammen der EU, allen Parteien und Gebietskörperschaften in Deutschland, in Baden –Württemberg von allen Ministerien, Landkreisen und Gemeindeparlamenten getragen – alleine die praktische Umsetzung ist zäh und schwerfällig, oft zum Heulen, sie muss 100 mal schneller gehen. Da reicht kein Regierungsprogramm, engagierte und aktive Menschen und Taten sind notwendig, einfach „machen statt reden“. So entstand die Badische Holzenergie-Genossenschaft (genannt einfach: Holzgeno) aus der Tatkraft vieler Menschen und der Überzeugung, damit ganz viel bewegen zu können und wirklich am Anschieben der „Lawine für die Energiewende im Wärmemarkt“ beteiligt zu sein (www.holzenergie-geno.de). Die Idee ist es, die Mittel der Geno (1000 € je Anteil) in wirtschaftlich tragfähige Energieprojekte (klein bis gross) einzusetzen, damit örtliche Unternehmen und Partner zu beauftragen und so letztlich neben örtlicher Wertschöpfung und CO2–Minderung auch eine angemessene und nachhaltige Rendite zu erzielen. Wir brauchen dazu aber viele Mitmacher, Mitdenker, Genossen, stille und laute Akteure, Partner und Unternehmen, Ingenieure und Berater –  die Projekte, Ansätze und Ideen sind alle da. Aus ähnlichen Motiven sind in den letzten 5 Jahren über 300 Energiegenossenschaften aller Art gegründet worden, das zeigt die wachsende Akzeptanz der Idee überall.

In langer Vorarbeit hat es die Holzgeno geschafft, nicht nur viele Inividualisten und die Akzeptanz aller Politiker hinter sich zu bringen, sondern auch ganz viele namhafte Akteure, Fachleute und Unternehmen als Partner der Geno einzubinden und gleichzeitig für jeden zusätzlichen Partner offen. Das gibt die einmalige Chance, dass hier ein richtig grosses und erfolgreiches Unternehmen wächst, das sich dynamisch mit riesigem Potential ausbreitet  – so ist das eine faszinierende Chance für  kleine und grosse Anleger. Ich stehe da mit Haut und Haaren dahinter und empfehle, das auch zu tun und früh dabei zu sein. Als ehrenamtlicher Aufsichtsratsvorsitzender will ich mich für den Erfolg einsetzen, mich auch persönlich als Genosse kräftig einbringen und für die Richtigkeit der Sache  stehen .
Machen Sie auch mit?
Herzliche Grüsse Ihr Dr-Ing Ulrich Kaier, 24.9.2012
Badische Holzenergie -Genossenschaft, Kaier.Ulrich@holzenergie-geno.de

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