Hofsgrund – Turbine Windraeder

Seit seiner Dankesrede zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes hat der Bergwerksbetreiber Berthold Steiber es öffentlich gemacht: im Hofsgrunder Bergwerk mit 800 Meter Fallhöhe könnte eine Turbine installiert werden, und somit als Gegengewicht und Ausgleich zur Solarkraft Strom produzieren. Die Badenova tut sich da schwer mit der Planung, oder will nicht. Eine weitere Alternative hat einst Oberrieds Ex-Schultheiss Winterhalter favorisiert: viele kleine, bunte Windräder am Sattel von Hofsgrund. Und unter 10 Meter Höhe sind die noch nicht einmal genehmigungspflichtig. Wäre ein richtiger Hingucker und Touristen-Attraktion. Bleibt da noch die Beteiligung der Bürger. Irgendwie werden die 5,2 Billionen Privatvermögen für die Energiewende benötigt, aber so weit denken Kämmerer und Räte wohl nicht.
Die Diskussion um die Energiewende allgemein und die Windkraft im Speziellen kommt im Dreisamtal nur schleppend voran. Zu viele Gutachten, zu wenige Projekte. Nahwärme, LeuchtturmProjekte und Biogasanlagen sind schon ab geblockt worden, jetzt soll die Windkraft folgen.
In Alternativen denken. Als Stegener Bürger mit Blick auf den Schauinsland, aber auch als Mitarbeiter im Museums-Bergwerk Schauinsland und dem wieder von mir hergerichteten Fallerhaus an dessen Fusse bin ich teils außen vor, teils halber Hofsgrunder. Zumindest im Sommer.
Ich würde in Hofsgrund in Alternativen denken und handeln: Hausdämmung, Solardächer, und Wasserkraft. Windkraft mit Augenmass.
27.4.2016, Goetz Mosig-Baumeister, Stegen, www.dreisamtaeler.de

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