Hochschulen – Meinungsfreiheit

Die Meinungsfreiheit an deutschen Hochschulen wird zunehmend eingeschränkt, auch von der linken Dominanz der Political Correctness. Der Deutsche Hochschulverband (DHV) warnt: „Ihre wichtige Aufgabe, Debatten anzustoßen und zu strukturieren, können Universitäten nur ausfüllen, wenn sie nicht denjenigen nachgeben, die sie maßregeln wollen, am lautesten schreien, mit Gewalt drohen oder sie sogar anwenden.“
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DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen betont, dass die Diskussionfreiheit für den wissenschaftlichen wie auch nichtwissenschaftlichen (Gesellschaft, Politik, Kultur) Bereich gilt.
Wenn Sachbuchautoren oder Parteienvertreter durch das linke Meinungsdiktat mit Redeverboten für Referate bzw. Podiumsdiskussionen an Unis belegt werden, dann sind das Humboldt’sche Bildungsideal sowie die Freiheit von Forschung und Lehre in Gefahr.
Das Beispiel der Berkeley-Universität in Californien/USA, an der der linke Meinungsterror die Rede- und Meinungsfreiheit seit Jahren massiv beschneidet, darf in Deutschland als dem “Land der Dichter und Denker” nicht Schule machen.
12.4.2019
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DHV gegen Denk- und Sprechverbote an Universitäten
Der Deutsche Hochschulverband (DHV) warnt vor Einschränkungen der Meinungsfreiheit an Universitäten.
„Die Toleranz gegenüber anderen Meinungen sinkt.
Das hat auch Auswirkungen auf die Debattenkultur an Universitäten“
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stellte DHV-Präsident Professor Dr. Bernhard Kempen anlässlich des 69. DHV-Tags in Berlin fest. Die insbesondere im anglo-amerikanischen Hochschulraum zu beobachtende Entwicklung, niemandem eine Ansicht zuzumuten, die als unangemessen empfunden werden könnte, verbreite sich auch in Deutsch-land. Im Streben nach Rücksichtnahme auf weniger privilegiert scheinende gesellschaftliche Gruppierungen forderten einige Akteure das strikte Einhalten von „Political Correctness. ….
Die Suche nach Wahrheit und Erkenntnis lebt vom leidenschaftlichen, heftigen und kontroversen Ringen um Thesen, Fakten, Argumente und Beweise. An Universitäten muss daher jede Studentin und jeder Student sowie jede Wissenschaftlerin und jeder Wissenschaftler seine Forschungsergebnisse, Thesen und Ansichten ohne Angst zur Diskussion stellen können“, betonte Kempen. „Widersprechende Meinungen müssen respektiert und ausgehalten werden. Differenzen zu Andersdenkenden sind im argumentativen Streit auszutragen – nicht mit Boykott, Bashing, Mobbing oder gar Gewalt.“ …
“Bei nichtwissenschaftlichen Äußerungen von partei- oder allgemeinpolitischen Meinungsführerinnen und Meinungsführern könnten sich Universitäten grundsätzlich von Partei- und Gesellschaftspolitik weitgehend fernhalten, so Kempen. Aus Sicht des DHV sei dies jedoch nicht richtig: „Die Universität muss Teil und Forum der gesellschaftlichen Debatte sein. Ein Rückzug in den ,Elfenbeinturm‘ schadet ihr selbst“, erklärte der DHV-Präsident. Universitäten sollten daher alle vom Bundesverfassungsgericht nicht als verfassungswidrig eingestuften Parteien zu Wort kommen lassen. Das bedeute in einem freiheitlichen Rechtsstaat, dass die Äußerung einer nicht verfassungswidrigen, aber politisch unerwünschten Meinung nicht nur geschützt, sondern notfalls auch erst ermöglicht werden müsse.”
…. Alles vom 10.4.2019 zu “Freie Debattenkultur muß verteidigt werden” bitte lesen auf
https://www.hochschulverband.de/pressemitteilung.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=311&cHash=654d6bd0a6a747f0b20e53f722978ed5#_
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Also wozu sind Universitäten da, bzw. wozu sollten sie dienen? Unter anderem als Bollwerke gegen Ideologien, und nicht als deren Speerspitzen. Ajatollah Chomeini hat mal gesagt, Universitäten seien so “gefährlich wie Handgranaten”. Ja, für Leute wie ihn sind funktionierende Universitäten wirklich gefährlich und sollten das ja auch sein. Leider funktionieren sie aber nicht immer und sind dann wirklich keine Bollwerke gegen, sondern Speerspitzen von Ideologien.
Kurz vor dem Dritten Reich sollen die deutschen Universitäten “brauner” gewesen sein als das Volk selbst. Genau so sollte es nicht sein.
Und heute? Wo sind Genderideologie, Multikulturalismus und Kulturmarxismus zuhause? Eher auf der Uni oder außerhalb der Uni? Gerade die Genderideologie ist ein gutes Beispiel für eine Ideologie, die sich auf den Universitäten breit gemacht hat, und dort danach trachtet, alle Fachbereiche zu beeinflussen, natürlich auch die für sie gefährliche Biologie, über die sie offenbar das Oberkommando haben will.
Aber wen wundert es? Im Wissen, dass sie argumentativ nicht bestehen können, dämonisieren sie ihre Gegner und ganze Fachbereiche (“Biologismus! Determinismus! Nazi…”) und wollen die Kontrolle über die Hochschulen erlangen.
12.4.2019, M.R., PPO
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Die “richtige” Meinung?
Geht es nicht in allen totalitären Systemen darum, die „richtige Meinung“ als Meinungshoheit durchzudrücken? Und zwar je diskussionsscheuer desto mehr mit Brachialgewalt. Es muss ja einen Grund haben, dass gewisse Kreise ein Interesse daran, haben das Wahlalter herunterzusetzen: Nicht nur, dass junge Menschen leichter beeinflussbarer sind, nein, sie neigen auch eher zur Radikalität und sind eher dazu bereit, das „Gelernte“ für „den guten Zweck“ ggf. mit Gewalt durchzusetzen. „Alte weise Männer“ sind längst out, die vernagelte Eindimensionalität verspricht das ewige Paradies!
12.4.2019, O.K.
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So weit hat es unser Land gebracht.
Die verkündete Wahrheit stimmt nicht mehr mit der Wirklichkeit überein. “Getürkte” Erfolgsmeldungen (geringste Kriminalität seit 1990) wie im gescheiterten Sozialismus. Wer nicht ins Bild passt, wird zum “Nazi” gemacht. Die traurigste Figur gibt dabei der Bundestag, unser “Souverän”, ab. “Wes(sen Partei) Brot ich ess, des Lied ich sing.” Verdrängung wie bei “Biedermanns Brandstiftern”!
12.4.2019, Das
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Silone
Das ist die “Toleranz“ der Linksfaschisten. Es gibt hier ganz klare Parallelen zum 3. Reich. Damals wurden Juden von den Hochschulen ausgeschlossen, heute sind es Andersdenkende. Die faschistoide Vorgehensweise ist absolut identisch. Deshalb sind diese Subjekte m. E. auch nicht Linksradikale, sondern Faschisten in Reinkultur. Sie verkörpern exakt das, was sie vorgeblich bekämpfen. Man könnte in diesem Zusammenhang wieder das berühmte Zitat, welches Silone zugeschrieben wird, anbringen.
12.4.2019, L.A.
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In welchem demokratischen Land?
In welchem Land wird dem Vertreter der größten Oppositionspartei von einer Hochschule die Teilnahme an einer Diskussion zur EU-Politik verweigert? In welchem Land wird der Autor des meistverkauften Politik-Sachbuchs von der Teilnahme an einer Info-Veranstaltung ausgeladen? In welchem demokratischen Land?
12.4.2019, K.B.

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Meinungsfreiheit an Universitäten gefährdet
Freiheit ist Lebenselixier. Für jeden Bürger. Insbesondere aber für die Wissenschaft. Denn ohne Freiheit ist Wissenschaft keine Wissenschaft, sondern im Zweifelfall Erfüllungsgehilfin irgendeiner Ideologie. Deshalb gilt es die Freiheit der Forschung unter allen Umständen zu verteidigen, auch und gerade in einer Demokratie. Denn auch Demokraten können der Versuchen unterliegen, Einfluss auf die Wissenschaft zu nehmen. Schließlich brauchen Demokraten mitunter Argumente. Und die können ihnen Forscher liefern.
Deshalb ist der Staat gut beraten, sich in die Belange der Universitäten nicht weiter einzumischen. „Der Freiheit“, erkannte hellsichtig schon Wilhelm v. Humboldt, „droht aber nicht bloß Gefahr von ihm [dem Staat], sondern auch von den Anstalten selbst, die, wie sie beginnen, einen gewissen Geist annehmen und gern das Aufkommen eines anderen ersticken“.
… Alles vom 13.4.2019 von Alexander Grau bitte lesen auf
https://www.cicero.de/kultur/universitaet-meinungsfreiheit-debattenkultur-wissenschaft-gesellschaft
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Schön wäre es ja, wenn nur die Unis betroffen wären.
Ideologie läßt keine andere Meinung zu. Schon im Bundestag herrscht Ideologie vor Sachfragen, siehe Wahl zum Bundestagsvize Präsidenten. Das Weltuntergangszenario bedient breite Schichten, vom Kindergarten bis zum Opa. Unter Führung der grünen katastrophen Prediger, glauben schlichte Gemüter tatsächlich, das Ende ist nahe. Diese “Gläubigen” huldigen der verbreiteten Religion: Phobien für alle! Nur noch die Gurus sind in der Lage die Welt und die Migranten zu retten. Mein Fazit: Die Idiotendichte in Politik und Gesellschaft hat enorm zugenommen.
13.4.2019, D.SCH, CO
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Die Intellektuellen versagen
Sie legen den Finger auf einen sehr wunden Punkt, Herr Grau. Auch mir kommt viel schlimmes bzgl. herrschender akademischer Unfreiheit zu Ohren. Es ist unbedingt richtig, dass die Gesellschaft sich um ihre Universitäten kümmern muss. Das wirklich Erschreckende ist jedoch, dass unsere Intellektuellen ihrer Verantwortung gegenüber der freiheitlich bürgerlichen Gesellschaft nicht nachkommen.
Gestatten Sie mir Karl Popper zu zitieren: „In der Idee der Rechtgläubigkeit und des Ketzertums sind die kleinlichsten Laster versteckt; jene Laster für die wir Intellektuellen besonders anfällig sind: Arroganz, Rechthaberei, Besserwissen, intellektuelle Eitelkeit. Immer wieder waren und sind es wir Intellektuellen, die aus Feigheit, aus Einbildung, aus Ehrgeiz die schlimmsten Dinge gemacht haben.“ Es sind und bleiben zuvorderst die Intellektuellen, sowie jene, die sich dafür halten, die sich in Demut und Selbstkritik zu üben haben, um ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung gerecht zu werden.
13.4.2019, G.F.
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Erkenntnis = Wissenschaft
Wenn man verfolgt, wie sich Wissenschaft gefallen lassen muss von Ideologen aus allen Richtungen missbraucht zu werden, kommt man an den Punkt, an dem man sich fragt, was ich ” der Wissenschaft ” noch an Objektivität zutrauen kann.
Erkenntnis, wie man Wissenschaft auch umschreiben kann, ist ein vollkommen wertfreier Bestandteil des Daseins. Wer diesen Teil unserer Existenz versucht sich unlauter nutzbar zu machen, korrumpiert diesen Begriff. Die Wissenschaft beschreibt, sehr oft selbst überrascht vom Ergebnis der Forschung, das, was sie durch Geduld, Logik u. Basiswissen, erkennt. Nichts von den Ergebnissen hat da eine ideologische Bedeutung. Schlicht 1+1 ergibt zwei, und nichts anderes. Wer sich der Wissenschaft bedient, seine eigene Ideeologie zu befördern, hat schon den ersten Sündenfall generiert. An Unis soll das Wissen der Menschheit weitergegeben werden. Es sind keine Politikschulen oder Parteischmieden, sondern arbeiten verantwortlich für die Erkenntnis, die wir brauchen.
13.4.2019, W.SCH
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Freiheit muß immer neu erkämpft werden. Ja, aber von wem?
Die Freiheit von Forschung und Lehre an deutschen Universitäten ist faktisch längst abgeschafft. In den naturwissenschaftlichen Disziplinen diktiert die Wirtschaft, was und wie geforscht wird, indem sie nur solchen Projekten großzügig Gelder zur Verfügung stellt, die ihren Zwecken dienen. Und in den Geisteswissenschaften ist freies, unabhängiges Denken und Argumentieren nicht mehr möglich, da eine bestimmte politisch-korrekte “Grundhaltung” bei den Professoren Voraussetzung für jede Berufung und weitere Förderung ist. Wer soll und will sich dagegen wehren? Etwa die heutigen Studenten, für die der Uni-Abschluß meistens nur das Sprungbrett für ihre – wiederum politisch-korrekte – Karriere bedeutet? Oder die Professoren selbst? Die wenigen, die es wagen, sich gegen den Zeitgeist zu stellen, spüren bald heftigen Gegenwind und riskieren ihre Kaltstellung. Also denken die meisten, die ohnehin links-grünen Geistes sind: Hauptsache, mein Gehalt und meine Altersversorgung stimmen!
13.4.2019, CH.W.

 

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