Haus mit offenen Fenstern

Rolf-Peter Sieferle schrieb in seinem Buch „Das Migrationsproblem“, die Idee eines Sozial- und Wohlfahrtsstaats bei “offenen Grenzen für alle” gleiche dem Versuch, ein Haus mit dauerhaft offenen Fenstern weiter zu beheizen und dann, wenn die Temperatur im Inneren zwangsläufig sinkt, die Heizung einfach weiter aufzudrehen. Die vierte Groko wird die deutschen Grenzen weiter offen lassen – für 2018 werden wieder über 200.000 Migranten erwartet. Niemand, der an der Grenze ohne Ausweis ins Land will, wird abgewiesen. Mittlerweile kommt fast ein Drittel der Migranten mit dem Flugzeug – mit Flugticket aus Türkei, Griechenland und Italien, aber ohne Ausweispapiere.
Spätestens bei Abflauen der Konjunktur läßt sich die Heizung nicht weiter aufdrehen – es wird kalt im Haus werden und dann beginnen die Verteilungskämpfe.
Die Parabel “Supermarkt und moralisierende Politik” verdeutlicht die besorgniserregende Lage, die durch unsere von Gesinnungsethik statt Verantwortungsethik geleitete Groko-Regierung aufrecht erhalten wird. Und die Bürgerschaft läßt  dies geschehen. Die Unternehmensberaterin Gertrud Höhler spricht von der offenbar unstillbaren Sehnsucht des gehirngewaschenen Deutschen nach Aufschub und Nichtwissen: “Das deutsche Volk, welches die letzten Jahrzehnte  durch die Mühlen des nie mehr enden wollenden (Nazi-)Schuldvorwurfs gegangen ist,  wünscht sich heute offenbar nichts mehr als Ruhe: Nichts sehen, nichts hören, nichts sprechen, egal, was rundherum auch geschehen mag.”  Also: Fenster offen lassen und weiter heizen. “Ich freue mich darauf”, sagt Kathrin Göring-Eckardt dazu.
17.3.2018
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Migranten zerstören unsere Sozialsysteme
Die Teilnahme an sozialen Sicherungssystemen in Deutschland beruht nicht auf einem Geburtsprivileg. Sondern darauf, dass jemand einzahlt, und sich damit Rechte erwirbt. Zehntausende, die in Deutschland arbeiten, ohne einen deutschen Pass zu besitzen, sind kranken- und rentenversichert. Umgekehrt gibt es eine sechsstellige Zahl von Menschen in Deutschland, die, aus welchen Gründen auch immer, nicht krankenversichert sind (in Deutschland gibt es erst seit einigen Jahren eine Krankenversicherungspflicht). Sie bekommen folglich keine Leistungen der Krankenversicherung. Entweder zahlen sie selbst, oder sie haben Pech. Das gleiche gilt für die Arbeitslosen- und Rentenversicherung: wer nicht einzahlt, bekommt nichts, auch wenn sein Stammbaum bis zu Otto I. zurückreicht.
Der Sozialstaat beruht nicht auf Blut, wohl aber auf Boden, nämlich auf das Vertrauen, dass in einem überschaubaren und nicht zu heterogenen Gebiet mit stabiler Ordnung genügend Leute über Generationen hinweg in die Kassen einzahlen. Der Sozialstaat ist also exklusiv:
Es wird also deutsche Hilfe für Menschen anderer Länder in Not geben,
aber nie ein soziales Sicherungssystem mit Somalia und dem Maghreb.
Auch nicht mit Somalis und Nordafrikanern, die ohne Qualifikation nach Deutschland kommen,

um, wie Sie schreiben, „ihre Lebenschancen zu verbessern“.

Ein Sozialstaat kann auf mittlere Dauer nicht Wellen von Einwanderern verkraften, die selbst unter den Bedingungen einer Hochkonjunktur nur zu zehn Prozent in versicherungspflichtigen Jobs landen, vielleicht auch zu 20 Prozent, falls die Hochkonjunktur unwahrscheinlicherweise noch lange anhält. Was ist mit den restlichen 80 oder 90 Prozent? Selbst jetzt kommen durch Merkels Politik jährlich noch 200 000 Menschen pro Jahr zusätzlich ins Land.
Nach einer Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung haben 59 Prozent der arbeitssuchenden Migranten keinen Schulabschluss und 80 Prozent keine Berufsausbildung. Wenn nur eine schrumpfende Zahl von Bewohnern eines Landes einzahlen, die Sozialsysteme aber der ganzen Welt offenstehen sollen, dann muss diese Politik zwangsläufig in einer Katastrophe enden.
… Alles von Alexander Wendt vom 17.3.2018 bitte lesen auf
https://www.publicomag.com/2018/03/der-zeuge-der-anklage/
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Peter Hahne: Landnahme durch Muslime
Peter Hahne. In seinem neuen Buch „Schluß mit euren ewigen Mogelpackungen“ schreibt der Rufer in der Wüste Klartext. Der Journalist eröffnet mit dem Begriff der „Landnahme durch Muslime“, die einst von dem Neuköllner SPD-Bürgermeister Buschkowsky beklagt wurde, und führt die Bigotterie der Politik und der Medien vor. Sei es, daß er Manuela Schwesig und den Berliner „Regierenden“ Michael Müller der Doppelzüngigkeit überführt, die „Mogelpackung Sicherheit“ entlarvt oder das Schreiben nach Gehör verdammt. Hahne, 25 Jahre als Moderator und Redakteur beim ZDF, zuletzt stellvertretender Leiter des ZDF- Hauptstadtstudios, schreibt mit flotter Feder über die Absurditäten von heute und benennt sie. Im Kapitel „Flüchtlings-Bildungs-Mogelpackung“ schreibt er: „Von den fast zwei Millionen Flüchtlingen sind nur 13 Prozent erwerbstätig (…) Es geht mir nicht um Rechthaberei. Aber Wahrheit muß Wahrheit bleiben.“ Er fordert immer wieder: „Zurück zu ethischen Werten! Wir haben ein Recht darauf, mit Ehrlichkeit und Respekt behandelt zu werden.“ (HM, 16.3.2018, JF))
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Peter Hahne: Schluß mit euren ewigen Mogelpackungen!
Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen.
Verlag Bastei Lübbe, Köln 2018, gebunden, 128 Seiten, 10 Euro
www.peter-hahne.de
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Ohne Grenzen keine Freiheit
Grenzen sind notwendige Voraussetzungen des Lebens; ohne Grenzen ist weder biologisches noch soziales, weder psychisches noch wirtschaftliches Überleben möglich. Ohne Grenze gibt es kein Ich, ohne Ich gibt es keine Identität und ohne Identität gibt es keine Interessen, die verfolgt oder verteidigt werden könnten. Eine höher organisierte Einheit ohne Ich, Identität und Interessen ist zum Tode verurteilt.
12.3.2018, Thekl Sommer, AO

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