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Blaue Brücke bzw. Wiwili-Brücke in Freiburg a 6.11.2012: Die Jugend hält Balance

 

Islam und Sozialismus passen zusammen – Islamkritik ist gefährlich
Hallo Anabel, es ist alles zutreffend, was du schreibst. Aber was will man von staatlich zwangsfinanzierten Propaganda-Sendern oder den Mainstream-Printmedien erwarten, die zu einem erheblichen Teil von staatlichen Subventionen abhängig sind?! So gut wie alles, was in den letzten Jahrzehnten “schiefgelaufen” ist, haben wir der ein oder anderen Form von Sozialismus zu verdanken.
Angefangen mit dem fiat money, das 1913/1914 etabliert wurde, u.a. um dann zwei Weltkriege zu führen, um Deutschland wirtschaftlich zu zerstören und andere Ziele zu erreichen, die ich hier nicht weiter ausführen werde. Danach wurde von den Siegermächten in Ostdeutschland der offene Sozialismus und in Westdeutschland ein “getarnter Sozialismus” mit staatlichem Bildungswesen (links-grüne Gehirnwäsche hat bei den meisten super funktioniert), einem staatlichen Gesundheitswesen (immer höhere Beiträge, immer weniger Leistungen) und einem staatlichen Rentensystem (Altersarmut vorprogrammiert) installiert. Später folgten dann noch der EUR und die EU mit ihrem Regulierungswahn, um DE auch ja weiter schön auszupressen.
Warum das? Ein Grund war auch hier, Deutschland wirtschaftlich unter Kontrolle zu halten, da es ja nicht sein darf, dass die UK-USA-Allianz Konkurrenz bekommt. Da man DE mit fairen Mitteln (wirtschaftl. Wettbewerb) nicht beikommen konnte, musste man eben zu unfairen Mitteln greifen (Krieg + Sozialismus). Auch heute macht man ja nichts Anderes, um den USD und die FED (noch) als Weltleitwährung an der Macht zu halten.
Der Islam kommt da gerade recht, da er mit seiner totalitären Ideologie wunderbar zum Sozialismus passt, um Länder mit Leistungsbilanzüberschüssen wie bspw. DE zu belasten aber auch die westlichen Werte, wo es nur geht, zu zerstören.
Was aber die wenigsten wissen, ist der Umstand, dass der Islam zusammen mit dem Sozialismus, dem EUR, der EU und allen heutigen Politikern abgerissen werden wird. Da das fiat money mathematisch sicher untergehen muss (aufgrund der Exponentialfunktion), braucht man auch einen Grund, um zu erklären, warum dies passiert und die gesamte Wirtschaft und alle staatlichen Leistungen (ja alle, auch Renten und Pensionen) zusammenbrechen werden (Grund= Islam, Terror durch “Flüchtlinge”, Sozialismus, heutige Politiker etc.).
Ich bin mir bewusst, dass du den letzten Absatz wahrscheinlich nicht glauben wirst, du wirst aber in naher Zukunft live dabei sein und diesen Wahnsinn miterleben. Deine Islamkritik ist vollkommen berechtigt, mach aber bitte nicht den Fehler, dich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, da die Islam-Deppen, wie du ja selbst weißt, auch vor Attentaten und Mord nicht zurückschrecken.
31.8.2016, R.ZEEE, TO

Eine private Anschauung
Claus Kleber ist Merkel-treu. Merkel ist eine antideutsche Globalistin und eine amerikatreue Vertreterin deren Interessen – anders kann man es nicht beobachten?!
Die grossen US-Think Tanks, wie Atlantikbrücke, Council on Foreign Relations, scheinen deren Schule und Geldgeber zu sein.
Teile der deutschen Wirtschafts-Elite und Teile der US-Elite bilden auch eine Interessengemeinschaft. Deutschland und die Nationalstaaten Europas sollen sich schrittweise auflösen (der richtige Zeitpunkt ist jetzt – Russland und China müssen, von Europa aus, kontrolliert werden).
Die Nationalstaaten müssen weg, damit die eine grosse Weltregierung (USA/der Westen) ganz Europa verwalten kann. Deshalb die gelenkte Massenmigration (Soros/ESI-Plan) nach Europa, plus Türkei Visafreiheit. Die Vielzahl der fremden Ethnien und deren Familien-Nachzug, werden nach und nach die europäischen Kulturen verdrängen. Es passiert im Prinzp das Gleiche, wie mit Deutschland nach dem 2. Weltkrieg: die Migranten werden Merkel (d.h. USA) extrem dankbar sein (Neuwähler), das System kaum in Frage stellen, und die Herrschaft der neuen (alten) Führer einfach anerkennen. Die Deutschen waren nach dem Krieg auch froh, dass die Alliierten ihnen geholfen haben. Diese haben das allerdings nicht uneigennützig getan.
Nach dem 1. Weltkrieg halfen sie Deutschland überhaupt nicht, sondern wollten Deutschland für immer vernichten (Versailler Vertrag). Erst nach dem 2. Weltkrieg hatte man Pläne mit Deutschland und Europa (USA waren Weltmacht geworden). Der 1. Weltkrieg, sagen führende Historiker, wurde eigentlich erst durch England zum Weltkrieg und dann kamen die Nazis, durch den verlorenen deutschen Krieg, auf den Plan!
Deshalb fördert man alles Fremde, Andersdenkende in der BRD und Europa (Begründung: Vergreisung der Europäer, Inzuchtgefahr, Nazi-Denken, usw.)
Bernd, 31.8.2016, TO

 

 

USA – Die Stimmung gegenüber Merkel-Deutschland ist gekippt
Entsetzt und erschrocken sind viele Amerikaner über die Ereignisse von Köln, die in den USA tagelang für Schlagzeilen und TV-Berichte sorgten. … Ross Douthat, konservativer Kolumnist der New York Times, forderte den Rücktritt von Angela Merkel, damit ihr Land nicht einen zu hohen Preis für ihre Verrücktheit bezahle. Dabei hatte das Magazin Time Merkel wegen ihrer offenen Flüchtlingspolitik zur Person des Jahres 2015 gewählt. Douthat dagegen schreibt nun: Europas generöse Immigrationspolitik, die oft gegen den Willen der normalen Europäer durchgesetzt werde, drohe den Kontinent zu destabilisien, insbesondere, da der übergroße Anteil der Immigranten junge alleinstehende Männer seien, deren Vorstellungen über Frauenrechte denen in Europa entgegengesetzt seien. …. Alle vom 13.1.2016 auf
http://www.cicero.de/weltbuehne/reaktionen-den-usa-koeln-usa/60353#comments
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Größenwahn im Bösen 1933 – Größenwahn im Guten 4.9.2015
“WAS HABEN DIE SICH DABEI GEDACHT?” Diese Frage eines Lesers der New York Times bringt es auf den Punkt! Antwort: Gedacht haben die tolle Kanzlerin und die Mehrheit der deutschen Politiker (in trauter Übereinstimmung mit den sie unterstützenden Medien) eben gar nichts, sondern gefühlt, gehofft, geträumt, gesponnen! (Die Hinweise auf die christliche Ethik in diesem Zusammenhang sind übrigens ein pharisäerhafter Angriff auf alle Christen in den anderen europäischen Ländern!)
TRAUMTÄNZER sind sie – wie es im Kommentar richtig heißt. Ich kann mich nur wiederholen: Genau wie viele Deutsche der Einladung des Verführers Hitler zum Größenwahn im Bösen auf den Leim gegangen sind, so haben sich jetzt viele zum Größenwahn im Guten durch Merkels “Wir schaffen das!” hinreißen lassen.
“Quidquid agis prudenter agas et respice finem.” Diesen Ratschlag der alten Römer darf man eben n i e vernachlässigen, wenn man nicht scheitern will: “Was immer du tust, handle k l u g, und bedenke das Ende!”
13.1.2016, Christa Wallau, Asbach

Nun verstehe ich 1933
In den 60- und 70-er Jahren sozialisiert, hat sich eine große Mehrheit meiner Generation ewig lange mit der Frage gequält, wieso das Dritte Reich möglich werden konnte. Mir persönlich war keine der Antworten einleuchtend genug: ich hatte es einfach nicht verstehen bzw. nachvollziehen können.
Seit der Mitte des letzten Jahres sehe ich klarer. Es begann mit dem Schwenk übernacht, dass plötzlich alle Ertrinkenden aus dem Mittelmeer gerettet werden mussten, was immer es koste. Nachdem das jahrelang völlig egal war. Plötzlich, von heute auf morgen, freuten sich alle Medien auf ihren ersten Seiten über jede Rettung. Da dröhnten mir die Ohren, wie Millionen von gestern auf heute über eine einzige Nacht Mitläufer wurden. Zum 4. September wiederholte sich das. Nun verstehe ich 1933
13.1.2016, Uwe Dippel, Duisburg

Willkommensjubler – ….?…… – Pegidisten
In Erwartung des Teufels starren wir Deutschen in die eine Richtung und sehen den Beelzebub aus der anderen nicht kommen. Er predigt uns totale Entgrenzung und Selbstaufgabe, um den Teufel des Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit auszutreiben; ein verklärtes Gemisch aus Linksradikalismus und Wirtschaftsfundamentalismus hat uns unter Kontrolle. Die beiden dunklen Gestalten repräsentieren eine Komplementarität von Eigenschaften, die die Menschheit prägen und gedeihen ließen. Keine von ihnen lässt sich verbannen, jede hat ihren Sinn. Wie immer kommt es darauf an, das richtige Maß zu finden – leider keine unserer Stärken. Ob Willkommensjubler oder Pegidisten, ob Autonome oder Neonazis – nur durch einen tabulosen Dialog weitet sich der Konsens und es schrumpfen die Ränder
13.1.2016 Anke Schirp

 

Kadavergehorsam zu den USA

Die verborgene Agenda hinter Flüchtlingen: Offener Brief an Merkel und Co.
Ein offener Brief des, beim Bundeskanzleramt akkreditierten, freien Journalisten Axel Retz.

… Quintessenz: Die EU weist erschreckende Auflösungserscheinungen auf. Wie hypnotisiert durch die ihr von den USA aufs Auge gedrückte, dem altbewährten Strickmuster folgende und von führenden US Think-Tanks minutiös geplante Zerlegungsstrategie, insbesondere Deutschlands, starren Politik und Medien nur noch auf Bahnhöfe. Und sie scheinen auch nur noch „Bahnhof zu verstehen“.
Schon bei der „Rettung“ des Euro verstießen EU und EZB gegen ihre eigenen Verträge und Regularien. Bei der Flüchtlingsthematik ist das nun auch auf den Weg gebracht. Und man darf gespannt sein, wann nach der obstrusen Nomenklatur der „Euro-Rebellen“ nun die „Flüchtlings- Rebellen“ aus der Taufe gehoben werden.
Ein Europa bzw. richtiger ja eine EU, die mit Schimpf und Schande gegen die vorgeht, die Vertragstreue einfordern, befindet sich auf einer höchst Besorgnis erregenden Geisterfahrt.
Wer die mittlerweile im Allgemeinwissen verankerte „Geschichte“ des Vietnamkriegs, des Feldzugs gegen den Irak und all der vielen anderen Kriege kennt, wer die Bücher oder Interviews der führenden Köpfe der US-Think Tanks kennt, wer die freimütige Aussage George Friedmans kennt, dass die USA in Kiew den „offensichtlichsten Staatsstreich der Geschichte“ orchestriert haben, wer seine Ausführungen kennt, dass die USA „um jeden Preis“ die Annäherung Europas und Russlands unterbinden muss, wer Thomas P. M. Barnetts „Blueprint for Action“ und die dort skizzierte Handlungsanweisung kennt, Europa mit jährlich 1,5 Millionen Migranten zu destabilisieren – und wer diese Fakten dann ignoriert oder auf den Kopf stellt und auf die eindrischt, die sie beim Namen nennen, der macht sich zum Handlanger dieser düsteren Pläne – und auch zum Mitverantwortlichen für das, was geschehen ist, geschieht und geschehen wird.
Deutschland als Teil der EU, aber auch die EU sind nicht zum buchstäblichen Kadavergehorsam verpflichtet. Sie sind nicht verpflichtet, sich in den nächsten Krieg hineinziehen zu lassen. Wohl aber sind sie verpflichtet, ihre Bürger davor zu schützen. Die Aggression der USA/NATO gegenüber Russland hat zum Zusammenrücken Moskaus und Pekings geführt. Das war ein von Washington unbedachtes Ergebnis – könnte uns aber über ein neues Kräftegleichgewicht vielleicht in letzter Minute doch noch den Frieden auch für Europa sichern
Wenn die USA eine dominante Politik praktizieren, dann kann das nur funktionieren, weil sich andere dieser Dominanz unterwerfen – wiewohl sie an den Fingern einer Hand abzählen könnten, welche Pläne man für sie hegt. Und wer nicht zählen mag, der kann es sich ja in all den von mir angegebenen Quellen ansehen.
Ich weiß, dass es mühsam und zeitaufwändig ist, sich alle in diesem Brief genannten Links und Quellen zu Gemüte zu führen. Tun Sie es in Ihrem Interesse, im Interesse Deutschlands, Ihrer Kinder, Europas und der Aufrechterhaltung des Friedens. Kriege hatte und hat diese Welt mehr als genug. …
Den gesamte “Offenen Brief” von Axel Retz vom 17.9.2015 bitte lesen auf
http://www.statusquo-news.de/die-verborgene-agenda-hinter-fluechtlingen-offener-brief-an-merkel-und-co/

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Amerika fällt gegenüber China zurück
Zwischen 2001 und 2015 fällt – so eine Gallup-Umfrage vom April 2015 –  der Anteil der sich zur Oberschicht zählenden Amerikaner von 3 auf 1 Prozent. Die sich als obere und untere Mittelschicht Klassifizierenden sinken von 63 Prozent auf 51 Prozent. Von 33 auf 48 Prozent springt dagegen der Anteil der Amerikaner, die sich als Arbeiter oder – zumeist öffentlich versorgte – Unterschichtler einstufen.
Zeitgleich mit dieser Umwälzung fällt keine andere Wirtschaftsnation weiter hinter die Kompetenzfestungen (Ostasiaten, Schweizer, Skandinavier sowie übrige Anglo-Staaten) zurück als die USA. Nirgendwo nämlich liegen die durch die Lehrer wahrgenommenen Schüler-Kompetenzen tiefer unter dem in US-Dollar gemessenen Wohlstand ihrer Eltern. Nach Vermögen und Einkommen gelten rund 13% der Amerikaner als sozial benachteiligt beziehungsweise arm. „Social disadvantage“ wird dabei gerne als Kurzformel für die Erklärung schlechter Mathematiknoten verwendet, weil sie Kontroversen über andere Ursachen des Versagens vermeidet. Und in der Tat gibt es in vielen Ländern einen deutlichen Gleichlauf zwischen Geldmitteln der Eltern und Schulleistungen der Kinder. EineOECD-Studie vom Juli 2014 aber zeigt, dass – aufgrund der verheerenden Noten – Mathematiklehrer an US-Mittelschulen nicht nur die erwarteten 13 Prozent, sondern wuchtige 64,5 % ihrer Schüler für sozial benachteiligt halten.
Der Niedergang der amerikanischen Mittelschicht – 8 Prozent weniger Kaufkraft als 2007 – läuft parallel mit einem Einkommensanstieg um den Faktor 2,5 in der chinesischen Unterschicht (Siehe hier). Mit China tritt – wie zuvor mit Japan, Singapur, Taiwan oder Süd-Korea – eine weitere Nation auf die globalen Arbeits- und Talentmärkte, deren „sozial Benachteiligte“ höhere schulische Kompetenzen besitzen als der Nachwuchs der amerikanischen Mittelschichten. Das unterstreicht eine OECD-Studie vom Mai 2015, die im 2030er globalen Pool an Ingenieur- und Naturwissenschaftlern 37 Prozent Chinesen, aber nur 4,2 Prozent Amerikaner sieht. …
Bis 2030 wird Amerikas Bevölkerung 25,7 Prozent der chinesischen (360 Mill., gegen 1,4 Mrd.) ausmachen. Sein Naturwissenschaftler-Pool wird aber nur 11,4 Prozent des chinesischen erreichen. Will die Weltmacht ihren Status verteidigen, muss sie beim jährlichen Zugewinn an „skilled immigrants“ nicht nur die globale Nummer Eins bleiben, sondern bei der Menge neugewonnener Talente mindestens noch einmal um den Faktor zwei zulegen. Fast alle verfügbaren Könner, die eine neue Heimat suchen, müssten dafür nach Amerika drängen. …..
Alles vom 5.6.2015 von Gunnar Heinsohn bitte lesen auf
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/sorgen_einer_weltmacht_amerikas_brainpower_koennte_versiegen

 

Soziale Benachteiligung von Afroamerikanern

Die tödlichen Schüsse auf einen farbigen Jugendlichen in der Ferguson im August 2014  und die darauf folgenden Unruhen zeigen, dass Afroamerikaner gegenüber weißen Amerikanern benachteiligt sind. Die Zahlen:

Jahreseinkommen in Dollar: Weiße 57007 – Schwarze 33321
Lebenserwartung in Jahren : 78,7 – 74,8
Hausbesitzer in %: 74 – 45
Armut in %: 9,7 – 27,2
Arbeitslosenquote in %: 5,4 – 13,1
Jugendarbeitslosigkeit in %: 20,3 – 38,8
Ohne Krankenversicherung in %: 12,9 – 19,8
Kindersterblichkeit: Weiße 0,5 – Schwarze 1,1
Bachelosabschluß in %: 40,4 – 20,5
Abbrecherquot Highschlool: 4,3 – 7,5
Drogenmißbrauch 12-17 Jährige in %: 18,6 – 19,8
Waffenbesitz bei Schülern in %: 17,0 – 14,2
Gefängnisinsassen pro 100000 Einwohner: 174 – 627
Verurteilte Mörder pro 100000 Einwohner: 2,3 – 13,5
Mordopfer pro 100000 Einwohner:2,9 – 15,8

Quelle: Explosiv, DIE ZEIT, 28.8.2014, Seite 24

 

 

 

US-Bürger: Zuerst selbst tun und erst danach nach dem Staat rufen

Amerika ist anders – Wolfgang Jäger fordert, den Individualismus der USA und deutschen Etatismus nicht gegeneinander auszuspielen.

Die Deutschen atmen auf: Barack Obama ist wiedergewählt. Der Hurrikan Mitt hat die Welt verschont. So denkt die große Mehrheit der Deutschen. Demokraten gelten als Anhänger einer friedlichen Außenpolitik und der sozialen Gerechtigkeit, Republikaner als profitgierige Kapitalisten und einer an Wirtschaftsinteressen orientierten aggressiven Außenpolitik. George W. Bush steht für republikanischen Radikalismus, er gilt gleichsam als Symbol des Bösen. Aber so einfach gestrickt sind die USA nicht. Nach deutschen Kriterien mag die amerikanische Politik oft seltsam oder gar naiv erscheinen. Angesichts der Entgleisungen unserer eigenen Geschichte sollten wir uns jedoch mit besserwisserischen Urteilen zurückhalten.
Der Schlüssel zum Verständnis des amerikanischen Wettstreits um die Präsidentschaft ist die politische Kultur der USA, die ihre Wurzeln in der Entstehung des Landes hat. Die amerikanische Revolution Ende des 18. Jahrhunderts war ein Aufstand der Kolonisten gegen die von ihnen als tyrannisch bewertete englische Monarchie. Im Mittelpunkt des amerikanischen politischen Denkens steht die Spannung zwischen dem autonomen Individuum beziehungsweise einer sich selbst regulierenden Gesellschaft einerseits und dem politischen Gemeinwesen (government) andererseits. Sie wurde und wird bis heute anders gesehen als in Europa. Hier stand am Anfang der Staat, wie er durch die absolute Monarchie geschaffen wurde. Aus dem Obrigkeitsstaat wuchsen der Rechtsstaat und die Demokratie heraus. Die Idee des Staates aber dauerte fort. Die Mentalität, dass Gemeinschaftsaufgaben staatlich gelöst werden müssen (Etatismus), dominiert. In Amerika dagegen – dies hielt schon Alexis de Tocqueville in seinem Werk über die Demokratie in Amerika (1835 – 1840) fest – fragen die Bürger zuerst, was sie selbst regeln können und rufen erst dann nach dem Staat.
Der Sozial- und Interventionsstaat begegnet tiefem Misstrauen. Die zentralen Regierungsinstitutionen werden grundsätzlich als Hebel bürgerlicher Bevormundung und als Ansatzpunkte staatlicher Tyrannis gesehen. Die erbitterte Auseinandersetzung über Obamas Gesundheitsreform ist nur aus dieser Perspektive zu verstehen. Natürlich hat sich auch in den USA seit dem New Deal vor dem Zweiten Weltkrieg ein Interventionsstaat entwickelt. Aber das Ausmaß staatlicher, insbesondere bundesstaatlicher Aktivitäten ist nach wie vor ein zentrales Thema des Parteienwettbewerbs. Auch wenn sich die Inhalte der beiden großen Parteien über die Jahrhunderte hinweg mit dem Wandel der Herausforderungen deutlich veränderten, ist doch die Spannung von Individuum und Staat aktuell geblieben.
Seit Jahren – nicht erst seit George W. Bush und Barack Obama – nimmt die Polarisierung der amerikanischen Parteien zu. Da die USA als ein System der Kontrollen und Gegengewichte angelegt sind, wuchs mit der Polarisierung auch das Ausmaß der Blockaden im legislativen Entscheidungsprozess. Und dies liegt nicht nur an den Republikanern, wie deutsche Journalisten häufig behaupten. Obgleich die amerikanischen Parteien als eher lockere Wählerkoalitionen nicht mit den kompakten deutschen Parteien gleichzusetzen sind, unterscheiden sie sich derzeit doch recht deutlich in ihren sozioökonomischen Profilen, die zudem noch kulturell und religiös überlagert sind. Hier die Demokraten, die die Unterprivilegierten und ethnischen Minderheiten, dort die Republikaner, die mehrheitlich die gut situierten Weißen und die protestantischen Fundamentalisten vertreten. Die Tea-Party-Bewegung versucht in einer dumpfen Weise die Republikaner in der Rückbesinnung auf die Gründungswerte zu radikalisieren: “Wir wollen unser Land zurück.”
Der Vergleich mit den deutschen Verhältnissen ist schwierig. So sollte man beispielsweise angesichts der relativ geringen Besteuerung von amerikanischen Millionären bedenken, dass reiche Amerikaner riesige Summen für Spenden und Stiftungen ausgeben. Wer einmal eine Universität in den USA (nicht nur Elite-Universitäten) besucht, wird erstaunt sein, wie viele großartige Gebäude und Institute durch private Donationen finanziert sind. Auch dies entspricht der amerikanischen politischen Kultur: Der Bürger entscheidet selbst – nicht der Staat –, wofür er sein Geld zum Nutzen des Gemeinwohls einsetzt. Den amerikanischen Individualismus und den deutschen Etatismus sollte man nicht gegeneinander ausspielen. Beides wurzelt in einer Jahrhunderte alten Tradition. Amerika ist anders.

10.11.2012, Wolfgang Jäger, Politikwissenschaftler und ehem. Rektor der Universität Freiburg, Ehrenbürger der Stadt Freiburg – Gastbeitrag in der BZ

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